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Der Schatz der Slawenprinzessin

 Schatzsuche im Recknitzgebiet, richtige Antworten vervollständigen die Koordinaten des nächsten Ziels

von Captain Jack Sparrow     Deutschland > Mecklenburg-Vorpommern > Nordvorpommern

N 54° 13.299' E 012° 33.015' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 5:00 h   Strecke: 20 km
 Versteckt am: 13. November 2008
 Gelistet seit: 13. November 2008
 Letzte Änderung: 13. November 2008
 Listing: https://opencaching.de/OC6E75

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Beschreibung   

Der Schatz der Slawenprinzessin

Anno 1160 führte Sachsenherzog Heinrich der Löwe gemeinsam mit dem Dänenkönig Waldemar einen Kriegszug gegen den slawischen Herrscher Niklot vom Stamm der Obotriten, dessen Machtgebiet von der Elbe bis über die Recknitz reichte, und der als Stammvater des mecklenburgischen Fürstenhauses gilt.

Als sich heraus stellte, das die Kampfkraft der Slawen der Kriegsgewalt der christlichen Herrscher nicht gewachsen war, befahl Niklot einen schnellen Rückzug seiner Verbände in die unwirtliche Gegend an der Warnow bei Werle, südlich vom heutigen Schwaan.

Dort, auf seiner letzten verbleibenden Festung, wollte er den Widerstand neu organisieren, und dem langsam vorrückenden Sachsenheer mit kurzen heftigen Angriffen Schaden zufügen.

Zuvor allerdings steckte der Obotritenfürst seine Hauptburgen bei Dobbin und Ilow sowie die Mecklenburg in Brand, um diese nicht den Feinden zu überlassen.

Ritter aus dem Heer Heinrichs des Löwen eilten auch zur Slawenfeste Ilow, um diese vor der totalen Zerstörung zu retten. Der Legende nach befanden sich unter diesen Rittern zwei Brüder namens de Lu ( heute: von der Lühe ).

Sie betraten die lichterloh brennende Burg durch das Haupttor im Palisadenwall und bahnten sich einen Weg durch die Flammenhölle bis hin zum Burgfried, dessen hölzerne Tür sie eintraten.

Groß war das Erstaunen, als ihnen in der Mitte der Halle eine wunderschöne Frau entgegentrat. Dunkelbraune Haare fluteten wie ein Schleier um ihre Schultern, und unter einer hohen, edlen Stirn schauten zwei verängstigte Augen den Befreiern entgegen, unsicher, welches Schicksal wohl ihrer harte.

Die beiden Brüder zögerten nicht lange, warfen der Dame ein nasses Tuch über und brachten sie vor die Wälle der Burg in Sicherheit. Es stellte sich heraus, das die edle Dame eine slawische Prinzessin war.

Von ihrem Aussehen verzaubert, verliebten sich die Ritter, und beide begehrten sie zur Frau. Auch die Prinzessin war ihnen zugetan. Als sie ihre Wahl traf, erhielt der eine Bruder einen Blumenstrauß, der andere einen goldenen Ring. Letzterer wurde der Gatte der Prinzessin und gründete mit ihr eine Familie, in deren Wappen noch heute einen zu sehen ist.

Vieles spricht dafür, das der Familiensitz im westlichen Recknitzgebiet in der Ortschaft Kölzow gegründet wurde.

Ein Schatz soll dort liegen, wo in der Nähe des Karzers dicke Mauern so manchen Ungehorsam bestraften. Man sagt, das Gold einer wendischen Prinzessin habe eine so gewaltige Anziehungskraft auf allerlei Gesindel der alten Zeit gehabt, das sie es einst in der Hoffnung gut verwahrte, ein ehrlichen Finder mit edler Gesinnung würde damit Gutes tun und sich nicht allein den Rachen stopfen ...

Man erkennt den edlen Finder an seiner Kenntnis der richtigen Parole und fünf korrekter Zahlen. Beides ist nämlich von Nöten, soll der Schatz ans Licht der Welt gebracht werden ...

Seit endlos vielen Jahren versuchte sich so mancher Freigeist vergeblich daran, des Rätsels Lösung zu finden, die richtige Spur zu verfolgen um das Gold der Prinzessin in seinen Besitz zu bringen !

Sollst nun Du der Richtige sein ? Wohl an, die Suche kann beginnen:

Manchmal hilft auch die Suchmaschine im Internet weiter ...

1.Rätsel

Finde den Hauptsitz der adligen Mörder ! Gothan war einer von ihnen.

Hier steht auf einem Hügel mit herrlichem Blick über die Auen eines Grenzflussgebietes neben einem ehemaligen Turmhügel und einem gewaltigen slawischen Burgwall die Kirche aus Backstein.

