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Rätselcache
Sind wir nicht alle ein bisschen krank?

 Folge den Spuren von Jonny Cache

von Valar.Morghulis     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 14.238' E 012° 43.163' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:10 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 25. Februar 2018
 Veröffentlicht am: 25. Februar 2018
 Letzte Änderung: 25. Februar 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC145B0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

5 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
2 Beobachter
0 Ignorierer
38 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug
Personen

Beschreibung   

Ist euch auch schonmal aufgefallen, dass so mancher Arzt eine schier unleserliche Schrift hat. Egal was so ein Mediziner schreibt, es sieht irgendwie alles gleich aus. Ich habe mal einen mir bekannten Arzt gefragt und was soll ich sagen, es ist wirklich so. Als Beweis gab er mir diese Übersetzung:

Und genau das brachte mich auf die Idee zu diesem Cache:

Nehmen wir also den kleinen Jonny Cache und folgen ihm zum Besuch in der Praxis Dr. P. Lacebo.

Dort wird er vorstellig, weil er an sich die ersten Anzeichen von Dosensucht wahrgenommen hat.

Dr. P. Lacebo weiß natürlich Bescheid, denn bereits im ersten Jahr seines Studiums wurde ihm beigebracht, dass bereits nach einem Tag ohne gefundene Dose folgende Beschwerden auftreten können:

  • Ständiges Absuchen der Umgebung nach Versteckmöglichkeiten
  • Umrechnung der verbleibenden Freizeit am Arbeitstagende in lösbare Caches
  • Anweisungen des Vorgesetzten mit "found", "not found" oder "should be archived" zu bestätigen

Ein sicheres Anzeichen einer schweren Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium kann das morgendliche Lesen der "filter out finds"-Liste der Geocache-Seiten angesehen werden (meistens passiert dieses direkt nach dem Aufstehen).
In fast allen Fällen tritt eine sofortige Prioritätenverlagerung auf. Hierbei kann zum Beispiel ein plötzlicher Anruf mit der Androhung eines neuen Caches sämtliche Planungen für den Rest des Tages zunicht machen.

Genau diese Probleme schildert ihm Jonny Cache und Dr. P. Lacebo weiß natürlich auch, wie die Therapie auszusehen hat:

Akute Beschwerden lassen sich auf ein erträgliches Mass reduzieren, wenn eine Anwendung spätestens alle 7 - 10 Tage durchgeführt wird. Erfolgt innerhalb dieses Zeitraumes keine Anwendung, ist mit plötzlich aufkommenden Beschwerden zu rechnen. Zu beachten ist bei der Behandlung unbedingt, das eine einmalige zweistündige Anwendung nicht bedeuten muss, für die nächsten 3-4 Wochen ohne Beschwerden zu sein. Es ist vielmehr wichtig auf eine kontinuierliche und möglichst häufige Behandlung zu achten.

Deshalb gibt es für die Therapie für Jonny Cache nur eine mögliche Lösung und die schreibt Dr. P. Lacebo auf's Rezept.

Jonny Cache bedankt sich für die schnelle Hilfe und begibt sich mit dem Rezept natürlich sofort in die nächste Apotheke. Die dortige Mitarbeiterin schaut ihn nur fragend an, als er ihr das Rezept in die Hand drückt....

Zu einer Kollegin meint sie noch: "Typisch Dr. P. Lacebo... so 'ne Sauklaue. Wer soll das den lesen können ?" und verschwindet im Medikamentenlager.

Nach kurzer Zeit kommt sie zu Jonny Cache zurück und meint, dass das verschriebene Medikament leider zur Zeit nicht lieferbar sei. Aber sie flüstert ihm eine Möglichkeit der medikamentenfreie Therapie ins Ohr und wünscht ihm gute Besserung.

