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Rätselcache
Aktenzeichen XY ungelöst

von Suntransitus     Österreich > Niederösterreich > Wiener Umland/Südteil

N 48° 00.386' E 016° 14.327' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 14. Oktober 2017
 Veröffentlicht am: 13. Mai 2018
 Letzte Änderung: 13. Mai 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC147F2
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Beschreibung   





🔎 Dem Täter auf der Spur 🔍

 

Ein Rätsel für alle Hobbydetektive, Kottans und Stockingers unter Euch!

§ § §

Gesucht werden berühmt-berüchtigte Personen der österreichischen Kriminalgeschichte. Hier sind ihre Geschichten. Findest Du heraus, welche Personen und Namen sich hinter den einzelnen Begebenheiten verbergen?

Auf geht's, Sherlock Holmes, schnapp Dir die Täter!

Aber lassen wir die betreffenden Personen doch selbst erzählen ...





Person A:

Ich war spielsüchtig und verlor letztlich viel Geld am Roulettetisch, unter anderem im Casino Baden. Um an Kapital zu kommen schaltete ich in Zeitungen Bekanntschaftsannoncen. Als gepflegte reifere Dame suchte ich vorzugsweise wohlhabende und pflegebedürftige Herren. Aber auch eine Frau geriet in meine "Obhut".

Mit Hilfe meines Rechtsanwaltes ließ ich deren Testamente fälschen und machte mich zur Begünstigten. Bedauerlicherweise überlebten die betagten Personen meine "Pflege" nicht. Um meinen Pflegepersonen zu "helfen" verabreichte ich eine Kombination aus einem blutzuckersenkenden Medikament und einem Antidepressivum. Sobald die Bewusstlosigkeit eintrat umwickelte ich meine Opfer mit eiskalten Handtüchern und führte den langsamen Erfrierungstot herbei. Zum richtigen Zeitpunkt rief ich den Notdienst. Meine noch lebenden Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert, verstarben jedoch unglücklicherweise in den nächsten Stunden.

Um ein Haar wäre ich, durch meine raffinierte Art zu töten, ungeschoren davongekommen. Wäre da nicht der Neffe eines Opfers gewesen, welcher sich um seine Erbschaft betrogen fühlte und mistraurisch wurde. Während meines spektakulären Gerichtsprozesses gab ich glamouröse Auftritte, reckte ein goldenes Kruzifix empor und zitierte Pontius Pilatus: "Ich wasche meine Hände in Unschuld"! Schließlich gestand ich sechs Morde, nur um ein wenig später diese Geständnisse zu widerrufen. Es half nichts. Letztlich konnten mir drei Mordfälle gerichtsmedizinisch nachgewiesen werden. Der Rest liegt im Schleiernebel der Geschichte.

In meinem letzten Interview in Haft, kurz vor meinem Tode, gab ich mich noch immer überzeugt: "Ich weiß bestimmt, wenn ich abtrete, dann werde ich ein Engel."



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis A.





Person B:

Ich war Unternehmer und Designer. Studiert habe ich an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Dies stärkte sicherlich meine ohnehin vorhandene Exzentrik. Unter einem Pseudonym entwarf ich Brillen für unterschiedliche Labels. In der österreichischen Gesellschaft galt ich als "Enfant Terrible". Ich war Zeitgenosse der aufbrechenden "68er" und Gründer eines elitären Clubs, in dem die höchsten Kreise ausgewählter Couleur aus- und eingingen. Dennoch proklamierte ich, die Bourgeoisie zu hassen.

Für Aufsehen sorgte ich mit verschiedenen höchst ausgefallenen und merkwürdigen Ideen. Ich gründete einen Verein, der zum Ziel hatte, Tote senkrecht, eingeschweißt in Plastikröhren, zu begraben, und dadurch den Platzmangel auf Friedhöfen zu lindern und gleichzeitig die Plastikindustrie anzukurbeln. Durch meinen Bekanntheitsgrad konnte ich Prominente finden, die diesem Verein beitraten.

