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Virtueller Geocache
SVC: Dorfgeschichten (Verschwundene und verlassene Dörfer)

 Finde Geisterdörfer, verschwundene u./o. verlassene Ortschaften (Wüstungen)

von cacher.ella73     Deutschland

N 56° 18.254' E 003° 22.312' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 15. Januar 2017
 Veröffentlicht am: 15. Januar 2017
 Letzte Änderung: 30. Januar 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC13696

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Nordsee-Safari von FlashCool

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Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Geisterdörfer

Fast fühlt man sich wie in einem Horrorfilm.

Menschenleere Straßen...

verbarrikadierte Fenster und Türen...

verwaiste Spielplätze...

und  Stille...

Ja, es gibt sie diese Geisterdörfer – auch hier  in Deutschland.

 

Gemeint sind hier für gewöhnlich aufgegebene, oft abseits gelegene  Ortschaften aus halbverfallenen und unbewohnten Gebäuden.

Dabei werden bereits vor langer Zeit (z.B. seit dem Mittelalter) aufgegebene, heute vollkommen zerstörte Siedlungen im Allgemeinen als Wüstungen bezeichnet.

(Beispiel: Pützbach, ehemalige Siedlung bei Bad Ems)

Aber auch moderne Geistersiedlungen sind zu finden. Manchmal handelt es sich dabei um Orte, die erst noch besiedelt werden sollten, was aber aus wirtschaftlichen Gründen unterblieb. Oder um ehemalige Militärgebiete. (Beispiel: Wollseifen)

 

Sonderfälle sind Städte, die aufgrund von Katastrophen evakuiert werden mussten. Bekanntestes Beispiel ist Prypjat.  (Katastrophe von Tschernobyl)

 

Am häufigsten jedoch sind Bergbauorte betroffen, die wegen der in der Nähe liegenden Rohstoffvorkommen gegründet wurden. Versiegte der Rohstoff, war es auch bald mit der Siedlung vorbei. (Beispiel: Zechensiedlung "Schlägel und Eisen", Gladbeck, Stadtteil Zweckel)

Es geht aber auch  andersherum. Einige Geisterdörfer entstehen, weil sie gerade wegen dem Rohstoffvorkommen  weichen müssen.

(Beispiel: Borschemich, Stadtteil von Erkelenz)

Unter dem Dorf liegt Braunkohle, die in ein paar Jahren von RWE abgebaggert werden soll. Schon seit 2006 werden die Einwohner in andere Dörfer umgesiedelt. Dennoch ist Borschemich nur eine „Halb-Geisterstadt“, da der Ort noch immer von einigen wenigen Menschen bewohnt wird. Doch bald wird das komplette Dorf abgerissen. Und wird somit vom Geisterdorf zum verschwundenen Dorf.

 

Ein sehr bekanntes Beispiel eines verschwundenen Dorfes ist das Dorf Graun. Ursache des Verschwindens war eine geplante künstliche Seestauung.

 

Bei dem Foto handelt es sich um die

 Kirchturmspitze im Reschensee

bei N 46° 48.646 E 010° 32.197 

Bei der Seestauung 1950 wurde das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees versenkt. Dabei wurden 163 Häuser zerstört und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden überflutet. Heute zeugt nur noch der berühmte, aus dem Reschensee ragende, Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun. Im Winter, wenn der See zugefroren ist, kann man den Kirchturm sogar zu Fuß erreichen.

Der Legende nach kann man im Winter die Glocken des Turmes läuten hören - aber dies ist eigenlich unmöglich, denn in Wirklichkeit sind die Glocken am 18. Juli 1950 (eine Woche vor dem Abbau der Kirche und der Überflutung) abmontiert worden. Vielleicht eine Raum-Zeit-Anomalie?! Zwinkernd

 

Foto by Jürgen Heinzig / This file is licensed under the

Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany license.

 

 

Gesucht sind solche Geisterdörfer / Städte und Wüstungen (- nicht nur in Deutschland).

 

Wichtig:

Um diese Safari zu loggen müsst ihr die Koordinaten eures Fundortes angeben und ein Foto, das euren Aufenthalt im oder vor dem Ort beweist, hinzufügen.

Verschwundene Dörfer, Städte, Siedlungen  werden mit Hinweistafeln oder ähnlichen Beweisdokumenten (siehe Listingbeispiel)  fotografiert. Berichtet im Log was heute hier zu sehen ist.

Ihr dürft diese Safari 1x als Fund loggen.

