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Virtueller Geocache
A glimpse of history: Border walk in Schlossberg

von cezanne     Österreich > Steiermark > West- und Südsteiermark

N 46° 37.357' E 015° 28.852' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 3:45 h   Strecke: 11 km
 Versteckt am: 19. August 2018
 Veröffentlicht am: 16. April 2019
 Letzte Änderung: 07. November 2019
 Listing: https://opencaching.de/OC14B25
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich

Beschreibung    Deutsch  ·  English

Dieser virtuelle Cache lädt zu einem Spaziergang in Schloßberg (Großwalz und Schmirnberg) nahe der Grenze zwischen der Steiermark und Slowenien ein. Das Hauptziel ist die Beleuchtung von Aspekten der ereignisreichen Geschichte der Gegend rund um den 1. und den 2. Weltkrieg, die weniger als verdient bekannt sind.

Teil 1: Allgemeine Informationen


Vorbereitung:
  • Bitte beschäftige Dich mit den Logbedingungen für diesen virtuellen Cache (Details dazu in Teil 2) vor dem Start.
  • Vergiss nicht auf die Mitnahme eines Reisedokuments (auch im Fall wenn Du nicht vor hast Sveti Duh zu besuchen.)
  • Bitte rechne damit keinen Netzempfang in gewissen Abschnitten zu haben. Ich empfehle daher sich nicht allein auf ein Smartphone zu verlassen. Wenn Du unbedingt ohne Papier auskommen möchtest, rate ich Dir Dich entsprechend vorzubereiten und was auch immer Du meinst zu brauchen vorab runterzuladen (Karten, Wegpunkte, pdf Dokumente etc).

    Als ein Sonderservice für jene, die von langen Cachebeschreibungen abgeschreckt werden, habe ich einen pdf File erzeugt, der die
Logbedingungen enthält sowie zwei pdf Files, die sich nur auf die Feldarbeit beziehen, eines mit Hintergrundinformationen und eines ohne.


Zielpublikum/Was erwartet Dich: Dieser virtuelle Cache richtet sich an Cacher mit einem Interesse an (zeitgenössischer) Geschichte, die nichts gegen einen Spaziergang mit >5km Länge haben oder einen solchen sogar schätzen, und die bereit sind zumindest 2 Stunden zu investieren. Um ein größeres Publikum anzusprechen, wird der Cache in 2 Versionen angeboten, LW (längerer Spaziergang) und SW (kürzerer Spaziergang), für Details siehe Teil 2.

Warnung/Was erwartet Dich nicht: Um vorhersehbare Enttäuschungen zu vermeiden, beachte bitte das folgende:
  • Wer einen schnellen virtuellen Cache an einem Tag mit vielen anderen Aktivitäten besuchen möchte, sollte sich besser einen anderen Cache aussuchen.
  • Dieser virtuelle Cache behandelt einige dunkle Kapitel der Geschichte. Wenn Du nach einem Cache suchst, der Unterhaltung bietet, ist dieser Cache vermutlich die die falsche Wahl für Dich.
  • Wenn Du nur einen Spaziergang unternehmen möchtest und Dich nicht für die Geschichte der Gegend interessierst, wird dieser Cache keine optimale Wahl für Dich sein. Es kann leicht passieren, dass Du Dich durch das Lesen der Beschreibung und durch das Befolgen der Logaufgaben zT vom Spaziergang abgelenkt fühlst.

Informationen zur Route: Dieser Rundweg startet und endet beim Gasthaus Moserhof in Großwalz. Die Route führt entlang einer Mischung von Waldwegen, Forststraßen, Wiesenpfaden, Feldwegen als auch Abschnitten auf asphaltierten Straßen. In einem beträchtlichen Abschnitt des Spaziergangs folgst Du der Grenze zwischen der Steiermark und Slowenien oder befindest Dich nahe zu dieser. Um Dir einen Eindruck zu verschaffen was Dich erwartet, kannst Du einen Blick auf mein Fotoalbum (Fotos erstellt an 2 Tagen) werfen.

Im ersten und im letzten Abschnitt sind die Wege gut gewartet und gut markiert oder leicht verfolgbar. Im mittleren Abschnitt (zwischen Station 4 und Station 8) folgst Du einer unmarkierten Route. Ich habe einige zusätzliche Wegpunkte für diesen Abschnitt hinzugefügt. Es kann aber dennoch empfehlenswert sein eine Karte mitzuführen. AnnaMoritz war so freundlich und hat eine nette Übersichtskarte der Cacheroute (inklusive aller Wegpunkte) basierend auf openstreepmap erstellt. Diese Wegskizze von Günter Auferbauer könnte ebenfalls hilfreich sein, aber Teile davon sind veraltet und nicht alle dargestellten Wege gibt es noch.

Geländebeschaffenheit: Für die längere Version LW rechne mit einem Weg von ca. 11 km mit 300 Höhenmetern (inklusive Gegensteigungen am Weg). Die Terrainbewertung von 2.5* wurde aufgrund der Länge der Tour und der potentiell überwachsenen Abschnitte entlang unmarkierter Pfade gewählt.

Zeitbedarf: Für die Version LW (empfohlen), plane 3-4.5 Stunden ein (inklusive der Zeit, die zur Erledigung der Logaufgaben und für kurze Pausen benötigt wird). Sehr fitte Cacher, die keine Pausen machen, können schneller am Ziel sein. Bitte den Spaziergang nicht bei Dunkelheit absolvieren.

Öffentlicher Verkehr: Der Start ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Leutschach ist jedoch von Leibnitz aus per Bus erreichbar. Nach Leibnitz gelangt man leicht per Zug. Um den Moserhof von Leutschach aus zu erreichen, stellt die Verwendung des kürzlich eingeführten IST Mobil Services (Region Südwest) eine Option dar. Die Fahrpreise sind angemessen, jedoch ist eine Vorabbuchung erforderlich.

Parken: Jene, die mit dem Auto anreisen, können dieses auf einem der Parkareale um den Moserhof bzw. das Weingut Moser parken.

Einkehrmöglichkeiten: Mit Ausnahme des Gasthofs Moserhof am Start (die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, daher siehe diese Webseite) gibt es keine Möglichkeiten Speisen und Getränke direkt entlang des Weges zu erwerben.


Teil 2: Logbedingungen


Da ein Spaziergang von der Länge >10km (teilweise entlang unmarkierter und nicht gut erhaltener Wege) nicht jedermanns Sache ist, habe ich mich dazu entschieden, diesen virtuellen Cache in zwei Versionen anzubieten: Die LW Version, die einen längeren Spaziergang involviert, und die SW Version, die einen kürzeren Spaziergang involviert, aber die Verwendung eines Fahrzeugs zwischen drin erfordert. Beide Versionen beinhalten die Schlüssel-Örtlichkeiten dieses Caches. Die vollständige Erfahrung bietet die LW Version, die ich ausdrücklich empfehle.