Ein weiterer meiner exzentrischen Einfälle war, ein Sperrgebiet zu gründen, auf welchem Männer mit Waffen und scharfer Munition legal ihren Tötungstrieb ausleben könnten. Nun, dies gelang mir nicht. Jedoch konnte ich durch meine guten Beziehungen einmal mit einem Kampfflugzeug über Wien fliegen. Ebenso durfte ich unter Aufsicht eines Bundesheerangehörigen selbst Sprengübungen auf einem Bundesheerübungsplatz durchführen. Bei dieser Gelegenheit gelangte ich in den Besitz von Sprengstoff aus Beständen des österreichischen Bundesheeres. Dies sollte für mich im weiteren noch von Bedeutung sein.

Als Unternehmer charterte ich ein Frachtschiff, um eine angebliche Uranerzmühle zu verschiffen. Tatsächlich hatte das Schiff jedoch nur Schrott geladen. Unglücklicherweise versank der Frachter nach einer unerklärlichen Explosion im indischen Ozean. Dabei verloren bedauerlicherweise sechs Besatzungsmitglieder ihr Leben. Noch bedauerlicher war jedoch, dass die Versicherung Zweifel am Unfallhergang und an der Echtheit der Ladung hegte, und so die Versicherungssumme nicht ausbezahlen wollte.

Durch Fürsprache höchstrangiger Politiker wurde ich allerdings bald aus der verhängten Untersuchungshaft entlassen und tauchte sogleich unter. Ich ließ sogar eine Gesichtsoperation über mich ergehen. Alles half nichts. Trotz falscher Identität und geänderten Aussehens wurde ich schließlich verhaftet. Verurteilt wurde ich wegen sechsfachen Mordes und sechsfachen Mordversuches zu lebenslanger Haft, in welcher ich einige Jahre später verstarb.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis B.





Person C:

Ich war ein unscheinbarer Zeitgenosse. Stets freundlich, nett und angepasst. Nun, ja, ich war sicherlich ein wenig Einzelgänger und Eigenbrötler. Freunde oder soziale Kontakte hatte ich kaum. Ich interessierte mich mehr für Technik, war fasziniert von komplizierten Puzzles, setzte Modellflugzeuge zusammen oder bastelte mit Vorliebe an Modelleisenbahnanlagen. Auch beruflich war ich im technischen Bereich ansässig. Obgleich ich meine Tätigkeit durch eine Lehre erlernt hatte, suchte ich nach außen das Bild des versierten Ingenieurs abzugeben. Meine Arbeitskollegen beschrieben mich als stets ruhigen, fleißigen und gewissenhaften Menschen, höflich, jedoch trotzdem der Typ von Mensch mit dem man nicht warm werden konnte.

Ich lebte in einer kleinen Ortschaft im ehemaligen Hause meiner Eltern. Mein Vater war seit längerem verstorben. Dafür war das Verhältnis zu meiner Mutter umso inniger. Jede Woche kam sie aus ihrer Stadtwohnung zu mir auf Besuch, um für mich zu kochen und das Haus zu putzen. Trotz der hervorragenden Beziehung zu meiner Mutter erzählte ich ihr nichts von meinem Geheimnis. Nichts von dem, was sich unweit hinter verschlossener Türe befand.

Zu diesem Zeitpunkt bestand mein Geheimnis bereits mehr als acht Jahre. Ich war der der Herr über Freiheit, Erlaubnisse, Zwang. Ich war der Herr über ein Leben. Ich entschied, was meine Gefangene zu tun und zu lassen hatte. Ich war liebevoll zu meinem Mädchen, musste sie aber auch erziehen. Dafür führte ich ein eigenes Bestrafungs- und Belohnungssystem ein. Ich versorgte sie und beherrschte sie. Ich baute ein Verhältnis der Innigkeit mit ihr auf, jedoch verging ich mich auch an ihr.

