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Virtueller Geocache
Mordkreuz (Safari)

 Finde ein Mordkreuz und seine Geschichte

von Landschildkroete     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Recklinghausen

N 51° 45.806' E 007° 01.798' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 18. August 2013
 Veröffentlicht am: 18. August 2013
 Letzte Änderung: 14. Juli 2014
 Listing: https://opencaching.de/OCF6D1

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Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

 

Die Mordkreuze sind aus dem 13. - 16. Jahrundert und Denkmalgeschützt, verhaltet euch bitte dementsprechend!


Die unscheinbaren Denkmäler mittelalterlichen Rechts berichten von Totschlag oder von einer Mordtat.



Logbedingungen:


-> Finde ein Mordkreuz und mache ein Foto zusammen mit deinem GPS oder dir selbst oder .....Zwinkernd.


-> Gib die Koordinaten an!


-> Finde heraus, welches Vorkommnis zu der Entstehung des von Dir gefundenen Kreuzes führte und  

    schreibe es in deinen Log.

    Dies kann auch in Form eines Fotos von einer eventuell vorhandenen Infotafel erfolgen.


-> Jeder kann diesen Cache nur einmal als gefunden loggen!




Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

Bilder

Beispiel: Schild und Steinkreuz
Beispiel: Schild und Steinkreuz
Beispiel:: Schild mit Geschichte
Beispiel:: Schild mit Geschichte
Beispiel: Kreuz mit Schuh, GPS und Landschildkroete
Beispiel: Kreuz mit Schuh, GPS und Landschildkroete

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Wessendorfer Elven_ Wessendorfer Heiden (Info), Naturpark Hohe Mark (Info)

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Logeinträge für Mordkreuz (Safari)    gefunden 43x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

gefunden 13. September 2017 Die Trompetenfliegen hat den Geocache gefunden

Bei Schmalzerode in der Nähe von Eisleben steht der Schäferstein als Sühne für den Mord an einem Schäfer wegen Weiderechten.

Standort N 51 29.500 E 011 29.658

Danke für die Aufgabe.

Bilder für diesen Logeintrag:
SchäfersteinSchäferstein
InfoInfo
Das MordkreuzDas Mordkreuz

gefunden 01. August 2017 Major Briggs hat den Geocache gefunden

Bei N51° 56.244 E007° 25.960 befindet sich das Tillbecker Mordkreuz. Hier die Geschichte der Mersche Tillbeck (Quelle http://coesfeld-gps.de/html/mordkreuz.html):

Eine mörderische Sage aus dem Münsterland.

In Adams Hoek, einer alten Kneipe, wurde ausgelassen gesungen und getanzt. Landknechte, wüste Zecher mit roten glänzenden Gesichtern, standen und saßen um den Herd herum. Die Mersche Tilbeck war der Sage nach eine füllige derbe Frau vom Hofe Schulze-Tilbeck und nicht ärmlich. Sie saß etwas abseits, hörte den wilden Gesängen zu, vergaß aber nicht, selber gut zu trinken.
Nachdem sie gegessen hatte suchte sie ewig lange in ihrem Beutel um die Zeche zu bezahlen. Man hörte es im Beutel kräftig klirren und die Mersche missmutig brummen. Zwei Landknechten beobachteten sie hierbei, berieten sich und schlichen fort.
Auf dem Heimweg ging die Mersche wie so oft, an der alten Landwehr vorbei und durch den Wald. Hier wurde sie aus einem Hinterhalt überfallen und von den zwei Landknechten erschlagen.
Die beiden Burschen suchen nach dem prall gefüllten Beutel, im Kleid der Mersche. Als sie ihn fanden waren es im Beutel jedoch nur Schuhnägel die so kräftig klirrten. Ein Meuchelmord für eine Handvoll alter Nägel!
Die Mörder wurden gefasst und vor dem Femgericht zum Tode am Galgen verurteilt. Der Galgen steht nicht mehr, jedoch ist an der Stelle, an der der Mord geschah, erinnert uns auch heute noch ein moosbeflecktes Kreuz mit einer Inschrift.

 

Danke für diese tolle Idee! Mein erster Safari Cache, da ich sonst nicht auf Opencaching.org unterwegs bin.

Beste Grüße

Major Briggs

Bilder für diesen Logeintrag:
Mordkreuz Mersche TillbeckMordkreuz Mersche Tillbeck

gefunden 25. Mai 2017, 21:08 Valar.Morghulis hat den Geocache gefunden

Bei einem kurzen Besuch in Kaditzsch konnte ich heute bei:

N 51 13.145
E 012 45.832

ein Mord- bzw. Sühnekreuz entdecken. Ein weiteres befindet sich in unmittelbarer Nähe von meiner Wohnung. Es handelt sich um das Sühnekreuz am Exerzierplatz in Grimme, welchem sogar ein eigener Cache (GC1P0BX) gewidmet ist.

Zu Kreuz in Kaditzsch konnte ich folgendes ermitteln:

Größe / Material: 76:55:24 / Quarzporphyr

Geschichte: Das Steinkreuz wurde 1991 im Scheunenfundament vom Gut Nr.4 in Kaditzsch gefunden und in unmittelbarer Nähe des Fundortes aufgestellt.
Die dazugehörige Sage ist unbekannt.

Vielen Dank an Landschildkroete für diese mörderisch-schöne Safari-Aufgabe.

Valar.Morghulis
25. Mai 2017 # 556

Bilder für diesen Logeintrag:
Sühnekreuz KaditzschSühnekreuz Kaditzsch
AnwesenheitsbeweisAnwesenheitsbeweis

gefunden 17. März 2017 aukue hat den Geocache gefunden

Dieses Sühnekreuz bei Steinbrück (nördl. von Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall) ist ganz schlicht, es sind keine Daten eingraviert.

Es stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert, und es gibt drei verschieden Sagen über seine Entstehung: 

1. Ein Vater erschlug hier seinen Sohn.

2. Hier fand ein Brudermord statt.

3. "Drüben im Wald, nur wenige hundert Meter entfernt, sieht man noch Reste von einigen Burgen. Zwei Generale, die dort wohnten, gerieten in Streit und töteten einander. Heute noch könne man sehen, wie sie aufeinander losreiten
und miteinander kämpfen. Mit abergläubischer Furcht geht man abends dort vorbei." (Die Burgen sind die Trümmer der römischen Wachhäuschen am nahen Grenzwall.)

 

Koordinaten: N 49 06.624 E 009 32.566

 

Gruß aukue

 

Bilder für diesen Logeintrag:
Sühnekreuz SteinbrückSühnekreuz Steinbrück

gefunden 18. November 2016 anmj hat den Geocache gefunden

Auch ich habe ein Mordkreuz bei Dimbach gefunden, hier die Aufgaben der Logbedingung:

 

1.: Siehe Foto unten: 1. Bild Kreuz mit Schlüsselbund; 2. Bild Kreuz in groß

2.: N 49° 49.596 E 010° 14.937

3.: Eine Infotafel gibt es nicht aber bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Dimbach_(Volkach)#Das_Steinkreuz_im_Walde) ist folgendes zu finden: "Ein Metzger hatte ein Stück Vieh bei einem Dimbacher Bauern gekauft. Statt es gleich zu schlachten, ließ er es noch einige Tage im Stall stehen. Ein anderer Metzger sah das Tier und wollte es ebenfalls haben. Er bot mehr als den Verkaufspreis, doch der eine Metzger lehnte den Verkauf dennoch ab. Als der Metzger mit seinem Vieh durch den Wald lief, um nach Gerlachshausen zu gelangen, lauerte der andere ihm auf. Es folgte eine Messerstecherei, bei der beide verstarben."