Da es nicht so viele verlassene oder verschwundene Dörfer gibt, darf jedes Dorf (Stadtteil, Wüstung etc.)  mehrmals in dieser Safari  vorkommen.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Suche und bin gespannt auf eure Funde!


Bilder

Pützbach ehemalige Lage mit Blick auf die Ruine Sporkenburg
Pützbach ehemalige Lage mit Blick auf die Ruine Sporkenburg
Pützbachstollen
Pützbachstollen
Geheimgang? Eher nicht. ;)
Geheimgang? Eher nicht. ;)
Nachweis auf das Dorf, Quelle: Geschichte d. Stadt Bad Ems / Dr. Sarholz / Abb. Karte: Bergbau und Verhüttung bis um 1900 (nach" Glück auf" 1908)
Nachweis auf das Dorf, Quelle: Geschichte d. Stadt Bad Ems / Dr. Sarholz / Abb. Karte: Bergbau und Verhüttung bis um 1900 (nach" Glück auf" 1908)

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gefunden 01. Mai 2020, 14:00 Lipsiatrucker1 hat den Geocache gefunden

Werbelin N51° 28.475 E12° 19.258

Das Dorf nördlich von Leipzig fiel wie viele Orte dem Kohleabbau zum Opfer. 1349 wurde es erstmals erwähnt. Doch die Geschichte des Ortes ist besonders traurig. Es sollte Kohle abgebaut werden, die Wende kam dazwischen. Doch beschlossen war beschlossen und so wurden 1991/92 noch die verbliebenen 130 Bewohner umgesiedelt, trotz massiver Proteste. Der Ort wurde 1992 devastiert doch Kohle wurde dort durch die Stilllegung des Tagebaus nicht mehr abgebaut. So wurde der Ort mit Kirche völlg umsonst zerstört.

Das angrenzende Tagebauloch wurde geflutet und ist heute Naturschutzgebiet, zahlreiche Vögel brten hier und auch der Wolf ist ansässig geworden.

Der See erhielt den Namen Werbeliner See. Eine Umrundung ist ca 15 Kilometer

Bilder für diesen Logeintrag:
Der Lipsiatrucker rollt am Gedenkstein hochDer Lipsiatrucker rollt am Gedenkstein hoch
Heute NaturparadiesHeute Naturparadies

gefunden 26. August 2019 daister hat den Geocache gefunden

Das verschwundene Dorf Mellin (Friedrichswalde)
(N 53° 01.330' E 013° 46.590')
1718 erstmals als Zaunsetzerstelle erwähnt, entwickelte sich der Ort nördlich des Mellinsees zu einem kleinen Tagelöhnerdorf.
Seine beste Zeit hatte das Dorf wohl um 1800, als Mellin fast 100 Einwohner hatte.
Um 1860 wanderten alle Einwohner nach Amerika aus.
Der Mellinsee verlandete, das Dorf wurde eingeebnet und zu Ackerland.
Übrig blieb nur der Gottesacker mit einem eisernen Kreuz.
(Quelle: Infotafel vor Ort, Wikipedia)
Danke für die Safari,
Gruß aus Eberswalde von daister

Bilder für diesen Logeintrag:
DorfgeschichteDorfgeschichte
InfotafelInfotafel
Gottesacker MellinGottesacker Mellin
Kreuz auf dem GottesackerKreuz auf dem Gottesacker
AussichtsturmAussichtsturm
Blick zum DorfplatzBlick zum Dorfplatz
Mellin - Seeblick mit SeekühenMellin - Seeblick mit Seekühen

gefunden 05. Februar 2019 hofarwaldfee hat den Geocache gefunden

Für die Safari gibt es nur eine für mich.

Der Forggensee bei Füssen dort war einst mal das Dorf Forggen und mußte dem Stausee weichen heute Bilder im Winter, der See wird im Herbst abgelassen und 2019 wird der Wasserspiegel so gering sein, da der Damm saniert wird das man dort sogar strassen erkennen kann.