Ihr Verließ hatte ich mit einer schweren Stahltüre verschlossen und hervorragend abgetarnt. Für nicht eingeweihte war es unmöglich den geheimen Raum, der an die Montagegrube unter der Garage grenzte, zu entdecken.

Mit den Jahren fasste ich mehr Vertrauen in mein Mädchen. Schließlich kannten wir uns gut und innig. Ich gestatte ihr, wenn kein Besuch zugegen war, sich im Haus und Garten frei zu bewegen. Dabei achtete ich jedoch immer darauf, dass sie keinen Kontakt zu außenstehenden bekam. Eines Tages, als ich unachtsam war, rannte mein Mädchen davon und irrte durch die Siedlung. Sofort fuhr ich mit dem Auto los um sie zu suchen und nach Hause zu bringen. Ich konnte sie jedoch nicht mehr finden.

Offiziell starb ich durch Suizid auf den Geleisen der Eisenbahn. Neuerdings wird allerdings spekuliert, ob es nicht einen Mitwisser oder Mittäter gab, der möglicherweise mit meinem Tod ursächlich in Zusammenhang steht. Wie es jedoch genau war, das liegt im Nebel der Geschichte.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis C.





Person D:

Ich war eine von vier, jedoch gewiss die Rädelsführerin. Meinem humanitären Beruf verpflichtet, übte ich meinen Dienst mit äußerster Hingabe aus. In einem Wiener Krankenhaus war ich mit meinen drei Mitstreiterinnen tätig. Und vollführte dabei nur einen Dienst, an armen alten Menschen, die ohnehin bereits tot waren, nur vom Leben noch nicht loslassen konnten. Nun, lästig waren sie. Wenn sie zeterten, sich beschwerten, schrullig und unkooperativ waren. Und wer musste sich um diese Greise und Greisinnen kümmern, die doch ohnehin nur mürrisch und unfreundlich waren und in Wirklichkeit dem Tod schon näher standen als dem Leben? - Ja, wir waren das. Das hält man doch nervlich nicht aus. "Und wer mich ärgerte, der bekam ein Gratisbett beim lieben Gott".

Besonders wichtig im Pflegeberuf ist die "Mundpflege". Wir perfektionierten das Verfahren. Eine von uns hielt den Kopf fest und die Nase zu, die andere fixierte die Zunge und tröpfelte Wasser ein, bis der Patient erstickt war. Wasser in den Lungen ist bei alten Menschen pathologisch nichts besonders auffälliges. Deshalb war unser "Pflegeverfahren" auch gut geeignet, damit wir unserer Tätigkeit weiterhin ungehindert nachgehen konnten. Wir verwendeten aber auch Insulininjektionen oder das Schlafmittel Rohypnol, freilich so dosiert, dass die Patienten in jedem Fall gut schliefen.

Auf der Station kamen Gerüchte auf. "Wo die Traudl is, wird kräftig gsturbn" hat's bald geheißen. Dennoch konnten ich und meine drei Mitstreiterinnen unser Werk über sechs Jahre ungehindert ausführen. Letztlich führte jedoch eine auffällig hohe Dosis Insulin im Blut eines Patienten bei der Obduktion zu dringendem Tatverdacht. Als ich auf der Anklagebank saß, gestand ich zunächst fast 50 Tötungen, widerrief jedoch kurze Zeit später. Das Gericht hielt jedoch 32 Morde für erwiesen. Ich wurde zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

Übrigens, von diesem "Lebenslänglich" habe ich 19 Jahre verbüßt. Im Jahr 2008 wurde ich auf Bewährung aus der Haft entlassen. Wer weiß, vielleicht begegnen wir uns 'mal zufällig irgendwo in Österreich auf der Straße?



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis D.