Die Logbedingungen variieren je nach gewählter Version. Bitte studiere die Bedingungen sorgfältig. Fundlogs, die nicht den Bedingungen entsprechen, werden nicht akzeptiert!

  • Langversion (LW): Alle für diese Version benötigten Stationen liegen auf einem Rundweg. Die Verwendung eines motorisierten Fahrzeugs zwischendrin ist weder notwendig noch erwünscht.

    Dein Programm für die Version LW: Besuche die Stationen 1-13 und erledige die Fotoaufgaben 1-5 und beantworte die Fragen1-9. Station 14 (Sveti Duh) und daher Frage 10 und Fotoaufgabe 6 sind nicht Teil dieser Version und können ausgelassen werden.

  • Kurzversion SW: Diese Version involviert eine kürzere Spazierrunde, die die Stationen 1-6 gefolgt von den Stationen 12 und 13 besucht. Die Stationen 11 und 14 können mit einem KFZ (vor oder nach der Spazierrunde) besucht werden. Bitte spaziere von Station 11 zu Station 10 und fahre nicht zu Station 10 (um ungebührliche Aufmerksamkeit bei den Anrainern zu vermeiden, die die Existenz dieses Caches gefährden würde).

    Dein Programm für die Version SW: Besuche die Stationen 1-6 und 10-14 und erledige die Fotoaufgaben 1,2, 3, 5 und 6 und beantworte die Fragen 1-3 sowie 6-10. Die Stationen 7 (Bank) , 8 (Schmirnberg Teiche) und 9 (Lube) und folglich die Fotoaufgabe 4 sowie die Beantwortung der Fragen 4 und 5 sind nicht Teil dieser Version und können übersprungen werden.

  • Kombination LW+SW: Wenn Du ambitioniert bist und nichts gegen längere Fusswege hast, dann kannst Du Sveti Duh im Rahmen Deines Spaziergangs besuchen. Zu diesem Zweck mache am besten einen Abstecher zu Station 14 (Sveti Duh) indem Du die empfohlene Runde für LW bei Station 4 (südlichster Punkt) unterbrichst und nach der Rückkehr über denselben Weg die Runde bei Station 4 in Richtung Station 5 fortsetzst.


Log- und Fotobedingungen

Um zu einem Fundlog berechtigt zu sein sind die folgenden Bedingungen einzuhalten.

  • Fragen: Sende mir die Antworten zu allen Fragen, die mit der gewählten Version (LW oder SW) korrespondieren.

    Falls es Dir Unannehmlichkeiten bereitet, brauchst Du nicht auf meine Antwort zu warten, aber Du musst die Antworten absenden bevor Du einen Fundlog abschickst. Ich bevorzuge die Kontaktaufnahme per e-mail. (Kommentar: Ich habe mich bewusst gegen die Verwendung eines automatischen Antwortprogramms entschieden.)

  • Fotoaufgaben: Lade die Fotos, die für Deine gewählte Version verpflichtend sind, zu Deinem Log hoch (innerhalb von max. 2 Tagen, d.h. 48 Stunden nach Deinem Log). Stelle sicher, dass die Fotos die untenstehend beschriebenen Bedingungen einhalten (Beispiel für ein korrektes Foto für Fotoaufgabe 1).

    1. Jedes Foto, das zu einer Fotoaufgabe gehört, muss das geforderte Objekt beinhalten.
    2. Jedes solche Foto muss entweder Dich selbst, Dein GPS-Gerät oder ein persönliches Erkennungszeichen enthalten.
    3. Jedes solche Foto muss ein Blatt Papier (oder etwas in der Art) zeigen, auf dem Dein Geocaching Alias und das Datum Deines Besuches festgehalten sind. Es wird nicht akzeptiert, wenn diese Information mit einer Bildbearbeitungssoftware nachträglich hinzugefügt werden.

    Weitere Fotos sind willkommen solange sie keine Spoilerinformation beinhalten, die die Beantwortung einer der Fragen erlaubt.


    Teil 3: Feldarbeit




    Start (Moserhof) N 46° 37.404' E 15° 28.952'

    Geparkt werden kann auf den Parkflächen des Gasthauses Moserhof oder des Weinguts Moser.



    Weginformation: Starte den Spaziergang am Wegpunkt Wegstart und mache Dich auf zu Station 1 (Header-Koordinaten). Für manche mag es eine Versuchung darstellen mit der näher gelegenen Station 13 zu starten, aber aus dramaturgischen Gründen empfehle ich diese für das Ende übrig zu lassen.


    Station 1 (Ehemaliger Steinbruch für Mühlsteine) N 46° 37.357' E 15° 28.852'

    Du hast den ehemaligen Moser Steinbruch erreicht in dem bis in die dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Mühlsteine abgebaut wurden.

    Fotoaufgabe 1: Mache ein Foto des Steinbruchs, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt (mein Beispielfoto).



    Hintergrundinformation: Im 19. Jahrhundert gab es im Gemeindegebiet von Schloßberg (damals größer als heute) einige Steinbrüche für Mühlsteine und einen für Eisenstein. Die Mühlsteine wurden in Getreide- und Obstmühlen verwendet und wurden auch in andere Regionen verkauft und nicht nur lokal genutzt. Der Großvater des Seniorchefs des Weinguts Moser, Hugo Kapun, hat noch im Familien-Steinbruch gearbeitet. Einige historische Fotografien sind im Bauernladen des Weinguts ausgestellt.


    Weginformation: Vom Steinbruch folge dem Weg bergab entlang des Baches.Mache Dich zu Wegpunkt HELP 1 auf. Dort wirst Du auf den Grenzlandpanoramaweg, kurz GPW) treffen, der Dich bis zu Station 4 begleiten wird.


    Station 2 (GPW Wegweiser) N 46° 37.108' E 15° 28.776'

    Du bist nun bei einem Wegweiser angelangt, der Dir den weiteren Wegverlauf zeigt. Wenn es das Wetter gestattet, vergiss nicht die schöne Aussicht zu genießen.

    Frage 1: Zwei Schilder informieren Dich über die zu erwartenden Wegzeiten entlang des Grenzlandpanoramawegs.

    • A(1): Die Summe der zwei Wegzeiten (in Minuten).



