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Bernsteinzimmer

 Kleine Waldwanderung mit ca.1 Stunde reiner Gehzeit. Im Final kannst Du den Regen abwarten.

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 13.203' E 012° 43.691' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 05. März 2008
 Gelistet seit: 31. August 2008
 Letzte Änderung: 12. April 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC6638
Auch gelistet auf: geocaching.com 

21 gefunden
0 nicht gefunden
0 Bemerkungen
2 Wartungslogs
3 Beobachter
1 Ignorierer
378 Aufrufe
1 Logbild
Geokrety-Verlauf
4 Empfehlungen

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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

ACHTUNG

Die Finaldose liegt ab sofort nicht mehr IN, sondern LINKS VOR dem Bernsteinzimmer,
unter einer 1x1m-Betonplatte, und zwar ganzjährig.

5 Jahre nach Cachelegung ist das leider nötig geworden, weil immer mehr selbsternannte Fledermausexperten speziell auf der Plattform geocaching.com unwahre Behauptungen über Fledermaus-Überwinterungslocations aufstellen, die dann ohne nähere Prüfung von geocaching.com archiviert werden. Leider wirkt sich das auch auf die opencaching-Cachebeschreibung auf, sorry.

(Wenn in den Grotten vor Ort Fledermäuse überwintern würden, hätte die BUND-Ortsgruppe Waldbardau dieses gut besuchte Ausflugsziel längst entsprechend markiert und gesperrt. Selbsternannte Fledermausschützer unter den Cachern, die für die Grotten trotzdem eine Wintersperre befürworten, können eine solche Beschränkung sehr gern für sich selbst gelten lassen, da wär ich sehr dafür :-)

Bei der ursprünglichen Version war der Baubeginn der Grimmaer Steinbrücke gefragt. Die Jahreszahl war in den Grundstein des Brückenpfeilers gemeißelt, der mitten in der Mulde stand. Weil viele den Anblick einer halb zerstörten Brücke nicht ertragen konnten oder wollten, wurde nun eine neue Muldenbrücke gebaut. Weil sie nicht wieder als „Hochwasser-Staumauer“ wirken darf, bekam sie einen großen Durchflußquerschnitt und der alte Original-Brückenpfeiler im Fluß mit der Jahrteszahl ist verschwunden. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich, wie von einigen gewünscht, den Weg zum Versteck des Bernsteinzimmers etwas verkürzt.

Da gab´s ein Gerücht aus den chaotischen letzten Kriegstagen: die Grimmaer Eisenbahnbrücke über die Mulde war schon gesprengt. Und der Bahnhof Großbothen, wo die Muldentalbahn endet, stand schon unter Beobachtung der Amerikaner. Der Güterzug mit dem Bernsteinzimmer stand in Nimbschen, also in der Falle.

Bei Nacht&Nebel sollte nun das Bernsteinzimmer noch schnell im extra vorbereiteten Versteck verschwinden. Damit sich keiner der Lastenträger orientieren und erinnern kann, wählte der Bewachungsoffizier den einzigen Weg, der den ganzen Nimbschener Wald ohne Kurven durchquert. Das ist der Siebenhügelweg. So schnurgerade wie auf dem *Satellitenbild* ist er aber gar nicht ... er überquert 3 Berge sowie 4 eher kleine Hügelchen.

kleiner Abstecher:
Das erste Hügelchen streift der Weg nur, an dieser Stelle erinnert ein Schild an die bedeutenden, 3500 Jahre alten (!!) bronzezeitlichen Hügelgräber, das ist nördlich vom angegebenen Parkplatz. Eins der Hügelgräber ist rund 100m nördlich von dem Schild auf dem Hügelchen, hinter dem Rand des Kahlschlags. Bitte nicht drauf rumtrampeln, ist ein archäologisches Denkmal ! Vor 25 Jahren wurden sie von Wissenschaftlern untersucht, eine zentrale Steinpackung ist von einem Steinkranz umgeben. Urnen, Gefäße und andere interesssante Beigaben befinden sich seitdem im Museum.

Bei der Sitzbank 250m südwestlich vom Startpunkt kann man 1 Auto einparken. Und am Startpunkt bist Du schon mittendrin auf der langen Schneise namens Siebenhügelweg.