Person E:

Geboren wurde ich in Mexico City. Aufgewachsen bin ich in Spanien und Mexiko. Bereits gegen meinen tyrannischen Vater hegte ich Mordgelüste. Mein erster Verlobter in Spanien betrachtete mich als sein Eigentum. Da plante ich, einen Autounfall zu provozieren. Dazu kam es aber nicht, da ich Spanien verließ. Fortan lebte ich in Bayern und dann in Berlin. In der deutschen Hauptstadt arbeitete ich in einer Eisdiele, deren Chef die Angestellten schamlos ausbeutete. Nicht einmal auf die Toilette durfte ich während der Arbeitszeit gehen. Ich dachte daran das Geschäft niederzubrennen, fürchtete jedoch eine Gefängnisstrafe, und ließ von dem Vorhaben ab.

Bald darauf lernte ich meinen späteren Ehemann, einen Österreicher kennen und ging mit ihm nach Wien. Dort eröffneten wir gemeinsam einen Eissalon. Dieser Mann entpuppte sich jedoch nach und nach als jähzorniger und handgreiflicher Waffennarr. Ich ließ mich scheiden, konnte meinen Exmann jedoch nicht abschütteln. Er war immer präsent, saß in der Wohnung und im gemeinsamen Eissalon.

Ich lernte einen anderen Mann kennen und verliebte mich in diesen. Mein Exmann wollte das aber nicht akzeptieren und war ob des Nebenbuhlers sichtlich wütend, wollte mich nicht gehen lassen. Da nahm ich, als dieser am Computers saß, dessen geladene Pistole und erschoss ihn aus nächster Nähe.

Anfangs war ich über meine eigene Tat schockiert. Zuerst konnte ich den Leichnam nicht anfassen. Tage saß er leblos in seinem Sessel. Ich versuchte ihn mit Schnaps zu übergießen und anzuzünden. Dies rief allerdings lediglich die Feuerwehr auf den Plan, welche ich gerade noch abschütteln konnte, bevor sie die Wohnung betrat. Ich versicherte, es wäre nur etwas angebrannt, während mein Exmann zwei Meter entfernt auf dem Stuhl vor sich hinschwelte. Letztlich besorgte ich mir eine Kettensäge und zerteilte den übel riechenden Leichnam in Stücke. Erst verwahrte ich die Leichenteile in der Tiefkühltruhe, dann füllte ich Beton in die Truhe und ließ sie von Freunden in den Keller verbringen.

Mein neuer Lover bekam von dem allen nichts mit. Nach dem Ende unserer Beziehung entfernte er sich aus meinem Leben. Zeitgleich, schon bereits während meiner ersten Ehe, hatte ich noch einen weiteren, deutlich älteren Liebhaber. Da jetzt der Weg frei war, zog ich mit diesem zusammen. Er ging mir allerdings bald fremd und wollte mich gleichzeitig nicht loslassen. Ich fühlte mich wie eingesperrt und beschloss, das Problem ganzheitlich zu lösen. Ich hatte aus meinen vergangenen Fehlern gelernt und bereitete mich dieses Mal auf mein Vorhaben deutlich besser vor. Ich absolvierte Schießübungen, ließ mir im Baumarkt den Umgang mit der Kettensäge erklären und legte Plastikfolien bereit, um nicht wieder eine solche Sauerei anzurichten. Professionell und letal entledigte ich mich abermals meines Gefährten und verstaute ihn auf erprobte Weise. Männer sind ersetzbar. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich übrigens bereits wieder in einer neuen Beziehung.

Unglücklicherweise standen im Keller unter meinem Eissalon Bauarbeiten an. Dabei wurde mein Depot enttarnt. Mir blieb nur die Flucht. Ich versteckte mich in Italien, wurde jedoch von den dortigen Behörden aufgegriffen und an Österreich ausgeliefert.

Mit meinem letzten Liebhaber war ich - bereits in Haft - kurzzeitig liiert und brachte von diesem dort ein Kind zur Welt. Gegenwärtig verbüße ich eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Dennoch hoffe ich, eines Tages doch wieder freizukommen.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis E.





