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Normaler Geocache
Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen

von FroschvomTal     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Wuppertal, Kreisfreie Stadt

N 51° 12.063' E 007° 07.377' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 30. Juni 2018
 Veröffentlicht am: 06. Juli 2018
 Letzte Änderung: 06. Juli 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC1496B
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf
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Gefahren
Der Weg
Saisonbedingt

Beschreibung   

Es begab sich zu einer Zeit, als noch Kerzen das Licht in die Dunkelheit brachten und Feuerstellen die Menschen wärmten, daßTrolle das Bergische Land bevölkerten. Sie lebten verborgen in gemütlichen unterirdische Höhlen, die versteckt in den Wäldern lagen. Nur wer sich furchtlos in die entlegensten Winkel traute, konnte einen kurzen Blick auf sie erhaschen. Oft saßen sie an kleinen gurgelnden Bächen oder verborgenen Senken zusammen. Tranken, speisten und lachten über den Schabernack, den sie mit den Menschen getrieben hatten. An diesem Tage, als das Unglaubliche geschah, herrschte im nahe gelegenen Dorf der Menschen große Aufregung. Es war Markttag im Schatten der großen Eiche neben der Kirche mit dem Zwiebelturm. Alle Bauern der Umgebung, alle Schürfer und Schleifer waren gekommen, um zu handeln und die neuesten Geschichten zu hören. Laut ging es an diesem Tag zu. Die Kinder schrien und tobten zwischen den Marktständen herum.

In einer zurückliegenden Ecke des Platzes hatte ein Jäger seinen Hasenkäfig aufgestellt. Die Hasen hatten bisher im Wald gewohnt und bekamen Angst bei dem ganzen Trubel. Sie tobten in ihrem Käfig so doll herum, so daß mehrere Stäbe brachen und sie heraus konnten. Aber wohin? Überall waren Menschen! Da lugte ein kleiner Troll aus einer Gasse um die Ecke und winkte die Hasen zu sich. Als Waldbewohner konnten Trolle und Hasen sich untereinander verständigen. So führte der Troll die Hasen durch die Gassen und erreichte die Felder. Sie mussten sehr vorsichtig sein, denn hier konnten sie noch sehr gut von den Dorfbewohnern entdeckt werden. So schlichen sie, tief auf die Erde geduckt, zwischen den Ähren hindurch zum Waldrand. Ein Fuchs kam des Weges gelaufen und staunte nicht schlecht über die Gesellschaft. Der Troll erzählte von der Not der Hasen. Der Fuchs hatte Mitleid und bot seine Hilfe an. Gemeinscham schlichen sie um die Bäume des dichten Waldes zu dem Versammlungsort der Trolle. Er lag in einer kleinen Senke. Auch der Fuchs hatte hier seinen Bau. Er hörte den Trollen nämlich gerne beim Geschichtenerzählen zu. Die Gesellschaft der Trolle beschloß, die Hasen in die Waldgemeinschaft aufzunehmen und bauten den Fuchsbau für sie aus. Und so kam es, daß hier die Stelle ist, wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen. Wollt Ihr nun auch zu dem wundersamen Ort pilgern, der soviel magische Kraft beherbergt? Dass sucht die Zielkoordinate auf und lasst den Zauber auf Euch wirken ...

Mein Dank geht hierfür an eine gute Freundin, die mich mit diesem Ort bekannt gemacht hat. Aber ob die Geschichte sich so zugetragen hat, bleibt mein Geheimnis ...

  

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Im Stadtgebiet Wuppertal (Info)

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Logeinträge für Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen    gefunden 8x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 2x

gefunden Der Cache benötigt Wartung. 27. August 2021, 11:45 Guenther004 hat den Geocache gefunden

Lieber Owner,

Du hast Dir auch mit dieser Geschichte sehr viel Mühe gegeben, und sie hat mir auch sehr gut gefallen.

Höre daher nun, wie die Erzählung vom Wanderer, der zuvor eine Begegnung mit einem Kobold hatte, weiterging.

---

Es begab sich im Jahre des Herren 2021, im Monat Augusto, am siebenundzwanzigsten Tage, als ein armer Wandersmann, dessen Name Günther war, sich aus der Gegend, welche als "Zum Thale" bekannt ist, wieder fortbegab. Er hatte dort einen geheimnsvollen Entenkobold getroffen und wollte nun weiter zum Jakobsberge. So wanderte er frohgemut durch den dichten Wald am Cronenberge.

An einer großen Wiese machte er Rast, denn hier war die Aussicht auf die Gegend, die man "Klingenstadt" nennt, so schön, daß es ihn in Ehrfurcht erschaudern ließ. Doch alsbald setzte er seinen Weg fort.

An einem kleinen Abzweig ging er nach links in den Wald hinein. Bald schon kam er an eine Wendung im Walde, wo sich ein Baum in den Weg gelegt hatte, durch fleißige Waldarbeiter jedoch in Stücke gesägt und an den Wegesrand verschafft worden war.

Kaum passierte der Wandersbursch den Baum, so hörte er unter sich ein Bächlein rauschen. Er lauschte. In den Wipfeln über ihm hörte er ein Klopfen und Gurren. Was mochte das sein? Noch ein Kobold? Waren die nicht eher in Baumhöhlen?

Wie er so stand und sinnierte, kletterte ein Eichhorn den Baum hinab. Es schaute und blickte und gurrte ihn an. Freundlich grüßte der Bursche zurück und ergötzte sich am Anblick des possierlichen Tierchens.