Es gibt ca. 600 Meter weiter Richtung Gerlachshausen ein zweites Kreuz das fast genauso aussieht wie das erste. An dieser Stelle soll der zweite Metzger, der sich noch ein Stück weiter geschleppt hat, gestorben sein.

 

DfdC sagen ANMJ

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Kreuz mit SchlüsselKreuz mit Schlüssel
Kreuz in großKreuz in groß

gefunden 08. März 2016 BESTPOE hat den Geocache gefunden

N 50°38.186, E 011° 32.904

Bei der Wilhelmsdorfer Windmühle stand in alten Zeiten ein Straßengasthaus mit Ausspanne.

Einmal gab es eine große Schlägerei, bei der ein Bäcker, ein Fleischer und ein Zimmermann erstochen wurden. Die Zunft der Zimmerleute hat diesen Stein in Auftrag gegeben. Er war lange Zeit ein Torpfeiler zum Gasthaus. Heute steht er an der Straße gegenüber der alten Ausspanne. Auf dem Stein erkennt man die Zimmermannsaxt.

Bilder für diesen Logeintrag:
Sühnestein WilhelmsdorfSühnestein Wilhelmsdorf

gefunden 17. Januar 2016 cento hat den Geocache gefunden

Dieses Mittelalterliche "Mordkreuz" haben wir im Verlauf unsere Ostwegwanderung gefunden. Gemäß der nebenstehenden 

Beschreibung sollen sich hier zwei Brüder erschlagen haben. Genaueres hierzu ging wohl im lauf der Jahrhunderte verloren.

Man findet es in Zavelstein einem Teilort von Bad Teinach- Zavelstein im Nordschwarzwald.

Bei N 48 41.684 E008 41.481 

 

Danke für die Idee

Grüßle cento 

Bilder für diesen Logeintrag:
Totschlag ?Totschlag ?

gefunden 10. Januar 2016 rolandforchrist hat den Geocache gefunden

Dieses Mordkreuz ist schon etwas Besonderes. Es sind zwei Kreuze, eines oben und ein Petruskreuz unten. Eine Infotafel gibt es nicht, aber Infos im www: Der Sage nach brachten sich zwei Studenten gegenseitig um. Früher stand es an der Feldhausener Straße, heute ist das Mordkreuz ca. 100m weiter nördlich vom Ehrenmal entfernt an der Stadtmauer zu sehen.

Dieses Mordkreuz findet ihr in Dorsten, NRW, bei N51 39.612 E006 57.745

Danke für die historische SafariideeLächelnd

Mit liebem Gruß an die Owner - Roland und seine "Bande"

Bilder für diesen Logeintrag:
MordkreuzMordkreuz
Petruskreuz mit GPSPetruskreuz mit GPS

gefunden 13. November 2015 Spatzenbande13 hat den Geocache gefunden

Bei der ältesten Kirche Buchloes stehen diese Kreuze, sie wurden dorthin versetzt, da sie an seinen ursprünglichen Plätzen störten.

N 48 02.417

E 010 43.830

Vielen Dank für den Safaripunkt!

 

Bilder für diesen Logeintrag:
MordkreuzeMordkreuze

gefunden 24. Oktober 2015 argus1972 hat den Geocache gefunden

Bei N 50° 47.678  E 7° 07.796 in Troisdorf findet man direkt am Weg ein Mordkreuz von 1748.

Am 7.9.1748 ist hier nachts Catharina Meisgen (Meisges) von ihrem Mann erbärmlich ermordet worden. Ein Erinnerungskreuz wurde nach dem II.Weltkrieg gestohlen und von Pfarrer Heinz Höngesberg in Köln-Dünnwald wieder entdeckt. 1990 wurde das Mordkreuz nach Restaurierung an der Meindorfer Allee aufgestellt.

Auf dem Kreuz steht folgender Text im Original:

IHS
ANNO 1748 D SEPTE IV LEY
IST CATHARINA MEGSGENS
ALLHIR DES NACHS ZWISCHEN
IO VND II VHRE DVRCH IHREN EIGEN
EN EHEMAN ERBÄRMLICH ERMORD
ET WORDEN ZV GEDAECHTNVS
LASIN BEYDE EHE
LEUTH WI LHELMM
[...] VND GIRD
[...] ILLGERS
[...] CRUTZ
[...] EINIE
[...] MARIA
[...] [...]

Danke für die Safari, sagt argus1972!

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MordkreuzMordkreuz
mit Bike und GPSmit Bike und GPS

gefunden 19. Oktober 2015 TausRbeiD hat den Geocache gefunden

In Gröbern bei Meissen hab ich dieses Kreuz gefunden, welches auf www.suehnekreuz.de nur mager beschrieben ist, und eine eigene Infotafel hat es leider nicht:

Zitat: "Geschichte: Als unliebsames Hindernis bei der Feldbestellung war das Kreuz als Mauerstein in einem Wirtschaftsgebäude des früheren Gemeindevorstandes, verdeckt von einer Düngerstätte (Dunggrube), verwendet worden. Um 1920 wurde es an der Kirchhofsmauer aufgestellt" Zitat Ende.

N 51 11.234  E 013 31.446

Danke für den Safari-Punkt!

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Kirche Gröbern mit KreuzKirche Gröbern mit Kreuz
KreuzKreuz
Kreuz mit NachweisKreuz mit Nachweis

gefunden 05. August 2015 Doc Cool hat den Geocache gefunden

#10185

Dies war mein 7. von insgesamt 7 Funden an diesem Tag.

Heute ging es Richtung Feucht / Schwarzach. Ich habe mal wieder eine kleine Wanderung durch die Schwarzach-Klamm gemacht und dabei die herrliche Natur genossen. In der Höhlen war es zudem angenehm kühl, während draußen sengende Hitze war.

Hier bei N49 23.287 E011 13.789 steht ein Sühnekreuz aus Burgsandstein, dem schon ein Teil weggebrochen ist. Es wird Försterkreuz genannt. Der Sage nach hat hier ein Förster seinen Sohn aus Unvorsichtigkeit erschossen oder ein Bauer soll hier ums Leben gekommen sein. Weitere Informationen sind unter http://www.suehnekreuz.de/bayern/feucht.htm Eintrag Feucht (III) zu finden.