 

Ein Russe, der die Bernsteintafeln mit schleppen musste, erinnert sich: Als er sich an dieser Stelle kurz nach hinten umdrehte, sah er rechts hinter sich den Großen Wagen am Firnament. Dann ging es hurtig bergauf, 300 Schritte nach dem höchsten Punkt des Weges und des Waldes namens Bockberg war eine rechtwinklige Waldwegkreuzung. An den 4 Eck-Bäumen standen die Zahlen 202, 203, 204 und 20X . Zwischen 20X und 204 führt ein Waldweg über einen Hügel. Genau an der höchsten Stelle des Waldweges geh rechts (nördlich) 10 m in den Wald. In der Spalte zwischen 2 auffälligen Felsbuckeln bei 51° 12. ...81 / 012° 43. ... 43 findest Du unter Steinen den nächsten Hinweis. Diese Felsbuckel sind übrigens keine Findlinge, sondern verwitterte Reste von einstigen Gipfelklippen.

Weil Grotten den Winter über nicht bedost werden dürfen und geocaching'com da neuerdings ohne Vorwarnung archiviert, liegt die Finaldose nun ausserhalb, 15 m links neben dem Portal.

12.April 2017: Das Vorfinal wurde ersetzt, ist jetzt besser getarnt: in 4m Höhe inmitten der Betonwand unter Laub !

Wegpunkte:

Schild Hügelgräber: N 51° 12.863 E 012° 44.127 

Waldweg-Kreuzung. N 51° xx.132 E 012° xx.724

Bernsteinzimmer: N 51° xx.120 E 012° xx.491 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Bo Qh qnf Bevtvany-Oreafgrvamvzzre abpu xbzcyrgg ibesvaqrfg, xnaa vpu angüeyvpu avpug tnenagvrera. Nore qre Mvrybeg vfg uvfgbevfpu nhguragvfpu, zrva Ruerajbeg! Haq znpug rf avpug jvr qvr Qrhgfpuarhqöesyre, ynßg qra Zrgnyyqrgrxgbe mh Unhfr. Oreafgrva vfg xrva Zrgnyy.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

das Vor-Vor-Final zwischen den Felsbuckeln
das Vor-Vor-Final zwischen den Felsbuckeln
dort musst Du den Siebenhügelweg verlassen
dort musst Du den Siebenhügelweg verlassen

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Logeinträge für Bernsteinzimmer    gefunden 21x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 2x

gefunden 08. Oktober 2018, 07:18 Toska15 hat den Geocache gefunden

Was gibt's für so einen ersten Ferientag im Herbst besseres als bei bestem Wetter die Bernsteinhöhle zu suchen? Nix - klar, also ging's los. 😊
Da der Theo gerade Zeit hatte stellte er sich uns als Begleitung zur Verfügung und los ging's mit dem Junior, ausreichend Proviant und guter Laune.
Beim Hügel zählen kamen dann immer noch wichtige Details dazwischen die oftmals nur Kinder sehen und von ihnen erkundet werden müssen. Uups - war das jetzt schon der höchste Hügel? 🤔 Auf jeden Fall die falsche Kreuzung- passt nicht. Nach Hügeln und mehreren Kreuzungen gaben die Zahlen an den Bäumen Sinn und auch hier war es der Mini-Cacher der die 20X entdeckte.😜 Daraufhin wurde die Wald-Erkundungstour nach zünftigen Picknick fortgesetzt wobei ich bemerken muss, das mir solche Wegbeschreibungen doch immer wesentlich schwerer fallen als konkrete Koordinatenangaben. 😁
Wir schafften es aber, uns bis zum Vorfinal zu orientieren und fanden da eine ziemlich spannende Location. 😎 Was wir leider nicht fanden war das Vorfinal selbst bis uns THEO-GB in Kenntnis setzte, dass es wahrscheinlich weg sei. Zum Glück konnte er uns aber unterstützten und in die Geschehnisse helfend eingreifen in dem er uns die Finalkoordinaten, die wir hier hätten finden müssen, gab.

