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S‘Schlössle

 Verstecktes Kleinod als Teil eines alten Burgrestes

von Smith_0     Österreich > Vorarlberg > Rheintal-Bodenseegebiet

N 47° 28.354' E 009° 43.944' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:25 h   Strecke: 1.5 km
 Versteckt am: 10. September 2018
 Veröffentlicht am: 11. September 2018
 Letzte Änderung: 21. Dezember 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC14B98

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Beschreibung   

Ein Multi zu allen versteckten Burg-/Schlossresten in Bregenz muss noch warten. Hier ein Einzelstück ;-)

Wie am Haupteingang ersichtlicht ist der Durchgang bis auf weiteres gestattet - also auch zum Schlössle, das sich innerhalb des Schulgeländes / Burgmauern befindet! Bitte dennoch Rücksicht auf den Schulbetrieb nehmen.
Die Burg darf besichtigt werden, der Durchgang ist erlaubt.
--> Die Besichtigung des Schlössle selbst - auf der Rückseite - und auch der Kirche solltest Du in Ruhe vor oder nach der Dosensuche machen.
--> Der Cache ist nämlich nur von außerhalb der Burgmauern gut zu erreichen.
--> Wer sich nicht mit der Besichtigung aufhalten will, beachte daher diesen und den zusätzlichen Hinweis.

Die Koordinaten sind durch viele Messungen recht genau ermittelt.
Stift sicherheitshalber selber mitbringen.

Es handelt sich im Grunde um einen Burgrest der Burg Niedegg bzw. Nidegg, später mit Erweiterungsbauten aufgegangen in der Riedenburg.

Das Schlössle selbst ist recht versteckt auf der Rückseite neben dem auch eigenen Kirchenzubau. Nur noch für kurze Zeit leben dort noch die letzten Ordensschwestern. Das gesamte Areal wird schrittweise komplett verweltlicht. Schon länger werden fast alle Räumlichkeiten für immer mehr Schülerinnen und ab 2018 auch Schüler genutzt.

 

Beschreibung des Gesamtbauwerks

Ehemalige Ministerialenburg, Renaissanceschloss, viergeschossiger Kernbau mit Satteldach, Treppenturm, Mittelrisalitbau, Zinnengiebel, Rundtürmchen an den Traufecken, Spitzbogenportal
Kirchenbau von 1887 im neugotischen Stil

Erhalten: verbaute Reste

Innenausstattung: Kassettendecken, neugotischer Saal im Obergeschoss

BesitzerInnen

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Grafen von Montfort


Herren von Niedegg


Hans Schmid aus Bregenz

1448

Hans Schwigger gen. Rem


Hans Schnabel von Schönstein

um 1570

Kloster Mehrerau

1664

Baron Ernest von Poellnitz

um 1844

"Dames du sacre Coer"

1853

Historie

1. Hälfte 13.Jh?

erbaut

1217

(Heinrich von Niedegg; Ministeriale der Grafen von Montfort)

1407/08

zerstört

um 1570

Errichtung des Renaissancebaus

1844–1849

neugotische Erneuerung durch Baron Ernest von Poellnitz

nach 1853

Kirchenbau und Errichtung eines Erweiterungsbaus

Quellen und Literatur

  • Martinic,  Georg Clam: Österreichisches Burgenlexikon,  Linz 1991
  • Schmitt,  Günter: Ritter, Grafen, Kirchenfürsten,  Biberach 2011

Copyrights © 2018 Alle Burgen

Das Schlössle nun ist mit Unterbrechungen immer der Sitz der Ordensschwestern gewesen  -  bis heute: noch immer sind 5 Schwestern dort untergebracht.