Tagesstatistik 2015-08-05:
· zu Fuß zurückgelegt ........ 10,1 km
· zu Fuß in Bewegung ........ 5:54 h
· Ø Gehgeschwindigkeit ..... 4,4 km/h
· max. Höhenunterschied ... 278 m

Cachestatistik für Mordkreuz (Safari):
· Entfernung zu Homekoords ... 381,1 km


Vielen, lieben Dank an den Owner für den Cache und schöne Grüße aus Oberasbach bei Nürnberg

Dr.Cool

__________
Meine Funde, meine Statistiken, Mystery-Lösungshilfe MysteryMaster, innovativer Geochecker

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Mordkreuz (Safari) Mordkreuz (Safari)

gefunden 09. Juni 2015, 17:30 HH58 hat den Geocache gefunden

Dieses drei Meter hohe Sandsteinkreuz, das aus der Zeit um 1600 stammt, steht in der Altstadt von Kelheim in Niederbayern bei N 48 54.990 E 011 52.314 . Es soll an Ludwig den Kelheimer erinnern, der Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein war und unweit dieser Stelle am 15. September 1231 ermordet wurde. Der Attentäter wurde kurz darauf selbst getötet.

Auf dem Sockel des Kreuzes befindet sich die Inschrift

HIC OBUT
LUDOVICVS
KEHLHEIMENSIS

Ludwigs Sohn und Nachfolger, Otto der Erlauchte, ließ im folgenden Jahr die Brücke, auf der die Tat geschehen war, abbrechen und das Tor in eine Kapelle umwandeln.

Leider wird diese Stelle von einigen Anwohnern als Abstellplatz für ihre Mülltonnen verwendet, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch entsprechend riecht. Manche Leute haben eben keinen Sinn für Geschichte und Kultur Stirnrunzelnd.

TFTSC !

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Das Ludwigskreuz in KelheimDas Ludwigskreuz in Kelheim

gefunden 12. Mai 2015 Die Wildensteiner hat den Geocache gefunden

N 50 57.039 E 013 22.811

Bei meiner Pilgerwanderung entlang des Sächsischen Jakobsweges kam ich auch am Conradsdorfer Steinkreuz vorbei. Es stammt aus dem Mittelalter, der eingeritzte Speer deutet wohl auf das Mordwerkzeug hin.

Danke für diesen nachdenklichen Safari-Cache!

Bilder für diesen Logeintrag:
Conradsdorfer SteinkreuzConradsdorfer Steinkreuz
Conradsdorfer Steinkreuz SchildConradsdorfer Steinkreuz Schild

gefunden 15. März 2015 GeoLog81 hat den Geocache gefunden

Conciliation cross - Großschwarzenlohe

N 49° 20.320 E 011° 06.600

This cross is also registered by me (as virtual.franken) on Waymarking.

Bilder für diesen Logeintrag:
grossschwarzenlohegrossschwarzenlohe

gefunden 13. März 2015, 16:40 Hardy_Rodgau hat den Geocache gefunden

Bei der Suche nach einem Tradi (ICU) in Obernburg/Main fanden wir, nur 2-3 Meter vom Cache, ein Sandsteinkreuz. Ein Raffael Wasan ist durch einen Schuss umgekommen.

N 49° 49.990 E 009° 08.107

Auch im nahen Spessart findet man viele Gedenksteine, wo jemand durch eine Waffe umgekommen ist. Wenn ich diese Tradis einmal besuche, werde ich sicherlich noch ein paar Bilder nachreichen können.

Danke für diesen nachdenklichen SAFARI CACHE sagt
Hardy_Rodgau

Bilder für diesen Logeintrag:
Mordkreuz - bei Obernburg/MainMordkreuz - bei Obernburg/Main

gefunden 14. Februar 2015 Katja104 hat den Geocache gefunden

Da es in Aachen eine ganze Geocachingserie zum Thema Mordkreuze gibt, war es für uns nicht schwierig ein Mordkreuz zu finden. Es liegt bei N 50° 43.213' E 006° 05.714' an der deutsch-belgischen Grenze. Die Geschichte dazu wurde freundlicherweise im dazugehörigen Cache (Morde im Wald - Fall No. 13) für uns schon aufbereitet:

Am Morgen des 7. Mai 1802 fuhr Edmund Kever mit einer Ladung Lohe von Raeren aus Richtung Wickrath, zur Lederfabrik. Gegen Abend, als sich die wartende Familie Zuhause zum Abendbrot fertig machte, hörten sie von draussen das gewohnte Klappern des Karren, wenn Vater nachhause kommt. Doch Karren und Pferd waren allein. Sofort machten sich die Söhne zusammen mit den Nachbarn auf die Suche nach ihm. Am nächsten Morgen wurde Edmund Kever dann erschlagen an dem Ort gefunden wo heute das Kreuz steht.

Die Inschrift auf dem Kreuz lautet :
ANNO 1802 DEN (...)
MAY IST DER EHRSAME
BURGER ETMUND KEVER
DE RAEREN JAMMER-
LICH UMGE-
BRACHT
WORDEN

R.I.P.
J:P:4.

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Mordkreuz AachenMordkreuz Aachen

gefunden 20. Januar 2015, 18:00 HanSa hat den Geocache gefunden

Klotzsche (I) / OT von Dresden

PLZ: 01109

GPS: N 51 05.957 O 013 46.116

Standort: Ecke "Moritzburger Weg"/ "Königsbrücker Landstraße".

Größe / Material: 65:67:28 / Sandstein

Geschichte: Das Steinkreuz zeigt deutliche Spuren einer Restaurierung, es ist auch höher als bei Müller / Quietzsch (1977) beschrieben, muß also in den letzten Jahren gehoben worden sein.

Wird hier "Jonaskreuz" genannt, auf der Heidekarte von 1560 mit "Steinen Kreutz" bezeichnet. Früher war im Kopf ein kleiner Dolch oder Kreuz zu erkennen. Auf der Südsüdwest-Seite über die Armbreite, eingeritzte Inschrift, zum Teil verwittert:

FIN[IS] MILIT[IS]
IONAS DAN[IEL] 140[2]

Das bedeutet: Ende des Kriegsmannes Jonas Daniel, und weitere unleserliche Zeilen.
Schaft zur Kreuzung zu verjüngend, Arme und Kopf gerade, Kopf und Armenden stark gerundet, WNW-Arm verkürzt. (Müller / Quietzsch 1977)

Sage: Die mächtige Dynastenfamilie der Dohnas geriet infolge eines Streites, der seinen Ursprung beim Adelstanze auf dem Rathaus zu Dresden im Jahre 1401 hatte, mit der ebenfalls mächtigen Familie v. Körbitz in Fehde, bei welcher jede Partei der anderen nach Möglichkeit Schaden zuzufügen beflissen war, bis es endlich den Körbitz gelang, die Dohnas aus ihren Stammsitzen, besonders aber aus Dohna und Weesenstein, zu verjagen. Kurz vor dem Fall des letztgenannten Schlosses schickte einer der Burggrafen von Dohna zu nächtlicher Stunde seine beiden Kinder Wentzsch und Magarethe in Begleitung einiger zuverlässiger Knappen über die Elbe mit der Weisung, durch die Heide zu gehen, um in Königsbrück bei der befreundeten Adelsfamilie v. Waldaw einstweilige Unterkunft zu suchen.
Der Führer des kleinen Häufleins war Jonas Daniel, ein treuer Diener Dohnas und durch lange Jahre erprobter Kriegsmann, welcher zugleich eine außerordentliche Ortskenntnis der Umgegend besaß und jeden Schleichweg in der Heide kannte. Glücklich gelangten die Flüchtlinge bis zur Straße nach Königsbrück, als sie plötzlich aus dem Hinterhalt von einer feindlichen Reiterschar überfallen wurden. Der treue Jonas, nur auf die Rettung der jungen Herrschaft bedacht, übergab diese einem Knappen, den er antrieb, die Straße, welche ihn unfehlbar zum Ziele führte, eilig weiter zu verfolgen, während er sich selbst mit seinen Begleitern den Angreifern entgegenwarf und fechtend Stand hielt, bis er samt seinen Genossen den feindlichen Streichen erlag.
Mittlerweile waren die Dohnaschen Kinder in Sicherheit gelangt; Balthasar v. Waldaw, wie auch der zum Besuch anwesende Hans v. Polenz saßen mit ihren Reißigen sofort auf und eilten zum Kampfplatze, um hier die Begleiter des alten Jonas schwer verwundet, ihn selbst aber erschlagen aufzufinden.
Später setzte man an die Stelle des mörderischen Überfalls zu Ehren des treuen Jonas ein Denkkreuz.