    Hintergrundinformation: Der Grenzlandpanoramaweg (kurz GPW) führt von der Soboth nach Bad Radkersburg und folgt vornehmlich Route des Weitwanderwegs 03 in diesem Abschnitt.

    Das benachbarte Anwesen hat den Vulgonamen Krabat. Die Höfe/Anwesen in dieser Gegend sind oft recht weit voneinander entfernt (einer der Hauptgründe dafür ist, dass große Teile des Gebiets bewaldet sind und somit mehr Grund erforderlich ist, um das Auslangen zu finden). In dieser Umgebung bekommt der Begriff Nachbar eine andere Bedeutung als etwa in der Stadt - es ist hier nicht so einfach einfach zum Nachbar zu gehen wenn man rasch Hilfe oder etwas anderes braucht.


    Station 3 (Gradischnigg Kreuz) N 46° 36.964' E 015° 28.529'

    Das Gradischnigg Kreuz sollte sich nun in Deinem Blickfeld befinden.

    Frage 2: Wirf einen genaueren Blick auf den unteren Teil des vertikalen Kreuzbalkens und halte Ausschau nach 8 eingekerbten Ziffern.

    • A(2): Die Summe der 8 Ziffern.



    Weginformation: Folge weiterhin dem markieren GPW Weg, der Dich zu Station 4, dem echten südlichsten Punkt der Steiermark, bringen wird. Auf Deinem Weg wirst Du am Südlichster Punkt der Steiermark Traditional vorbeikommen.


    Station 4 (Südlichster Punkt) N 46° 36.723' E 15° 28.372'

    Du hast nun den südlichsten Punkt der heutigen Steiermark erreicht. Der Grenzstein 314 markiert diesen Punkt.

    Fotoaufgabe 2: Mache ein Foto des Grenzsteins und des Schildes, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt.



    Hintergrundinformation: Als Resultat des ersten Weltkrieges und des Vertrages von Saint-Germain-en-Laye von 1919, wurde die Untersteiermark, die für Jahrhunderte zu Österreich gehörte, ein Teil des Königreiches Jugoslawien. In einigen Abschnitten der neu gesetzten Grenze legte der Vertrag von St German nicht den genauen Grenzverlauf fest. Es war weder möglich die Grenze auf der Basis der gesprochenen Sprache zu ziehen noch gab es überall ein natürliches Grenzobjekt wie die Mur. Als Konsequenz wurde in vielen Fällen der neue Grenzverlauf in mühseligen Verhandlungen von Fall zu Fall festgelegt. In einigen Gebieten konnten die Betroffenen entscheiden, zu welcher Seite sie in Hinkunft gehören wollten oder sie schafften es zu erreichen dass die geplante Grenze um ein paar Meter verschoben wurde wie zB. im Fall von Franz Tertinjek auf dem Remschnigg. Oft jedoch wurde der Besitz von Menschen durch die neue Grenze in 2 Teile geteilt, die ab damals in unterschiedlichen Staaten lagen. Einige der Wunden, die damals erzeugt wurden (bzw. zum Teil auch schon davor als der Nationalismus aufkam), sind bis zum heutigen Zeitpunkt nicht vollständig verheilt.

    Weginformation: Um zur nächsten Station zu gelangen, mache kehrt und begebe Dich zum Rastplatz, der touristisch als südlichster Punkt (Wegpunkt HILFE 2) vermarktet wird. Jene, die nach Sveti Duh zu Fuß gehen wollen, unterbrechen hier am besten den Rundweg und kehren danach wieder hierher zurück und setzen den Weg wie beschrieben fort. Falls Du Dich für die SW Variante entschieden hast, vergiss nicht die Aufgaben in Sveti Duh zu erledigen (vgl. Station 14).


    Der falsche südlichste Punkt N 46° 36.734' E 015° 28.495'

    Nach ungefähr 2.5km und 150 Höhenmetern hast Du eventuell das Bedürfnis nach einer kleinen Pause. Der Ort, der von den Touristikern als südlichster Punkt der Steiermark vermarktet wird, kann dieses Versprechen nicht einhalten, aber es steht ein kleiner Rastbereich zur Verfügung. Die Grenzsteine 304 und 305 finden sich im direkten Umfeld des Rastplatzes.



    Hintergrundinformation: Die kleine Klamm, die Du bald sehen wirst, wird vom Grenzbach (Großwalzer Bach) gebildet und wird nach dem Vulgonamen des Anwesens des Grundbesitzers Huberklamm genannt. Die Bezeichnung Huberklammweg findet sich auf einigen Karten und es erscheint, dass es in früheren Zeiten einen schmalen, abenteuerlichen (vermutlich gebu-artigen) Weg unten in der Klamm gegeben hat, siehe auch die Beschreibung von Tour 51 im Buch Günter und Luise Auferbauer, 100 Ausflüge um Graz, Touren 51–100, 2009, Styriabooks, Graz, ISBN 3-222-13241-4. Basierend auf den Erfahrungen von Gert und Begleitung und meinen eigenen anlässlich von 2 Erkundungsbesuchen 2018, habe ich beschlossen, dass es keine gute Idee wäre die Besucher des Caches auf Bachniveau gehen zu lassen. Folglich habe ich mich für eine Wegführung entlang von Forststraßen entschieden, siehe die Beschreibung im Anschluss.

    Weginformation: Im Folgeabschnitt ist die Navigation etwas schwieriger. Man folgt nicht mehr einer markierten Route. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden einige zusätzliche Wegpunkte zur Verfügung zu stellen. Direkt vom Rastplatz führt ein schmaler Pfad, der grob der Grenze folgt, hinunter zu Grenzstein 299 und der Knappquelle (Wegpunkt HILFE 3). In der Nähe kannst Du Überreste eines Kalkofens sehen. Bei der Quelle folge der verwachsenen Forststraße nach links (und nicht dem Pfad, der von der Quelle bergab zu einem Haus führt). Bei der nächsten Möglichkeit (Wegpunkt HILFE 4) nehme eine scharfe Wendung nach rechts vor. Sobald Du Wegpunkt HILFE 5 erreicht hast, ist der anspruchsvollere Teil der Navigation hinter Dir - nun wartet ein gemütlicher Weg auf einer Forststraße auf Dich. Wegpunkt HILFE 6 ist der letzte Hilfswegpunkt auf Deinem Weg zu Station 5.



    Station 5 (Grenzbach) N 46° 37.170' E 015° 29.104'

    Du bist nun eine zeitlang nahe zur Grenze spaziert. Die meiste Zeit befand sich die Forststraße einiges höher als das Bachniveau, aber nun bist Du nahe am Bach angelangt, der hier auch die Grenze zu Slowenien bildet.