Person F:

Ich war ein erfolgreicher Geschäftsmann des Mittelstandes. Über Jahrzehnte betrieb ich gemeinsam mit meiner Frau ein Gasthaus mit Fremdenzimmern und einen Campingplatz an einem heimischen Badesee. Durch meine Tüchtigkeit gelangte ich zu bescheidenem Wohlstand und konnte mehrere Häuser mein eigen nennen. Von außenstehenden wurde ich als lieber Opa beschrieben, wenn auch mit autoritären Zügen. Böse Zungen behaupten, ich wäre despotisch gewesen. Jedoch trug ich für alle Familienmitglieder Sorge.

Meine älteste Tochter war ein schwieriges Kind. Ich sah es als meine Aufgabe, sie vor der Welt und dem Bösen zu schützen. Als meine Tochter in ein Wohnheim zog, war ich in Sorge um sie. Ich achtete darauf, dass sie an den Wochenenden heimkam. Und eine gute Tochter muss freilich die Wünsche ihres Vaters erfüllen! Eines Tages beschloss ich, sie nie wieder loszulassen. Und damit sie sich meiner nicht erwehren konnte, weckte ich sie eines Nachts, zerrte sie in den Keller und befriedigte meine Lust an ihr. Anschließend betäubte ich sie mit Äther und kettete sie mit Handschellen an eine Eisenstange.

Nun gab es kein Zurück mehr. Niemals sollte meine Tat auffliegen. Ich meldete meine Tochter als vermisst. Meiner Frau und anderen Familienmitgliedern verbot ich fortan den Keller zu betreten. Um meine Geschichte glaubhaft zu machen, präsentierte ich einen Monat nach dem Verschwinden meiner Tochter einen vermeintlich von ihr stammenden Brief, in dem sie darum bat, dass nicht nach ihr gesucht würde.

Im Keller baute ich nach und nach ein gut getarntes Verließ aus. Es bestand aus mehreren niedrigen Räumen, einer Sanitäranlage und einer Küche. Hier war ich nun uneingeschränkter Herr. Niemand der übrigen Familie wagte je diesen Keller zu betreten. Im Laufe der Zeit zeugte ich mit meiner eigenen Tochter inzestuös sieben Nachkommen. Diese wurden in der Finsternis des Kellers geboren. Die drei ältesten mussten, gleich ihrer Mutter, ihr Dasein im Keller fristen. Die jüngeren wurden durch meine Frau und mich adoptiert. Hierfür inszenierte ich das angebliche Hinterlassen der Babys seitens meiner vermisst gemeldeten Tochter.

Eines Tages erkrankte eines der im Keller lebenden Kinder schwer. Ich war genötigt, meiner schwer krampfenden und bereits bewusstlosen Tochter medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Die Ärzte wollten jedoch mehr über Vorgeschichte und Krankheitsverlauf wissen, stellten Fragen und waren misstraurisch. Hier begann die von mir inszenierte Geschichte zu bröckeln.

Letztlich kam die Wahrheit ans Licht. Ich wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Diese verbüße ich bis heute in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis F.





Person G:

Ich wurde im Nachkriegsösterreich als unehelicher Sohn eines US-Soldaten und einer Prostituierten geboren. Aufgewachsen bin ich bei meinem Großvater. Mit diesem unternahm ich bereits in frühen Jugendjahren Raubtouren, auf denen wir gemeinsam Nutzvieh stahlen.

Mein spezielles Verlangen nach Frauen entdeckte ich erstmals während eines Besuchs bei einer Bekannten in Deutschland. Zusammen mit dieser näherte ich mich meinem ersten Opfer. Gemeinsam banden wir dessen Hände zusammen, stahlen dessen Geld und flüchteten mit unserer noch immer gefesselten Gefangenen. In einem abgelegenen Waldstück schlug ich mit einer Stahlrute auf ihren Hals und Kopf ein, und strangulierte sie anschließend mit dem Draht ihres eigenen Büstenhalters. Diese Mordtat flog jedoch auf und ich wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

In Haft begann ich mich literarisch zu betätigen. Ich verfasste Erzählungen, mehrere autobiographische Romane und gab aus der Haft eine Literaturzeitschrift mit Beiträgen unterschiedlicher Prominenter heraus. Eines meiner Werke wurde sogar verfilmt. Obendrein durfte ich einen Literaturpreis entgegennehmen. Durch meine schriftstellerische Tätigkeit schuf ich mir einen Namen. Ich konnte zahlreiche bekannte Fürsprecher für mich gewinnen. Viele namhafte Intellektuelle verfassten Petitionen für meine Haftentlassung. Dies zeigte Wirkung. Nach Verbüßung von 16 Jahren Haft kam ich vorzeitig frei.

