Wegpunkt-Suche: 
 
Virtueller Geocache

SVC: Dorfgeschichten (Verschwundene und verlassene Dörfer)

Finde Geisterdörfer, verschwundene u./o. verlassene Ortschaften (Wüstungen)

von cacher.ella     Deutschland

N 56° 18.254' E 003° 22.312' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 15. Januar 2017
 Veröffentlicht am: 15. Januar 2017
 Letzte Änderung: 30. Januar 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC13696

25 gefunden
0 nicht gefunden
3 Bemerkungen
3 Beobachter
1 Ignorierer
758 Aufrufe
67 Logbilder
Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

   

Cachelisten

Nordsee-Safari von FlashCool

Wegpunkte
Listing

Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Geisterdörfer

Fast fühlt man sich wie in einem Horrorfilm.

Menschenleere Straßen...

verbarrikadierte Fenster und Türen...

verwaiste Spielplätze...

und  Stille...

Ja, es gibt sie diese Geisterdörfer – auch hier  in Deutschland.

 

Gemeint sind hier für gewöhnlich aufgegebene, oft abseits gelegene  Ortschaften aus halbverfallenen und unbewohnten Gebäuden.

Dabei werden bereits vor langer Zeit (z.B. seit dem Mittelalter) aufgegebene, heute vollkommen zerstörte Siedlungen im Allgemeinen als Wüstungen bezeichnet.

(Beispiel: Pützbach, ehemalige Siedlung bei Bad Ems)

Aber auch moderne Geistersiedlungen sind zu finden. Manchmal handelt es sich dabei um Orte, die erst noch besiedelt werden sollten, was aber aus wirtschaftlichen Gründen unterblieb. Oder um ehemalige Militärgebiete. (Beispiel: Wollseifen)

 

Sonderfälle sind Städte, die aufgrund von Katastrophen evakuiert werden mussten. Bekanntestes Beispiel ist Prypjat.  (Katastrophe von Tschernobyl)

 

Am häufigsten jedoch sind Bergbauorte betroffen, die wegen der in der Nähe liegenden Rohstoffvorkommen gegründet wurden. Versiegte der Rohstoff, war es auch bald mit der Siedlung vorbei. (Beispiel: Zechensiedlung "Schlägel und Eisen", Gladbeck, Stadtteil Zweckel)

Es geht aber auch  andersherum. Einige Geisterdörfer entstehen, weil sie gerade wegen dem Rohstoffvorkommen  weichen müssen.

(Beispiel: Borschemich, Stadtteil von Erkelenz)

Unter dem Dorf liegt Braunkohle, die in ein paar Jahren von RWE abgebaggert werden soll. Schon seit 2006 werden die Einwohner in andere Dörfer umgesiedelt. Dennoch ist Borschemich nur eine „Halb-Geisterstadt“, da der Ort noch immer von einigen wenigen Menschen bewohnt wird. Doch bald wird das komplette Dorf abgerissen. Und wird somit vom Geisterdorf zum verschwundenen Dorf.

 

Ein sehr bekanntes Beispiel eines verschwundenen Dorfes ist das Dorf Graun. Ursache des Verschwindens war eine geplante künstliche Seestauung.

 

Bei dem Foto handelt es sich um die

 Kirchturmspitze im Reschensee

bei N 46° 48.646 E 010° 32.197 

Bei der Seestauung 1950 wurde das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees versenkt. Dabei wurden 163 Häuser zerstört und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden überflutet. Heute zeugt nur noch der berühmte, aus dem Reschensee ragende, Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun. Im Winter, wenn der See zugefroren ist, kann man den Kirchturm sogar zu Fuß erreichen.

Der Legende nach kann man im Winter die Glocken des Turmes läuten hören - aber dies ist eigenlich unmöglich, denn in Wirklichkeit sind die Glocken am 18. Juli 1950 (eine Woche vor dem Abbau der Kirche und der Überflutung) abmontiert worden. Vielleicht eine Raum-Zeit-Anomalie?! Zwinkernd

 

Foto by Jürgen Heinzig / This file is licensed under the

Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany license.

 

 

Gesucht sind solche Geisterdörfer / Städte und Wüstungen (- nicht nur in Deutschland).

 

Wichtig:

Um diese Safari zu loggen müsst ihr die Koordinaten eures Fundortes angeben und ein Foto, das euren Aufenthalt im oder vor dem Ort beweist, hinzufügen.