Geschichte auszugsweise ums Schlössle in der Riedenburg

Dez. 1853

Abschluss des Kaufvertrages zwischen Baron Ernst von Pöllnitz (Besitzer des Anwesens Rieden) und Josephine Götz, Oberin von Kienzheim und später Nachfolgerin von Madeleine-Sophie Barat als Generaloberin

24. April 1854

Feierlichen Eröffnung des Klosters (Vermählungstag von Kaiser Franz Joseph I. mit Elisabeth I. (Sissy) von Bayern)

1855

Gründung des Instituts Sacré Cœur als „Lehr- und Erziehungsanstalt“ mit Internatsstatus: 9 bis 10 Klassen, dazu meist 2 Oberklassen (Lebenskunde, Kunstgeschichte und Hauswirtschaft). Unterricht anfänglich in Französisch (bis zum 1. Weltkrieg Umgangssprache)

1856

Madeleine-Sophie Barat, Gründerin des Sacré-Cœur-Ordens und Stifterin des Klosters Riedenburg, besucht die Riedenburg und leitet damit einen Aufschwung des Erziehungsinstituts in den kommenden Jahrzehnten ein.

1862 - 1865

Bau der Klosterkirche im neugotischen Stil

1884

Armen- und Freischule als „Privatmädchenschule“ eröffnet.
Anbau der Marienkapelle an der Nordwand der freistehenden Kirche

1892

Übernahme des österreichischen Lehrplans - entscheidender Schritt in Richtung Öffentlichkeitsstatus

1894

„Privatmädchenschule“ in „Mädchenvolksschule“ umgewandelt

1898

1. gesamtösterreichische Studienkonferenz der Sacré-Cœur-Klöster: Aufwertung von Mathematik und der naturwissenschaftlichen Fächer

1901 – 1902

Zubau für die notwendigen schulischen Räumlichkeiten im Südwesten des Pensionatsgebäudes („Neubau“)

1911

Erste Sanierung

Ab 1920

Als Folge des 1. Weltkriegs: Unterricht der 10 bis 16-jährigen nach dem Lehrplan einer deutschen „Realschule“ (Sicherung des Fortbestandes)

1922

Auf Drängen der Stadtdirektoren Schließung der Volksschule

1927

Die anstelle der Volksschule eingeführte Haushaltungsschule erhält Öffentlichkeitsrecht

1932

Zweite Sanierung

Jänner 1939

Nationalsozialistische Machtübernahme: Schließung des Pensionats, Einstellung des Unterrichts

1939 – 1940

Umwandlung des Pensionatsgebäudes in ein Reservelazarett

Nov 1941

Schlösschen zu Lazaretträumlichkeit umfunktioniert, Schwestern übersiedeln in die Arlbergstraße 88 (Großer Salon)

1945

Sprengung der Achbrücke durch Nationalsozialisten: Zerstörung der meisten Kirchenfenster, schwere Beschädigungen an Türen und anderen Gebäudeteilen

Juni 1945

Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit

15. Sep. 1946

- Wiedereröffnung des Pensionats
- Eröffnung von Volks- und Hauptschule
- Unterrichtsbeginn in der dreijährig geführten „Hauswirtschaftlichen Schule“ (Vorgängerin der „HLW“)
- Der Kindergarten nimmt seinen Betrieb wieder auf.

1946 – 1950

Franzosen betrieben im Matersaal eine Entbindungsstation

1950

Einführung der Schuluniform

1952/53

„Hauswirtschaftliche Schule“ in „Hauswirtschaftliche Mittelschule“ (4jährig) umbenannt

1956/57

Einführung des Halbinternats (Schüleranstieg)

1960/61

Einführung des Externats (Schüleranstieg)

1962/63

Umwandlung der „Hauswirtschaftliche Mittelschule“ in „Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Frauenberufe“ (fünfjährig)

1963/64

Neueröffnung der VS

1965/66

Eröffnung des „Neusprachlichen Gymnasiums für Mädchen“

1965 – 1967

Bau des Herz-Jesu-Hauses (Schul- und Schlafräume)

1967

Letzte Reste der grauen „Fliegerschutzfarbe“ werden beseitigt

1985 – 1989

Sanierung der Kirche

1992 – 1993

Bau einer Sportanlage mit Turnhalle und Tennisplatz

1996/97

Das Sacré-Cœur-Riedenburg wird sowohl im BHS- als auch im AHS-Bereich als beste Schule Vorarlbergs ausgewiesen.

