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Géocache traditionnel

Wald 05 - Igel

par Hyppodereinzige     Allemagne > Saarland > Saarlouis

N 49° 22.830' E 006° 44.118' (WGS84)

 Autres systèmes de coordonnées
 Taille : micro
Statut : disponible
 Caché en : 13. juin 2020
 Publié le : 17. avril 2023
 Dernière mise à jour : 17. avril 2023
 Inscription : https://opencaching.de/OC178B6
Aussi listé au : geocaching.com 

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Tiere des Waldes
Igel

Die Igel (Erinaceidae) bilden eine Familie von Säugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Nördlicher Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art. Quer durch das östliche Mitteleuropa (vom westlichen Polen über Tschechien, Österreich bis zur norditalienischen Adriaküste) erstreckt sich ein etwa 200 Kilometer breiter Bereich, in dem sich das Verbreitungsgebiet des Braunbrustigels mit dem des Weißbrustigels überlappt.

Insgesamt umfasst die Familie 26 Arten, die in Eurasien und Afrika verbreitet sind. Sie teilen sich in zwei äußerlich deutlich verschiedene Unterfamilien, die Stacheligel (Erinaceinae) und die stachellosen Ratten- oder Haarigel (Galericinae). Die systematische Stellung der Igel ist immer noch umstritten: Diskutiert werden eine Zugehörigkeit zu den Insektenfressern (Eulipotyphla) oder eine Stellung als eigene Ordnung (Erinaceomorpha) an der Basis der Höheren Säugetiere (Eutheria), wobei jüngere Untersuchungen die erstere Variante wieder wahrscheinlicher werden lassen.

Althochdeutsch igil (9. Jahrhundert), mittelhochdeutsch igel, altsächsisch igil, mittelniederdeutsch ēgel, mittelniederländisch ēghel, niederländisch egel, altenglisch igil, altnordisch īgull, ist als l-Ableitung verwandt mit dem griechischen échis (ἕχις) 'Schlange', aus indogermanisch *eĝhi- 'Schlange'.

Zur gleichen griechischen, bzw. indogermanischen Ausgangsform gehören mit n-Suffix griechisch echinos (έχΐνος), 'Igel, Seeigel' und mit indogermanischem įo-Suffix: serbisch-kirchenslawisch ježь, russisch ёж, litauisch ežys 'Igel'.

Alle diese Ableitungen sind als ‚Schlangentier, Schlangenfresser‘ zu verstehen, da der Igel außer Insekten, Fröschen, Mäusen etc. auch Schlangen frisst.

Igel sind kleine bis mittelgroße Tiere. Ihre Kopf-Rumpf-Längen variieren von 10 bis 45 Zentimetern. Die Igel-Art mit den größten und schwersten Exemplaren ist der Große Rattenigel mit einem Gewicht von bis zu 2 Kilogramm. Im Gegensatz dazu bringen Exemplare des Kleinen Rattenigels 20 bis 80 Gramm auf die Waage. Die Schwanzlänge von Igeln ist variabel, einige Vertreter der Rattenigel haben einen langen Schwanz, während er bei den Stacheligeln meist nur ein kurzer Stummel ist.

Die Gliedmaßen der Igel sind relativ kurz und unspezialisiert. Die Daumen beziehungsweise großen Zehen sind wie bei allen Insektenfressern nicht opponierbar, die Füße enden in meist fünf mit scharfen Krallen versehenen Zehen – lediglich die Afrikanischen Igel haben vier Zehen an den Hinterfüßen. Das Schien- und das Wadenbein sind wie bei vielen Insektenfressern in der unteren Hälfte verschmolzen.

Igel sind Sohlengänger. Bei den Rattenigeln sind die Hinterbeine etwas länger als die Vorderbeine, um eine rasche Flucht zu ermöglichen.