Quellen und Literatur:
Fischer, H.G. - Das Steinkreuz bei Klotzsche, in: Bunte Bilder aus dem Sachsenlande, hrgg. vom Sächs. Pestalozzi-Verein, I.Band, 6.Aufl., Leipzig 1898, S.104-105
Müller / Quietzsch - Steinkreuze und Kreuzsteine in Sachsen, 1977, S.134-135
aktuelle Aufnahmen von: Forschungsgruppe Preußische, Mecklenburgische und Anhaltische Meilensteine e.V.



Das Steinkreuz bei Klotzsche
von H.G. Fischer

   Im Jahre 1401 ward auf dem Rathause zu Dresden ein Adelstanz gehalten, bei welchem sich zwei mächtige Ritter arg veruneinigten. Der Ritter Rudolf von Körbitz hatte dem Burggrafen Jeschke von Dohna während des Tanzes ein Bein gestellt, worauf dieser jenem eine Ohrfeige gab. Es entstand nun eine blutige Fehde, welche bis in das nächste Jahr währte. Der Burggraf von Dohna und seine Vettern Johne und Heide machten durch Raub und Mord die Gegend von Dresden bis zur böhmischen Grenze unsicher. Der Markgraf von Meißen mußte endlich die Feinde Derer von Dohna unterstützen, um Ruhe zu schaffen. Man beschloß, die Grafen von Dohna aus ihren Stammsitzen zu vertreiben und die Burg Dohna zu zerstören, was auch den 19.Juni 1402 geschah. Johne und Heide fielen im Kampfe. Der Burggraf von Dohna floh erst nach Weesenstein, dann nach Königstein und endlich nach Ungarn, wo er in der Stadt Ofen als Ruhestörer enthauptet ward.
   Schon früher, als der Burggraf vermuten konnte, daß seine Burg erobert werden könnte, war er auf die Rettung seiner beiden Kinder, Wentzsch und Margarete, bedacht. Er übergab sieselben einem treuen Diener und tapferen Kriegsmann, Jonas Daniel, damit er dieselben in Begleitung von vier Knappen nach Königsbrück zur befreundeten Adelsfamilie von Waldow bringen möge. Jonas Daniel kannte die Wege dahin genau. Die fünf Reiter kamen mit den Kindern des Nachts glücklich bis in die Nähe von Klotzsche bei Dresden. Als sie aber einen Kreuzweg im Walde überschreiten wollten, wurden sie plötzlich von einer streifenden Reiterschar angefallen, welche auf der lauer gestanden zu haben schien. Wahrscheinlich waren es Abgesandte des Ritters von Körbitz. Der treue Jonas war nur auf die Rettung der ihm anvertrauten Kinder bedacht. Er übergab sie einem seiner Genossen und hieß ihn dieselben eilig nach Königsbrück bringen. Er selbst aber warf sich mit den andern Begleitern sofort den Angreifern kämpfend entgegen, um sie von der Verfolgung der Kinder abzuhalten. Der abgesandte Reiter kam mit den Kindern glücklich bis Königsbrück und übergab sie dem Balthasar von Waldow, dem Besitzer des dasigen Schlosses. Als dieser und sein eben anwesender Gast, Hans von Polenz, den Bericht des Knappen hörten, machten sie sich mit ihren Reitersknechten sofort auf, um den Dohnaischen Reitern beizustehen und sie womöglich zu retten. Leider kamen sie erst am Morgen auf dem Thatorte an. Hier fanden sie die drei Begleiter des alten Jonas schwer verwundet, ihn selbst aber tot. Die feindlichen Reiter waren davongeeilt.
   Zur Erinnerung hieran und besonders zum Gedächtnis des treuen Dieners, der in Gehorsam gegen seinen Herrn und in Fürsorge für die ihm anvertrauten Kinder das Leben aufgeopfert hatte, ward später an jenem Orte ein Kreuz errichtet, das jetzt noch zu sehen ist. Dasselbe ist aus Sandstein gehauen und hat die Höhe von etwa 1 Meter. Seine Inschrift: Fin(is) Milit(is) Jhonas Dan(iel) will sagen, daß hier der Soldat Jonas Daniel sein Lebensende gefunden habe.
   So möge denn das einfache Kreuz aus Sandstein, überschattet von hohen Nadelbäumen und umwachsen von Moos und Waldgras, noch viele Jahrhunderte nach der belebten Straße hinüberschauen, um den nach der volkreichen Hauptstadt eilenden Wanderern zu erzählen, daß das Gedächtnis des Gerechten in Segen bleibt.
(Bunte Bilder aus dem Sachsenlande, hrgg. vom Sächs. Pestalozzi-Verein, I.Band, 6.Aufl., Leipzig 1898, S.104-105)

 

Quelle: http://www.suehnekreuz.de/sachsen/klotzsche.htm

Bilder für diesen Logeintrag:
Kreuz SeiteKreuz Seite
Kreuz von VornKreuz von Vorn
kreuz hintenkreuz hinten
Kreuz TafelKreuz Tafel

gefunden 10. Januar 2015 wuffy hat den Geocache gefunden

Auf dem Bild sind Steinkreuze in Herzogenaurach zu sehen - das mittlere hat auf dem linken Arm mein GPS (okay, etwas undeutlich aber es ist da).

Folgendes weiß die Steinkreuzforschung dazu:

GPS: N 49°34.193 E 10°52.911

Standort: Im Schlossgarten (Grabenbereich der ehemaligen Wasserburg) an der Rückseite des Rathausanbaus.

Geschichte: Die drei Kreuze standen ursprünglich an der Würzburger Straße bei der Dreifaltigkeitskapelle, bis sie dort in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Kapelle dem Bau einer Schuhfabrik weichen mussten. Nach kurzem Zwischenaufenthalt an anderer Stelle wurden Kapelle und Kreuze bei der Reha-Klinik "in der Reut“ aufgestellt. Doch auch hier hatten sie keine dauernde Bleibe: wegen Vandalismus mussten sie in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zum heutigen Standort verbracht werden, wo sie in einer Reihe mit ca. 1,50m Abstand voneinander neu aufgestellt wurden.
Über den Anlaß ihrer Setzung ist nichts bekannt.