Mit diesen Wissen ausgerüstet ging's zum Final und hier war der Mini echt begeistert, ich natürlich auch. 😊
Doch vor der Erkundung der Höhlen stand noch das Finden der Dose bei welcher sich auch der Jüngste im Team bewährte.
Dann endlich wurden die Taschenlampen gezückt und das Abenteuer konnte beginnen. 🤗

Übrigens Fledermäuse haben wir hier nicht gefunden - noch nicht mal ansatzweise Hinweise auf deren Existenz. Dafür war's so Klasse dass wir in die eine gleich zweimal rein mussten. 😜

Lieber Kuno, hier hast Du ein paar Kinderaugen strahlen lassen und dafür bin ich heute mal in erster Linie als Mutter dankbar.
Natürlich sage ich auch Danke für die Dose mit der Kunotypischen, genialen Finallocation und freue mich, dass wir nun endlich auch das Bernsteinzimmer gefunden haben. 😊 Da man solche Schätze bewahren muss werden wir natürlich nicht verraten, wo dieses wahrhafte Bernsteinzimmer lieg. Viele Grüße an den Schatzmeister sagt

Toska15

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 26. August 2018 ondraszch hat den Geocache gefunden

Hier hatte ich mich vor Monaten bis zum finalen Ort vorgekämpft, hatte dann aber Schwierigkeiten, eine 1x1 m große Betonplatte zu finden. Heute weiß ich, dass sie soger etwas größer ist und damals unter einer riesigen Brombeerhecke vergraben sein muss. Anders kann ich es mir nicht erklären. Dank Steinschlag und Witterung hatten es die Brombeeren in diesem Jahr schwer, den Schatz zu verstecken. Trotzdem musste ich mit der Machete nachhelfen, um an die Dose zu gelangen. Die Brombeeren bedankten sich dafür mit ein paar ordentlichen Striemen, aber die Sache war es mir wert.

Vielen Dank fürs Nochmal-Herlocken sagt ondraszch.

Bilder für diesen Logeintrag:
Die Reste vom BernsteinzimmerDie Reste vom Bernsteinzimmer

kann gesucht werden 12. April 2017 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Das Vorfinal wurde ersetzt, ist jetzt besser getarnt:

in 4m Höhe inmitten der Betonwand unter Laub !

Danke an TheoGB für die Hinweise !

gefunden 04. April 2017 THEO_GB hat den Geocache gefunden

Die Zeit war reif für einen Besuch beim 'Bernsteinzimmer'.

Trocken von oben, angenehme Temperaturen und ein freier Vormittag, was gibt es besseres als cachen zu gehen. Auf meiner To-do-Liste der Cache-Runde standen ein paar offene Caches in der Homezone.

Vor zwei Jahren besuchte ich das nachgebaute Bernsteinzimmer in St. Petersburg. Jetzt wollte ich mal schauen, ob irgendwelche Beweise zu finden waren, dass das Bernsteinzimmer vor vielen Jahren einmal in meiner jetzigen Homezone war.

Der Cache war der Dritte auf meiner heutigen Runde. Die einzelnen Stationen waren gut zu finden und so kam ich schnell beim Final an. Nach kurzer Suche hielt ich das Logbuch in den Händen. Ich verewigte mich im Logbuch und tat alles zurück. Dann schaute ich mich intensiv um, um Beweise für die Anwesenheit des Bernsteinzimmers hier zu finden. Was soll ich sagen. Ich habe nichts gefunden aber das schließt nicht aus, dass das Bernsteinzimmer nicht doch hier gewesen ist.

Vielen Dank für diesen Cache. Er hat mir viel Freude gemacht und war mit einem schönen Spaziergang in der Natur verbunden.

kann gesucht werden 03. Oktober 2016 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Achtung,

es gibt 2 neue Spoilerbilder von den Zwischenstationen,

und im Text folgende Änderung:

An den 4 Eck-Bäumen standen die Zahlen 202, 203, 204 und 20X . Zwischen 20X und 204 führt ein Waldweg über einen Hügel. Genau an der höchsten Stelle des Waldweges geh rechts (nördlich) 10 m in den Wald. In der Spalte zwischen 2 auffälligen Felsbuckeln bei 51° 12. ...81 / 012° 43. ... 43 findest Du unter Steinen den nächsten Hinweis. Diese Felsbuckel sind übrigens keine Findlinge, sondern verwitterte Reste von einstigen Gipfelklippen.