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Unbekannter Geocache
K-27 der Rettungseinsatz

 LP-Multi bestehend aus Start +5 Stationen + Final

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 20.000' E 012° 39.000' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 23. März 2014
 Veröffentlicht am: 23. März 2014
 Letzte Änderung: 18. August 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC10A39
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Der Weg
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Listing
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Nachdem der ursprüngliche Bonus zum "Basiscache K27-die Anreise" nicht mehr existiert, hier nun der neue Bonuscache. Er beginnt etwas eher. Die Titelkoordinaten sollen nur grob die Region anzeigen und zeigen auf ein beliebiges Stück Wald. Die richtigen Startkoordinaten findet Ihr im Logbuch von "Военный Аэродром Брандис", die Formel zu dieser Abzählstation unten im "Protokoll" vom "Einsatzbefehl".

Die Vorgeschichte

Die sowjetische Marine plante nach dem Weltkrieg U-Boote mit neuartigen Atomreaktoren, bei denen die Brennstäbe mit Flüssigmetall gekühlt werden statt wie bisher mit Druckwasser. Die Boote wurden dadurch die kleinsten und schnellsten der Welt. Die Kühlflüssigkeit (Blei-Bismut-Legierung) erstarrt allerdings bei Temperaturen unter 125°, das heißt abgeschaltete Reaktoren müssen ständig beheizt werden oder sie versiegeln sich selbst und werden unbrauchbar. Als Nachteil stellte sich später heraus, sie verursachen einen höllischen Lärm der in bis zu 8000 km noch messbar ist.

1958 – 1963 Bauzeit des Versuchs-U-Bootes K-27 als Nullserie. Obwohl es um den sensiblen Einbau von Atomreaktoren ging, wurden in der damaligen Stalin-Ära Baufortschritte übereilt befehlsmäßig durchgepeitscht.

1968 Obwohl sich ein schwerer Störfall am Reaktor anbahnt, befielt der Kommandeur eine Patroullienfahrt. Der Störfall tritt 3 Tage später ein, 4 Beteiligte sterben unmittelbar am Strahlentod, 30 weitere in den Jahren danach.

Reaktor muß heruntergefahren werden, die Kühlflüssigkeit verklumpt. Das Wrack wird an einem Militärstützpunkt verankert.

1981 Alle restlichen Hohlräume im Reaktor werden verfüllt und versiegelt. In den Reaktorraum werden 270 t Bitumen gefüllt.

1982 entgegen der UNO-Konvention über die Reinhaltung der Polargewässer von Atommüll wird das U-Boot K-27 heimlich nahe Novaja Semlja im Meer versenkt. Seitdem entweichen jährlich fast eine Milliarde Becquerel Radioaktivität, das ist doppelt soviel Radioaktivität wie im größten deutschen Atommüll-Endlager Asse. Das Innerste der Brennstäbe schwelt mit ständig ansteigender Kurve vor sich hin.

2012 Ein geheimer Bericht des russischen Umweltministeriums warnt vor einer bevorstehenden Kernschmelze gemäß INES 7, auch genannt Super-GAU. Der Bericht gerät in die Öffentlichkeit, Russland ist gezwungen, internationale Hilfe anzunehmen.

2013 Ein Spezialisten-Team ehemaliger sächsischer Wismut-Fachleute der Muldentaler Grubenwehr dringt in 100 m Wassertiefe vor und versucht die Reaktoren durch Hochdruckinjektion von Borwasser unschädlich zu machen.

 

Und wer das alles für ein Märchen hält, soll bitte selber nachschauen, hier: http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=10362122/14vqfh7/

oder hier:

http://www.focus.de/panorama/welt/k-27-wurde-heimlich-versenkt-russisches-atom-u-boot-droht-arktis-zu-verseuchen_aid_826318.html

k27 - tw

hier nun: der Bonuscache "K27 - der Rettungseinsatz"

Fühlt Ihr Euch wirklich berufen für diesen höchst gefährlichen Rettungseinsatz ? Es geht um die Rettung der Welt vor einer nuklearen Katastrophe. Dann bewerbt Euch um Aufnahme ins Expertenteam. Aber bedenkt bitte, es handelt sich um eine gefährliche Mission der höheren Risikoklassen OC (opencaching), sie ist zum statistischen smiley-Punktesammeln völlig ungeeignet. Man benotigt Stirnlampe und möglichst Tarnkappe. Und Ihr werdet auf jedem Fall schön schmutzig :-)

Wo es losgeht, könnt Ihr hier im Einsatzauftrag nachlesen:

.