Jonny Cache geht es hiernach schon viel besser und er verlässt die Apotheke mit einem klaren Ziel vor Augen.

geocheck_large.php?gid=6294957e8309c8f-f5e2-44ea-9bf3-9fde258e66c8

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Eägfry: Zna zhaxryg, rf täor Üorefrgmhatfuvysra süe Zrqvmvaznaa-Trxevgmry.
Svany: Ovggr npugr haorqvatg nhs qvr mnuyervpura Zhttry. Noraqf vfg rf ragfcnaagre. Va wrqrz Snyy zhffg qh qvpu fgerpxra. Qrpxry nofpuenhora & Ybtohpu enhffpuvrora.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Was schreibt der Mediziner
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Rezept
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Logeinträge für Sind wir nicht alle ein bisschen krank?    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 10. Juni 2018 reSep hat den Geocache gefunden

Das Rätsel konnte fix gelöst werden und heute kam ich auf einer kleinen Radrunde mit dem Stötteritzer vorbei. Wir hielt kurz an und konnten uns im Logbuch verewigen.
Vielen Dank für deinen Cache und Grüße
reSep

gefunden 14. März 2018 Lahabana_ hat den Geocache gefunden

Sind wir nicht alle ein bisschen krank? Na klar!!! Und nicht nur ein bisschen, aber diese Krankheit ist doch sooooooo schön, man möchte doch gar nicht wieder gesund werden. Der Valar.Morghulis ist auch darauf bedacht, die Ausbreitung der Krankheit zu befördern, fast wöchentlich verbreitet er neue "Erreger", da hat man gar keine Chance zur Genesung.
Für mich war die Sauklaue des Doktors nicht lesbar, aber das medizinische Personal der Familie brachte Licht ins Dunkel, so konnte ich heute das Rezept einlösen und bekam dafür ein neues Smiley.
Danke für den Cache und viele Grüße von Lahabana.

Hinweis 28. Februar 2018, 19:40 THEO_GB hat eine Bemerkung geschrieben

Fortsetzung vom Fundlog

15. Das Treffen von Betroffenen in Selbsthilfegruppen zu Events lindert die Beschwerden nur kurzfristig. Folge dieser Treffen kann auch sein, dass sich Betroffene nach dem Event an nahliegenden Orten erneut treffen, damit akute Beschwerden weiter gelindert werden.
16. Bestimmte Menschen sind völlig immun gegen diese Beschwerden. Sie können sogar absolutes Unverständnis und Mißtrauen gegenüber Betroffenen entwickeln.
17. Medizinische Studien und Forschungen haben keine verlässlichen Ergebnisse erbracht. Ein Gegenmittel hat noch niemand gefunden. Diese Krankheit gilt als unheilbar aber nicht lebensbedrohlich.
18. Das Besuchen bekannter Kurorte in den Bergen oder am Meer mit oder ohne ärztlicher Verordnung kann die Beschwerden sogar verstärken. Diese müssen dann vor Ort mit dem Besuch verschiedener und zahlreicher Caches eigenständig gelindert werden.
19. Es soll Fälle geben, bei denen bei Betroffenen länger keine Beschwerden mehr auftraten. Warum, dass konnte noch keiner sagen. Einige dieser "Geheilten" wurden aber nach längere Beschwerdefreiheit wieder rückfällig.

Diese Aufzählung ist sicher nicht vollzählig, muss aber vorerst reichen. Bei mir machen sich erste Anzeichen neuer Beschwerden bemerkbar, deswegen muss ich langsam zum Ende kommen.

Beim Lesen dieses neuen Caches machten sich bei mir sofort Beschwerden bemerkbar. Das Rezept war schnell erkannt und der Checker ging auf grün. Da gab es nur eins, ab ins CM und auf zum Final. Vor Ort waren gerade keine Muggel zu sehen. So konnte ich meine akuten Beschwerden mit dem Verewigen im Logbuch als FTF und dem Ablegen eines blauen Schleifchens lindern. Die Medizin des Owners hat also geholfen. Leider war die Wirkung nur kurzfristiger Natur. Nach einer Stärkung mit einem Mittagessen machten sich die Beschwerden erneut bemerkbar und wieder musste ich los um diese zu lindern.

