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Ritterstein #189 "pfalz-computer.de"

von pfalz-computer.de     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Neustadt an der Weinstraße, Kreisfreie Stadt

N 49° 20.614' E 008° 05.068' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: groß
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 4:00 h   Strecke: 8 km
 Versteckt am: 23. Juni 2020
 Veröffentlicht am: 23. Juni 2020
 Letzte Änderung: 23. Juni 2020
 Listing: https://opencaching.de/OC162E8

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Dieser Multi-Cache soll euch über den Ritterstein Nr. 189 (Emil-Ohler-Pfad) informieren. Da es sich um einen Pfalz-Computer-Cache handelt, geht das natürlich nicht ohne etwas Technik. Ihr benötigt für diese Runde folgende ECA:

  • ANT+ fähiges Smartphone und die App Chirp Wolf (erhältlich: hier) oder Garmin GPS Empfänger zum empfangen eines Chirp Signals
  • NFC fähiges Smartphone, die App NFC Tasks (erhältlich: hier) und eine Navigations-App die ggf. auch ohne Internetverbindung funktioniert (empfohlen: OSMAnd, erhältlich: hier, bitte nach dem Start auch die kostenlosen Offline-Karten von Rheinland-Pfalz installieren)
  • App um ein passwortgeschütztes ZIP-Archiv zu entpacken (empfohlen: RAR, erhältlich: hier)
  • Smartphone um ein Video im AVI Format abspielen zu können (vorinstallierter Standard Video Player sollte genügen)
  • UV-Lampe
  • Taschenlampe
  • Kompass (digital ist ausreichend)
  • Lineal oder Bandmaß
  • Papier und Schreibwerkzeug

Die gesamte Runde ca. 8 km lang, bestehend aus 6 Stationen + Final. An der 5. Station nach etwa der halben Strecke gibt es eine Einkehrmöglichkeit.

Das Video (erhältlich: hier) solltet Ihr euch bereits zu Hause herunterladen (ca. 32 MB) da die Netzabdeckung vor Ort sehr schlecht ist. Das Passwort zum abspielen erhaltet ihr unterwegs.

Das lesen der Cachebeschreibung ist an jeder Station erforderlich, die Fragen/Aufgaben stehen NICHT in den Wegpunkten.

Der Cache befindet sich im Naturpark Pfälzerwald, die offiziellen Wege müssen außer am Final nicht verlassen werden.

Infos zum Ritterstein finden Interessierte weiter unten.

Nun zum Cache:

Stage 1, Holzschild

A = Entfernung zur Hellerhütte, Zahl vor dem Komma

B = Entfernung nach Erfenstein, Zahl vor dem Komma

C = Entfernung zum Totenkopf, Zahl vor dem Komma

Zur nächsten Station gelangt Ihr mit Hilfe eines NFC-Tags auf dem Holzschild im weißen Punkt (kleine Ebene). Haltet dazu euer Smartphone mit der Rückseite auf den weißen Punkt und bewegt es ggf. langsam kreisförmig umher. Euer Smartphone muß NFC-fähig sein (ggf. NFC in den Einstellungen aktivieren) und die App "NFC Tasks" oder eine vergleichbare App Deiner Wahl muß installiert sein. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind erscheint auf Eurem Smartphone die Sicherheitsfrage: "Bist Du ein Geocacher?". Je nach Antwort spricht Euer Smartphone dann mit Euch und startet ggf. automatisch eine installierte Navigations-App die Euch dann zur nächsten Station führt.

Stage 2, Schutzhütte:

D = Anzahl der Fenster des Unterstands (die Tür bitte nicht mitzählen).

E = Wie viele Ecken hat der Grundriß des Unterstandes

Ein NFC-Tag führt Euch wieder zur nächsten Station. Haltet dazu euer Smartphone auf das Astloch am Türrahmen rechts in Augenhöhe.

Stage 3, Ritterstein:

F = Schild "Gestiftet von..." an der Bank neben dem Ritterstein: Buchstabenwert 2. Zeile, 16. Buchstabe

G = Quersumme Buchstabenwert des Buchstabens bei 32 Zentimetern gemessen vom linken Rand des gelben Schriftzuges in der Mitte des Rittersteins.

Startet nun die App "Chirp" auf Eurem Smartphone oder Eurem Garmin Empfänger. Der Garmin Chirp sendet Euch dann die Koordinaten zur nächsten Station. Die Koordinaten könnt Ihr in OSMAnd zur Navigation eingeben.