N 47 38.571 E 010 44.187

Danke sagt hofarwaldfee

Bilder für diesen Logeintrag:
ForggenseeForggensee
ForggenseeForggensee
ForggenseeForggensee

gefunden 20. November 2018 dogesu hat den Geocache gefunden

Der frühere "Distelhof" bei Weidenstetten (1870 - 1901) wird unter Landeskunde entdecken BW als Wüstung aufgeführt. Der Aussiedlerhof hatte eine Abmessung von 14x9 Meter mit ca. 5 Hektar zu bewirtschaftendem Land. Das Bewirschaften auf der kargen Alb war schwer,  da es im Karstgebiet wenig Wasserquellen gibt und der Kalkboden sehr schwer zu bewirtschaften ist. Die Luftentfernung zum "Hauptort" Weidenstetten beträgt knapp 4 km. Die vollständige Information findet sich auf der Infotafel. Hervorzuheben ist die Anekdote über die Älbler:

Eines Tages brachte der Postbote einen Brief auf den Distelhof. Die Bäuerin wellte gerade in der Küche auf dem nackten Fußboden einen Teig aus. Den Postboten aber ermahnte sie folgendermaßen: "Treten sie bloß nicht auf meinen Teig, mein Mann ist nämlich heikel".

Vom Hof ist heute nur noch ein kleiner Keller erhalten, der 2008 von Weidenstettener Bürgern freigelegt wurde. Ein Feldgehölz begrenzt das frühere Anwesen und ist als Naturdenkmal eingetragen.

N 48 33.146 E 9 59.768

Danke für die Safari-Aufgabe, dogesu

Bilder für diesen Logeintrag:
Blick zum "Distelhof"Blick zum ´´Distelhof´´
Blick Richtung WeidenstettenBlick Richtung Weidenstetten
der freigelegte Kellerder freigelegte Keller
Infotafel zum DistelhofInfotafel zum Distelhof

Hinweis 26. Oktober 2018 delete_232734 hat eine Bemerkung geschrieben

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 04. Januar 2020

gefunden 12. August 2018 delete_232734 hat den Geocache gefunden

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 04. Januar 2020

gefunden 20. Oktober 2017 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gefunden

Ganz genau am Dreiländereck Tschechien/Sachsen/Thüringen lag

bis 1946 auf der böhmischen Seite das Dorf Gottmannsgrün/Trojmezi.

Die Koordinaten

N 50° 18.393 E 012° 08.452 

stammen vom Geocache, der hier am Friedhof des ehemaligen Streudorfes liegt.

Vom Friedhof sind nur noch 2 Gräber erhalten und werden gepflegt.

Am Rand der Straße, 200m von hier, wo einst die Dorfschule war, erinnert eine Infotafel und ein Obelisk an das Dorf.

Es wurden 1946 bis 1950 bis auf ein einziges alle Gebäude restlos entfernt, um freie Sicht für die Grenzsoldaten zu erhalten, und weil gemäß der Beneš-Dekrete die (hier 100%ig vertretene) deutsche Bevölkerungsgruppe ihre Heimat räumen mußte  als Vergeltung für zigmillionenfachen Mord im Namen deutschen Größenwahns.

Gott sei Dank kann man nun heute wieder ohne Kontrollen hier die Staatsgrenze überqueren 😉😆

Danke für den Cache !

Bilder für diesen Logeintrag:
Gottmannsgrün - InfotafelGottmannsgrün - Infotafel
Gottmannsgrün - der ObeliskGottmannsgrün - der Obelisk
Gottmannsgrün - Grabstein nahe des CachesGottmannsgrün - Grabstein nahe des Caches
Gottmannsgrün - Staatsgrenze am DreiländereckGottmannsgrün - Staatsgrenze am Dreiländereck


zuletzt geändert am 28. Oktober 2017

gefunden 15. Oktober 2017 helmut# hat den Geocache gefunden

Heute auf Safarie Tour hier in unserer Gegend mit dem Rad das ein und das andere Objekt entdeckt.

Die Überbleibsel der Wüstung Lindenschuh befinden sich heute mitten auf den Acker.

N51°26.475 E011°03.987

 

Viele Grüße helmut#

Bilder für diesen Logeintrag:
LindeschuhLindeschuh
LindeschuhLindeschuh
LindeschuhLindeschuh

gefunden 11. August 2017 Nelly 01 hat den Geocache gefunden

Nach dem Bau der Staumauer im Jahre 1964, ist dabei das ursprüngliche Dorf Pöhl mit untergegangen. Durch einen Cache dort wurde ekorren und ich darauf Aufmerksam gemacht. Der Staudamm ist gigantisch und eigentlich für das Tal völlig überdimensioniert..

gefunden Empfohlen 11. August 2017 ekorren hat den Geocache gefunden

Pöhl im Vogtland

Das Dorf Pöhl hätte auch für die Vorgängersafari gezählt - aber die gibt es ja nicht mehr. Es ist im 1964 fertiggestellten Großbau des Sozialismus Talsperre Pöhl untergegangen. Nelly 01 und ich sind an der Talsperre gewesen und konnten natürlich das Dorf nicht mehr besuchen, aber immerhin eine kleine Gedenkstätte, die an das Dorf und seine Geschichte erinnert.