Verschwundene Dörfer, Städte, Siedlungen  werden mit Hinweistafeln oder ähnlichen Beweisdokumenten (siehe Listingbeispiel)  fotografiert. Berichtet im Log was heute hier zu sehen ist.

Ihr dürft diese Safari 1x als Fund loggen.

Da es nicht so viele verlassene oder verschwundene Dörfer gibt, darf jedes Dorf (Stadtteil, Wüstung etc.)  mehrmals in dieser Safari  vorkommen.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Suche und bin gespannt auf eure Funde!


Bilder

Pützbach ehemalige Lage mit Blick auf die Ruine Sporkenburg
Pützbach ehemalige Lage mit Blick auf die Ruine Sporkenburg
Pützbachstollen
Pützbachstollen
Geheimgang? Eher nicht. ;)
Geheimgang? Eher nicht. ;)
Nachweis auf das Dorf, Quelle: Geschichte d. Stadt Bad Ems / Dr. Sarholz / Abb. Karte: Bergbau und Verhüttung bis um 1900 (nach" Glück auf" 1908)
Nachweis auf das Dorf, Quelle: Geschichte d. Stadt Bad Ems / Dr. Sarholz / Abb. Karte: Bergbau und Verhüttung bis um 1900 (nach" Glück auf" 1908)

Hilfreiches

Cache-Empfehlungen von Benutzern, die diesen Geocache empfohlen haben: alle
Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT - QR-Code
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

gefunden 22. April 2022 kaktus67 hat den Geocache gefunden

Auf Velotour mit Freunde im Elsass auch nach Safari Ausschau gehalten.

Hier war ich schon mal vor ein paar Jahren. Es steht hier das Denkmal über das Dorf Alswiller, das 1376 verschwunden ist: https://fr.wikipedia.org/wiki/Alswiller

N47° 52.314 E7° 13.987

Danke für die Safari an cacher.ella!
kaktus67

Bilder für diesen Logeintrag:
GedenksteinGedenkstein

gefunden 01. Februar 2022 Thai-TukTuk hat den Geocache gefunden

Übers Wochenende habe ich mir einige Safaris herausgeschrieben. Erstaunlich, wie viele davon ich aus bestehenden Fotos und in nächster Nähe lösen konnte. Hier griff ich auf Fotos vom 26.08.2020 zurück.

Prada liegt im Tessin oberhalb Bellinzona. Es ist sehr schlecht zugänglich, nicht erstaunlich, wurde es aufgegeben.

Leider fehlt in den Fotos der eindeutige Beweis durch einen Gegenstand, dass ich da war. Es ist aber so abgelegen, dass dort war, wer überhaupt Fotos hat. Hingeführt hat mich der Geocache Prada GC2022D.

Koords: N 46 11.000 E 009 02.333

Bilder für diesen Logeintrag:
Prada InfotafelPrada Infotafel
DorfruineDorfruine
Ruinen mit KapelleRuinen mit Kapelle

gefunden 13. September 2021 Eyjafjallajökull hat den Geocache gefunden

Diese Safari habe ich irgendwann mal bei Durchsehen gesehen und sie mir für das Elsass vorgenommen, wo wir doch hie und da schon über solche "verlassene" bzw. nicht mehr existierende Dörfer gestolpert waren.
Doch warum in die Ferne schweifen? Gleich im Nachbarort Magden, AG, Schweiz gibt es sowas. Dort gab es früher das Dorf "Deschliken".


Das Dorf wurde 1437, also schon vor sehr langer Zeit, durch einen Hangrutsch verschüttet. Darum gibt es hier nicht mehr viel zu sehen... Ausser eine schöne Landschaft und viele Felder. Die Aufzeichnungen aus dieser Zeit waren nicht immer so klar, darum war lange Zeigt nicht klar, ob dieses Dorf Realität oder Sage ist. Bei Drainage-Arbeiten in den 1940er-Jahren sind auf der Flur Deschliken jedoch Backsteine und Ziegelreste zum Vorschein gekommen, die auf das verschüttete Dorf hinweisen. Mehr Infos gibt es auch unter:

https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/verschwundenes-dorf-waren-sie-schon-einmal-im-aargauer-dorf-deschliken

https://www.nfz.ch/2020/08/eine-sitzbank-erinnert-%C2%ABdeschliken-1437%C2%BB.html

Die Bank (erwähnt auf NFZ.ch), welche auf Deschliken hinweist, habe ich heute als Logbeweis, dass ich den Ort des ehemaligen Deschliken besucht habe, benutzt. Hoffe dies geht so in Ordnung, da es hier leider sonst absolut nicht gibt, welches auf dieses Dorf hinweist.