    Fotoaufgabe 3: Mache ein Foto von Grenzstein 278, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt.




    Station 6 (Wresnik Kreuz) N 46° 37.250' E 15° 29.292'

    Du bist nun beim Wresnik Kreuz angelangt, das nach dem benachbarten Anwesen benannt ist.

    Frage 3: Betrachte die Rückseite des Kreuzes. Konzentriere Dich auf das kleine grob quadratische Areal, das sich dort befindet, wo sich der vertikale und der horizontale Kreuzbalken treffen.

    • A(3): Die Anzahl der Schraubenköpfe im beschriebenen Areal.



    Weginformation: Deine weitere Routenwahl hängt davon ab, ob Du Dich für die Version LW (länger, meine Empfehlung) oder die Version SW (kürzer) entschieden hast.

    • Option LW: Setze mit Station 7 dort (der Weg dorthin ist nicht markiert, siehe nachfolgende Beschreibung) und besuche die restlichen Stationen weiterhin in chronologischer Reihenfolge.
    • Option SW: Setze mit Station 12 fort (der Weg dorthin sollte offensichtlich sein) und gehe von dort zu Station 13 (nahe am Start). Die restlichen Stationen 11, 10 und 14 können unabhängig von der Spazierrunde besucht werden.

    Die Route zu Station 7 ist weniger offensichtlich. Es gilt einem nicht markierten Weg zu folgen, von dem Teile nicht instand gehalten werden. Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wo der Weg weitergeht. Die gesetzten Hilfswegpunkte sollten Dir bei der Navigation helfen. Kurz nach Station 6 folge nicht der weiß-grünen Markierung bei Wegpunkt HILFE 7, sondern folge stattdessen dem schmäleren Weg nach rechts, der bergab führt. Die Grenze und der Bach können für die Groborientierung herangezogen werden. Als weitere Leitlinie kannst Du die Wegpunkte HILFE 8 (Grenzstein 269), HILFE 9, HILFE 10, HILFE 11 und HILFE 12 heranziehen.


    Station 7 (Bank) N 46° 37.155' E 015° 29.866'

    Nun sollte eine Bank mit einem Tisch in Deinem Blickfeld sein. Setz Dich hin und betrachte das Objekt links von der Bank. Halte Ausschau nach einer Plakette aus Metall.

    Frage 4:

    • A(4): Welcher Text befindet sich auf der Plakette?

    Falls Du ein Problem hast die Plakette zu finden, verwende die Backup Frage. Setze Deinen Weg fort. Bald wirst Du einen Schranken erreichen. Auf der rechten Seite ist ein goldfarbenes Objekt angebracht.

    Backup Frage

    • A'(4): Welches Wort (in Großbuchstaben) ist auf diesem Objekt zu finden?




    Hintergrundinformation: Über diese Station gibt es nicht viel zu sagen. Beachte, dass die Straße, die Du sehen kannst, bereits in Slowenien liegt und dass es heutzutage einfach und legal möglich ist dorthin zu gelangen. Während meiner Pause an diesem Ort dachte ich darüber nach wie glücklich ich bin, dass ich ein gutes und sicheres Leben habe und wie schwer das Leben der Menschen in dieser Gegend in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gewesen sein muss.

    Weginformation: Beim Wegpunkt HILFE 13 passierst Du einen Schranken. Die Wegpunkte HILFE 14 und HILFE 15 leiten Dich über den Bach und zu einer Forststraße, der Du nur zu folgen brauchst. Sie führt Dich zu den Teichen und Station 8. Die Navigation ist ab nun wieder einfach.


    Station 8 (Schmirnberg Teiche) N 46° 37.183' E 015° 30.234'

    Du bist nun am Ufer eines der Schmirnberg Teiche angelangt. Ein kleiner Steg sollte in Deinem Blickfeld sein. Hier befand sich der Die drei Teicht Traditional, der aufgrund des miserablen Zustands der Originaldose sowie der Wartungsverweigerung des Versteckers archiviert wurde.

    Fotoaufgabe 4: Mache ein Foto vom Teichufer am Ort des Steges, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt.



    Hintergrundinformation: Die Schmirnberg Teiche gehörten einst zum Besitz der Herrschaft Schmirnberg, der auch eine in früheren Zeiten imposante Burg beinhaltete, von der nur noch fragmentarische Ruinenreste in schlechtem Zustand übrig geblieben sind. Der Besitz beinhaltete neben der Burg auch einen Meierhof, der sich später zu Schloss Trautenburg entwickelte, das Gut Amtmann, die Mautstation Leutschach und großzügige Jagdgründe und Fischereigewässer. Die Burg(ruine) Schmirnberg und die Teiche haben viele verschiedene Besitzer erlebt. Die Teiche stehen nun in privatem Besitz und Fischen und Schwimmen ist für Unbefugte verboten. Falls Du noch nie bei der Ruine Schmirnberg warst, und ausreichend Zeit übrig hast, empfehle ich Dir einen Besuch der Ruine, der mit einem Traditional im Umfeld der Ruine kombiniert werden kann.

    Weginformation: Folge der Forststraße weiter zu Wegpunkt HILFE 16 und weiter zu HILFE 17. Biege dort links ab in den Grenzpanoramaweg, der Dich zu Station 9 bringt.



    Station 9 (Lube Bildstock) N 46° 37.473' E 15° 30.436'

    Du bist nun beim Lube Bildstock angelangt, der seinen Namen nach dem benachbarten Gehöft Lube hat. Alle vier Seiten sind mit Gemälden dekoriert. Auf der Vorderseite befindet sich ein Kreuz. Auf den drei anderen Seiten sind Heilige dargestellt. Betrachte diese Gemälde näher.

    Frage 5: Auf der Rückseite (gegenüberliegend der Seite mit der Bank) ist eine Heilige dargestellt.

    • A(5): Welche Gegenstände hat sie in ihren Händen? Wenn Du Probleme hast die Gegenstände in ihrer rechten Hand zu benennen, kannst Du alternativ den Gegenstand oberhalb ihrer rechten Schulter benennen.
    • Optionale Bonusfrage: Welchen Namen trägt die Heilige? Welche zwei Heiligen sind auf der linken und der rechten Seite (aus Sicht der Bank) dargestellt?



    Weginformation: Folge dem GPW Weg hinauf bis zur Straße, die Du in der Nähe von Wegpunkt HILFE 18 erreichst. Wende Dich nach links und folge der Straße zu Station 10.