Die Gedenkstätte steht bei N 50°32.244 E 12°11.088.

Bilder für diesen Logeintrag:
So soll Pöhl ausgesehen habenSo soll Pöhl ausgesehen haben
GedenkstätteGedenkstätte
Text auf der SteleText auf der Stele
Weites Wasser, kein Dorf...Weites Wasser, kein Dorf...
Hiermit könnte man noch näher hin ;)Hiermit könnte man noch näher hin ;)
Noch ein Blick auf den SeeNoch ein Blick auf den See
Denkmal zur Fertigstellung der TalsperreDenkmal zur Fertigstellung der Talsperre
Staumauer aus EntfernungStaumauer aus Entfernung

gefunden 17. Juni 2017 Die Trompetenfliegen hat den Geocache gefunden

Da es in dieser Gegend einige Wüstungen gibt haben wir uns diese ausgesucht. Wüstung Atzkendorf bei Gorenzen im Mansfelder Land. N 51 33.757 E 011 19.218. Ganz in der Nähe übrigens OC1C9C.  Auch eine aufgegeben Siedlung. Zweites Beweisfoto leider unscharf, hoffen das eine reicht.

Bilder für diesen Logeintrag:
Wüstung AtzkendorfWüstung Atzkendorf


zuletzt geändert am 12. Juli 2017

gefunden 02. Juni 2017 BESTPOE hat den Geocache gefunden

N 50° 40.760, E 011° 01.610

Wüstung Schönheide

An der heutigen Arnstädter Straße zwischen Pennewitz und Gräfinau befand sich einmal eine alte Siedlung. Hier war in alten Zeiten ein Verkehrsknotenpunkt. Von Schönheide kam man zum Pass Dreiherrenstein oder zum Kahlertpass und damit zu den großen alten Handelsstraßen. Um 1370 erwähnt wurde die Siedlung im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Im siebenjährigen Krieg wieder zerstört wurde der Ort 1884 aufgegeben.

Danke für die Suchaufgabe und Grüße aus Thüringen

Bilder für diesen Logeintrag:
Wüstung SchönheideWüstung Schönheide

gefunden 17. Mai 2017 OPAL_D69 hat den Geocache gefunden

Bei Dossenheim, in den Kleingärten am Rande des Odenwalds, lag das Dorf Hillenbach.

Laut dem Gedenkstein existierte dieses Fleckchen von 767 (erstmals im Lorscher Codex erwähnt) bis 1295 (letzmalig erwähnt, vermutlich spätestens seit 1316 wüst).

Mehr Infos bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hillenbach_(Wüstung)

Der Gedenkstein steht hier: N 49 26.334  E 008 40.934

Als Logproof mein Letterboxing-Stempel (im Kreis)


Es gibt weit aus mehr Wüstungen als man im ersten Moment denken mag. Allein für meine Gegend könnte ich zwei weitere Orte nennen!

Im Böhmerwald wurde zu diesem Thema ein eigener Geschichtspfad ("Historisches Album des Böhmerwaldes") mit 30 (!) Stationen (1 Station = 1 Dorf) angelegt.

DfdS Lächelnd

Bilder für diesen Logeintrag:
Hillenbach bei Dossenheim (Heidelberg)Hillenbach bei Dossenheim (Heidelberg)

gefunden 15. Mai 2017 Schnuggl hat den Geocache gefunden

Auf unserer Wanderung sind wir an dieser wüsten Stelle vorbei gekommen.

St. Ilgenhain an der Hohen Straße bei Neustadt/Orla

50°45.526, 11°44.614

Danke für die schöne Safari

Schnuggl + Stern

Bilder für diesen Logeintrag:
Safari-DorfSafari-Dorf
St.IlgenhainSt.Ilgenhain

gefunden 20. März 2017 Seebär777 hat den Geocache gefunden

Hürth ist eine kleine Stadt südwestlich von Köln und geprägt von der Braunkohle. In der Stadt gibt es einen Chemiepark "Knapsack" bestehend aus 2 Werksteilen, eins, wo vorher Kohle abgebaut wurde und eins, was wegen der Kohle abgerissen werden sollte, das konnte jedoch abgewehrt werden.
Dazu gibts noch einen Ortsteil Knapsack, der allerdings Anfang der 1970er Jahre umgesiedelt wurde. Das einzige, was noch an die frühere Lage dieses Ortes erinnert, ist der alte Friedhof, der als Gedenkstätte und Grünanlage dauerhaft erhalten bleiben sollte. Das Abbaugebiet der Braunkohle ging bis kurz vor dem Friedhof.