Fortan war ich Bestandteil der besseren Gesellschaft. Ich war gern gesehener Gast der Schickeria, wurde von Frauen umschwärmt und bekam zahlreiche Einladungen zu prominenten Partys. Ich hielt Vorträge über meine längst vergangene Tat, betätigte mich weiterhin schriftstellerisch und erhielt Jobangebote als Journalist. In der Kulturszene wurde ich als Paradebeispiel für eine geglückte Resozialisierung gefeiert.

Merkwürdigerweise begann zeitgleich eine Mordserie. Dem immer gleichen Muster folgend wurden Prostituierte mit ihrer eigenen, zu einem markant komplizierten Henkersknoten geknüpften Unterwäsche erdrosselt. Zuerst in Tschechien und Österreich, dann in den Vereinigten Staaten von Amerika. Alle Tatorte lagen örtlich weit auseinander. Wie durch Zufall hielt ich mich während dieser Vorfälle immer in lokaler Nähe auf, beispielsweise zum Zwecke einer Lesung.

Letztlich klickten die Handschellen. Einer Verurteilung wegen neun Morden entzog ich mich, bereits in Haft, durch Suizid. Einmal sollte mein komplexes Knüpfmuster noch Anwendung finden. So erlangte das Urteil posthum keine Rechtskraft mehr. Diese neun Untaten wären allerdings nur die gewesen, welche man mir hätte nachweisen können. Der mögliche Rest liegt verborgen im milchigen Schleier der Kriminalgeschichte.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis G.





Person H:

Nun, ich mordete nicht in Österreich. Jedoch bin ich mit der österreichischen Geschichte eng verwoben. Ich wuchs in unruhigen Zeit auf. Als eines von neun Kindern eines bescheidenen Postmitarbeiters war es um meine Zukunfts- und Bildungschancen nicht rosig bestellt. Obwohl mein Vater dagegen war zog ich in eine größere Stadt, besuchte das Gymnasium und begann anschließend zu studieren. Durch Hilfsarbeiten als Straßenpflasterer hielt ich mich über Wasser.

Erst kam ich mit einer Studenten-, dann mit einer Nationalistenbewegung in Kontakt. Wir berauschten uns an Nationalmythen und sahen uns in der Opferrolle ausländischer Umtriebe. Wir orientierten uns an fiktiven und realen Nationalhelden. Öfters besuchte ich das Grabmal eines dieser verblichenen Idole. Unser Ziel war die Vereinigung der mit uns verwandten Volksgruppen in einem eigenen Nationalstaat und die Befreiung von der fremdländischen Obrigkeit.

Mein Tag war gekommen, als ein angehender Politiker und Autokrat gemeinsam mit seiner Gemahlin unserem Land einen Staatsbesuch abstattete. Hier sah ich die Chance die Geschichte zu verändern. Mir gelang es, an das Fahrzeug der Staatsgäste nahe heranzukommen. Aus nächster Nähe gab ich aus meiner Pistole zwei Schüsse ab. Beide zeigten letale Wirkung. Den angehenden Regenten traf ich in den Hals, seine Gemahlin in den Bauch. Noch während der Wagen davonraste verbluteten beide an ihren tiefen Wunden.