    Station 10 (Hammerkautz Gedenkstein) N 46° 37.570' E 15° 30.276'

    Du solltest nun ein Kreuz und einen Gedenkstein im Blickfeld haben, der an den tragischen Tod von 3 Gendarmen 1947 erinnert. Das benachbarte Anwesen hat den Vulgo Namen Hammerkautz.

    Frage 6:

    • A(6): Welcher Name und welches Datum, die nicht mit dem Ereignissen von1947 in Zusammenhang stehen, sind auf dem Gedenkstein genannt?
    • Optionale Bonusfrage: Warum ist die zusätzliche Person auf dem Gedenkstein erwähnt?


    Hintergrundinformation: Die Hammerkautz Station ist jene, um die sich meine Idee für diesen virtuellen Cache entwickelt hat. Aus diesem Grund stelle ich detailliertere Informationen zum Hintergrund zur Verfügung als für die meisten anderen Stationen.

    Das Anwesen Hammerkautz, das das Heim der Familie Körbler (Kerbler auf slowenisch) darstellte, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Gegend in den 1930-er und 1940-er Jahren. Der Hof bildete auch die Übergangsheimat für die Schule bis das neue Schulgebäude (siehe Station 11) erbaut wurde.

    Schwierige Nachkriegszeit
    Mit dem Ende des zweiten Weltkriegs hatten die turbulenten Zeiten für das Grenzland kein Ende. In der Gegend im Leutschach ereigneten sich zahlreiche Gewalttaten. Das Jahr 1947 bildete den Höhepunkt einer äußerst unsicheren Zeit für das Grenzland.

    Während die Menschen auf Frieden gehofft hatten, stellte sich eher heraus dass die Situation schwieriger geworden war, verstärkt durch jugoslawische Ansprüche auf österreichisches Gebiet und die Tatsache, dass die inner-jugoslawischen Kämpfe zwischen den Kommunisten (Partisanen, jugoslawischer Staat) und deren Gegnern (antikommunistische Gruppierungen und diverse Banden) sich auf österreichisches Staatsgebiet ausdehnten (teilweise organisiert aus Flüchtlingslagern in Österreich, wie jenem in Leibnitz). Das hügelige und nicht leicht zugängliche Gelände der Grenzregion bot viele Möglichkeit sich zu verstecken und im Geheimen zu operieren, was insbesondere für die illegalen Gruppen, die gegen den jugoslawischen Staat kämpften und von der jugoslawischen Staatssicherheit (UDBA) gejagt wurden, eine wichtige Rolle spielte.

    Die Beweggründe in antikommunistischen Gruppierungen mitzuwirken waren divers: Einige Mitglieder hatten einen religiösen Hintergrund, andere einen deutsch-nationalen and wieder andere einen royalistischen (sich die Rückkehr des Königreiches Jugoslawien und des Königs aus dem Exil wünschend). Aus diesem Grund werden diese Gruppierungen in der Literatur mitunter auch als Kreuzfahrer (Crusaders, Križari), Matjaž Bewegung (nach König Matthias (Matjaž)) bzw. Weißgardisten bezeichnet. (Ferner sind auuch weitere hier nicht genannte Namen in Verwendung.) Es würde den Rahmen dieser Cachebeschreibung bei weitem sprengen mehr Details über die verschiedenen Gruppierungen zu erwähnen, die alle eine Rolle in diesem Konflikt spielten. Ferner ist dieses Thema bis heute nicht vollständig erforscht. Im Zusammenhang mit dem Vorfall am Hammerkautz Anwesen im Jahr 1947 spielte die sogenannte Sernec Bande, eine Gruppierung anti-kommunistischer Royalisten rund um die Gebrüder Sernec, eine besondere Rolle. Einige der Bandenmitglieder hatten familiäre Beziehungen zu Menschen aus der Region Leutschach und wurden von diesen unterstützt während andere Bewohner der Region familiäre Beziehungen zu Partisanen hatten.


    Über den Vorfall im Juni 1947
    Josef Kerbler (Körbler), das Oberhaupt der Kerbler Familie hatte um Unterstützung durch die britischen Besatzungssoldaten angefragt, weil er bedroht wurde. Die Kerbler Familie hatte familiäre Beziehungen zu Mitgliedern der Sernec Bande und war für ihre Einstellung gegen die Partisanen bekannt. Die Sernec Bande operierte zum Teil vom Anwesen Hammerkautz bzw. von benachbarten Anwesen aus, zu deren Besitzern sie ebenfalls verwandtschaftliche Beziehungen hatten. Als am 26. Juni 50 britische Soldaten eintrafen war alles ruhig und so zogen diese wieder ab und es verblieben nur einige lokale Gendarmen vor Ort. Einen Tag später als nur diese Gendarmen und keine Mitglieder der Sernec Bande vor Ort waren, wurde das Hammerkautz Anwesen von einer Gruppe von Männern angegriffen. Zwei Gendarmen wurden erschossen und einer wurde entführt und später umgebracht. Ferner wurden 2 Kinder der Kerbler Familie erschossen und zwei weitere und der Vater und die Mutter wurden schwer verwundet, aber überlebten.
    Trotz intensiver Untersuchungen über viele Jahre konnte dieser Kriminalfall nie endgültig gelöst werden. Einige beschuldigten die Partisanen für den Angriff und andere Feinde der Sernec Bande. Für mehr Details siehe die Dissertation von Promitzer, die Diplomarbeit von Haring und das Buch von Engelke (Referenzen [3], [4] und [14] auf dieser Liste).

    Schmuggelaktivitäten und Josef Schleich
    Wie viele Bewohner der Grenzregion waren auch die Bewohner des Hammerkautz Anwesens jahrzehntelang in diverse Schmuggelaktivitäten verwickelt. Güter wie Feuersteine, Gewehre und Saccharin waren sehr gefragt auf der jugoslawischen Seite der Grenze und Güter wie Fleisch, Weizen, Kaffee und viele andere Nahrungsmittel waren auf der österreichischen Seite sehr viel teurer und oft nicht leistbar für die meist sehr armen Bewohner. Ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen wurden Kühe und Pferde in der Nacht über die grüne Grenze geschmuggelt. In den Jahren 1939-1941 baute der Besitzer einer Geflügelfarm und SchmugglerJosef Schleich aus Graz ein Unternehmen auf, das den Schmuggel von Juden nach Jugoslawien betrieb. Schleichs Geschäft beruhte auf der Hilfe vieler lokaler Schmuggler im Grenzland, die exzellente Kenntnisse des Gebietes besassen, sowie auf der Bezahlung von Bestechungsgeldern an eine Reihe von involvierten Personen. Die Familie Kerbler und auch die Bewohner der meisten Anwesen im Umfeld waren in Schmuggelaktiväten und auch die Aktivitäten von Schleich involviert.

