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Gespenster am Jungfernturm

Ein virtueller Kurzmulti

von TeamMB     Deutschland > Bayern > München, Kreisfreie Stadt

N 48° 08.529' E 011° 34.453' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:10 h   Strecke: 0.3 km
 Versteckt am: 25.03.2021
 Veröffentlicht am: 25.03.2021
 Letzte Änderung: 13.09.2026
 Listing: https://opencaching.de/OC169C9

14 gefunden
1 nicht gefunden
0 Bemerkungen
2 Wartungslogs
1 Beobachter
1 Ignorierer
240 Aufrufe
6 Logbilder
Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

große Karte

   

Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Personen

Beschreibung   

Zur Location

Einer der schauerlichsten Orte Münchens ist die schmale, düstere Jungfernturmstraße. Hier stehen die letzten Reste der einst gewaltigen Münchner Stadtbefestigung: die Rückwand des 1493 errichteten Jungfernturms.

Um den Turm ranken sich seit Jahrhunderten düstere Geschichten. Vieles davon gehört ins Reich der Münchner Sagen – und gerade deshalb ist es umso spannender, was sich hier angeblich einst abgespielt haben soll.

Der Jungfernturm wurde 1804 abgebrochen. Bei seinem Abriss soll eine Oubliette entdeckt worden sein. Der Name leitet sich vom französischen oublier („vergessen“) ab und bezeichnet einen schmalen, tiefen und dunklen Schacht, in den Gefangene hineingeworfen und anschließend ihrem Schicksal überlassen werden konnten. Ein besonders angenehmer Ort war das sicherlich nicht.

Noch düsterer wird die Geschichte durch die Sage von der Eisernen Jungfrau. Demnach soll im 18. Jahrhundert ein von Kurfürst Karl Theodor eingerichteter geheimer Ausschuss Menschen verfolgt haben, die wegen ihrer revolutionären Gedanken denunziert worden waren. Schwarz gekleidete Männer sollen die Verdächtigen verhaftet und in einem Einspänner zunächst in die Residenz gebracht haben. Dort wurden sie im sogenannten Gelben Zimmer vor den Geheimausschuss gestellt.

Die Urteile sollen ohne großes Aufsehen vollstreckt worden sein: Im besten Fall drohte Landesverweisung, im schlimmsten Fall der Tod.

Der zum Tode Verurteilte musste der Sage nach eine eiserne Marienfigur auf dem Richtertisch küssen. Genau in diesem Moment öffnete sich unter seinen Füßen eine Falltür und der Unglückliche stürzte in ein darunterliegendes Verlies – direkt in die Arme der sogenannten Eisernen Jungfrau, einer mit Dolchen und Schwertern versehenen Vorrichtung.

Auf diese grausame Weise sollen zahlreiche Menschen verschwunden sein.

Der berühmteste unter ihnen ist Hauptmann Franz von Unertl. Er soll am Abend des 6. Januar 1796 in einem Gasthaus verhaftet, mit einem Einspänner abgeholt und zum Jungfernturm gebracht worden sein. Am 7. Januar gegen drei Uhr morgens soll seine Hinrichtung erfolgt sein.

Bis heute hält sich die Geschichte, dass in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar ein junger, gutaussehender Mann mit blauem Frack, weißer Hose und Lederstiefeln vor den Mauerresten auf und ab marschiert.

Der Geist von Franz von Unertl?

Auch in anderen Nächten sollen hier immer wieder gespenstische Gestalten gesehen worden sein. Vielleicht begegnet euch ja ebenfalls eine ...

Historisch belegt ist diese schaurige Geschichte allerdings nicht. Schon ältere Münchner Quellen bezeichneten die Erzählungen über die „Eiserne Jungfrau“ als Sage und fanden keine aktenmäßigen Belege für die geheimen Hinrichtungen im Jungfernturm. Die Geschichte gehört damit heute vor allem zur düsteren Sagenwelt Münchens – was den Ort für einen kleinen nächtlichen Spaziergang natürlich nicht unbedingt weniger unheimlich macht. 😉

 

Zum Cache

Zum Loggen dieses virtuellen Caches benötigst du ein Logpasswort, das sich aus zwei Stationen zusammensetzt.

Teil 1

Begib dich zu den gegenüberliegenden Mauerresten des Jungfernturms. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich an einer Hauswand eine Klappe. Darauf findest du eine zweistellige Zahl in schwarzen Ziffern auf weißen Aufklebern.

Die beiden Ziffern seien A und B.

Teil 2

Weiter geht es zum Wittelsbacher Platz. Dieser wird auf der linken Seite vom Palais Arco-Zinneberg gesäumt. An der dortigen Infotafel, die über den Architekten des Palais informiert, findest du ganz oben eine weitere zweistellige Zahl.

Die beiden Ziffern seien C und D.

Das Logpasswort ergibt sich aus der Summe der vier Ziffern:

A + B + C + D

Die Summe ist zweistellig.

Über ein optionales Foto von deinem Spaziergang zu den beiden Stationen würde ich mich natürlich freuen. 📷

Viel Spaß beim Erkunden – und wer weiß, vielleicht begegnet euch ja tatsächlich jemand aus der Vergangenheit ... 👻

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Station oder Referenzpunkt
N 48° 08.602'
E 011° 34.531'
Wittelsbacher Platz
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Bilder

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Logeinträge für Gespenster am Jungfernturm    gefunden 14x nicht gefunden 1x Hinweis 0x Wartung 2x

kann gesucht werden 12.09.2026 TeamMB hat den Geocache gewartet

Alles paletti! Evtl hilft es den Suchradius zu erweitern. Sonst bitte einfach direkt per pn melden - wir finden eine Lösung. :)

Viel Spaß weiterhin! :)

zuletzt geändert am 13.09.2026

momentan nicht verfügbar 13.12.2025 TeamMB hat den Geocache deaktiviert

wird bei Gelegenheit überprüft :)

nicht gefunden 11.12.2025, 14:25 Tinkus hat den Geocache nicht gefunden

Ich bin leider schon an Teil 1 gescheitert.

@14:25

gefunden 21.10.2025, 15:31 Zwerghamster1 hat den Geocache gefunden

Teil B war tricky

gefunden 12.08.2025 Keks005 hat den Geocache gefunden

Es war wirklich spaßig und man konnte sich nebenbei die Sehenswürdigkeiten sehr gut anschauen :) <3