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Descripción
Deutsch
(Alemán)
Willkommen im Dinorwic-Schiefersteinbruch (Dinorwig Quarry), einem der eindrucksvollsten Industrie-Denkmäler der Welt. Wo heute Stille herrscht und die Natur sich die steilen Felswände langsam zurückholt, erstreckte sich einst der zweitgrößte Schiefersteinbruch der Erde. Zusammen mit der umliegenden Kulturlandschaft von Nordwestwales gehört dieses Areal zum UNESCO-Welterbe. Dieser Cache ist eine Art virtuelle Letterbox mit Multi anteilen. Er soll euch einen Teil des Geländes zeigen. Beachtet die Aufgaben, nicht von allen Stationen sind Koordinaten hinterlegt! Nun aber erstmal etwas zur geschichte:
Die gezielte Ausbeutung des Schiefers am Berg Elidir Fawr begann in den 1780er-Jahren. Was klein anfing, wuchs durch die industrielle Revolution rasch zu gigantischen Ausmaßen heran.
Der Aufstieg: Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebte der Steinbruch seine Blütezeit. Über 3.000 Männer und Jungen arbeiteten gleichzeitig auf den gewaltigen Stufen. Der hier abgebaute, hochgeschätzte walisische Schiefer gedeckte Dächer auf der ganzen Welt – von Arbeiterhäusern in Großbritannien bis hin zu Gebäuden in Australien.
Die Terrassen (Galleries): Um den Fels effizient abzutragen, wurde der Berg in etwa 40 Stufen zerlegt. Jede Terrasse hatte ihren eigenen Namen (oft benannt nach Schlachten, Orten oder Persönlichkeiten wie Australia oder California) und funktionierte fast wie ein eigenständiger kleiner Betrieb.
Das Transportsystem: Die gewaltigen Mengen Gestein wurden über ein ausgeklügeltes System aus Schmalspurbahnen, Schrägaufzügen (Inclines) und Dampflokomotiven bewegt. Über die Padarn Railway wurde der Schiefer zum nahegelegenen Hafen Port Dinorwic transportiert.
Der Niedergang: Nach dem Ersten Weltkrieg sank die Nachfrage nach Schiefer drastisch, da billigere Baumaterialien wie Dachziegel den Markt eroberten. 1969 wurde der Betrieb nach fast 200 Jahren endgültig eingestellt.
Am Fuße des Steinbruchs befindet sich die imposante Anlage von Gilfach Ddu, die 1870 erbaut wurde. Sie diente als zentraler Werkstattkomplex und Wartungszentrum für das gesamte Areal.
Technisches Herzstück: Hier wurden Werkzeuge geschärft, Lokomotiven gewartet und Schieferplatten verarbeitet. Die Fabrik besaß eine eigene Eisengießerei, Sägewerke und Schmieden.
Das Wasserrad: Angetrieben wurde der gesamte Komplex durch ein gigantisches, über 15 Meter hohes Wasserrad, das vom Bergwasser gespeist wurde – eines der größten seiner Art.
Heute: Die historischen Gebäude beherbergen heute das National Slate Museum. Hier wird das handwerkliche Erbe lebendig gehalten, unter anderem durch Vorführungen des traditionellen Schieferspaltens.
Das Leben der Steinbrucharbeiter war extrem hart, gefährlich und körperlich zehrend. Das zeigt sich besonders an den Unterkünften vor Ort.
Die „Anglesey Barracks“: Diese berüchtigten Steinbaracken wurden in den 1870er-Jahren errichtet. Sie dienten Arbeitern, die von der Insel Anglesey stammten, während der Arbeitswoche als Unterkunft. Da der tägliche Heimweg zu weit war, lebten sie hier unter spartanischen Bedingungen: ohne Strom, ohne fließendes Wasser und nur mit einem kleinen Kamin zum Kochen und Wärmen. 1948 wurden die Baracken aus gesundheitlichen Gründen geschlossen.
Der Caban: Neben den Wohnbaracken gab es auf den Terrassen kleine Schutzhütten, die Caban genannt wurden. Sie dienten als Pausenräume und waren wichtige Orte der Gemeinschaft. Hier wurde nicht nur gegessen, sondern auch debattiert, gesungen, Politik besprochen und Neuigkeiten ausgetauscht.
Wer die steilen Pfade und Treppen der Terrassen erklimmt, wird mit einer der spektakulärsten Aussichten von ganz Nordwales belohnt.