    Schleichs (immer noch nicht sehr bekannte) Geschichte ist für sich selbst stehend interessant und zeigt wie schwierig es sein kann zwischen gut und böse zu unterscheiden. Die Geschichte von Josef Schleich geht definitiv über den Rahmen dieses Caches hinaus. Für weitere Einzelheiten verweise ich auf meine Liste von Referenzen.


    Station 11 (Josef Krainer Schule) N 46° 37.579' E 15° 29.941'

    Du bist nun bei der Josef Krainer Schule angekommen, die vor ihrer Schliessung im Juni 2012 die südlichste Schule der Steiermark war.

    Frage 7: Links vom Eingangstor befinden sich einige Schilder.

    • A(7): Welcher unerwartete Ortsname wird auf den obersten Schild genannt? (Im Fall von Problemen, konsultiere die Hinweissektion.)



    Hintergrundinformation: Das Schulhaus wurden in den Jahren 1948/49 erbaut, um die alte deutsche Schule von Schloßberg zu ersetzen, die in Sveti Duh (Heiligengeist) direkt an der Grenze lag und 1944 von Partisanen zerstört wurde. Die noch benutzbaren Ziegel der zerstörten Schule wurden mit Karren zur neuen Örtlichkeit geführt und dort wiederverwendet. Die Schule wurde nach dem Langzeit-Landeshauptmann der Steiermark Josef Krainer senior, der ein großer Unterstützer des steirischen Grenzlandes war, benannt.

    Was an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollte, ist die unrühmliche Rolle, die Regierungsbehörden (allen voran die steirische Landesregierung), Schulbehörden (Landesschulrat) und die katholische Kirche in der Unterdrückung der slowenischen Sprache in Kirche, Schule und im Alltag in einem Gebiet spielten, in dem einst slowenisch die Muttersprache der großen Mehrheit der Bevölkerung darstellte. Der Langzeitleiter der Schule in Großwalz, Max Weiß-Reinthaler und der nationalistische Alpenländische Kulturverband Südmark - AKVS, der die Josef Krainer Schule finanziell unterstützte, spielten eine zentrale Rolle im Prozess der deutschen Assimilation der Grenzregion.

    Trotz der Tatsache, dass die slowenisch sprechende Minderheit in der Steiermark im Artikel VII des Staatsvertrags von 1955 Erwähnung findet, wurden die berechtigt bestehenden Minderheitenrechte nie zugestanden. Für ein vollständiges Bild sollte allerdings erwähnt werden, dass die deutsch sprechende Minderheit in Slowenien ebenfalls nicht anerkannt wurde (im Gegensatz zur Situation in Serbien und Kroatien). Es ist tragisch wie viel Leiden erzeugt wurde und auch heutzutage immer noch weltweit erzeugt wird auf der Basis von nationalistischen Einstellungen und der Haltung Nationen einen viel höheren Wert zuzuweisen als Menschen.

    Wer mehr über die (viel zu wenig bekannte) schändliche Behandlung der slowenisch sprechenden Minderheit in der steirischen Grenzregion erfahren möchte sei auf die Dissertation von Promitzer, die Diplomarbeit von Haring sowie die TV Dokumentation über die vergessene Minderheit verwiesen (siehe Referenzen [3], [4] und [1] auf dieser Liste).


    Station 12 (Wegweiser) N 46° 37.340' E 15° 29.446'

    Nun liegt der Großteil des Spaziergangs hinter Dir.

    Frage 8: Betrachte die Schilder des Wegweisers näher. Welches der genannten Ziele ist am weitesten entfernt?

    • A(8): Die angegebene Gehzeit (in Minuten), die benötigt wird, um dieses Ziel zu erreichen.


    Station 13 (Moser Park) N 46° 37.445' E 15° 29.059'

    Nun ist es Zeit für Entspannung. Nachdem Du einige Stationen mit einer traurigen oder zumindest wechselhaften Geschichte besucht hast, könnte eine Aufmunterung willkommen sein. Dies ist ein guter Zeitpunkt für einen Besuch des Moser Wellness Parks.

    Fotoaufgabe 5: Wähle Deinen Lieblingsort im Park und mache dort ein Foto, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt.

    Frage 9: Suche im Park nach einer Scheibe, die Informationen zu den Entfernungen des Moserhofes zu einer Reihe von Plätzen rund um die Welt zur Verfügung stellt.

    • A(9): Die Summe der Entfernungen zur Stadt in der sich der Kreml befindet und der Stadt in der sich die Sagrada familia Basilika befindet.





    Hintergrundinformation: Das Weingut Moser auf einer Seehöhe von 700 m ist Österreichs höchstgelegenes Weingut. Es befindet sich seit einigen Generationen im Besitz der Familie Moser Kapun. Wenn Du während der Öffnungszeiten kommst (von Mitte März bis Mitte November, Mo-Sa 9:30-18, So 9:30-17), kannst Du einen Besuch im Bauernladen in Erwägung ziehen, der auch ein kleines Museum (keine Eintrittsgebühr) beinhaltet. Eventuell interessiert Dich auch die Edelbrennerei.

    Einen besonderen Höhepunkt stellt der Moser Wein Wellness Park dar, dem Station 13 gewidmet ist. Die Bauarbeiten starteten 2009. Im Jahr 2011 wurde der Park offiziell eröffnet und steht seitdem der Öffentlichkeit ganzjährig zur Verfügung. Die große Steinhandskulptur im Eingangsbereich hat sich zu einem bekannten Wahrzeichen des Parks entwickelt. Wenn Du in der passenden Jahreszeit kommst, wirst Du auch die Gelegenheit haben die wunderschönen Rosen im Park zu bewundern.




    Station 14 (Sveti Duh) N 46° 36.913' E 15° 27.727'

    Diese Station wird nur für die SW Version benötigt. Wenn Du mit dem Auto gekommen bist, kannst Du bei den Koordinaten der Station parken. In der Nähe findest Du einen Sektorgrenzstein. Vergiss nicht darauf die schöne Aussicht zu genießen.


    Fotoaufgabe 6: Mache ein Foto des Sektorgrenzsteines, das die Fotobedingungen für diesen virtuellen Cache (siehe Erläuterung weiter oben) erfüllt.

    Frage 10: Der Friedhof von Sveti Duh befindet sich nicht weit von hier. Folge der Straße bergab für ca 130 m und Du hast ihn erreicht. Betrete den Friedhof und halte Ausschau nach dem Grab der Familie Kerbler sowie einer anderen Familie (Hinweis: es befindet sich im vorderen linken Areal).