   27, 28 u. 29 (27 u. 29 siehe Tafel). Drei nebeneinander bei einer Kapelle am westlichen Ausgang von Herzogenaurach aufgestellte Steinkreuze. Sie sollen früher an der Straße von Herzogenaurach nach Münchaurach gestanden und bei einem Umbau der Straße an die jetzige Stelle verbracht worden sein. (Rottler 1920)

Drei Steinkreuze westlich bei Herzogenaurach, bei der Dreifaltigkeitskapelle an der Straße nach Emskirchen. Die Maße der drei Steine sind: 1. Höhe 0,85cm, Armlänge 0,85m, Stärke 0,27x0,32m. 2. Höhe 1,10m, Armlänge 1m, Stärke 0,20x0,38m. 3. Höhe 1,20m, Armlänge 0,90m, Stärke 0,33x0,36m. Zu 1. ist zu bemerken: Die Oberfläche ist löcherig und sehr zerfressen, die Ecken z.T. gerundet und beschädigt. Auf der Vorderseite ist eine schildförmige Erhebung von der Größe der ganzen Breite beider Balken im Schnittpunkte zu sehen. Einzelheiten auf diesem Schild sind nicht mehr zu erkennen. Zu 2.: Die Oberfläche war glatt behauen und ist nun ebenmäßig verwittert. Am rechten Arm ist die obere Vorderkante abgeschlagen. Auf der Rückseite sind noch geringe Spuren von einer Inschrift, anscheinend den Anfangsbuchstaben eines Namens, vorhanden. Zu 3.: Die Flächen zeigen gutes Aussehen. Die Kanten und Ecken haben sich jedoch durch Verwitterungseinflüsse im Laufe der Zeit abgestumpft und gerundet. Der rechte Arm ist beschädigt. Auf der Rückseite befand sich jedenfalls eine Jahreszahl (Spuren vorhanden) eingehauen, darunter noch gut sichtbar ein kleines lateinisches Kreuz. †. Das Material zu allen drei Kreuzen ist Keupersandstein. Die beiden ersten haben gleicharmige Form, das dritte weicht hierin insofern ab, als der obere Stammteil erheblich länger geraten ist und sich nach oben hin verbreitert.
Im Mai 1911 standen zwei der Steine an ihrem jedenfalls ursprünglichen Standort links der Straße, unmittelbar an den Mauern der nahegelegenen Schuhfabrik. Vor der Erbauung dieser Fabrik befand sich auf dem Gelände eine kleine Kapelle, dabei auch die neben den Kreuzen stehende gotische Bildsäule im Verein mit zwei Steinkreuzen. Diese Kapelle feierte in der Errichtung der Dreifaltigkeitskapelle 1896 ihre Wiedererstehung. Die Bildsäule setzte man wohl schon früher an ihren derzeitigen Standort. In jüngster Zeit brachte man auch die Steinkreuze hierher. Sonst befand sich allda eine mächtige Linde, die Dambachlinde, die vom Blitze zerstört wurde. Über eine Sage oder besondere Bezeichnung der Steinkreuze war nichts zu erforschen (Hühnermann 1915)

Sage:

Quellen und Literatur:
Hühnermann, W. - Oberfränkische Flurdenkmäler. 2. Steinkreuze im südlichen Oberfranken, in: Heimatbilder aus Oberfranken. Volkskundliche Vierteljahresschrift, 3.Jg., 1915, Heft 1-4, S.164-165
Rottler - Kreuzsteine und Steinkreuze vorzüglich im Bezirke des Landbauamtes Bamberg, in: Deutsche Gaue, 21.Bd., 1920, S.57-64, Nr.27, 28 u. 29
recherchiert und bebildert von Volker Rumpf, Ebsdorfergrund (Fotos von 2012)

Meine Quelle: Suehnekreuze.de

Bilder für diesen Logeintrag:
Sühnekreuze in H'aurachSühnekreuze in H´aurach

gefunden 11. Oktober 2014 mambofive hat den Geocache gefunden

thumbs.php?uuid=EA38669A-5884-11E4-A39C-

Unterwegs auf den Spuren des Lowwerhannes sind wir an diesem Mordkreuz vorbeigekommen.

Der Text auf dem Kreuz lautet, soweit er zu erkennen war: "Denkt an die 9 jährige Maria Elisabeth Kraemer Knöpe aus Bilstein, ermordet am 24. August 1134 durch Räuber".

Die Koordinaten: N 51° 05.052 E 008° 01.272

Danke für die Safari!

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Mordkreuz bei BilsteinMordkreuz bei Bilstein

gefunden 03. Oktober 2014 FlashCool hat den Geocache gefunden

Bei einem Spaziergang durch das kleine Örtchen Königstein in der Sächsischen Schweiz fanden wir an der Stadtkirche dieses Mordkreuz (Sühnekreuz):

Koordinaten: N 50° 55.094 E 014° 04.349

 

Mehr zum historischen Hintergrund: http://www.suehnekreuz.de/sachsen/koenigstein.htm

Vielen Dank für die Safari.

Christine & Daniel

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Mordkreuz in Königstein #1Mordkreuz in Königstein #1
Mordkreuz in Königstein #2Mordkreuz in Königstein #2

gefunden 27. September 2014 Q-Owls hat den Geocache gefunden

Heute bin ich mal wieder beim Brandauer Wegkreuz vorbei gekommen.Es liegt bei

N 49° 44.129 E 008° 43.548

Hier sollen sich ein Bäcker und Metzger bzw. Bäcker und Schneider gegenseitig umgebracht haben;
mehr: www.suehnekreuz.de/hessen/brandau.htm


In der Nähe gibt es auch einen sehr hübsch gemachten Cache: GC39ZZJ

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Kreuz bei Brandau (Odenwald)Kreuz bei Brandau (Odenwald)

gefunden 10. August 2014, 14:20 rennschnecke60 hat den Geocache gefunden

#61

Dieses Mordkreuz habe ich durch Zufall entdeckt. Gleich im Netz gegoogelt und folgende Informationen dazu gefunden.

N 51°23.080   E 008°17.892

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) kam es nach Auflösung der Gefangenenlager am Stimmstamm zu zahlreichen Verbrechen. Unter anderem wurde am 8. Juni 1945 Bruder Virgil Wilhelm möglicherweise durch marodierende Fremdarbeiter ermordet. Er war der erste Mönch, der nach der Vertreibung durch die Nationalsozialisten in die Abtei Königsmünster in Meschede zurückgekehrt war. Ein Gedenkstein am Abzweig der Straße nach Hirschberg erinnert daran.[3]

(Wiki)

Der Name Von Bruder Virgil ist auf dem Kreuz am Wegesrand vermerkt. 

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Gedenkkreuz am WegesrandGedenkkreuz am Wegesrand
Mein GPS am Kreuz, Mein GPS am Kreuz,

gefunden 07. August 2014 Rabarba hat den Geocache gefunden

Berlin-Mitte, Karl-Liebknecht-Straße, Marienkirche. Links vom Portal steht ein kleines weißes Sühnekreuz.

Aus "Der Tagesspielgel" 24.10.2012:
"Propst Nikolaus von Bernau las den Berlinern die Leviten – und wurde dafür am 16. August 1324 erschlagen. Es war ein Jahrhundertmord mit Folgen: Die Doppelstadt traf der Bannstrahl des Papstes – und legte auf lange Sicht ihren Handel lahm."
Zur Sühne für den Mord mussten die Berliner einen Haufen Lösegeld zahlen und am Schauplatz des Mordes ein Sühnekreuz errichten.

