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Safari: Fürstbischöfliches Forst- oder Jagdhaus

by Dimer     Germany > Nordrhein-Westfalen > Münster, Kreisfreie Stadt

N 51° 54.707' E 007° 44.484' (WGS84)

 Convert coordinates
 Size: no container
Status: Available
 Hidden on: 17 March 2017
 Published on: 30 October 2014
 Last update: 31 March 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC11712

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Description    Deutsch (German)

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.




Fürstbischof Franz Arnold von Wolff – Metternich zu Gracht (1707 – 1718) ließ nach Plänen des Barockbaumeisters Gottfried Laurenz Pictorius dieses Jagdhaus bauen. Über den Haupteingang befindet sich das Wappen des Fürstbischofs mit der Jahreszahl 1712..
In Urkarten von 1812 war dieses Jagdschlösschen eine Försterei. Später nannte man das historische Schlösschen Forsthaus. Als hier ein Förster Dinter seinen Dienstsitz hatte, eröffnete er von 1904-1912 ein Kaffeehaus. In dem jetzigen Garten standen Tische und Stühle für die Gäste. Georg Bolwin (später Küfermeister) war dort als Kellner tätig. 1909 diente Melchior Schmitz, jetzt wohnhaft Münsterstraße, bei einem Artillerie-Regiment in Münster. Sonntags fuhr er die Herren Offiziere mit einem Pferdegespann zum Kaffeehaus im Tiergarten. Da sich das Fürstbischöfliche Jagdhaus in Privatbesitz befindet, darf das Gelände um das Jagdhaus nicht mehr betreten werden. Man kann das Jagdhaus nur vom Weg aus betrachten.
Dem Jagdhaus gegenüber befindet sich der historische Grenzstein mit den Initialen - CA – für Clemens August dem Kurfürsten und der Jahreszahl 1740.



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Eure Aufgabe:

- sucht ein Fürstbischöfliches Forsthaus
- fotografiert das Forsthaus
- auf einem der Bilder seid Ihr oder ein persönlichen Gegenstand (z.B. GPS) zu sehen
- nennt in Eurem Log den Ort und die Koordinaten des Forsthauses


Ergänzend wäre interessant, soweit bekannt:

- Geschichte des Forsthauses


Jeder kann diesen Cache nur einmal loggen.

Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

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Found 19 June 2018 Seebaer777 found the geocache

Schade, dass auf meine Anfrage keine Antwort kam. So werte ich, dass auch Jagdschlösser dazu gehören, wichtig nur, dass es von einem Fürstbischof war.

Meine Wahl fiel auf das Jagdschloss Falkenlust in Brühl, gebaut von Clemens August von Bayern (1700-1761), Kurfürst und Erzbischof von Köln.

Koords: N50° 49.156  E6° 55.645

Interessante Einzelheiten zu dem Schloss unter http://www.schlossbruehl.de/Schloss_Falkenlust

Nur einen kurzen Spaziergang von Schloss Augustusburg in Brühl entfernt, liegt am Rande eines abgeschiedenen Wäldchens eine reizvolle Sehenswürdigkeit das Jagdschloss Falkenlust, eines der bevorzugten Jagdschlösser des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August (1700/-61).
In nur wenigen Jahren entstand zwischen 1729 und 1737 nach den Plänen des kurbayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés eine der intimsten und kostbarsten Schöpfungen des deutschen Rokoko.

Die Wahl des Bauplatzes für dieses Jagdschloss wurde bestimmt durch die Flugbahn der Reiher, den bevorzugten Beutevögeln der Falkenjagd. Auf dem Flug von ihren Horsten im Brühler Schlosspark zu ihren Fischgründen im Altrheingebiet bei Wesseling wurden sie von dem leidenschaftlichen Falkenjäger Clemens August und seiner Jagdgesellschaft mit abgerichteten Falken »gebeizt«.

Nach den Jagdvergnügungen versammelte sich die höfische Gesellschaft zu Souper und Spiel in den kostbar ausgestatteten Innenräumen des Schloss Falkenlust. Unter den vollständig erhaltenen Räumen ragen die aufwändig ausgestatteten Kabinette hervor, die bereits 1763 der junge Mozart bewunderte.

Seit 1974 ist das vom Land Nordrhein-Westfalen aus Privatbesitz erworbene Jagdschloss Falkenlust als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.

In den Nebengebäuden wird in anschaulicher und informativer Weise die Falknerei dargestellt. Die Lebens- und Arbeitsweise der Falkner zeigt originalgetreu eingerichtete Falknerstube.

Schloss Falkenlust wurde im Jahre 1984 zusammen mit Schloss Augustusburg als ein Beispiel für ein einmalig erhaltenes Gesamtkunstwerk des Rokoko in Deutschland in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Ab 1730 entstand im Falkenlustbusch in unmittelbarer Nähe des Jagdschlosses eine der Maria Aegyptiaca geweihte Kapelle, die von Peter Laporterie in Form einer Staunen erregenden Eremitengrotte mit Muscheln, Mineralien und Kristallen ausgestaltet wurde.

 

Pictures for this log entry:
Jagdschloss FalkenlustJagdschloss Falkenlust
Schild zum SchlossSchild zum Schloss
Muschelkapelle auf dem ParkgeländeMuschelkapelle auf dem Parkgelände
Schild zur Kapelle und indirekt auch zum SchlossSchild zur Kapelle und indirekt auch zum Schloss

Note 17 April 2018 Seebaer777 wrote a note

Ich habe gerade festgestellt, dass es bei mir in der größeren Umgebung ein Jagdschloss eines Kurfürsten / Erzbischofs gibt.

nur Forst/Jagd-HAUS oder auch SCHLOSS? Würde das nun zutreffen für diese Safari?

Note 30 March 2017 ekorren wrote a note

Einer kurzen Recherche zufolge scheint es überhaupt nur einzelne (ca. 4-5) Fürstbischöfliche Forsthäuser zu geben, die alle in Bayern liegen. Fürstbischöfliche Jagdhäuser (wie das Listingbeispiel) gibt es zwar öfter, aber die sind hier eigentlich nicht gefragt. Vielleicht magst du die Safari nochmal überarbeiten?