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Rätselcache
§ Paragraphendschungel §

von Scheune07     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Minden-Lübbecke

N 52° 24.500' E 009° 01.920' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 12. Januar 2019
 Veröffentlicht am: 12. April 2019
 Letzte Änderung: 12. April 2019
 Listing: https://opencaching.de/OC152E6
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Am Samstagmorgen war bestes Wetter und ich wurde schon sehr früh wach. Als ich noch so im Bett lag überlegte ich hin und her, was ich wohl den Tag über machen könnte.
Da hatte ich plötzlich eine Idee. Ich könnte mal wieder mit dem Zug in den Norden, nach Hamburg fahren, um mir die neue Elbphilharmonie und die Innenstadt anzuschauen. Anschließend könnte ich dann noch nach St. Pauli zum Fußballspiel gehen, ein paar Bierchen trinken und hinterher über die Reeperbahn schlendern. Ja, das ist ein guter Plan für Heute, dachte ich mir.
Ich fuhr also direkt nach dem Frühstück mit dem Fahrrad zum Bahnhof und wollte so schnell wie möglich mit einem Regionalexpress nach Hamburg fahren. Da der Zug schon am Bahnsteig stand, kaufte ich mir kein Ticket. Wird schon keiner kontrollieren, dachte ich mir. Sind ja Samstags sowieso nur Fußballfans unterwegs. Da traut sich bestimmt kein Zugbegleiter, Fahrkarten zu kontrollieren. Außerdem kann ich so mein Geld für bessere Dinge ausgeben.
Ich stieg also in den Zug ein und nach kurzer Zeit ging die Fahrt auch los. Da es im Zug noch ziemlich leer war, hatte ich einen Fensterplatz und konnte mir auf der Fahrt die schöne Norddeutsche Landschaft anzuschauen.
Nach ein paar Haltestellen war mir jedoch langweilig. Ich fand einen großen Stahlnagel in meiner Jacke und ritzte damit meine Initialen ins Fenster. Sieht eigentlich cool aus, dachte ich mir. Um das Kunstwerk aber noch zu verschönern, malte ich mit einem Eddingstift um das Scratching noch schöne kleine Kunstwerke herum.
In diesem Moment kam jedoch der Zugbegleiter und sah mich beim Malen.
Das gibts doch nicht, schrie er. Der schöne Zug! Das wird Konsequenzen haben. Zeigen sie erst mal ihre Fahrkarte, verlangte er von mir.
Ich habe keine Fahrkarte, sagte ich zu ihm.
Dann geben sie mir mal ihren Ausweis, wetterte er.
Den habe ich nicht mit. Der liegt bei mir Zuhause.
Wie heißen sie denn?, fragte er.
Das sage ich ihnen bestimmt nicht. Lassen sie mich einfach in Ruhe, antwortete ich ihm.
Ich hörte noch, wie er danach mit jemanden telefonierte. Dann sagte er zu mir, dass am nächsten Bahnhof Endstation für mich ist.
Ja, ja, erzähl man ruhig. Ich komme sowieso nach Hamburg, auch wenn ich mit dem nächsten Zug fahren muss.
Bei Ankunft am nächsten Bahnhof, holten mich dann doch glatt 2 Bundespolizisten von meinem Sitzplatz ab. Der Zugbegleiter redete mit einem von ihnen über mein Kunstwerk am Fenster und über die fehlende Fahrkarte. Der männliche Polizist fotografierte dann noch schnell mein Kunstwerk und bat mich, aus dem Zug auszusteigen.
Ich will nicht aussteigen, ihr verkleideten Kasperköppe, sagte ich. Ich will nach Hamburg fahren.
Jetzt reicht es, sagte die Kollegin der Bundespolizei und verlangte energisch nach meinem Ausweis.
Ich sagte ihr, dass mein Personalausweis zuhause ist.
Dann müssen sie uns mit zur Wache begleiten, damit wir ihre Identität feststellen können.
Sie haben bis jetzt  ja schon einiges ausgefressen, sagte sie.
Da im Zug schon alle Leute auf mich glotzten, entschied ich mich, doch auszusteigen.
Auf dem Weg zur Polizeidienststelle, überlegte ich mir dann, wie ich wohl glimpflich aus dieser Situation herauskommen kann.
Aus einer spontanen Reaktion heraus versuchte ich auf dem Bahnsteig wegzulaufen. Doch die Polizisten hielten mich fest. So sehr ich mich auch versuchte aus dem Griff der Polizisten loszureißen um zu fliehen, es nützte nichts. Dann hatte ich plötzlich Handschellen an den Händen und wurde wie ein Verbrecher zur Wache geführt.
In der Dienststelle bekam ich dann von den Polizisten einen Tatvorwurf und wurde belehrt. Sie sagten mir, dass ich bei der Polizei richtige Angaben zu meinen Personalien machen muss. Zu den Taten selbst hätte ich ein Aussageverweigerungsrecht oder könnte zunächst einen Anwalt befragen. Wenn ich natürlich falsche Angaben zu meiner Person mache, könnte das zusätzlich bestraft werden.
Eine Möglichkeit habe ich noch, dachte ich mir. Ich kenne einen Typen, den hasse ich wie die Pest. Ich weiss zwar nicht hundertprozentig genau wie der richtig heißt (ich glaube Max Mustermann) und wohnt, aber das wird schon klappen. Ich gebe einfach mal seine Personalien an.
Dieses tat ich auch. Doch die Polizisten bemerkten meine Lügen sofort, da ich mich bei der Befragung nach den Personaldaten immer weiter in Widersprüche verstrickte. Diesen Typen mit den angegebenen Daten gab es in Musterstadt nicht. So ein Mist!
Am Ende bekamen sie dann doch noch meine echte Identität heraus, da sie von mir meine Fingerabdrücke überprüften und ich im polizeilichen Inpol Verzeichnis bereits gespeichert war.
 