Um den Weg zum nächsten Ziel zu erkennen, mußt Du hinein gelangen, denn dort ruht im rechten Winkel die hölzerne Empore auf senkrechten Säulen. Die Anzahl dieser Säulen wird benötigt, um den ersten freien Platz zu füllen. Halbiere die Zahl der Säulen und notiere das Ergebnis in dem zweiten freien Feld:

Nächster Zieltipp:

N 54° 11.99_'

E0 12° _6.552'

Merke Dir Anzahl der Säulen: _

2. Rätsel

Auf dieser Position stehst Du vor einem wehrhaften Bauwerk am Rande einer alten Heerstraße. Im 30jährigen Krieg nutzten Truppen dieses Bauwerk dank seiner Lage als Magazin.

Suche in der näheren Umgebung den Namen des Heerführers dieser Truppen. Die Anzahl der Buchstaben seines Nachnamens verdoppele jetzt und kürze die Summe um die Anzahl aller Öffnungen im Ostgiebel, deren einziges kreisrundes Fenster Zeitzeuge der Mitte des 13. Jahrhunderts ist.

Das Ergebnis setze in der freien Position ein:

Nächster Zieltipp:

N 54° 10.802'

E0 12° 39.2__'

Merke Dir die Anzahl der Öffnungen im Ostgiebel: _

3. Rätsel

In grauer Vorzeit stand hier eine slawische Burganlage. Der heutige Name des Ortes bedeutet wohl in der alten Sprache "Neue Erde" oder "Neue Heimat". Im Jahre 1320, nach der christlichen Eroberung, wurde er erstmalig urkundlich erwähnt. Wenige Jahrzehnte später nahm ihn die baltische Ritterfamilie von Behr für mehrere Jahrhunderte in Besitz. Auf dem Gelände der einstigen slawischen Burg wurde um 1825 durch Carl-August von Behr-Negendank ein neues Schloss errichtet. Nahe dem Schloss befindet sich ein sehenswerter Landschaftspark und ein Gotteshaus aus Feldsteinen. Entdecke erhobenen Hauptes den Bären, welcher mutig dem Löwen begegnet, über dessen Kopf eine Jahreszahl in Stein gehauen ist. Deren Quersumme vervielfache mit allen Jahreszeiten und Du erhältst das benötigte Ziffernpaar.

Nächster Zieltipp:

N 54° 09.__9'

E0 12° 43.323'

Merke Dir die Ziffer, welche an zweiter Stelle der Jahreszahl steht: _

4. Rätsel

 

Fürst Jaromar II. von Rügen schenkte die Gegend dieses Ziels anno 1248 dem Schweriner Bischof.

Der gesuchte Ort wurde nach seinem Gründer Ritter Henricus de Ecse benannt.

Glockenklang ertönt hier nicht aus himmlischer Höhe. Ihre Heimat ist sehr bodenständig und wird von vielen mächtigen Balken gestützt. Aber nicht alle streben senkrecht empor. Nehme die Anzahl dieser senkrechten Pfeiler zum Quadrat und addiere eine verdoppelte Fünf hinzu.

Nächster Zieltipp:

N 54° 06.__4'

E0 12° 39.663'

Merke Dir die Anzahl der senkrechten Pfeiler: _

5. Rätsel

An der uralten Salzquelle befindet sich Dein nächstes Ziel. Sein Wappen wird wie folgt beschrieben:

"In Gold über einem blau-silbernen Wellenschildfuß ein heraussehender schwarzer Stierkopf mit silbernen Hörnern, goldener Krone und geschlossenem Maul, beiderseits begleitet von je einer grünen Salzaster."

Zwischen dem Sitz der weisen Alten und dem gemauerten Heim des christlichen Glaubens haben fleißige Hände Geschichte in neuer Form archiviert. Neben anderem wird hier von einem Grenzkampf auf der Recknitz erzählt, welcher auf Salzschiffen stattfand, samt der entsprechenden Jahreszahl. Teile diese in der Mitte und platziere die zweite Hälfte in der offenen Lücke.

Nächster Zieltipp:

N 54° __.309'

E0 12° 32.718'

Merke Dir die Zahl, welche an dritter Stelle der Jahreszahl steht: _

6. Rätsel

 

Du bist nun fast am Ziel Deiner Suche. Der Schatz der slawischen Prinzessin ist in Reichweite !

Allerdings fehlt Dir noch die richtige Parole, welche Tür und Tor öffnet.

Zwischen 1205 und 1210 entstand hier im Ort eine der ältesten Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern.

Es gibt einen Weg hinein, der Schlüssel ist nicht fern.

Ein uraltes Freskenbild, welches mit anderen zusammen erst 1983 entdeckt wurde, zeigt die Wahl der slawischen Prinzessin und scheint so das älteste Familienbild der von der Lühes zu sein.