Einsatzbefehl NEU


K-27 der Rettungseinsatz

Hidden : 01/Apr/2014
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size: small (small)

 

N 51° 20.000 E 012° 39.000 
UTM: 33U E 336295 N 5689515

In Sachsen, Germany
NW NW 5.2 km from your home location
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Personal Cache Note
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Geocache Description:

 

ACHTUNG ! Es handelt sich bei diesem Cache auch um einen Mysterie. Ich habe mich dennoch für das Multi-Symbol entschieden, denn dieser Cache hat wesentlich mehr Multi-Stationen als die meisten Mysteries; und außerdem sieht's schöner aus ;-) Die Titelkoordinaten sollen nur grob die Region anzeigen und zeigen auf ein beliebiges Stück Wald - speziell an diese Stelle sollt Ihr NICHT und müsst Ihr NICHT hingehen, zumal dort sowieso "Betreten Verboten" ist. Die tatsächlichen Startkoordinaten dieses Caches findet Ihr im Logbuch eines anderen Geocaches ganz in der Nähe. Dessen Final ist die beginnende Abzählstation zu diesem Multi, die Formel findet Ihr weiter unten im russischen "Einsatzbefehl".

Die Vorgeschichte

Die sowjetische Marine plante nach dem Weltkrieg U-Boote mit neuartigen Atomreaktoren, bei denen die Brennstäbe mit Flüssigmetall gekühlt werden statt wie bisher mit Druckwasser. Die Boote wurden dadurch die kleinsten und schnellsten der Welt. Die Kühlflüssigkeit (Blei-Bismut-Legierung) erstarrt allerdings bei Temperaturen unter 125°, das heißt abgeschaltete Reaktoren müssen ständig beheizt werden oder sie versiegeln sich selbst und werden unbrauchbar. Als Nachteil stellte sich später heraus, sie verursachen einen höllischen Lärm der in bis zu 8000 km noch messbar ist.

1958 – 1963 Bauzeit des Versuchs-U-Bootes K-27 als Nullserie. Obwohl es um den sensiblen Einbau von Atomreaktoren ging, wurden in der damaligen Stalin-Ära Baufortschritte übereilt befehlsmäßig durchgepeitscht.

1968 Obwohl sich ein schwerer Störfall am Reaktor anbahnt, befielt der Kommandeur eine Patroullienfahrt. Der Störfall tritt 3 Tage später ein, 4 Beteiligte sterben unmittelbar am Strahlentod, 30 weitere in den Jahren danach.

Reaktor muß heruntergefahren werden, die Kühlflüssigkeit verklumpt. Das Wrack wird an einem Militärstützpunkt verankert.

1981 Alle restlichen Hohlräume im Reaktor werden verfüllt und versiegelt. In den Reaktorraum werden 270 t Bitumen gefüllt.

1982 entgegen der UNO-Konvention über die Reinhaltung der Polargewässer von Atommüll wird das U-Boot K-27 heimlich nahe Novaja Semlja im Meer versenkt. Seitdem entweichen jährlich fast eine Milliarde Becquerel Radioaktivität, das ist doppelt soviel Radioaktivität wie im größten deutschen Atommüll-Endlager Asse. Das Innerste der Brennstäbe schwelt mit ständig ansteigender Kurve vor sich hin.

2012 Ein geheimer Bericht des russischen Umweltministeriums warnt vor einer bevorstehenden Kernschmelze gemäß INES 7, auch genannt Super-GAU. Der Bericht gerät in die Öffentlichkeit, Russland ist gezwungen, internationale Hilfe anzunehmen.

2013 Ein Spezialisten-Team ehemaliger sächsischer Wismut-Fachleute der Muldentaler Grubenwehr dringt in 100 m Wassertiefe vor und versucht die Reaktoren durch Hochdruckinjektion von Borwasser unschädlich zu machen.