N 52° 31.238 E 013° 24.371

Velen Dank für die schöne Safari!

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SühnekreuzSühnekreuz

gefunden 03. Juli 2014 dogesu hat den Geocache gefunden

In Dettingen am Albuch befindet sich ein Sühnekreuz, das in der "Rehlinschen Forstkarte von 1591" bereits aufgeführt ist und auf das 15. Jahrhundert datiert ist. Der Sage nach soll im 30-jährigen Krieg an der Stelle ein Bauer erschlagen worden sein.

Leider befindet sich beim Kreuz keine Infotafel, doch kann weiter Info unter

http://www.suehnekreuz.de/bw/dettingen2.htm nachgelesen werden.

N 48 36.018 E 10 08.311

Danke für die interessante Safari-Aufgabe, dogesu

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Sühnekreuz in Dettingen/AlbuchSühnekreuz in Dettingen/Albuch

gefunden 18. Juni 2014 USchl hat den Geocache gefunden

Das Paulsenkreuz erinnert an die Tat von 1668. Die nahestehenden Bänke luden zur Rast auf unserer Tour ein.

Es steht bei N51 25.605 E6 23.662.

Besten Dank und liebe Grüße

Annette & Ulrich

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PaulsenkreuzPaulsenkreuz
HinweisschildHinweisschild

gefunden 05. Mai 2014 URS59 hat den Geocache gefunden

Dieser Sühnestein steht in der Darnow, einem Waldstück zwischen Wolken und Oettelin.

Nachdem der Sühnestein zweckentfremdet als Türschwelle in Wolken wiederentdeckt war, wurde er am 26. Juni 1891 an der ursprünglichen Stelle aufgestellt. Das war 268 Jahre nach dem Mord.

Der Stein trug folgende Inschrift:
Anno 1623 den 27 Junii, Morgens zwischen 5 und 6 Uhr, ist der woledle gestrenge und veste Alexander von Harten seliger, wolverdienter Bürgermeister der Stadt Demmin, neben seinem Gutscher Peter Wirowen, von sinem treulosen Diener Henrich Hans Andres von Driesen genannt, meuchelmörderisch und schelmischer Weise niedergemordet worden. Dessen hinterbliebener Körper von hinnen begraben let, und den 6ten Jul. zu Demmin in sin Erbbegräbniß beigesetzet. Gott gnad der leiben Seelen und verleihe gnediglich, daß der schelmische Thäter zur gebührenden Strafe möge können gezogen werden.

Der auf dem Stein ausgesprochene Wunsch sollte nicht unerfüllt bleiben, denn obgleich man erst nach langer Zeit des Mörders habhaft wurde, so entging er deshalb doch nicht seiner gerechten Strafe. Bald nach seinem Ergreifen wurde Heinrich Driesen lebendig geviertheilt und seine irdischen Übereste auf dem Schindanger verscharrt.

(Quelle: suehnekreuz.de)

Koordinaten: N53 50.781 E012 01.066


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Mord bei WolkenMord bei Wolken

gefunden 01. Mai 2014 Team13RDR hat den Geocache gefunden

Das Kreuz auf den Fotos ist das "Sühnekreuz am Kieselbühl" und ist Thema einer hier bekannten Legende, in der ansässige Freiherr seinen Diener erschlug, weil er angeblich einen kostbaren Becher gestohlen hatte. Dummerweise hatte der Diener den Becher nicht gestohlen und zur Sühne seiner Untat ließ er das Steinkreuz errichten.

Nachlesen kann man die Legende unter: http://www.suehnekreuz.de/bayern/unterfarrnbach.htm

Standort: N 49 29.148  E 010 56.953


"Vielen Dank für den Safari-Cache!", sagt Team13RDR

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Sühnekreuz am KieselbühlSühnekreuz am Kieselbühl
Le Fantome vor dem KreuzLe Fantome vor dem Kreuz

Hinweis 30. April 2014 Wolf.Gang hat eine Bemerkung geschrieben

Das Foto entspricht leider nicht den Logbedingungen.

Sühnekreuze an St. Peter und Paulus Kirche in Jelina Gora


N50° 54.193' E015° 44.512' Höhe 348m 

 

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Die KreuzeDie Kreuze

gefunden 14. März 2014, 14:35 prussel hat den Geocache gefunden

Im Wald bei Lapertheim (N 49° 36.625 E 008° 32.390) findet sich das Hausenkreuz.
Die Geschichte lt. der Informationstafel des Heimat-, Kultur und Museumsvereins Lampertheim:
Das Hausenkreuz erinnert an den letzten Mainzer Oberforstmeister Carl Friedrich Frhr. von Hausen. Er wurde an dieser Stelle am 27. Mai 1802 von Wilderern angeschossen und verstarb auf dem Weg nach Lorsch, wo er wohnte.

TFTC Jutta & Michael

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Carl Friedrich Freiherr von HausenCarl Friedrich Freiherr von Hausen

gefunden 19. Januar 2014 eknus hat den Geocache gefunden

Nachdem ich vom

Mirror   wiederkam habe ich noch dieses Sühnekreuz  bei N48° 48.609 E008° 49.507  besucht.

Die Inschrift lautet :

1595
DEN 8 TAG
FEBRUARÜ
AN DISE ORT WART ERSHLAGEN
JERG PFEFFLIN VON MERCKLINGEN
DAS THUR ICH KLAGEN

Genauere Informationen konnte ich nicht finden.

Danke für die Anregung sich mit dem Thema zu beschäftigen


EKNUS

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Mordkreuz in MühlhausenMordkreuz in Mühlhausen

gefunden 17. Dezember 2013 hmpfgnrrr hat den Geocache gefunden

Schon als ich zum ersten Mal von dieser Safari las, wusste ich genau, welches Mordkreuz ich dafür nehme. Heute bin ich endlich mal hinspaziert - und danach konnte ich 15 Minuten lang meine Schuhe sauberschrubben...

Das Mordkreuz steht bei N 49° 53.522 E 8° 17.510 am Rande von Lörzweiler. Jedoch erst seit der Flurbereinigung 1968. Früher stand es mitten im Feld. Es ist sehr alt, vermutlich wurde es bereits vor 1336 aufgestellt, da zu diesem Zeitpunkt in alten Schriften "amme Cruce graben" und "eyn wyse zume Cruce" zu lesen ist.

Der Sage nach sollen sich hier zwei Mäher gegenseitig mit ihren Sicheln umgebracht haben!