Mit einem Garmin Gerät bekommt Ihr zusätzlich auch den Akkustand des Chirp Senders übermittelt. Sollte dieser niedrig sein, bitte eine Nachricht über Geocaching senden damit ich die Batterie rechtzeitig austauschen kann.

Stage 4, Gedenkstein:

H = Monat des Datums rechts unten (genau darüber steht das Wort "flogen")

I = Buchstabenwert 8. Zeile, 11. Buchstabe der Inschrift

Ein NFC-Tag führt euch wieder zur nächsten Station. Er befindet sich hinter dem Baum gegenüber des Gedenksteins in Augenhöhe. Bitte das Smartphone auf die Tarnung (Eichenrinde) legen und die Tarnung dazu natürlich NICHT entfernenen.

Station 5, Unterstand:

Setzt Euch, die Genehmigung des Besitzers liegt vor. Nun könnt Ihr Euch erstmal in Ruhe das Video ansehen, das Passwort lautet: A B C D E F G H I (Variablen einsetzen). Nun wißt Ihr auch gleich ob alle Variablen bis jetzt stimmen ;-)

An der Wand findet Ihr dann ein Bild älteren Datums mit einer verschlüsselten UV-Nachricht. Mit Hilfe des Videos seid Ihr aber ganz sicher in der Lage diese zu entschlüsseln. Zur Sicherheit ist die Nachricht zwei mal auf dem Bild vorhanden.

Bevor es dann zur letzten Station und zum Final geht könnt nebenan noch einkehren (Mi-So ab 11:00).

Auch wenn Ihr die Formel zur Berechnung der Final-Koordinaten nun schon habt, fehlen Euch für die Berechnung noch 2 Variablen, die Ihr an der nächsten und letzten Station zusammen mit dem Code zum öffnen des Finals erhaltet.

Ein NFC-Tag am unteren rechten Rand des Bildes führt Euch zur letzten Station.

Station 6, Grenzstein:

J = zweitletzte Ziffer der Zahl ganz unten auf der Süd-Seite des Grenzsteins

K = Anzahl der eingravierten Elefanten mit sechs Beinen auf dem Grenzstein

So, nun braucht Ihr noch einen Code zum öffnen des Finals. Dazu wird es allerdings nochmal etwas sportlich  ;-) Geht um die Schutzhütte herum an die Hinterseite, dort wo an der Ecke eine Kiefer steht. Mit dem Rücken zur Kiefer könnt Ihr die seitliche Holzwand als Leiter benutzen. Der QR-Code befindet sich unter dem Dachvorsprung auf der Oberseite des seitlichen Vierkant-Balkens auf dem das Dach aufliegt. Achtung, der Code ist unbedingt erforderlich!

Nun habt Ihr alle Variablen und könnt die Final-Koordinaten berechnen. Einen NFC-Tag gibt es diesmal nicht ;-) Das Gitter am Final läßt sich aushängen. Bitte achtet auf Muggles damit Euch keiner dabei sieht und hängt auch zur Sicherheit das Gitter von innen wieder ein bis Ihr den Ort verlaßt. Nach Verlassen bitte auch wieder ordentlich genau wie vorher einhängen um zu verhindern daß der Ort zukünftig permanent verriegelt wird.

 

Informationen zum Ritterstein Nr. 189 (Emil-Ohler-Pfad):