An jenen Tag kann ich mich noch gut erinnern. Ich war vor ca. 2 Jahren mit befreundeten Fußballfans unterwegs. Unsere Mannschaft hatte mal wieder ein Spiel, zu dem wir als treue Fans natürlich hinfahren mussten. Es passierte am Bahnhof Berlin Ostbahnhof. Den Typen (Max), dessen Personalien ich vorhin versuchte, bei der Polizei anzugeben, traf ich im dortigen Mc Donalds Restaurant. Er ist Fußballfan der gegnerischen Mannschaft. Wir gerieten aneinander, weil jeder von uns einen Schal seiner Mannschaft trug. Als er dann meine Mannschaft durch seinen Gesang lächerlich machte, prügelte ich mit der Faust auf ihn ein. Als dann die Polizei kam um uns zu trennen wurde noch festgestellt, dass ich bereits ein Hausverbot für das dortige Mc Donalds Restaurant habe. Ich muss zugeben, dass ich schon des Öfteren dort war und mich nie gut benommen hatte. Also bekam ich damals vom Chef des Restaurants, ein schriftliches Hausverbot ausgestellt.
Dass die Mitarbeiter mich natürlich an jenem Tag dort mit meinem Fanutensilien wiedererkennen, damit hatte ich nicht gerechnet.
Also musste ich damals mit auf die Polizeiwache am Ostbahnhof kommen und von mir wurden Fingerabdrücke genommen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keinen Personalausweis oder Pass. Ich hatte nie einen beantragt. Wozu auch. Alle meine Freunde kennen mich schliesslich. Da brauche ich doch keinen Ausweis.
Da der Typ, mit dem ich mich damals geprügelt hatte, gegen mich Strafantrag stellte kam es einige Zeit später leider zu einer Gerichtsverhandlung und ich bekam eine Strafe aufgebrummt.
In diesem Moment ertönte mit schrillen Tönen mein Wecker und ich wurde wach. Langsam wurde mir klar, dass ich alles nur geträumt hatte. Das einzige, was wirklich echt war, war die Tatsache, dass Draußen bestes Wetter war.
Meine Gedanken überschlugen sich, da ich herausbekommen wollte, was für Taten ich alles im Traum begangen hatte. Später ging ich dann zum Angeln an meinen Lieblingssee, wo auch der Cache versteckt ist. Aber keine Angst, einen Angelschein für diesen Teich habe ich.

Den Cache findet ihr bei:

N: 52° 24. Straftaten - Ordnungswidrigkeit - 551

E: 09° 01. Straftaten - Ordnungswidrigkeit + 434

Die Kletterausrüstung muss zuhause bleiben. Hier wird nur geangelt!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Bhgqbbe:
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