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Virtueller Geocache
Mordkreuz (Safari)

 Finde ein Mordkreuz und seine Geschichte

von Landschildkroete     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Recklinghausen

N 51° 45.806' E 007° 01.798' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 18. August 2013
 Veröffentlicht am: 18. August 2013
 Letzte Änderung: 09. Mai 2019
 Listing: https://opencaching.de/OCF6D1

51 gefunden
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3 Bemerkungen
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Geokrety-Verlauf
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Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing

Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

 

Die Mordkreuze sind aus dem 13. - 16. Jahrundert und Denkmalgeschützt, verhaltet euch bitte dementsprechend!


Die unscheinbaren Denkmäler mittelalterlichen Rechts berichten von Totschlag oder von einer Mordtat.



Logbedingungen:


-> Finde ein Mordkreuz und mache ein Foto zusammen mit deinem GPS oder dir selbst oder einen mitgebrachten GegenstandZwinkernd.

-> Gib die Koordinaten an!

-> Finde heraus, welches Vorkommnis zu der Entstehung des von Dir gefundenen Kreuzes führte und  

    schreibe es in deinen Log.

    Dies kann auch in Form eines Fotos von einer eventuell vorhandenen Infotafel erfolgen.

-> Jeder kann diesen Cache nur einmal als gefunden loggen!




Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

Bilder

Beispiel: Schild und Steinkreuz
Beispiel: Schild und Steinkreuz
Beispiel:: Schild mit Geschichte
Beispiel:: Schild mit Geschichte
Beispiel: Kreuz mit Schuh, GPS und Landschildkroete
Beispiel: Kreuz mit Schuh, GPS und Landschildkroete

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Wessendorfer Elven_ Wessendorfer Heiden (Info), Naturpark Hohe Mark (Info)

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Logeinträge für Mordkreuz (Safari)    gefunden 51x nicht gefunden 0x Hinweis 3x

gefunden 13. Mai 2019, 13:35 TeamMB hat den Geocache gefunden

In Neubiberg bei N 48 04.909 E 011 37.566 steht ein Sühnekreuz. Es wurde nach einem Mord im Jahr 1524 aufgestellt und stand ursprünglich weiter außerhalb. Vor einigen Jahren wurde es dann hierher in die Nähe der Kirche versetzt. Die genauen Hintergründe sind nicht überliefert. Die Vertiefung im oberen Blatt deutet jedoch auf den Beruf des Ermordeten oder das Tatwerkzeug hin.

Bilder für diesen Logeintrag:
FotoFoto
FotoFoto

gefunden 03. April 2019, 20:33 MeL_Dezigns hat den Geocache gefunden

Bei
N 51° 01.257' E 013° 57.576'
entdeckten wir heute dieses Mordkreuz. Einer Sage nach entstammt das Steinkreuz mit der Waffe einem Grab eines im Schneesturm umgekommenen Soldaten... [;)]

Bilder für diesen Logeintrag:
... Mordkreuz... Mordkreuz

gefunden 05. Februar 2019 helmut# hat den Geocache gefunden

Dieses Mordkreuz konnten wir heute auf unserer Geocaching Runde entdecken.

Laut Schild stritten sich hier zwei Mädchen um einen Jägerburschen und dabei griffen sie sogar zu ihren Sicheln und keiner der Beiden überlebte den Streit.

N51°36.945 E11°20.141

 

Danke für den Cache.

Bilder für diesen Logeintrag:
BeweisBeweis
SühnekreuzSühnekreuz
SühnekreuzSühnekreuz

gefunden 02. Oktober 2018 Seebaer777 hat den Geocache gefunden

Im Dezember 2016 war ich im Raum Köln-Rodenkirchen/Weiß zu einer Caching-Tour, der auch zu einem Mordkreuz führte: https://www.geocaching.com/geocache/GC36ZBR_mord-im-duvelskall

Cache gefunden, aber Fotos hatte ich keine gemacht...
Viel Wasser floss den Rhein runter, dann fing ich mit Waymarking an, und dafür war ich nochmal am Mordkreuz für Fotos, Infos und auch für diese Safari.

Infos unter http://www.suehnekreuz.de/nrw/weisz.htm
Bessere Infos unter http://www.waymarking.com/waymarks/WMY9B1, die vermutlich aus https://www.aachener-zeitung.de/kultur/stein-am-koelner-rheinufer-erinnert-an-ein-verbrechen-vor-250-jahren_aid-27587629 stammen.

Johann Stemmeler, der Sohn des Brühler Bürgermeisters, wurde nur 21 Jahre alt. Noch 250 Jahre später erinnert ein Gedenkstein nahe dem Rheinufer im Kölner Süden an das brutale Verbrechen, dessen mutmaßliche Täter zwar bekannt sind, aber nie überführt wurden. Und bis heute schmücken Unbekannte den Gedenkstein regelmäßig mit Blumen.