Der Ausblick: Vom Aussichtspunkt blickt man direkt auf den tiefblauen See Llyn Padarn und das gegenüberliegende Tal von Llanberis. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Gipfeln des Snowdonia-Nationalparks (Eryri) und zum majestätischen Mount Snowdon (Yr Wyddfa).
Industrieromantik: Der Kontrast zwischen der rauen, von Menschenhand geformten Narbe im Berg und der wilden Schönheit der walisischen Natur macht diesen Ort einzigartig. Überall finden sich verrostete Relikte: aufgehängte Gleise (Tracks to Nowhere), alte Seilwinden und verlassene Gebäude.
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Der Cache:
Für diesen Cache müsst ihr alle Stationen einmal angegangen sein. Parkt an den Parkkoordinaten. Lauft danach zu den Listingkoordinaten:Wieviele große Punkte seht ihr auf der "Karte"? (Größere Punkte sind z.B. die Mühle) Notiert euch das als A
Geht danach weiter über den Schotter weg zu S2 der Mühle: In welchem Jahr wurde die Mühle Nummer 3 eröffnet? Diese Antwort ist BCDE
Lauft danach weiter auf dem großen weg zu S3 dem Aussichtspunkt: Macht hier ein Bild von euch, eurem GPS, oder irgendwas an welchem erkennbar ist, das ihr dieses Bild gemacht habt. Ladet dieses Bild mit in eurem Log hoch.
Lauft danach wieder zurück in richtung mühle. Wenn ihr vorne angekommen seit, lauft nicht nach links in richtung mühle, sondern rechts herum durch ein Gatter und danach gleich rechts einen Gang hinunter. Nach einiger Zeit sehr ihr auf der linken seite eine Art gebäude, mit einem großen Rad drinnen. Rechts davor steht ein Schild. Links drauf ist ein ausrufezeichen. Darunter steht ein wallisisches Wort. Notiert euch dieses (nur das Wort, notieren in Großbuchstaben) als W1.
Folgt danach dem Weg weiter, und biegt nach einigen Metern zu S 4 den Baracken ab. Nun seit ihr an der meiner meinung nach spannendsten Stelle. Genießt sie! Und macht noch mal ein Bild auf welchem erkennbar ist, dass es von euch ist. Ladet auch dieses in eurem Log hoch.
Danach könnt ihr auf der anderen Seite der Barracken dem weg hoch folgen. Nach einigen Metern seit ihr wieder an eurem auto. Doch bevor ihr einsteigt, solltet ihr euch die alten Wagen auf der Mitte der Grünfläche anschauen. Auf einem ist eine Hand abgebildet, notiert euch die 3 Buchstaben, die in dieser stehen als W2 auch wieder in Großschrift.
Danach habt ihr diese Runde abgeschlossen. Ich hoffe es hat euch gefallen! Da ich leider nicht von da komme, und die warscheinlichekeit eines neuen besuches leider sehr gering ist, ist es leider nur dieser virtual geworden. Ich hoffe es schmälert euer Erlebnis nicht!
Um den Cache nun Loggen zu können, braucht ihr ja noch das Passwort. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
ABCDEW1W2 ohne lehrzeichen in Großbuchstaben und Zahlen eingeben. Wenn es Probleme geben sollte, gerne melden!
Vergesst nicht, die 2 Bilder zu eurem log hochzuladen! Damit steht eurem Log nichts mehr im weg!
Waypoints Adicionales
Convertir coordenadas
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N 53° 07.678' W 004° 06.496' |
Lasst hier euer CM stehen! | ||
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N 53° 07.666' W 004° 06.511' |
S1 (Listing) | ||
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N 53° 07.450' W 004° 06.393' |
S2 Mühle | ||
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N 53° 07.301' W 004° 06.441' |
S3 Aussichtspunkt | ||
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N 53° 07.221' W 004° 06.527' |
S4 Barracken |
Waypoints adicionales pueden hacer la búsqueda más fácil, por ejemplo, que apunta a un lugar de estacionamiento adecuado o inicio de un camino. Los puntos de referencia se incluyen en las descargas de archivos GPX y se enviarán al dispositivo GPS.
Utilidades
Buscar geocaches en las inmediaciones:
todo -
búsqueda -
mismo tipo
Descargar como archivo:
GPX -
LOC -
KML -
OV2 -
OVL -
TXT -
QR-Code
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Log de entrada por Dinorwic-Steinbruch
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