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Der Müller und der Teufel (Potsdamer Sage)

Es handelt sich um einen Nachtcache!

von sharkman78     Deutschland > Brandenburg > Potsdam-Mittelmark

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 52° 28.834' E 013° 00.954' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: extrem groß
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:45 h   Strecke: 4.0 km
 Versteckt am: 22. März 2013
 Veröffentlicht am: 25. März 2013
 Letzte Änderung: 13. März 2018
 Listing: https://opencaching.de/OCF43E
Auch gelistet auf: geocaching.com 

25 gefunden
0 nicht gefunden
0 Bemerkungen
3 Wartungslogs
7 Beobachter
1 Ignorierer
781 Aufrufe
1 Logbild
Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

große Karte

   

Zeitlich
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Es handelt sich um einen Nachtcache!
Die Gesamtstrecke, die Ihr laufen werdet, ist ca. 4km und eine UV-Lampe ist Pflicht.
Ein Stift zum Loggen wird auch benötigt. Zwischen Station 2 und 3 bitte mit dem Licht aufpassen, da ein paar Galloway-Rinder sonst in Ihrer Nachtruhe gestört werden!
Bis einige Meter vor den Stationen brauchen die Wege nicht verlassen werden!
dermllerundderteufel.jpg

In Klein Glienicke lebte ein Handwerker, der Mühlen mit Beil und Messer fertigte, um diese dann auf dem Markt zu verkaufen. Der Erlös der Ware reichte gerade so für ihn selbst, Frau und Kind. Da er aber bald 9 Kinder hatte, drängte ihn seine Frau schneller zu arbeiten, damit alle Kinder etwas zu essen haben. Weil er aber bessere und leichtere Mühlen entwickelt hatte, und diese auf Grund ihres befremdlichen Aussehens keiner mehr kaufen wollte, wurde die Familie immer ärmer und bald war seine Frau so verärgert, dass sie ihm vorwarf faul zu sein. Der Müller wurde dadurch sehr unglücklich und konnte kaum noch schlafen. Ununterbrochen dachte er darüber nach, wie er die missliche Lage beenden könnte.

Eines Nachts besuchte ihn der Teufel und bot ihm seine Hilfe an. Als Gegenleistung forderte er nur eine Seele. Der Müller lehnte ab und der Teufel zog von dannen, kam aber fortan jeden Monat einmal wieder. Leider gelang dem Müller, seit dem ersten Besuch des Teufels, kein einziges Geschäft mehr, so dass die Kinder immer weniger zu Essen hatten. Als der Müller des Teufels Angebot auch im vierten Monat lautstark ablehnte, wachte seine Frau auf und bat den Teufel das Angebot zu wiederholen. Anschließend redete sie auf ihren Mann ein, dass sie dem Teufel eine Seele geben müssen, um die Anderen zu retten. Nach langem Hin und Her willigte ihr Mann ein. Der Teufel sagte der Müllerin, dass sie die Wahl habe, welches der Kinder er mitnehmen soll. Da erschrak die Müllerin, da sie nicht davon ausging, die Seele eines ihrer eigenen Kinder opfern zu müssen. Sie warf sich schützend vor ihre Kinder und schluchzte dabei so laut, dass selbst dem Teufel angst und bange wurde. Als kurz darauf der Mond aufging verschwand der Teufel ohne eine Seele, da er Licht nur schlecht vertrug.

In der nächsten Nacht kam der Teufel wieder. Dieses Mal klopfte er aber nur an die Tür und führte den Müller kurz darauf hin auf den Berg in Klein Glienicke. Dort warf er drei Rabenfedern in die Luft die einen wütenden Sturm auslösten. Der Griebnitzsee brauste hoch und seine Wellen schlugen zwischen ihnen und das benachbarte Babelsberg hindurch, wo sie sich schäumend in die Havel stürzten. Als sich das Toben wieder beruhigte blieb ein kleiner Bach übrig, der lustig über die Wiese sprang. Zu diesem Bach brachte der Teufel den Mann und lehrte ihn eine Mühle zu bauen, die nicht von Händen, sondern von Wasser getrieben wurde. Es war die erste Wassermühle weit und breit. Über 120 Jahre gelang es keinem im Umkreis eine derartige Mühle zu bauen. Der Müller wurde reich und die Kinder wuchsen heran. So ging eine Zeit eitler Wonne dahin.

Dann aber zog eines Sommers die Pest durch das Land und forderte von jeder Hütte ihren Tribut. Am schlimmsten traf es den Müller. Nacheinander starben alle 9 Kinder. Nach dem letzten blieb ihm gerade so noch die Kraft seine eigene Grube zu schaufeln. Danach legte auch er sich zum letzten Schlaf. Nun war nur noch die Müllerin übrig. Trauernd begrub sie ihren Mann an seinem erwählten Platz, dort wo jetzt die Linden neben dem Glienicker Jagdschloss stehen. Was aus ihr geworden ist, verliert sich im Dunkeln. Als das Land sich von der Pest erholt hatte, setzte der Grundherr einen anderen Müller in die Mühle am Bach, der die Alte alsbald vertrieb. Sie wurde nie wieder in der Gegend gesehen. Es soll noch heute in manchen Nächten eine alte Frau unter den Linden am Jagdschloss erscheinen und langsam 10 mal ausschreiten, ganz so als besuche sie zehn Gräber. Ihr eigenes Grab hat man nie entdeckt, es wird aber im Potsdamer Norden vermutet.