Ein großer Dank geht an Dich, lieber Valar.Morghulis. Mit Deinen immer wiederkehrenden neuen Caches verhilfst Du mir regelmäßig zu neuen Beschwerden, aber auch zu neuen Linderungen meiner Beschwerden. Spaß daran habe ich immer und ich verbinde sehr viele schöne Erinnerungen mit Deinen Caches. Dank Dir bleiben die Wege und Zeiten bis zum nächsten Fund in einem vertretbaren Rahmen.

Genauso dankbar bin ich Toska15 für die Ansteckung mit dieser Krankheit. Es sind kleine Dinge, die die Welt verändern und so war es auch hier. Viele sehr schöne gemeinsame Erlebnisse verbinden uns und das möchte ich keinesfalls mehr missen. Wir haben sehenswerte Orte kennengelernt, die uns sonst für immer verborgen geblieben wären, und Dinge getan, die keine vorher uns zugetraut hatte. Ich freue mich schon jetzt, auf die nächsten gemeinsamem Linderungsbemühungen unserer beider Beschwerden.

Der abschließende Dank geht an alle anderen Owner von Caches auf der Welt. Dank Euch kann ich meine akut auftretenden Beschwerden meist lindern. Manchmal dauert es etwas länger, bis ich ein Rätsel gelöst oder ein Multi mit allen Stationen abgearbeitet habe. Aber auch dies trägt zur Linderung meiner Beschwerden bei. Viele schöne Orte habe ich gesehen, die mir sonst verborgen geblieben wären und dafür kann ich Euch nicht genug danken. Selbst ortskundige Reiseleiter waren manchmal beeindruckt, welche schönen Orte ich entdeckt hatte, die sie selber noch nicht kannten. Ich bin immer wieder beeindruckt, welche Kreativität Ihr bei der Umsetzung entwickelt.

So, meine Beschwerden sind jetzt akut. Ich muss raus in die Natur und einen Cache suchen, denn ich halte es nicht mehr aus. Bis bald im Wald.

25. Februar 2018
2.372 Cachefund

gefunden 25. Februar 2018, 19:09 Toska15 hat den Geocache gefunden

Während der Verweildauer in thüringischen Cacheregionen gab es plötzlich zu Hause Hilfe für eine bis dato unbekannte Krankheit.
Ich musste erkennen an derselben, in der Allgemeinbevölkerung recht unbekannten Krankheit zu leiden.🤕🤒😷
Schon mehrfach durch Muggel darauf aufmerksam gemacht wollte ich es nicht glauben aber auch heute wieder zeigten sich akute Symptome. 😰 Da waren noch nicht mal die Urlaubssachen ausgepackt überfiel sie mich wieder - die heimtückische Krankheit und ich entschlüsselte in rasender Geschwindigkeit Arztschriften. 😜
Ich fragte zur Bestätigung der Diagnose und einer Zweitmeinung noch fix Herrn Dr. Checker an doch auch er war der Ansicht, das Mittel wäre das Richtige.
Dank Dir lieber Valar.Morghulis hatte ich nun auch das passende Rezept in der Hand. 😊
Na nun nix wie ab in die Apotheke das passende Rezept einlösen. Vor Ort konnte ich das Rezept schnell abgeben und den Empfang des Medikamentes bestätigen.

Vielen lieben Dank für diese interessante aber vor allem lustige Rätselei, beim Listing lesen musste ich erstmal herzlich lachen.
Und vielen Dank für das Medikament, ob es allerdings gegen  besagte Krankheit bei mir hilft?.....😜😷

Herzliche Grüße
Toska15

gefunden 25. Februar 2018, 14:46 THEO_GB hat den Geocache gefunden

Die Zeit war reif für einen Besuch bei "Sind wir nicht alle ein bisschen Krank?".