(Quelle: suehnekreuz.de)

TFTSC

 

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MordkreuzMordkreuz

gefunden 01. Dezember 2013 daister hat den Geocache gefunden

Sühnestein in Eberswalde
Mordkreuze bzw. Sühnekreuze waren in unserer Gegend wohl eher unüblich. Stattdessen wurden Sühnesteine aufgestellt.
Dieser Sühnestein wurde für den Mord an dem Flößerregimenter Schönfeld aus Schöpfurth am 26.Juli 1867 aufgestellt.
(N 52° 50.335 E 013° 46.629)
"Am genannten Tage hatte der alte Flößerregimenter Schönfeld aus Schöpfurth auf dem Rentamt in der Breiten Straße ein größere Summe Geldes abgehoben, um seine Flößer auszuzahlen. Das Geld trug er in einer sogenannten Geldkatze unter dem Rock um den Leib geschnallt. Er war in "Warbeckes Ecke", gegenüber der Stolz`schen Mühle, eingekehrt, um sich noch etwas gütlich zu tun, bevor wer den langen Heimweg antrat. Während Schönfeld bei seiner "Zietschenwurst, einem Bittern und einem Blusenmann" saß, wurde er von einem in demselben Lokal anwesenden jüngeren Arbeiter, Liepner aus Biesenthal, scharf beobachtet, da dieser wahrgenommen hatte , daß Schönfeld viel Geld bei sich hatte. Er schlich Schönfeld auf seinem Nachhauseweg nach, überraschte ihn bei den Eisehammerschen Kusseln und erschoß ihn hinterrücks. Liepner raubte das gesamte Geld. Der Erschossene wurde später von zwei Frauen, die Mittagbrot nach dem Eisenhammer trage wollten, bald nachher aufgefunden. Die Söhne Schönfelds, ebenfalls Flößer, holten am Abend die Leich ihres Vaters ab. Um genau die Stelle zu bezeichnen, wo der Mord geschehen war, wurde in die in nächster Nähe stehende Kiefer eine große Kerbe gehauen. Dann trug man einen großen Haufen Reisig zusammen und - der "Tote Mann" war fertig. Jeder Vorübergehende warf stets einen Zweig- Wacholder- Kiefernzweig- auf den Haufen. Und so erhielt er sich lange Zeit. Um 1870 ist an der Stelle ein Granitstein gesetzt worden, an dem eine Blechtafel befestigt war. Einer der Söhne des Malers Stutterheim hatte die ganze Begebenheit auf der Tafel verewigt,- Die Tafel war nicht haltbar genug und schien ganz zu vergehen. Da wurde dann der Stein mit der angegebenen Inschrift gesetzt.- Der Mörder ist bald nachher ergriffen worden und hat seine Untat mit lebenslänglicher Zuchthausstrafe gebüßt. Den alten Eberswaldern blieb der "Tote Mann" an der "Eisenhammer-Chaussee" im Gedächtnis trotz des verschwundenen Reisighaufens. "
(Quelle: Schmidt, Rudolf - Der Mordstein, in: Geschichte der Stadt Eberswalde, Band 2: Von 1740 bis 1940, 1939/41)
Gruß aus Eberswalde von daister

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Sühnestein Eberswalde 1Sühnestein Eberswalde 1
Sühnestein Eberswalde 2Sühnestein Eberswalde 2
Sühnestein Eberswalde 3Sühnestein Eberswalde 3

gefunden Empfohlen 17. November 2013 Die Batzen hat den Geocache gefunden

Für Sühnekreuze und Mordsteine haben wir eine gewisse Vorliebe; heute sind wir zufällig auf ein Sühnekreuz gestoßen, das wir noch nicht  kannten.

Das Battenberger "Jägerkreuz" ist bei N49° 30.991 E8° 07.086 zu finden.

Es trägt die Inschrift "ANNO 1702 IST HIER ERSCHOSSEN WORDEN DER EHRSAME ADOLF FENOLET IEGER ZU BATENBERG DESEN SEL IN FRIEDE RUHE AMEN".

Es gibt verschiedene Versionen, warum Herr Fenolet den Tod fand: ein anderer Jäger hielt ihn für ein Wildschwein, erschoss ihn absichtlich aus Neid oder weil er seiner Frau nachstellte - der wahre Grund wird ewig ein Geheimnis bleiben...

Schöne Safari-Idee, danke dafür!

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JägerkreuzJägerkreuz
InfotafelInfotafel

gefunden 12. November 2013 Jung und Alt hat den Geocache gefunden

N 51 01.542  E 13 48.329

Jede mal, wenn wir zur Straßenbahn gehen, müssen wir an diesen Steinkreuz vorüber.

Nun haben wir mal versucht, herauszu bekommen, was es damit auf sich hat. Leider aber erfolglos.

Das Kreuz wurde in den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Straßenbauarbeiten an dieser Stelle gefunden. Es zeigt einen Hirschfänger. Vermutet wird, daß es die Gemarkungsgrenze einer Hutung anzeigt.

SyJü

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Das Kreuz in Dresden - SeidnitzDas Kreuz in Dresden - Seidnitz
Los gehtsLos gehts

gefunden 11. November 2013 cacher.ella73 hat den Geocache gefunden

Das "Kreuzchen" findet ihr bei Arenberg:

N 50° 22.055 E 007° 40.957

Der mündlichen Überlieferung nach ist hier 1708 ein Metzgergeselle erschlagen und beraubt worden. Er soll einen beträchtlichen Geldbetrag mit sich geführt haben.

Auf dem Kreuz kann man folgende Inschrift entziffern:
 

1708- 14 MAY- IST FRA-NZ COBA-DILME-ZKNE TOT- GESCHL-AGEN- INCL.D- S.GG

Die Inschrift ist mE. nach vielen gescheiterten Deutungsversuchen in der Vergangenheit, mit vielen Abkürzungen so zu lesen:

1708 14 Mai ist Franz Coba, Der Im Leben MEtZger KNEcht tot geschlagen (worden).INCLD SGG) Im Namen Christi, Lass Dero Seel Gott Genad.

Das sonst übliche Amen fehlt hier, das läßt die Vermutung zu, das das Opfer evangelisch (lutherrisch) war.


 Weitere Infos findet ihr unter :

www.arenberg-info.de/htm/kreuzchen.htm


 

Vielen Dank für diese sehr interessante Safari!

LG C.

 

(Leider war ich ohne GPS und nur mit Handy unterwegs. Da ich mit dem Handy gleichzeitig das Foto machen musste, habe ich mir eine andere Lösung einfallen lassen, die meinen Besuch vor Ort beweist.
Ich hoffe das ist ok.)

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KreuzchenKreuzchen
Kreuzchen 2Kreuzchen 2
Kreuzchen 3Kreuzchen 3

gefunden 11. November 2013, 13:29 thocomoro hat den Geocache gefunden

Als wir heute in Selb waren, sind wir mal schnell zum "Steinernen Kreuz" hintergelaufen. Danke für diesen Safari-Cache!

Die Koordinaten des Kreuzes sind bei N50 09.203 E012 11.382

Die Sage dazu erzählt vom "Dreißigjährigen Krieg" und vom Kampf der Kaiserlichen gegen die Schweden. Noch heute hört man - der Sage nach - zur Geisterstunde das Säbelrasseln und das Stöhnen der Sterbenden. Also, ja nicht nachts hierher kommen! ;):)

PS: Die Sage ist ein Screenshot aus dem im Jahre 2013 neu aufgelegten PDFs. Wen das ganze Sagenheft des Fichtelgebirges interessiert, bitte einfach eine PN an mich über "Nachricht senden" (mit E-Mail übermitteln) hier bei OC. Vielen Dank dafür vorab.

