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Virtueller Geocache
keltische Viereckschanzen

 quadratisch, praktisch, verlassen!

von Padd_y     Deutschland > Bayern > Roth

N 49° 05.464' E 011° 07.829' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 01. Juli 2017
 Veröffentlicht am: 01. Juli 2017
 Letzte Änderung: 15. Juli 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC13C4A

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89 Aufrufe
16 Logbilder
Geokrety-Verlauf

   

Wegpunkte
Listing

Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Manche Gegenden in Süddeutschland sind regelrecht gepflastert mit diesen mehr als 2000 Jahren alten keltischen Gutshöfen.
Meist quadratisch angelegt, rund 100m Kantenlänge, Wassergraben rundum und Eingang nie im Norden.

Naturgemäß ist vom Originalzustand heute wenig übrig und Viereckschanzen in Waldgebieten gerne bis zur Unkenntlichkeit mit Bäumen bewachsen.

Weitere Infos wie gewohnt in der Wikipedia

Und nun zeigt uns die Schanze Eurer Wahl!

Die gewünschten Eigenschaften seien wie folgt:
- eine Schanze, von der angenommen wird, dass sie von den Kelten stammt
- die Anlage muß sich sichtbar im Gelände abzeichnen (also nicht nur durch Forschung nachgewiesen)

Keine Einschränkungen bezüglich:
- Alter und Erhaltungszustand
- Begehbarkeit

Eure Aufgabe:
- schießt ein Foto vom Eingang (sofern identifizierbar, sonst beliebig)
- dieses oder ein weiteres Foto zeigen Euch oder einen persönlichen Gegenstand (z.B. GPS)
- nennt in Eurem Log die Koordinaten des Einganges (oder der Anlagenmitte)

Ergänzend wären interessant, soweit bekannt:
- Länge/Breite
- das geschätzte Alter
- in welcher Himmelsrichtung lag der Eingang?


An den Cache-Koordinaten findet Ihr 'meine' Viereckschanze an einem Hang bei Laibstadt etwa von 100 v.Chr.  Sie hat eine Kantenlänge von 90*100m, östlicher Eingang, eher unauffällige Wälle, ist heute baumfrei nur mit Rasen bedeckt und im Luftbild tadellos zu erkennen. Aber auch wenn man sie abschreitet, bleiben keine Zweifel.

Erwähnenswert auch die tolle Infotafel - mit anschaulichen Zeichnungen zu den vermuteten Gebäuden.
Das Ende kam durch einen Brand.


 

Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM"
(z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!

Bilder

SW-Ecke der Schanze
SW-Ecke der Schanze
Infotafel
Infotafel

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG innerhalb des Naturparks Altmühltal (ehemals Schutzzone) (Info), Naturpark Altmühltal (Info)

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
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Logeinträge für keltische Viereckschanzen    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 22. Oktober 2018 anmj hat den Geocache gefunden

Vor Jahren schon bin ich beim cachen auf diese Viereckschanz getroffen und nun bin ich endlich wiedermal hier in die Gegend gekommen und habe diesen Ort nochmal besucht um ein Foto für diese Safari zu machen. Das schild befindet sich an den Koordinaten N 49° 51.724 E 010° 23.333 und die Viereckschanz in dem Waldstück dahinter in der Nähe der Ortschaft Bimbach.

 

DfdC sagen ANMJ

Bilder für diesen Logeintrag:
SchildSchild
Info 1Info 1
Info 2Info 2
Graben 1Graben 1
Graben 2Graben 2

gefunden 08. Juli 2017 dogesu hat den Geocache gefunden

Bei Hundersingen befindet sich die älteste nachgewiesene Stadt nördlich der Alpen "Pyrene", bekannt als Heuneburg, die von den Kelten besiedelt wurde. Wenige km davon entfernt wurde eine Viereckschanze der Kelten entdeckt. Sie liegt wenige Meter neben dem frühkeltischen Fürstengrabhügel "Hohmichele". Die Schanze bildet ein unregelmässiges Viereck mit den Kantenlängen 115/100/98/87 m und umfasst damit eine Fläche von ca. 1 ha.

Im Luftbild ist vermutlich aufgrund des dichten Bewuchses nichts von der Viereckschanze zu erkennen und leider kann man auch auf meinen Fotos den Graben vor der Schanze nicht deutlich erkennen. Wo der Eingang damals war ist der Infotafel nicht zu entnehmen, die Infortafel befindet sich an der nordwestlichen Ecke

Hier an der oberen Donau zwischen Mengen und Riedlingen gibt es acht bekannte Viereckschanzen, wovon 5 im näheren Umkreis der Heuneburg liegen. Die Archäologen werden hier auch noch lange Zeit mit Ausgrabungen beschäftigt sein.