Die beiden Brüder halten ihre jeweiligen Gaben in der Hand, einen Blumenstraus und einen goldenen Reif.

Doch an welcher Seite der Prinzessin steht aus ihrer Sicht der erwählte Ehemann mit dem goldenen Reif ?

a) vorne

b) links

c) hinten

d) rechts

Vollende die Parole mit der wahren Antwort !

Die Parole lautet: "Der Richtige steht .................... !"

Ziel:

Neben dem ehemaligen Festungsgraben liegt das Ziel. Hier ist irgendwo der Schatz versteckt.

Du erhältst den entscheidenden Hinweis, wenn in den Mauern des Schlosses dem richtigen Menschen die richtige Parole genannt wird. Mit Hilfe der richtigen fünf Zahlen gehört der Schatz der Prinzessin bald Dir ! Viel Glück !!

Die Quersumme der fünf korrekten Zahlen lautet: 25

www.mv-schatzsuche.de     verein-naturerlebnis-mv@t-online.de 

 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Qre Fgnegchaxg yvrtg füqyvpu iba Evoavgm va qre Begfpunsg Cnagyvgm

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Recknitztal (Info), Vogelschutzgebiet Mecklenburgische Schweiz, Recknitz- und Trebeltal (Info)

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Logeinträge für Der Schatz der Slawenprinzessin    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

Hinweis 23. August 2017 dogesu hat eine Bemerkung geschrieben

Lieber Owner, liebe Beobachter und Sucher,

schaut doch bitte mal vor Ort, ob der Cache noch da ist und wenn ihr ihn nicht findet, schreibt ein entsprechendes Log, so dass entweder der Owner oder der Support darauf reagieren kann.

Danke, dogesu

gefunden 07. April 2010 Itzi hat den Geocache gefunden

Mit dieser Schatzsuche haben ich und meine 3 Männer einen sehr schönen und interessanten Tag verbracht. Gestartet sind wir mit den Rädern um 9.01 Uhr (MV-Ticket und Tagesfahrradkarte) von Rostock nach Ribnitz-Damgarten Ost. Während der Tour mussten wir teilweise auf der Straße fahren, was wegen des geringen Verkehrsaufkommens kein Problem war. Man sollte eine Fahrradkarte mitnehmen. Es gibt Hinweise für Radfahrer, unsere Ziele waren aber meist auf den Schildern nicht angegeben. Ich hatte unterwegs viel mit dem Wind zu kämpfen (Felder rechts und links). Station 1 ist laut Aushang von Pfingsten bis Ende September von 14 - 18 Uhr geöffnet. Dann gibt es dort Ausstellungen, Imbiss und WC. Man kann sich aber auch für Besichtigungen den Schlüssel vom Nachbarn holen. Einen Schlüssel beim Nachbarn gibt es auch an Station 2. Hier hatten wir außerdem das Glück, den Wagen der Bäckerei Spehr zu treffen (MO, MI, Fr). Pflaumen- und Apfelkuchen haben uns sehr gut geschmeckt. Bei Station 3 gibt es ungewöhnliche Grabkreuze zu sehen. In der Nähe von Station 4 hat der Landgasthof Schmugglerkrug von 11 - 21 Uhr geöffnet und bietet neben einem Tagesgericht zu einem sehr günstigen Preis eine umfangreiche Speisekarte. Wir haben hier gut gesessen und gegessen. In die letzte Kirche kommt man mit Hilfe der Schlossherren oder des Gärtners hinein. Hier haben wir nette Menschen und sehr schöne Schätze gefunden und hatten außerdem das Glück, dass man sich viel Zeit für uns nahm. Die Heimfahrt haben wir mit dem Zug von Sanitz angetreten.

Hinweis 08. August 2009 AnBo67 hat eine Bemerkung geschrieben

Wir haben heute diese sehr schöne Runde absolviert. Alle Rätsel (bis auf das letzte) gelöst, viel gesehen und gestaunt.

Am Final angekommen mussten wir leider feststellen das die Kirche wegen Bauarbeiten gesperrt ist und wir somit auf die letzte Frage (für die Parole) keine Antwort bekommen konnten. Im Schloss selbst war heute außerdem eine Open Air Veranstaltung mit gefühlten 1000 Muggels. So sind wir wir ein bissel enttäuscht wieder Richtung Ferienbehausung abgefahren.

Nächstes Jahr werden wir sicher wieder vorbeischauen.

 

Trotzdem Danke sagt

 

AnBo67

gefunden 21. Juli 2009 Lemmi4711 hat den Geocache gefunden

Ein wunderschöner Cache...

Hat mir und meinem Sohn viel Spass gemacht!

 

Grüße aus Berlin... (Urlauber in MV)

Lemmi4711