Koords: N 50°51.273 E 6°51.177

Bilder für diesen Logeintrag:
Infotafel am FriedhofInfotafel am Friedhof
Eingangsportal vom FriedhofEingangsportal vom Friedhof

gefunden 04. März 2017, 20:44 Valar.Morghulis hat den Geocache gefunden

Genau zwischen der Nord- und Südlandebahn am Flughafen Leipzig/Halle befindet sich die Ortschaft Kursdorf. Als der Flughafen noch ein Provinzflughafen mit einer Landebahn war, wohnten hier sogar noch einige Leute und es gab ein Hotel sowie eine Gärtnerei. Mit dem Ausbau zum Luftdrehkreuz wurden aber die Bewohner umgesiedelt und auch das Gewerbe verschwand. Heute erinnern nur noch ein paar leerstehende Ruinen und das Ortseingangsschild an diesen Ort. Hauptsächlich wird das Gelände nun als Dauerparkplatz für Flugreisende genutzt. Man sollte hier aber nicht unbedingt sein Auto abstellen, da zumindest bei höherwertigen PKW die Diebstahlsrate ziemlich hoch ist und schon mancher Urlauber sein Auto nie wieder fand. Quasi das Bermudadreieck der Audi's und BMW's.

Der noch nicht ganz vergessene Ort Kursdorf befindet sich bei:

N 51 25.127
E 012 14.218

Vielen Dank an cacher.ella73 für diese unvergessliche Safari-Aufgabe.

Valar.Morghulis
4. März 2017 # 461

Bilder für diesen Logeintrag:
OrtseingangsschildOrtseingangsschild
leerstehende Einfamilienhäuserleerstehende Einfamilienhäuser
Was davon übrig blieb...Was davon übrig blieb...

Hinweis 30. Januar 2017 cacher.ella73 hat eine Bemerkung geschrieben

Verlassene und verschwundene Dörfer ergänzt.

Habe die Safari "Atlantis is calling" bei der es um versunkene Dörfer / Gebäude geht in diese Safari integriert, da es vom Thema her gut hierhin passt und so eine Mischung aus verschiedenen Ursachen der verschwundenen Dörfer zusammenkommt:

Thema 1: verlassene Geisterdörfer

Thema 2: verschwundene Dörfer (überbaut, Seestauung u. a. Ursachen)

 

Die alte Atlantis-Safari werde ich archivieren. Gern dürfen Funde von dort auch in dieser Safari übernommen werden. Diese Safari werden ich an Stelle der Atlantis-Safari in die Nordsee versetzen.

 

Weiterhin viel Spaß!

 

 

gefunden 19. Januar 2017 Riedxela hat den Geocache gefunden

Heute war ich in Rüsselsheim unterwegs und wusste schon, dass hier an der Mainzer Straße das ehemalige Dorf Seilfurt existiert hat. Heute steht hier der alte Friedhof, wo früher auch der Seilfurter Friedhof stand. Man kann noch einige Grabsteine sehen aber eigentlich ist das Gelände heute ein kleiner Park mit Spielplatz und Bänken in direkter Nachbarschaft zum Opel-Werk. Ein Infotafel erläutert die Geschichte von Seilfurt, dem verschwundenen Dorf.

Die Koordinaten der Infotafel: N 49° 59.646 E 008° 24.190

Danke für die interessante Safari-Idee.

Bilder für diesen Logeintrag:
Infotafel mit GPSInfotafel mit GPS
Infos über SeilfurtInfos über Seilfurt
Park ehem. Dorf SeilfurtPark ehem. Dorf Seilfurt

Hinweis 18. Januar 2017 cacher.ella73 hat eine Bemerkung geschrieben

Listingbeispiel:

N 50° 21.614  E 007° 43.714

 

Das verschwundene Dorf

Pützbach

 

Im Norden von Bad Ems liegt der Distrikt Pützbach.

Hier (siehe Karte) soll einst das Dorf Pützbach gestanden haben.