N 48 05.652 E 009 23.109

Danke für die Safari-Aufgeabe, dogesu

Bilder für diesen Logeintrag:
Infotafel zur ViereckschanzeInfotafel zur Viereckschanze
Graben vor der SchanzeGraben vor der Schanze
keltischer Fürstengrabhügel Hohmichelekeltischer Fürstengrabhügel Hohmichele

gefunden 04. Juli 2017 Nelly 01 hat den Geocache gefunden

Nachdem diese Safari rausgekommen war, war uhns gleich klar wo eine keltische Viereckschanze zu finden war. Also uns bei schönem Wetter mit einem Suchpferd getroffen und die Viereckschanze hinterm Einsiedel bei Pfrondorf abgelaufen und die passenden Fotos gemacht, die wie immer von ekorren kommen.

gefunden 04. Juli 2017 ekorren hat den Geocache gefunden

Gemarkung Pliezhausen-Rübgarten, Nähe Kirchentellinsfurt-Einsiedel

N 48°33.905 E 9°08.315

Diese uns wohlbekannte Viereckschanze war der erste Kandidat... gleich bei nächster Gelegenheit sind Nelly 01 und ich dort mal vorbeigegangen und haben Fotos gemacht. Auf zwei Kanten des Vierecks ist hier ein Fußweg auf dem Wall angelegt, an einer Stelle ist als Teil des Geschichtlichen Lehrpfads Einsiedel eine Infotafel angebracht.

(P.S.: Dass man speziell den Eingang fotografieren sollte, hatten wir nicht mehr in Erinnerung. Wir hoffen, es gilt trotzdem - sonst versuchen wir, irgendwann ein passendes Bild nachzureichen)

Bilder für diesen Logeintrag:
WesteckeWestecke
SüdeckeSüdecke
InfotafelInfotafel
PlanPlan
LogproofLogproof

gefunden 03. Juli 2017 nannibella hat den Geocache gefunden

N 49 20.579 E 011 32.469

Das ist doch mal (wieder) eine richtig schöne Safari-Idee aus dem Hause Padd_y.
Da hätte ich auch selbst drauf kommen können, aber manche Sachen überläßt man einfach besser den Profis.

Mit Keltensiedlungen habe ich mich ja schon lange mal mehr, mal weniger beschäftigt - da gibt's interessante (und sich z.T. widersprechende) Theorien.

So wurden die geheimnisvollen umfriedeten Plätze mal als "Fluchtburgen", mal als "Tempelbezirke" oder Heiligtümer gedeutet.
Am wahrscheilichsten scheint mir aber doch die Deutung als "normale" Bauernhöfe bzw. Landgüter im Sinne der römischen "Villa rustica", also der "Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebs".

Zum Teil waren sie so in die Landschaft eingefügt, daß sich durch die Verbindung von Wällen mit natürlichen Gegebenheiten wie Steilhängen durchaus eine gewisse Schutzwirkung ergab, und kultische Handlungen werden auf dem umfriedeten Gelände durchaus auch stattgefunden haben.

An den angegebenen Koordinaten hoch über der Pilsachquelle liegt einer der Eingänge in die noch gut erkennbare Umfriedung.

Die Mitte ist baumfrei und wird heute von der Schönmühle als Pferdeweide genutzt.
Schilder der Gemeinde Pilsach weisen darauf hin, daß es sich hier um eine Keltenschanze handelt, und außerdem hat hier jemand eine Dose ausgelegt, und der kann nicht irren.

Infotafel gibt´s keine.

Der oben genannte Eingang liegt im Norden, ich kann's nicht ändern - aber vielleicht wurde diese Lücke später in den Wall gehackt, oder es handelt sich hier um den Personaleingang.

Die Seitenlängen betragen 80-90m.

An drei der Seiten ist der Wall schnurgerade, wie es sich gehört - aber an der Südseite paßt sich die Umfriedung in Schlangenlinien dem natürlichen Geländeverlauf (Abhang) an.
Die waren ja nicht blöd, die Kelten, und haben nicht sklavisch irgendwelche Bauvorschriften befolgt, nur damit das Ganze Jahrhunderte später "Viereckschanze" heißen darf.

Hier im "Südwall" befindet sich bei N 49 20.532 E 011 32.440 noch ein Eingang mit bequemen "Zufahrtsweg".
Vielleicht war das auch der "Originalzugang".
Auch im "Ostwall" befindet sich bei 49 20.541 011 32.525 Richtung Pilsachquelle eine Lücke, möglicherweise das Seitentürchen zum Wasserholen.

Der "persönliche Gegenstand" auf dem (noch anzufügenden) Foto vom "Nordeingang" ist ein wichtiges Teammitglied, ohne das es die Nannibellen gar nicht geben würde.

Bilder für diesen Logeintrag:
1 Keltenschanze1 Keltenschanze
Da steht´s Da steht´s
Ganz offiziellGanz offiziell


zuletzt geändert am 07. Juli 2017