Ja, ich bin krank und hier ist meine Krankengeschichte:

Alles begann am Samstag, den 21.05.2016, in meinem Heimatort. Toska15 fragte mich ein paar Tage vorher, ob ich sie und ihre Mini-Cacher beim Multi "Achtung Hochspannung Reloaded" als Ortskundiger begleite. Dies wäre ein Cache eines gewissen Valar.Morghulis. Mit allem konnte ich nichts anfangen und sagte trotzdem ja. Ich wußte damals nicht, welche Wirkung dieses Ja haben wird. Am Abend des 21.05.2016 fanden wir alle Stationen und das Final dieses Caches. Damit war es um mich geschehen. Den bereits am Folgetag traten die ersten Beschwerden auf, die nur durch Besuche bei weiteren Caches gelindert werden konnten. Ich gebe zu, dass ich auch andere angesteckt habe. Sassy1987 wurde von mir angesteckt und das nimmt sie mir bis heute nicht übel.

Meine anschließenden Recherchen und Umfragen zum Krankheitsbild ergaben folgendes:

Die Beschwerden treten bei Männern und Frauen auf. Genetische Unterschiede haben keinen Einfluss auf diese Krankheit.

Kinder genauso wie Rentner werden von der Krankheit erfasst. Das Alter spielt also keine Rolle.

Betroffene gibt es im ländlichen Raum genauso wie in der Großstadt. Die Wohnlage hat also keinen Einfluss auf die Ansteckungsgefahr.

Die Vermögensverhältnisse spielen ebenfalls keine Rolle, denn Hartz-IV-Empfänger können sich genauso anstecken wie Millionäre.

Schul- und Berufsausbildung haben keinen Einfluss auf die Übertragbarkeit. Jeder kann sich damit anstecken.

Das Halten eines Haustieres, wie z. B. Hund, Katze und Wellensittich oder das verweigern eines Haustieres vermindert nicht die Ansteckungsgefahr nicht. Betroffene gibt es in allen Personengruppen. Eine verstärkte Ansteckungsgefahr schein es aber bei Hundehaltern zu geben, die regelmäßig mit Ihren Hunden gassi gehen.

Betroffene gibt es in allen Ländern und auf allen Kontinenten der Erde. Geografische und klimatische Auswirkungen auf die Ansteckungsgefahr gibt es also nicht.

Tagtäglich können wir Betroffenen begegnen, ohne dass wir deren Krankheit erkennen. Körperliche Kennzeichen für diese Krankheit sind selten erkennbar. Häufig ist es der Zufall, der dann Betroffene zusammenführt.

Eine Ansteckung kann nach dem erstmaligen oder Hundertsten Kontakt mit Betroffenen erfolgen. Warum, dass konnte noch niemand sagen.

Die Verweigerung der Nutzung von Smartphones verhindert nicht, dass eine Ansteckung erfolgen kann.

Das Lesen oder Hören bestimmter Wörter wie z.B. Published, Lost Place, Nachtcache, Event, Paddeltour oder zahlreiche Favoritenpunkte können die Beschwerden weltweit verstärken. Eher regionale Bedeutung haben die Schlagworte Kuno&Pumuckel, Lindolf, N@T oder Valar.Morghulis, aber auch diese können die Beschwerden verstärken (Bitte entschuldigt, dass ich hier nicht alle regionalen Owner aufzähle.)

Akute Beschwerden können bei jeder Wetterlage auftreten. So soll es schon bei starkem Schneefall, Starkregen, Orkanwinden, strahlendem Sonnenschein sowie bei Temperaturen von unter minus 20 bzw. über plus 30 Grad zu Beschwerden gekommen sein, die sofort gelindert werden mussten.

Wenn Betroffene in der Natur, im Dorf oder der Stadt unterwegs sind können Beschwerden auftreten, die sofort mit dem Besuch einer Caches gelindert werden müssen.

Eine Flucht in die Berge oder ans Meer verhindert das Auftreten der Beschwerden nicht dauerhaft, nein es kann sogar zu einer Verstärkung der Beschwerden führen.

Fortsetzung siehe "Write Note".