2000/01

Beginn eines groß angelegten Schulentwicklungsprogramms (Stärken-Schwächen-Profil, Umfeldmonitoring, Schulprofil, Kommunikationsstrukturen,…)

2001/02

Projektpräsentation in der Turnhalle vor rund 350 Besuchern;
Neuadaption der EDV-Räumlichkeiten

2002/03

„Schulverein Sacré Cœur Riedenburg“ ersetzt den Orden als Schulerhalter (Schulen Riedenburg bleiben weiterhin per Dekret „Katholische Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht“)
Weltliche Geschäftsführung des Schulerhalters
Am 25. Februar 2003 findet vor rund 300 Besuchern die Präsentation des neuen Leitbildes in der Turnhalle der Schule statt.

2003/04

Einführung von bilingualem Unterricht

Am 25. und 26. Juni 2004, 150 Jahrfeier Sacré Coeur Riedenburg
mit insgesamt rund 700 Gästen.
Am 25.9.2004 Orgelweihe der restaurierten Kirchenorgel

2003 – 2011

Umsetzung des gesamten Sanierungskonzeptes innen und außen:
Volksschule, Schulhaus Haus 96, Herz-Jesu-Haus, Internatsgebäude und
Wirtschaftsgebäude Haus 92, Verwaltungsgebäude u. Internat Haus 94 und Abschluss der Außensanierungstätigkeiten am Schlössle.

2006

Erstellung des Leitbilds

2006

SQA – QIBB (Schulqualität in AHS und BHS)

2016

Sr. Laura Moosbrugger wird neue Provinzoberin und verlässt daher die Riedenburg in Richtung Wien. Sr, Christl Öhlinger wird.
Ausbau der Volksschule und Erweiterung auf acht Klassen

Ab 2018/19

Wird das Privatgymnasium und die Höhere Lehranstalt koedukativ geführt – sprich, auch Jungs werden aufgenommen (was in der Volksschule schon länger der Fall ist).

Quelle: www.schulenriedenburg.at

Die Wegstrecke und geschätzte Dauer ist vom Hauptbahnhof Bregenz aus bemessen
Koordinaten dieses Wegpunktes: N 47° 30.089 E 009° 44.406

Viel Spaß!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

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Logeinträge für S‘Schlössle    gefunden 0x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 5x

kann gesucht werden 09. November 2018, 12:00 Smith_0 hat den Geocache gewartet

Ist wieder befestigt - mit Hinweis dazu - etwas höher und bitte nicht reißen.

momentan nicht verfügbar Der Cache benötigt Wartung. 08. November 2018 Smith_0 hat den Geocache deaktiviert

Muss überprüft werden, Aufhängung wurde abgerissen. Ist nicht mehr wie vorgesehen angebracht.

Bis dahin Suche nicht zu empfehlen.

  Neue Koordinaten:  N 47° 28.354' E 009° 43.944', verlegt um 50 Meter

kann gesucht werden 15. Oktober 2018, 00:00 Smith_0 hat den Geocache gewartet

Dose musste ein Stück verlagert werden wegen Restaurierungen. Ist jetzt von außerhalber der Burgmauer erreichbar. Cool

kann gesucht werden 21. September 2018, 23:00 Smith_0 hat den Geocache gewartet

Besitzerseitig die zulässigen Zeiten geändert und zugestimmt, wenn der Schulbetrieb nicht gestört wird, darf auch während der Schulzeiten gesucht werden. Bitte um genauer Beachtung der Hinweise im Listing, dass das auch so bleibt.

momentan nicht verfügbar Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Die Cachebeschreibung ist in Ordnung. 18. September 2018, 12:00 Smith_0 hat den Geocache deaktiviert

Leider eine Baustelle direkt vor Ort. Ist abzuwarten.