Und wer das alles für ein Märchen hält, soll bitte selber nachschauen, hier: http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=10362122/14vqfh7/

oder hier:

http://www.focus.de/panorama/welt/k-27-wurde-heimlich-versenkt-russisches-atom-u-boot-droht-arktis-zu-verseuchen_aid_826318.html

k27 - tw

hier nun: der Bonuscache "K27 - der Rettungseinsatz"

Fühlt Ihr Euch wirklich berufen für diesen höchst gefährlichen Rettungseinsatz ? Es geht um die Rettung der Welt vor einer nuklearen Katastrophe - bewirb Dich beim "Piloten-Test" eines nahegelegenen Geocaches um eine Aufnahme ins Einsatz-Team. Aber bedenke bitte, es handelt sich um eine gefährliche Mission der höheren Risikoklassen, sie ist zum statistischen smiley-Punktesammeln völlig ungeeignet. Man benötigt Stirnlampe und möglichst Tarnkappe. Und Ihr werdet auf jedem Fall schön schmutzig :-)

Wo es losgeht, könnt Ihr hier im Einsatzbefehl nachlesen:

Einsatzauftrag

... ...

"S2"

Nach der Abzählstation am Start kommt ihr nach einem mittleren Fußmarsch zur ersten physischen Station "S2" in einem senkrechten Rohrstück neben einer Birke.
"S3"

Dann geht's per Beiboot zu einem ersten U-Boot-Koloss, wo ihr euch mit der Innenarchitektur vertraut machen könnt. Als Aufgabe sind dort 4 Variablen zu ermitteln, und beim Bordelektriker die Formel zu erfragen.

"S4"

Die folgende Station "S4" an einer Fußbodenschwelle hinterm Stein in der oberen Etage des Transfer-Eisbrechers.

"S5"

Nun besucht Ihr den Kapitän ganz oben auf seiner Kommandobrücke. Wo er Euch und den Rest des Himmelfahrtskommandos schließlich am Einsatzort auf dem Meeresgrund aussetzen will, lest ihr ab am "Strichcode" an der Nordwand der Kommandobrücke (etwa 5 m links am Wandfuß die Redundanz).
Für den Fall daß dort mal wieder gesperrt sein sollte, steht eine Ersatzstation zur Verfügung, näheres erfahrt ihr in St.4.

"S6"

Dort am Vorfinal findet Ihr etwa 6 Meter über dem Meeresgrund, hinter einem Eisenträger auf einem Ziegel, das Vorfinal (Treppe suchen und benutzen - nicht klettern !) Darin die Info, wo genau der Gang beginnt, den der außer Kontrolle geratene Kernreaktor in den Felsen geschmolzen hat. Dort ist dann Euer Auftrag auszuführen, das hochkonzentrierte Borwasser in die Kernschmelze zu injizieren und diesen Höllenspuk endlich zu stoppen. Die Welt wird Euch dankbar sein !!

k27-1

 

Und egal was oder wie Ihrs macht: um Sicherheit und Legalität müßt Ihr Euch natürlich selbst kümmern, man kann diesen Multi so absolvieren, dass man keine Verbotsschilder übertreten muss, bei unnötigen Umwegen kann man aber auch in gesperrte Areale geraten - da muss jeder für sich selber aufpassen - genau wie im alltäglichen, richtigen Leben. Dasselbe gilt für geländerlose Abgründe, Schächte, Treppen, bitte passt gut auf Euch auf, und bitte verärgert auch nicht den Förster, indem Ihr lärmt oder Unrat hinterlasst !!

Viel Spaß !

Nordwert:60,5 * alle Türschlösser/Ostwert:74 * alle Türen, als Rettungs-Anker falls es irgendwo klemmt, hier die Nachkommastellen einiger Stationen: 360~450,...,965~252,135~540, ...