Das Fell der Igel ist meist in unauffälligen Braun- oder Grautönen gehalten. Die Stacheligel haben als wirksame Verteidigungswaffe Stacheln am Rücken und an den Flanken (beim Braunbrustigel sind es etwa sechs- bis achttausend). Diese Stacheln sind modifizierte, hohle Haare. Jeder Stachel ist mit einem Aufrichtemuskel (Musculus arrector pili) ausgestattet. Stacheligel können sich im Bedrohungsfall zu einer Kugel zusammenrollen. Das Einrollen des Körpers ist ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Muskeln, darunter des Musculus caudo-dorsalis, der von den Schwanzwirbeln zum Rücken verläuft und die Stacheln aufrichtet, und eines Ringmuskels (Musculus sphincter cuculli), der die Kugel geschlossen hält und so die ungeschützten Körperteile verbirgt. Der Bauch, das Gesicht und die Gliedmaßen sind bei den Stacheligeln mit Fell bedeckt.

Im Gegensatz dazu haben Rattenigel keine Stacheln und erwecken darum (und aufgrund des meist längeren Schwanzes) einen eher spitzmaus-ähnlichen Eindruck. Ihr graubraunes bis schwarzes Fell kann je nach Art seidig-weich oder rau sein. Die Verteidigungsstrategie dieser Tiere ist Flucht.

Igel sind auf die Alte Welt beschränkt, sie kommen in Europa, Afrika und Teilen Asiens vor. In Amerika fehlen sie ebenso wie in Australien. Während sich das Verbreitungsgebiet der Stacheligel von den Britischen Inseln und der Iberischen Halbinsel bis nach Südafrika beziehungsweise Korea und Indien erstreckt, sind die Rattenigel auf Südostasien beschränkt.

Igel bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen: Die Stacheligel bevorzugen eher trockene Habitate, sie finden sich unter anderem in lichten Wäldern, Grasländern und auch Kulturlandschaften. Einige Gattungen wie die Wüsten- und Langohrigel sind sogar ausgesprochene Steppen- und Wüstenbewohner. Die Rattenigel hingegen bevorzugen feuchte Habitate und finden sich vorrangig in Regenwäldern.

Keine Igel und mit ihnen auch nicht näher verwandt, jedoch stacheltragende Insektenfresser, sind die australischen Ameisenigel.

Igel sind in erster Linie terrestrisch (bodenlebend). Zwar können einige Arten gut klettern und halten sich manchmal auf Büschen auf, meist suchen sie jedoch auf dem Erdboden nach Nahrung. Manche Arten legen zum schnelleren Vorwärtskommen Trampelpfade im dichten Unterholz an. Einige Arten können gut schwimmen. Zumindest eine Art, der Große Rattenigel, geht auch im Wasser auf Nahrungssuche.

Die Stacheligel graben meist eigene Baue, die ihnen als Ruheplätze dienen. Die Eingänge der Baue sind meist in dichter Vegetation verborgen, das Nest wird oft mit trockener Vegetation ausgekleidet. Im Gegensatz dazu legen die Rattenigel meist keine Baue an, sondern verbergen sich zwischen Felsspalten, im Wurzelwerk der Bäume oder in Erdlöchern.

Stacheligel rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel zusammen und richten ihre Stacheln auf (siehe Haarkleid).
Die Fossilgeschichte der Igel reicht bis in das Paläozän zurück, als ihr ältester bekannter Vertreter gilt Litolestes aus Nordamerika. Aus Nordamerika und Europa ist die Gruppe der Amphilemuridae bekannt, die bereits sehr ähnliche Verteidigungsstrategien wie die heutigen Vertreter aufwies. Aus dem Miozän ist aus Europa die Gattung Deinogalerix bekannt, ein Vertreter der Rattenigel, der wahrscheinlich rund zehn Kilogramm wog. Im Pliozän dürften die Igel in Amerika ausgestorben sein.

Quelle: Wikipedia

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Die Bonuszahl befindet sich, wo vorhanden, im Deckel, ansonsten sichtbar am Cachebehältnis. Wegen der Zuordnung solltet ihr den Cachenamen mit notieren!

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trouvé 02. mars 2024, 15:16 lello und mayer trouvé la géocache

Heute auf einer kleinen Waldrunde geloggt.