Ich selbst versuchte mich durch Einnahme von Gift zu entziehen, erbrach jedoch die geschluckte Substanz. Ein Lynchmord an mir durch aufgebrachte Passanten wurde von der Polizei verhindert. Ich wurde verhaftet und verbüßte unter menschenunwürdigen Umständen, angekettet in einer dunklen Zelle, meine Strafe. Schließlich starb ich wenige Jahre später in Gefangenschaft an Tuberkulose.

Noch heute werde ich von meinen Landsleuten für meine Tat verehrt. Man kann sagen, ich habe durch mein Tun einen Weltkrieg ausgelöst und das Ende einer Dynastie und einer Herrschaftsform eingeläutet.



Nun, wer bin ich?

Gesucht wird der Nachname der betreffenden Person. Bilde dessen Buchstabensumme und nenne das Ergebnis H.





Das Finale:


Ein kleiner anonymer Hinweis: Die Summe aller ermittelten Variablen sollte 815 ergeben!


NFINAL = NHEADER – [ 2 * ( A + B + C + D ) + C - 2 ]

EFINAL = EHEADER + [ 3 * ( E + F + G + H ) – D – 6 ]



Nun Sherlock, bist Du den Tätern auf der Spur? Hast Du den kriminalistischen Riecher bewiesen, eins und eins richtig zusammengezählt und die Fährte aufgenommen?

Ob Du kurz vor dem Ermittlungserfolg stehst oder völlig im Dunklen tappst kannst Du hier überprüfen:





Und jetzt nimm' Kommissar Rex an die Leine und geh' das Gift erschnüffeln!


Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Crefba R jheqr va qra Zrqvra uähsvt ahe zvg Ibeanzra haq qrz Nasnatfohpufgnora qrf Anpuanzraf tranaag. Zvg rgjnf Erpurepur vfg qre ibyyr Anzra nore yrvpug nhfsvaqvt mh znpura.

Crefba S ung va qre Unsg vuera Anpuanzra träaqreg. Trfhpug jveq nore wrare Anzr, hagre qrz qvrfr Crefba zrqvny orxnaag jheqr.

Inevnoyra:
Orv qre Reerpuahat qre Ohpufgnorafhzzra qvr qrhgfpura Fpuervojrvfra qre Anzra irejraqra, xrvar serzqbegubtencuvfpura Pnebaf bqre Uáprxf orahgmra!

Sbezry:
Tenq-Flfgrz (60) ornpugra! Qvr Abeqxbbeqvangr qrf Svanyf ortvaag zvg A 47° 59.kkk

Qnf Svanyr:
Fbhgreenva

OVGGR ANPU QRZ YBT NHS UNYG CEÜSRA !

Unccl pnpuvat jüafpug Fhagenafvghf ☉

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

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Logeinträge für Aktenzeichen XY ungelöst    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 10. September 2019, 18:28 wtap hat den Geocache gefunden

Nachlog auf OC

Die Aktenzeichen habe ich schon lange gelöst.
Heute ging es auf einer langen Rennrad Tour beim einen oder anderen Cache einen kurzen Stopp.
Hier ging es in die Tiefe und gleich zur Dose.

Danke für den Cache!

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 17. Juli 2019 Lefar48 hat den Geocache gefunden

Da musste ich nicht lange nachdenken - die kennt man doch alle. Zum Glück blieben diese Fälle nicht ungelöst. Einige davon sind Gott sei dank auch schon tot! Zwei extrem gefährliche Mörder sind hier gar nicht gefragt: Wolfgang Ott und Werner Kniesek und ein(e) Verbrecher(in) befindet sich schön anonym bereits wieder unter uns!

Heute habe ich das schöne, saubere Doserl punktgenau gefunden. Schönes Versteck!
Gehört zu meinen Empfehlungen.

DfdC

gefunden 06. Dezember 2017 Eagle_ hat den Geocache gefunden

Das Aktenzeichen XY ging schnell zu lösen. Bin wohl schon zu alt und kann mich an die Ereignisse erinnern. Die Namen waren bei ein paaren sogar noch im Gedächtnis.
Die nette Dose war heute schnell gefunden und unkompliziert geloggt.
Danke für den Cache