    • A(10): Welche Vornamen tragen die drei Personen mit Nachnamen Kerbler, deren Namen auf dem Grabstein verzeichnet sind?

    Wenn Du genug Zeit hast, kannst Du in Betracht ziehen hinauf zur Kirche zu gehen und dort die Gelegenheit nutzen und dem Sveti Duh - Heiligengeistkirche Traditional einen Besuch abzustatten.



    Hintergrundinformation: Bis 1918 gehörte Heiligengeist am Osterberg (heute Sveti Duh na Ostrem vrhu) zu Österreich. Josef Körbler (Jozef Kerbler) vom Anwesen vulgo Kure hatte sich 1919 für Österreich entschieden. So verblieb sein Anwesen auf der österreichische Seite der Grenze, aber er betrachtete sich nichtsdestotrotz als slowenisch und nicht als deutsch und sprach daher weiter slowenisch und seine Kinder folgten diesem Beispiel. Letzere erlernten die deutsche Sprache erst in der Schule. Die 2 Söhne von Josef Körbler, Max und Josef, grüßten einen Nazi Nachbar der Familie auf slowenisch und dieser denunizierte die Familie mit dem Ergebnis, dass der Vater der beiden Buben nach Dachau deportiert wurde, wo er zu Tode kam.

    Es gab eine Gedenktafel an der Fassade der slowenischen Schule in Sveti Duh (unterhalb der Kirche), die an die zivilen Opfer der Nationalsozialisten erinnerte. Die Tafel wird in der TV Dokumentation Die vergessene Minderheit um die Minute 25:00 von Max Körbler, Josef Körblers Sohn, gezeigt. Das Schulgebäude wurde in den letzten Jahren renoviert und dabei wurde offenbar die Tafel entfernt. Sie ist auf diesem Foto von 2010 noch sichtbar. Das Schulgebäude macht nun einen hübschen Eindruck, aber die Entfernung der Gedenktafel ist ein weiterer Schritt um es den Menschen einfacher zu machen zu vergessen was einst passiert ist.


    Teil 4: Zusätzliches Material zum Selbststudium und Vorschläge für weitere Aktivitäten mit Bezug zum Grenzthema


    Dieser Cache konnte die komplexe Geschichte der slowenisch-steirischen Grenzregion nur an der Oberfläche berühren.

    Referenzliste

    Es gibt eine Unmenge an Büchern, Artikeln in Fachjournalen, Zeitungen und im Internet sowie TV Dokumentationen, die dazu herangezogen werden können mehr über die Geschichte der slowenisch-steirischen Grenzregion und über verwandte Themen zu erfahren. Ich habe eine Liste von Referenzen zusammengestellt, die allerdings weit davon entfernt ist vollständig zu sein.

    Weitere Aktivitäten mit Grenzbezug
    Wenn Du aktiv erworbene Erfahrungen dem Lesen von Büchern und Artikeln bzw. dem Ansehen von TV Dokumentationen vorziehst, spricht Dich vielleicht einer der folgenden Vorschläge an:



    Teil 5: Danksagung


    Ich möchte mich bei AnnaMoritz für ihre Hilfe in bezug auf die Recherche zu einem Aspekt der Geschichte des Hammerkautz Gedenkkreuzes sowie insbesondere für ihr Insistieren, dass ich meine vagen Ideen in einen virtuellen Cache umsetze, bedanken. Ohne ihre Ermutigung hätte ich die Möglichkeit, ungefähr 15 Jahre nach meinem ersten virtuellen Cache einen zweiten umzusetzen, ungenutzt verstreichen lassen.


    Virtual Reward - 2017/2018

    This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between August 24, 2017 and August 24, 2018. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards on the Geocaching Blog.

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.357'
E 015° 28.852'
Stage 1 / Station 1

Former Moser quarry/Früherer Mosersteinbruch

Photo task 1: Photo of the quarry which fulfills the photo requirements for this virtual (see description)

Foto 1: Foto des Steinbruchs, das die Fotobedingungen dieses Virtuals erfüllt (siehe Beschreibung)
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.108'
E 015° 28.776'
Stage 2 / Station 2

Sign post/Wegweiser

Question task 1: Sum of the two walking times in minutes

Frage 1: Summe der beiden Wegzeiten in Minuten
Station oder Referenzpunkt
N 46° 36.964'
E 015° 28.529'
Stage 3 / Station 3

Gradischnigg cross/Gradischnigg Kreuz

Question task 2: Sum of the eight encarved digits

Frage 2: Summe der acht eingravierten Ziffern
Station oder Referenzpunkt
N 46° 36.723'
E 015° 28.372'
Stage 4 / Station 4

Southernmost point of Styria/Südlichster Punkt der Steiermark

Photo task 2: Photo of border stone which fulfills the photo requirements for this virtual (see description).

Foto 2: Foto des Grenzsteins, das die Fotobedingungen dieses Virtuals erfüllt (siehe Beschreibung).
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.170'
E 015° 29.104'
Stage 5 / Station 5

Border stone 278, border creek/Grenzstein 278, Grenzbach

Photo task 3: Photo of border stone which fulfills the photo requirements for this virtual (see description).

Foto 3: Foto des Grenzsteins, das die Fotobedingungen dieses Virtuals erfüllt (siehe Beschreibung).
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.250'
E 015° 29.292'
Stage 6 / Station 6

Wresnik cross/Wresnik Kreuz

Question task 3: Count number of screw heads in square area on back side of cross where vertical and horizontal bars meet

Frage 3: Zähle die Schraubenköpfe im quadratischen Areal auf der HInterseite des Kreuzes, wo sich der vertikale und der horizontale Kreuzbalken treffen
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.155'
E 015° 29.866'
Stage 7 / Station7

Bench+table/Bank+Tisch

Question task 4 (not needed for SW version): Text on metal plate on object left of bench (when seated).

