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Géocache virtuel
Baltrum - Dünengrab „Jan de Boer“

 Virtueller Cache mit Logbedingungen

par mrkrid     Allemagne > Niedersachsen > Aurich

N 53° 43.500' E 007° 23.650' (WGS84)

 Autres systèmes de coordonnées
 Taille : aucune boîte
Statut : disponible
 Caché en : 24. novembre 2021
 Publié le : 24. novembre 2021
 Dernière mise à jour : 29. novembre 2021
 Inscription : https://opencaching.de/OC16FA8

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Histoire de Geokrety

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Description    Deutsch (Allemand)

Baltrum - Rundgang

Baltrum ist die kleinste deutsche Düneninsel in der südlichen Nordsee vor der Küste Ostfrieslands. Sie liegt in der Mitte der Kette der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Eine Insel der kurzen Wege, ruhig (da Auto- und Fahrradfrei) aber sehr abwechslungsreich.

 

Dünengrab „Jan de Boer“

Im Ostdorf gibt es ein einsames Dünengrab. Hier ruht "Hendrick Dirk de Boer". Auf dem Gedenkstein ist auf einer verwitterten Tafel zu lesen:
HIER RÜST HET
S. V. L. K. D.
VAN H. D. DE BOER
GEB. 12. OKT 1794 IN VEENDAM
OVERLEEDEN ALLHIER
DEN 12. JULI 1849

Von diesem Grab erzählen die Insulaner folgende Sage:
Ein holländischer Kapitän, im Baltrumer Volksmund „Jan de Boer“ genannt, lag zur Ebbe im Watt vor Baltrum, um die Flut abzuwarten. Sein Segelschiff mit flachem Boden, einem Mast und Seitenschwertern, blieb bei Ostwind tagelang im flachen Watt liegen blieben, da der Wind das Wasser aus der Nordsee drückte und die Schiffe oft schwer beladen waren. So erklärt es sich, daß dem Schiffer „Jan“ de Boer der Proviant ausgegangen war, den er nun auf Baltrum ergänzen wollte.
Als er auf die Insel kam, forderte er von den Insulanern Weißbrot und Genever. Doch da die Einwohner in sehr dürftigen Verhältnissen lebten, konnten sie ihm nur Schwarzbrot und Ziegenmilch anbieten. Zornig verließ der Holländer das Eiland und erklärte, auf so einem elenden Sandhaufen möchte er nicht leben, ja nicht einmal begraben sein!
Wegen des niedrigen Wasserstandes konnte das Schiff auch an den nächsten Tagen seine Fahrt nicht fortsetzen, und völlig unerwartet verstarb der Kapitän „Jan“ de Boer.
Seine Besatzung bat die Insulaner, den Toten auf dem Inselfriedhof bestatten zu dürfen. Aber den Insulanern waren die Verwünschungen des Verstorbenen noch zu frisch in Erinnerung: „Nicht einmal auf den Baltrumer Friedhof möchte er begraben sein…“. Die Insulaner sahen in dem überraschenden Tod des Kapitäns einen Fingerzeig der starfenden Gerechtigkeit Gottes und verweigerten ihm ein christliches Begräbnis auf dem Inselfriedhof. So durfte „Jan“ de Boer von seinen Leuten nur in den einsamen Dünen begraben werden.


Logbedingungen:

Macht ein Foto von euch mit dem Dünengrab „Jan de Boer“ im Hintergrund zusammen mit eurem GPS oder anderem persönlichen Gegenstand.

Füge deinem Online-Log das Foto hinzu, auf dem der als Ganzes abgelichtet virtuelle Cache und der Beweis gut zu erkennen sind, das wars.

 

Viel Spass mit diesem Virtual-Cache

MrKrid

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Baltrum - Dünengrab „Jan de Boer“
Baltrum - Dünengrab „Jan de Boer“
Dünengrab „Jan de Boer“
Dünengrab „Jan de Boer“

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