Es heißt, dass sie erst zur Ruhe kommen kann, wenn ihr Grab gefunden wird. Jeder der danach gesucht hat wurde nie wieder gesehen. Noch könnt ihr umdrehen…bevor ihr die Grenze in eine andere Welt überschreitet, die mit der euren nichts gemeinsam hat…aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Die Zahlen führen Euch schon dicht heran,
hier nun ein paar Tipps für Frau und Mann.

Ist ein Reflektor auch nicht mehr weit,
gibt‘s diese immer nur stets zu zweit. Ihr braucht sie nicht Anflehen,
sondern nur auf halber Strecke nachsehen.
Gemeint ist hier nur die Geometrie, also geht vor Ehrfurcht nicht gleich in die Knie.

Fragt Ihr Euch oft, wo müssen wir hin. So nutzt den Boxinhalt,
das ergibt immer einen Sinn.
Habt ihr dies Rätsel erst überwunden,
wird Station für Station ganz schnell gefunden.

Auf der Suche nach der Müllerin kommt nicht aus dem Tritt,
sonst kommt der Teufel und nimmt Euch mit.
Seid schlauer als er und trickst ihn aus,
dann kommt ihr heil aus diesem Abenteuer heraus.
Gebt ihr aber auf und schmeißt einfach hin,
leistet ihr bald Gesellschaft der Müllerin.

Vielen Dank an Earl86 für die Erstellung des Bildes

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 52° 28.781'
E 013° 00.548'
Parkmöglichkeit
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft (Info)

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Logeinträge für Der Müller und der Teufel (Potsdamer Sage)    gefunden 25x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 3x

OC-Team archiviert 13. März 2018 mic@ hat den Geocache archiviert

Wie zuvor angekündigt erfolgt hier nun die Archivierung. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Falls Hilfestellung gewünscht ist, dann einfach mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

OC-Team momentan nicht verfügbar Der Cache benötigt Wartung. 13. Februar 2018 mic@ hat den Geocache deaktiviert

Den Vorlogs hier und auf geocaching.com (GC47WY5) zufolge hat der Multi fehlende Stationen. Der Owner sollte hier dringend vor Ort erscheinen und die Lage überprüfen, bis dahin setze ich den Status auf "Momentan nicht verfügbar". Sollte innerhalb eines Monats (13.03.2018) keine Rückmeldung erfolgen, werde ich den Cache archivieren. Sobald der Cache vom Owner gewartet wurde, so kann dieses Listing durch ihn selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

gefunden 08. April 2017 g_r hat den Geocache gefunden

Für heute Abend hatten sich die Fusselnasen, Goodman38 und ich uns zu diesem NC verabredet. Kurz nach 21 Uhr war es dunkel genug und wir wanderten los. Die ersten 2 Stationen wsren gut zu finden und zu lösen. Bei Station 3 fanden wir ein offensichtliches Versteck, aber keine weiterführenden Hinweise. Ein Joker half uns weiter. Nun ging es weiter, die nächsten Stationen wurden mal schneller, aber auch mal langsamer entschlüsselt. Dann standen wir vor dem Final. Jawohl, das Grab war gefunden! Aber offensichtlich liegt hier eine Straftat vor, oder wir haben den Grund gefunden, weshalb die Müllerin immer Migräne hatte.
Das schöne Logbuch ist leider feucht und schimmelt schon. Insgesamt eine schöne Runde, hätten auch für meinen Geschmack mehr Reflektoren sein können, so kann man ihn auch gut am Tag machen. Station 3 und das Final sollten mal gewartet werden.
Vielen Dank an sharkman78 für diesen Cache!
Gefunden am 8. April 2017 um 22:23 Uhr als meine Nr 2815

gefunden 25. März 2017, 18:45 Ellischolek hat den Geocache gefunden

Scholek und ich hatten das Wochenende frei, es sollte super schönes Wetter werden - also sind wir kurzentschlossen von Sachsen nach Brandenburg gedüst. Einige tolle und lostige Highlights standen auf dem Plan. [8D]

Dies war dann mit Scholek und axolotl88/89 - der letzte am heutigen Tage.
Fast alle Stationen konnten mal schnell und einige erst nach eewiger Suche gefunden werden.
Station 3 ist aber scheinbar komplett weg. Man findet nur noch den "Holz-Mantel" vor.
Wir sind dann einfach dem Bauchgefühl gefolgt...und irgendwann konnte die Spur wieder aufgenommen werden.

Ein cooler NC mit schicken Stationen und einem genialen Final! [8)]
Vielen Dank fürs zeigen, legen und pflegen des Caches! [8)]

gefunden 21. Januar 2017 ondraszch hat den Geocache gefunden

Zum Ausklang des Cachetages wählten wir (+ Eichelwolf) diesen NC. Den anderen NC des mittlerweile (scheinbar) inaktiven Owners hatten wir schon vor geraumer Zeit gespielt und reichlich Spaß damit gehabt. Nach kleinen Startschwierigkeiten kamen wir auch hier gut ins Spiel. Die Rätsel an den Stationen waren leichter, aber trotzdem abwechslungsreich. Die Laminate sahen recht frisch aus. Wurde hier vor kurzem eine Wartung durchgeführt? Jedenfalls gelangten wir ohne weitere Schwierigkeiten zum Finale, das wirklich wieder sehr schön hergerichtet ist. Leider hat das Logbuch Wasser gezogen und ist schon etwas feucht. Die Umhüllung weist schon einige Löcher auf. Es wäre sicher nicht verkehrt, das Logbuch mal übers Wochenende zum Trocknen auf die Heizung zu legen und ihm dann eine neue, festere Umverpackung zu spendieren. Ich drücke die Daumen, dass die Runde noch möglichst lange erhalten bleibt.

Vielen Dank für diesen entspannten Abendspaziergang sagt ondraszch.