Im Jahre 1910 baute die Ortsgruppe Neustadt des Pfälzerwald-Vereins, sieben Jahre nach ihrer Gründung, am Hellerplatz an Stelle einer früheren Holzhütte eine feste Sandsteinhütte. Kaum zwölf Jahre später wurde an die Sandsteinhütte noch ein großes unterkellertes Steinhaus aus Buntsandstein angebaut. Nun glaubte man, ein Haus geschaffen zu haben, das auf die Dauer allen Anforderungen genügen würde. Aber immer mehr Wanderer benützten den Wanderstützpunkt, immer größer wurde die Zahl derjenigen, die in dieser gastlichen Stätte Einkehr hielten. So kam es, daß man im Jahr 1932 das Hellerplatzhaus um einen dritten Anbau vergrößerte. In dankenswerter Weise hatten sich viele Mitglieder opferwillig und ehrenamtlich am Bau beteiligt. Schwache Worte des Dankes an die Helfer bei der Einweihung konnten kaum genügen. Aber in der langen Zeit des Bestehens des Hauses konnten die Spender, Wohltäter und Betreuer immer wieder den Dank in den Augen der Wanderfreunde lesen, denen das Haus nach anstrengender Wanderung, bei Ungunst der Witterung oder als Stützpunkt im Verlauf einer größeren Wanderung Unterkunft geboten hat. Dank konnten sie auch von den gebräunten Wangen derer lesen, die hier einige Zeit, gelöst vom Drängen der geschäftigen Welt, im Erleben der Natur, Ruhe und Frieden gefunden haben.
Drei Pfade, die von der Ortsgruppe Neustadt des Pfälzerwald-Vereins angelegt wurden, führten bereits zum 478 m hoch gelegenen Hellerplatzhaus. Der Liselottesteig von der kleinen Ebene über die Platte, der Langeckpfad aus der Richtung Lambrecht und der Teufelskehlpfad aus der Richtung Finstertal und Teufelskehl.
Im Jahr 1928 wurde vom Kaltenbrunnertal her ein neuer direkter Weg zum Hellerplatz gebaut. Emil Ohler, Neustadt (03.06.1877 - 21.02.1959), verdienstvoller Wanderfreund und Gründungsmitglied des Pfälzerwald-Vereins, war maßgeblich an der Errichtung des Hauses und auch am Bau dieses Pfades beteiligt. Er konnte viele Mitglieder für dieses Wagnis gewinnen. Die werbende Kraft seiner Ideen, verbunden mit seiner Ausdauer, halfen ihm dabei.
Einmalige Verdienste hat er sich um den Pfälzerwald-Verein und die Wandersache erworben. Über ein halbes Jahrhundert gab Emil Ohler dem Verein mit seinen Plänen und Ideen immer wieder neue Impulse und neuen Auftrieb. Sein Wirken und Schaffen fand in vielen Ehrungen und Auszeichnungen Anerkennung.
Zu seinen Ehren ließ der Pfälzerwald-Verein den Ritterstein setzen. Der Pfad wurde am 26.06.1960 feierlich "Emil-Ohler-Pfad" getauft.
Südwestlich von dem Ritterstein, weiter oben gegen das Hellerplatzhaus zu (N49° 20.184' E008° 3.600') befindet sich am Berghang auf einer breiten gewachsenen Felsplatte eine Inschrift zur Erinnerung an die Erbauung des Pfades. Sie lautet: "Dieser Pfad wurde erbaut im Sommer 1928. Im Jahre des 25-jährigen Bestehens des Pfälzerwald-Vereins, Ortsgruppe Neustadt. Im 10. Jahre der Besetzung der Pfalz durch französische Truppen, im gleichen Jahr, als die deutschen Flieger Köhl und v. Hünefeld den Atlantischen Ozean von Europa nach Amerika überflogen."
Wenn wir die Gastfreundschaft der Hellerhütte genießen, dürfen wir aber auch einen hochverdienten Pfälzerwäldler nicht vergessen: Jakob Jahraus (11.05.1887 - 19.05.1965), der jahrzehntelang, von der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zu seinem Tode, als Hüttenwart des Hellerplatzhauses Außerordentliches für die Wanderer geleistet hat. Die Betreuung der Hellerhütte hatte er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Auch ihm müßte man einmal durch Setzen eines Rittersteines danken. Wer von der Hellerhütte spricht, soll auch an Jakob Jahraus denken, und wer von Jakob Jahraus spricht, wird immer an die Hellerhütte denken.

Quelle: "Rittersteine im Pfälzerwald" von Walter Eitelmann den ich persönlich kennen lernen durfte und ein Exemplar seines Buches geschenkt bekam.

 


Erfolgreiche Finder können sich auch das folgende Banner ins Profil einbinden:

Ritterstein #189

<div style="text-align:center;"><a href="https://opencaching.de/OC162E8"><img alt="Ritterstein #189 " src="https://www.opencaching.de/images/uploads/01FB3807-B539-11EA-8DF9-D516ED642EB6.jpg" style="border:0px solid ;width:390px;height:300px;" /></a></div>

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 49° 20.614'
E 008° 05.068'
Parkplatz
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Nz Raqr qrf Tnatrf (avpug va Vaqvra...)

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Biosphärenreservat Pfälzerwald (Info), Naturpark Pfälzerwald (Info)

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