Koordinaten: N 47° 30.638 E 007° 48.537

Danke für Die Safari-Idee

Bilder für diesen Logeintrag:
Logproof an der BankLogproof an der Bank


zuletzt geändert am 09. Februar 2022

gefunden 25. Juli 2021, 17:19 TeamMB hat den Geocache gefunden

Im Deisenhofer Forst bei N 47° 58.922' E 011° 37.188' befindet sich eine Kapelle als letztes Überbleibsel der 1017 gegründeten Ortschaft Staucharting, die einst aus 5 mächtigen Höfen bestand. Weder Brände noch die Pest noch die Säkularisation konnten dem Weiler übrigens etwas anhaben. Zu den besten Zeiten hielt der Schwaighof dort bis zu 200 Schweine, die sich an den zahlreichen Eicheln und Bucheckern sattfraßen. Erst die Gebietsreform von 1856 setzte der Ortschaft ein Ende: Damals verkaufte der letzte Eigentümer Gebäude und Grund an die Bayerischen Staatsforsten, die alles abrissen und aufforsteten – bis auf die 1693 erbaute spätbarocke Kapelle St. Anna, die auf hartnäckigen Widerstand des Sauerlacher Pfarrers erhalten blieb und heute ein beliebter Wallfahrtsort ist. Jedes Jahr im Sommer (St. Anna Tag) finden am ehemaligen Dorfplatz noch Freiluftmessen statt (wegen des hohen Besucherandrangs und Corona nicht in der Kapelle).
Nett gmacht! Danke fürs Safari Schachterl! :)

Bilder für diesen Logeintrag:
Bild 1Bild 1
Das letzte existierende GebäudeDas letzte existierende Gebäude
Ehemaliges OrtszentrumEhemaliges Ortszentrum
Bild 4Bild 4
Bild 5Bild 5
Bild 6Bild 6
📸 📸

gefunden 06. Dezember 2020 OskarZuFuss hat den Geocache gefunden

Da die Anzahl der OC-Caches in meiner Gegend ziemlich überschaubar ist, widme ich mich momentan lieber den Safari-Caches, allerdings meist andersrum: Ich finde Motive und suche die passenden Safaris dazu :-)

Das Motiv für den Safari-Cache ** SVC: Dorfgeschichten (Verschwundene und verlassene Dörfer) ** habe ich hier gefunden:
Koords: N47° 50.963 E10° 45.410

Haberatshofen
ist eine im Jahr 1845 aufgegebene Wüstung im Sachsenrieder Forst und liegt im Gebiet der Gemeinde Bidingen im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

1809 bestand Haberatshofen aus drei schindelgedeckten Bauernhöfen und einer Kapelle, bei den Familien Fischer, Seelos und Nett lebten zu dieser Zeit 18 Personen, 6 Pferde, 1 Fohlen, 12 Kühe und 4 Kälber.

Der Ort litt schon immer unter Wasserknappheit – wenn der Tiefbrunnen trockengefallen war, musste Wasser in Fässern über die "Wassersteige", einen steilen Waldweg aus dem benachbarten Ödwang heraufgebracht werden. Mit dem Verbot der Waldweide im Jahr 1841 wurde den Bauern Haberatshofen die Grundlage entzogen – alle drei Familien siedelten 1845 nach Schwabsoien über. Der bayerische Staat kaufte den Grund, ließ die Höfe abreißen und die gerodeten Flächen aufforsten.

Heute ist nur noch der Brunnen erhalten. Im Wald zu finden sind noch die Grundmauern der Kapelle mit einem Gedenkstein, die Reste einiger Grabsteine sowie einige alte Kellergruben der Bauernhöfe.(Quelle: Wikipedia)


..oooO.............Ein dickes Dankeschön an ** cacher.ella **
...(.....)..Oooo...fürs Erstellen dieses Safari-Cache
....\...(.....(....).... ** SVC: Dorfgeschichten (Verschwundene und verlassene Dörfer) **
.....\_)......)../.....
...............(_/......Gruss aus Kaufbeuren, OskarZuFuss

Bilder für diesen Logeintrag:
LogproofLogproof
LogproofLogproof