Die Akten zu diesem Fall sind noch im nordrhein-westfälischen Staatsarchiv in Düsseldorf nachzulesen. Sie belegen, wie solide die Polizei damals bereits ermittelte - und wie knapp sie die beiden mutmaßlichen Mörder verpasste.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Anton Dominik und seinen Bruder Johann Georg. Offenbar an Lichtmess, dem 2. Februar 1758, kommt es in Brühl zu einem Streit zwischen Johann Stemmeler sowie dem 28-jährigen Anton Dominik und dessen zehn Jahre jüngeren Bruder. Bei dieser Auseinandersetzung behält Stemmeler die Oberhand, er schlägt Anton Dominik nieder. Vier Tage später verschwindet der junge Mann spurlos. Als die Brühler Obrigkeit weitere vier Tage später die Dominik-Brüder zur Rede stellen will, sind diese bereits untergetaucht. Tatsächlich gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass sie je wieder im südlichen Rheinland aufgetaucht sind.

Was zum folgenschweren Streit führte, verschweigen die historischen Quellen. Womöglich war es Streit um Geld, eine Frau oder auch eine Auseinandersetzung nach reichlichem Alkoholkonsum.

Jedenfalls wird sechs Wochen später, am 18. März 1758, in der Nähe des Dorfes Sürth der Tote zwischen den Eisschollen im Rhein entdeckt. Die Täter hatten ihm sein eigenes Hemd über den Kopf gezogen und dann zusammengebunden. Die Leiche weist Messerstiche an Kopf und Körper auf. In den Dörfern am Rhein hatte sich längst herumgesprochen, dass der Sohn des Brühler Bürgermeisters vermisst wird. Für Jacob Stemmeler wird der Leichenfund zur traurigen Gewissheit. Er identifiziert den Ermordeten als seinen Sohn Johann.

Die Tat sorgte nicht zuletzt wegen der Prominenz des Opfers für Aufsehen. Als Bürgermeister und Brühler Stadtmüller genoss Jacob Stemmeler beträchtliches Ansehen. Auch die Tatverdächtigen, Söhne einer gestandenen Gastwirtsfamilie, waren wohl bekannt.

Der Gedenkstein für das Mordopfer ist gepflegt und wird von Gestrüpp freigehalten. Die Inschrift „Anno 1758 den 6ten February wurde Ioan Stemmeler von Bruehl ermordet, RIP” wurde vor Jahren sorgfältig bearbeitet, die Buchstaben nachgemalt.

Weshalb der Stein ausgerechnet nahe der Ufer-Promenade gesetzt wurde, kann nicht mehr ermittelt werden. Tatsächlich lag der eigentliche Leichenfundort vermutlich etliche Kilometer weiter südlich. Für die Theorie, dass der Gedenkstein das Grab des unglücklichen Mordopfers markiert, gibt es wenig Anhaltspunkte. Anhand der historischen Unterlagen scheint festzustehen, dass das Mordopfer bereits einen Tag nach seiner Entdeckung auf dem Friedhof an der Brühler Kirche St. Margareta beigesetzt wurde. Dieser Friedhof existiert heute nicht mehr.

Heute dient das Gedenkkreuz mitunter als Fixpunkt für sommerliche Nachtwanderungen von benachbarten Campingplätzen. Da wird unbedarften Besuchern auch erzählt, dass die unglückliche Seele des ermordeten Müllersohns rastlos durch die Rheinaue zieht. Auch diente das Verbrechen als Grundlage für den vor zwei Jahren erschienenen historischen Kriminalroman „Falkenlust” (Emons Verlag), den die Historikerin Petra Reategui in Brühl angesiedelt hat.

Koords: N50° 53.509  E7° 02.058

Bilder für diesen Logeintrag:
Mordkreuz mit BlumenschmuckMordkreuz mit Blumenschmuck

gefunden 30. August 2018 pingo21 hat den Geocache gefunden

Diese Aufgabe hat mir wieder etwas Neues gebracht (danke dafür!), denn ich kannte den Namen Mordkreuz nicht, nur Sühnekreuz. Hier bei N48° 34.061 E10° 10.048 steht nicht nur das Kreuz, sondern es ist sogar ein Schild dabei. Da es nicht mehr so gut lesbar ist, hier der Text (auszugsweise):  Das Kreuz ist aus Tuffstein und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Genaueres ins unbekannt.

Bilder für diesen Logeintrag:
SühnekreuzSühnekreuz
InformationstafelInformationstafel