Das Wort „Pütz“  (Pfütze)  bezeichnete früher eine sumpfige Stelle im Gelände. Die ehemalige feuchte Senke des Pitschbachtales wird dem Dorf vermutlich den Namen gegeben haben. Über die Entstehung des Dorfes ist nichts bekannt. Man vermutet, da das Dorf sich nahe dem Zentrum des Emser Bergbaus befand, dass Pützbach aus einer Kolonie von Bergleuten hervorging, die damals in den Gruben Arbeit fanden.

 

Beweise für die Existenz des Dorfes:

Pützbach wird erstmals 1361 urkundlich erwähnt.

In einer Beschreibung hieß es, das Dorf läge entgegen der heutigen Burgruine Sporkenburg, nicht weit von einem gleichnamigen Stollen, dem Pützbachstollen.

In einem Eintrag ist zu lesen, dass 1439 das Dorf als Gemeinde bezeichnet wurde.

Desweiteren ist von einer Dorflinde die Rede. Auch eine „Feldgaß“  findet Erwähnung. Noch 1646 kannte man die alte Gasse zu Pützbach.

Außerdem gab es 1783 noch ein Grundstück in Pützbach zunächst dem Brunnen.

1924 waren vor Ort noch Mauerreste zu finden und als in den 50er Jahren die Schonung in der Pitschbach angelegt wurde, stieß man unter dem Grasboden auf Bausteine und Hüttenlehm.

Laut einer Aussage finden sich hier beim oberflächlichen Absuchen noch immer verbrannter Lehm und vereinzelnde Scherben.

 

Um das Dorf ranken sich viele unbeantwortete Fragen und Rätsel.  Und auch das Ende von Pützbach bleibt offen.

Abwanderung nach Ems wäre eine natürliche Erklärung, es gibt aber auch Hinweise dafür, dass Pützbach in einem Brand endete.

Einer Sage nach fanden die Bewohner an einem Sonntag, als sie durch einen unterirdischen Tunnel vom Kirchgang zurückkamen, nur noch die rauchenden Trümmer ihres Dorfes vor.  Eine bautechnisch absurde Vorstellung, die (ebenso wie der legendäre Gang  der von der Sporkenburg nach Pützbach  geführt haben soll) wohl eher ins Reich der Märchen einzuordnen ist.

In Anbetracht  der vielen widersprüchlichen Quellenaussagen ist anzunehmen, dass Pützbach, das Schicksal vieler mittelalterliche Siedlungen teilte, indem es im Laufe der Zeit an Bevölkerung verlor. Bis in den Dreißigjährigen Krieg müssen aber einzelne Höfe noch bewohnt gewesen sein. Ein Feuer mag dann das endgültige Ende von Pützbach gewesen sein. Aber die genaue Wahrheit kann nur eine archäologische Untersuchung ans Licht bringen. Vielleicht? Irgendwann….

 

(Fotos siehe Bildergalerie im Listing)

zuletzt geändert am 30. Januar 2017

gefunden 26. Juni 2016 cento hat den Geocache gefunden

Diese verlassene Siedlung haben wir auf einer Wanderung auf dem Wald-Erlebnis-Pfad im 

Müritz Nationalpark entdeckt. Kann man übrigens nur empfehlen.

Man findet diesen "Lost-Place" bei N 53 20.840 E 013 12.035  

 

Danke für die Safari 

Grüßle cento 

Bilder für diesen Logeintrag:
VerlassenVerlassen

gefunden 26. Mai 2016 Landschildkroete hat den Geocache gefunden

Den Log bei OC12A00 am 30.01.2017 hierhin übertragen.

Heute einen Spaziergang am Möhnesee gemacht und zufällig eine Infotafel zum Thema entdeckt.
Für den Bau der Möhnetalsperre mußte der größte Teil Alt-Delecke weichen und 61 Häuser wurden abgerissen.
Der Ort Kettlersteich verschwand komplett.
Bis heute befindet sich die alte Delecker Brücke am Seegrund.
Die Koordinaten lauten:
N 51° 28.528 E 008° 04.266
Danke für die lehrreiche Safari und viele nette Grüße von den Landschildkroeten

PS Danke für die Möglichkeit den Safari-Log hier nochmal einzutragen!

Bilder für diesen Logeintrag:
Infotafel mit Landschildkroete und unbekannten socken ; )Infotafel mit Landschildkroete und unbekannten socken ; )
Blick über die Tafel auf den MöhneseeBlick über die Tafel auf den Möhnesee
Bild 1 auf der TafelBild 1 auf der Tafel
Bild 2 KettlerstreichBild 2 Kettlerstreich
Bild 3 Vor dem AufstauBild 3 Vor dem Aufstau