Als er den Weg weiter beschreiten wollte, kam plötzlich ein Hase gehoppelt, dahinter schnürte ein Fuchs.

"Ei!", dachte er bei sich, "Was seh ich dort? Fuchs und Has in traulichem Beisammensein?" Dann hörte er ein Geräusch von Trippelschritten, das den Abhang hoch vom Bach her zu kommen schien.

Der Bursche erschrak sich und wollte fliehen, doch eine Stimme rief ihn zurück: "Bleib doch, Wandersmann!"

Der Wandersmann blickte sich um und entdeckte einen kleinen Waldtroll, kaum größer als der Has.

"Wer bist Du?", fragte er.

"Ich bin Hey'keh, ich bin ein Waldtroll!", sagte das Wesen.

"Und wo sind wir hier?", fragte Günther.

"Wir sind hier an der Stelle, wo sich Fuchs und Has die gute Nacht wünschen!", antwortete Hey'keh.

"Das muß ein gar magischer Ort sein! Was macht Ihr hier?", fragte der Bursche.

"Wir suchen einen Schatz in einer Kiste!", sagte der Troll, und Fuchs und Hase nickten dazu.

"Ei der Daus! Einen Schatz! Wenn ich helfen kann?", erwiderte Günther, der Wanderer.

 "Oh, das wäre sehr freundlich! Fuchs und Has halfen auch schon, aber wir konnten's nicht fnden!", jammerte der kleine Hey'keh.

"Ich helfe Euch!", sagte der Wandersbursch. Und zusammen suchten sie die Schatzkiste. Sie suchten überall und lang, aber es war nichts zu finden. Denn die kleine Kiste konnte ja überall am Bächlein oder im Walde verborgen sein.

Nach langen Stunden gaben sie's auf und kletterten zum Wege zurück. Und da... plötzlich... sahen sie einen weißen Schimmer an einem Baume. Behende liefen sie zu der Stelle und - Donnerschlag! - da war die Kiste, und sie war voller Schätze!

Da strahlte der kleine Waldtroll und sagte: "Ich danke Dir, Mensch! Nun haben wir den Schatz endlich gefunden!"

Der arme Wandersmann wollte nun seinen Weg fortsetzen und verabschiedete sich von Fuchs, Hase und Hey'keh.

"Sag mir noch Deinen Namen und schreib ihn hier in mein Besuchsbüchlein!", sagte der Troll.

"Ei, das mach ich gern!", erwiderte der Wanderer.

Tat's, verabschiedete sich, wendete sich und ging weiter seines Wegs. Und wenn's nicht geregnet hat, dann ist er trocken geblieben.

---

Das war die Erzählung über den armen Wandersmann, der erst den Entenkobold traf und ihm half, seine Hörner zu putzen. Und dann an die Stelle kam, an der sich Fuchs und Hase eine gute Nacht wünschen.

Wer's nicht glaubt, zahlt einen Taler!

Viele Grüße

Günther


P.S.: Die Dose lag einfach so völlig frei auf dem Boden. Ich habe sie dann an der Stelle ein wenig mit Laub und Ästen bedeckt. Vom Weg aus ist sie nicht sichtbar. Aber vielleicht solltest Du noch mal selbst nachschauen. Tolles und passendes Logbuch!

Lächelnd

gefunden 25. April 2021, 16:48 XanderW. hat den Geocache gefunden

Gut gefunden

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 08. Juni 2020 1Corvus hat den Geocache gefunden

Bei einer kleinen Runde auf 2 Rädern konnte ich auch endlich mal die Stelle besuchen wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht wünschen. Nach einer wörtlichen Miesen Nager Dose war diese hier vorbildlich gepflegt. Leider landen aber in diesem Bachlauf gelegentlich Flaschen und Dosen von Vollpfosten. Einigen wenigen Unrat habe ich mitgenommen da ich mir dem Rad unterwegs war, wozu Vollpfosten leider nicht in der Lage sind. Die kann man nur unangespitzt in den Boden hauen.
Danke für die Dose sagt ein Rabe.

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 16. April 2020, 14:00 Baloo66 hat den Geocache gefunden

Unser zweiter Cache. Sehr schön gelegen. Viele aktuelle Einträge im Logbuch. Absolut lohnenswert. Und nebenbei eine schöne Landschaft... 

Der umgestürzte Baum liegt noch da, stellt aber kein unüberwindbares Hinderniss da.

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Die Cachebeschreibung ist in Ordnung. Empfohlen 22. März 2020, 15:58 Le Dompteur hat den Geocache gefunden

Nach fast zwei Jahren erst zwei Funde? Und das bei einem doppel-gelistetem Cache? Der muß ja wirklich in der äußersten Walapampa liegen. Wir staunten nicht schlecht, als wir aus dem zivilisierten, belebten Cronenberg hinter dem Friedhof um eine Ecke bogen und ländliche Idylle vor uns lag. Der Weg zum Cache war durch einen heruntergebrochenen Baum teilweise versperrt und die finalen Meter glichen eher T3, führten aber zu einem äußerst idyllischen Plätzchen, das der stimmigen Geschichte schön entsprach.
Für diese literarische, glaubwürdige Arbeit wird die Wanderung empfohlen!

Anekdote: am Weg lag eine Koppel mit einem Esel und einer Stute. Laut Einheimischen ein unzertrennliches Paar, das nur gemeinsam ausgeritten werden kann Lächelnd.

DFDC