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Wegweiser am ParkplatzWegweiser am Parkplatz
vom Weg ausvom Weg aus
FrontalansichtFrontalansicht
Infotafel gegenüberInfotafel gegenüber
mit Koordinatenmit Koordinaten
von hintenvon hinten
Die zugehörige Sage!Die zugehörige Sage!

gefunden 01. November 2013 sts0808 hat den Geocache gefunden

Dieses Mordkreuz erzählt seine Geschichte selbst - in Wort und Bild. Der "Kurzer Heiliger" oder "Die böse Tat" genannte Bildstock steht nahe beim Eselsweg, einem alten Fernwanderweg quer durch den Spessart.

N 50° 02.763 E 009° 18.210

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Böse TatBöse Tat
KoordinatenKoordinaten

gefunden 22. September 2013 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gefunden

Bei 51° 13.780  12° 41.840 sieht man von der neuen Umgehungsstraße aus ein altes Mordkreuz. Als dieses beim Straßenbau wiederentdeckt wurde, konnte man in der Zeitung lesen dass es von einem Mörder zusätzlich zu seiner Strafe finanziert werden musste. Ganz in der Nähe befindet sich das Einkaufszentrum "Gerichtswiesen", also ein Richtplatz war dort am Rande der Stadt ganz in der Nähe.

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Mordkreuz GrimmaMordkreuz Grimma

gefunden 21. September 2013 kruemelhuepfer hat den Geocache gefunden

Bei unserer heutigen Wanderung im Ostalbkreis haben wir einen kleinen Abstecher zu einem Sühnekreuz bei Gschwend gemacht.

Die Geschichte:
Nach einer Sage wurde das Kreuz zur Sühne eines Totschlags wegen eines Brotlaibes (Zweipfünder) aufgestellt und erinnert an die mageren Zeiten vergangener Jahrhunderte. Der Täter musste so lange als Geist umgehen, bis er erlöst wurde. In dem Sühnemal sind eine Pflugschar und ein Kreuz eingemeißelt.
Siehe auch: http://www.suehnekreuz.de/bw/gschwend.htm

Die Koordinaten:
N48 56.549 E009 45.341

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Kreuzstein bei GschwendKreuzstein bei Gschwend

Hinweis 20. September 2013 forbidden72 hat eine Bemerkung geschrieben

"Und jeder nur ein Kreuz."

(Zitat aus Das Leben des Brian) Zwinkernd

gefunden 18. September 2013, 17:00 forbidden72 hat den Geocache gefunden

Als bekennender Tatort-Fan zog mich das Wort Mord natürlich magisch an, als ich es in Flopps Safari-Map entdeckte.

Aber ein Mordkreuz? Das hatte ich noch nie gehört und noch nie gesehen.

So befragte ich meine bevorzugte Suchmaschine und wurde tatsächlich fündig!

Kurz darauf saß ich auch schon im Auto und wollte das vielleicht einzige Mordkreuz im Märkischen Kreis einmal aus der Nähe betrachten.

Es war wahrlich eine Himmelfahrt dorthin, aber irgendwann hatte ich das Ziel bei N 51° 06.357 E 007° 32.666 erreicht.

"Die Inschrift berichtet vom Mord an Hans aus Dorn, seinen Söhnen Meus und Peter, seiner Schwiegertochter und zwei Dienstmägden am 25 Februar 1606."

Ein Mordkreuz für sechs(!) ermordete Menschen. Immerhin ein schwacher Trost: die Verantwortlichen wurden gefasst und hingerichtet, wie meine Quelle zu berichten weiß (siehe Link).

 

Danke für den Safari-Cache, ohne den ich wohl nie etwas von der Existenz und Bedeutung dieser Baudenkmäler erfahren hätte.

forbidden + Hund Lolle

 

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Kreuz mit GPSKreuz mit GPS
NahaufnahmeNahaufnahme
Unmöglich, das Kreuz unbeobachtet zu erreichenUnmöglich, das Kreuz unbeobachtet zu erreichen

gefunden 14. September 2013, 15:52 Schrottie hat den Geocache gefunden

Heute hatten wir ein klein wenig Zeit und so haben wir einen kurzen Abstecher ins Havelland gemacht, wo an der Dorfkirche Tremmen ein Mordkreuz zu finden ist. Das Kreuz, so erzählt man sich, kennzeichnet die Stelle, an der ein zum Tode verurteilter Mörder bei lebendigem Leib eingemauert wurde. Zu finden ist es bei N52° 31.704 E012° 49.004.

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Das MordkreuzDas Mordkreuz
Die Bohnenbären vor der DorfkircheDie Bohnenbären vor der Dorfkirche
Schild mit Erläuterungen zu Kirche und MordkreuzSchild mit Erläuterungen zu Kirche und Mordkreuz

gefunden 21. August 2013 steingesicht hat den Geocache gefunden

Mordkreuze - oder Sühnekreuze, wie sie hier heissen - hat es hier jede Menge. Wenn ich wollte, könnte ich diesen Safari-Cache problemlos 10x loggen Zwinkernd. Nagut, ein Log reicht auch. 

Zu den Sühnekreuzen bei Plattenhardt gibt es mehrere Legenden: eine geht davon aus, dass es ursprünglich 8 Kreuze waren für 7 Brüder, die sich hier gegenseitig erschlagen haben und einen Geistlichen, der den Streit schlichen wollte und so zufällig zum Opfer wurde. Vielleicht waren es aber auch nur ein paar Bauerburschen, die hier um ein Mädchen gekämpft haben. Oder es sind einfach mehrere unabhängige Sühnekreuze, die irgendwann mal zu einert Gruppe zusammengestellt wurden.

Siehe auch unter "Die Plattenhardter Sagen" an dieser Stelle: http://www.filderstadt.de/servlet/PB/menu/1182754_l1/index.html

Koordinaten: N48°39.541' E9°12.181'

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KoordinatenKoordinaten
AussichtAussicht
Logbild mit GPSLogbild mit GPS
KreuzgruppeKreuzgruppe
zwei Kreuzezwei Kreuze
fast versunkenfast versunken

gefunden 18. August 2013 Flopp hat den Geocache gefunden

Ich bin mir nicht genau sicher, ob "mein" Kreuz ein richtiges "Mordkreuz" ist, aber ich probiere es mal...

Also, um das Jahr 1300 herum herrschten in Freiburg die "Grafen von Freiburg". was den Freiburger Bürgern nicht besonders gefiel. 1299 zerstörten die Bürger den Herrschaftsitz auf dem Schlossberg, woraufhin die Stadt durch das Heer des Grafen belagert wurde. Mit von der Partie, war der Straßburger Bischof Konrad III. von Lichtenberg, der den Grafen unterstützte. Die Kampfhandlungen wurden beendet, nachdem der Bischof durch den Metzger Hauri mit einem Speer getötet wurde. Als Wiedergutmachung wurde das sogenannte Bischofskreuz bei N 48 00.342 E 007 49.187 als sogenanntes Sühnekreuz aufgestellt, das bis heute noch erhalten ist.

Das Kreuz ist wohl ziemlich bekannt, da es eines der ältesten Kreuze mit Jahreszahl in Baden-Württemberg ist. Hier und hier gibt es weitere Informationen dazu.

Beste Grüße aus Freiburg

Flopp

 

P.S. Eine Übersicht über alle Safari-Caches und ihre Logs gibt es auf dieser Karte.

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Das BischofskreuzDas Bischofskreuz
TafelTafel
SchutzbauSchutzbau