Frage 4 (nicht benötigt für SW Version): Text auf der Metalplatte die am Objekt links von der Bank (aus Sitzrichtung) angebracht ist,
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.183'
E 015° 30.234'
Stage 8 / Station 8

Schmirnberg ponds/Schmirnberg Teiche

Photo Task 4 (not needed for SW Version): Photo of shore at the plank which fulfills the photo requirements for this virtual (see description)

Foto 4 (nicht erforderlich für SW version): Foto des Teichufers beim Steg unter Einhaltung der Fotorichtlinien für diesen Virtual (siehe Beschreibung)
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.473'
E 015° 30.436'
Stage 9 / Station 9

Lube wayside shrine/Lube Bildstock

Question task 5 (not needed for SW version): A female saint is shown on the backside of shrine. What objects does she have in her hands? If you have problems to name the objects in her right hand,
instead name the object above her right shoulder

Frage 5 (nicht erforderlich für SW Version): Auf der Rückseite des Bilstocks ist eine Heilige dargestellt. Welche Objekte hält sie in ihren Händen? Im Fall von Problemen mit der Identifizierung der Objekte in der rechten Hand, kannst Du alternativ das Objekt über ihrer rechten Schulter benennen
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.570'
E 015° 30.276'
Stage 10 / Station 10

Hammerkautz memorial/Hammerkautz Gedenkstein

Question task 6: Name of the person and associated year date which are mentioned on memorial and are not related to the 1947 incident

Frage 6: Name der Person und zugehöriges Datum, die auf dem Stein erwähnt werden und nicht in Bezug zum Ereignis von 1947 stehen
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.579'
E 015° 29.941'
Stage 11 / Station 11

Josef Krainer school/Josef Krainer Schule

Question task 7: Unexpected place name on the uppermost sign (in case of doubt consult hint)

Frage 7: Benenne den unerwarteten Ortsnamen auf dem obersten Schild (im Zweifelsfall verwende den Hinweis)
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.340'
E 015° 29.446'
Stage 12 / Station 12

Sign post/Wegweiser

Question task 8: Walking time in minutes to farthest destination

Frage 8: Gehzeit in Minuten zum am weitesten entfernten Ziel
Station oder Referenzpunkt
N 46° 37.445'
E 015° 29.059'
Stage 13 / Station 13

Moser park/ Moser Park

Question task 9: Find a disc in the park which provides distances to several places around the world. Sum the distances to the cities which home the Kremlin and the Sagrada familia

Photo task 5: Photo at your favourite place in the park which fulfills the photo requirements for this virtual (see description).

Frage 9: Suche im Parl nach einer Scheibe, die die Distanzen zu einer Reihe von Städten nennt. Bilde die Summ der Distanzen zu den Städten, die den Kreml bzw. die Sagrada familia beherrbergen

Foto 5: Foto Deines Lieblingsplatzes im Park unter EInhaltung der Fotorichtlinien für diesen Virtual (siehe Beschreibung)
Station oder Referenzpunkt
N 46° 36.913'
E 015° 27.727'
Stage 14 / Station 14

Sveti Duh

Stage not needed for LW version. If you come by car you can park here.

Photo Task 6: Photo of the sector border stone which fulfills the photo requirements for this virtual (see description).

Question task 10: Walk to the cemetery. Find the grave of the Kerbler family (in front left part) and obtain the first names of the Kerbler family members mentioned on gravestone.

Diese Station ist für die LW Version nicht erforderlich. Wenn Du mit dem Auto gekommen bist, kannst Du hier parken.

Foto 6: Foto des Sektorgrenzsteines unter Einhaltung der Fotorichtlinien für diesen Virtual (siehe Beschreibung)

Frage 10: Gehe zum Friedhof. Suche das Grab der Familie Kerbler (im vorderen linken Teil) und ermittle die Vornamen der auf dem Grabstein genannten Mitglieder der Familie Kerbler
Parkplatz
N 46° 37.423'
E 015° 28.950'
Parking areas at the Moserhof inn and at the Moser winery

Parkplätze Moserhof und Weingut Moser
Pfad
N 46° 37.408'
E 015° 28.952'
Trailhead / Wegstart
Pfad
N 46° 37.301'
E 015° 29.051'
HELP 1 / HILFE 1
Pfad
N 46° 36.734'
E 015° 28.495'
HELP 2 / HILFE 2

Help 2: Rest area, Start of small trail downwards

Hilfe 2: Rastplatz, Start des Pfades bergab
Pfad
N 46° 36.768'
E 015° 28.583'
HELP 3 / HILFE 3

Help 3: Knapp source, take overgrown logging road to the left

Hilfe 3: Knappquelle, nimm die überwachsene Forstraße nach links
Pfad
N 46° 36.876'
E 015° 28.650'
HELP 4 / HILFE 4

Help 4: Turn right

Hilfe 4: Wende Dich nach rechts
Pfad
N 46° 36.823'
E 015° 28.648'
HELP 5 / HILFE 5

Help 5: More comfortable logging road section ahead

Hilfe 5: Ein komfortablerer Forststraßenabschnitt wartet auf Dich
Pfad
N 46° 36.904'
E 015° 28.696'
HELP 6 / HILFE 6
Pfad
N 46° 37.248'
E 015° 29.325'
HELP 7 / HILFE 7

Help 7: Take right unmarked trail

Hilfe 7: Nimm den rechten unmarkierten Pfad
Pfad
N 46° 37.230'
E 015° 29.549'
Help 8: Border stone 269

Hilfe 8: Grenzstein 269
Pfad
N 46° 37.185'
E 015° 29.626'
HELP 9 / HILFE 9
Pfad
N 46° 37.158'
E 015° 29.724'
HELP 10 / HILFE 10
Pfad
N 46° 37.145'
E 015° 29.804'
HELP 11 / HILFE 11
Pfad
N 46° 37.156'
E 015° 29.825'
HELP 12 / HILFE 12
Pfad
N 46° 37.126'
E 015° 29.898'
HELP 13 / HILFE 13

Help 13: Gate (backup question for Stage 7)

Hilfe 13: Schranken (Backup Frage für Station 7)
Pfad
N 46° 37.090'
E 015° 30.043'
HELP 14 / HILFE 14
Pfad
N 46° 37.079'
E 015° 30.070'
HELP 15 / HILFE 15

Help 15: Turn left

Hilfe 15: Wende Dich nach links
Pfad
N 46° 37.173'
E 015° 30.446'
HELP 16 / HILFE 16
Pfad
N 46° 37.252'
E 015° 30.594'
HELP 17 / HILFE 17

Help 17: Turn left, follow GPW

Hilfe 17: Wende Dich nach links, folge dem GPW
Pfad
N 46° 37.564'
E 015° 30.408'
HELP 18 / HILFE 18

Help 18: Follow road leftwards

Hilfe 18: Folge der Straße nach links
Pfad
N 46° 37.405'
E 015° 29.537'
HELP 19 / HILFE 19

Help 19: Huber cross

Hilfe 19: Huberkreuz
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

[Station 11]: hagra, erpugf, Fgneg

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Example photo for Photo Task 1 / Beispielfoto für Foto Aufgabe 1
Example photo for Photo Task 1 / Beispielfoto für Foto Aufgabe 1

Hilfreiches

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