Hilfreiches

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Logeinträge für K-27 der Rettungseinsatz    gefunden 13x nicht gefunden 0x Hinweis 2x Wartung 2x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 26. August 2018 ondraszch hat den Geocache gefunden

Brandenburg hatte ich ja schon einmal vor einer atomaren Katastrophe gerettet, da lag es also auch nahe, mal gleich die ganze Welt zu retten. Mit den wichtigsten Informationen versorgt, ging es auch gleich zum ersten U-Boot. Bei langsam steigenden Temperaturen wurde auch mir schnell warm. Aber letztendlich hatte ich alles für das Treffen mit dem Bordelektriker zusammen. Der hatte mich aber etwas verunsichert, weshalb ich nochmal noch oben bin. Alles richtig, also wo ist der Fehler. Vielleicht gibt es keinen. Also erst mal den nächsten Wegpunkt angesteuert, dort aber den Wald vor umgeworfenen Bäumen nicht gesehen. Scheinbar wollte mich hier jemand in die Irre leiten und mein Vorhaben vereiteln. Aber ohne mich. Beim Blick aufs Radar konnte ich ca. 100 m weiter östlich den Transfer-Eisbrecher (so die Vermutung) ausmachen. Da muss sich wohl jemand vertan haben . Dort habe ich mal die Lage gecheckt und siehe da, der Auftrag konnte weiter gehen. Der Besuch beim Kapitän brachte die gewünschten Informationen und so konnte ich meinen Auftrag noch vor Kaffee und Kuchen zu Ende bringen.

Das war wieder eine gelungene Runde mit einer tollen als auch wieder sehr geschichtsträchtigen Geschichte und klaren Aufgaben. Der kleine "Aussetzer" bei S4 sei verziehen, so ein Umbau läuft nicht immer ganz reibungslos. Aber bitte lieber Owner, schau mal beim Bordelektriker vorbei und bring ihn wieder auf Spur, damit auch nachfolgende Team die Welt retten können - immer und immer wieder.

Viele Grüße von ondraszch.

Bilder für diesen Logeintrag:
Geschafft!Geschafft!

gefunden 06. August 2018, 09:16 *Eichhörnle* hat den Geocache gefunden

Dieser Cache war eines unserer Tagesziele.
Mir hat es hier gut gefallen. Der Cache scheint eher selten besucht. Es gibt keine Cacher-Autobahnen zwischen den Stationen was meinen Mitcachern nicht so gefallen hat. Oder vielleicht haben wir sie einfach nicht gefunden.
In die Geschichte konnte ich mich vor Ort gut rein finden und das Final ist quasi zu 100% muggelsicher versteckt.
Die Stationen 2a und b konnten wir nicht finden aber besonders 2a war sehenswert.
Der Rest lief dann besser und Station 5 war mein persönlicher Favorit.

Dankeschön und Grüße
*Eichhörnle*

kann gesucht werden 25. April 2018 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

nach unserer Cachewartung vor einigen Wochen wurde nun nochmal der Text zu den einzelnen Stationen etwas überarbeitet

kann gesucht werden 19. September 2017 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Die parallel ausgelegten gleichlautenden Hinweise S3a, S3b und S3b könnten eventuell weg sein. Daher liegt momentan in S2 ein Überbrückungshinweis um trotzdem zu S4 zu finden, allerdings im römischen Zahlenformat :-)

zuletzt geändert am 25. April 2018

gefunden Empfohlen 09. September 2017 Trüffelswine hat den Geocache gefunden

09.09.2017 - 14:20

Dieser Multi stand schon lange auf unserer Wunschliste (genauer: auf meiner ). Aber dafür musste ja zunächst der Pilotentest bestanden werden. Da sind wir zuerst mal sauber durch gerasselt, aber vor einiger Zeit klappte es doch und der K-27 Multi wurde schon mal begonnen.
Nachdem heute alle familiären Truppenteile, mit denen der Multi vor einiger Zeit begonnen wurde, wieder beisammen waren, ging es an den verbliebenen Teil der Rettungsmission.
Was man auf der Runde alles zu sehen bekommt ist genial! Zweifellos sind wir auf der schwarzen Außenhaut eines riesigen U-Bootes herum spaziert, konnten von der Kommandobrücke eines Schiffes in die Ferne schauen und der Meeresgrund sieht in der Tiefe ganz genau so aus, spärliches Grün und bisschen vermüllt. Zum Glück haben wir auf der Mission Klaus Trophobie nicht getroffen sondern nur ein mumifiziertes Tier kurz vor dem Reaktor.

Mission erfolgreich abgeschlossen!

Das ist ein Klasse Multi. Story, Örtlichkeiten und Rätsel ergeben ein spannendes Abenteuer.

Vielen Dank!