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Unbekannter Geocache
K-27 der Rettungseinsatz

 LP-Multi bestehend aus Start +5 Stationen + Final

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 20.000' E 012° 39.000' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 23. März 2014
 Veröffentlicht am: 23. März 2014
 Letzte Änderung: 12. August 2021
 Listing: https://opencaching.de/OC10A39
Auch gelistet auf: geocaching.com 

28 gefunden
0 nicht gefunden
5 Bemerkungen
3 Wartungslogs
2 Beobachter
1 Ignorierer
582 Aufrufe
3 Logbilder
Geokrety-Verlauf
6 Empfehlungen

große Karte

   

Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Nachdem der ursprüngliche Bonus zum "Basiscache K27-die Anreise" nicht mehr existiert, hier nun der neue Bonuscache. Er beginnt etwas eher. Die Titelkoordinaten sollen nur grob die Region anzeigen und zeigen auf ein beliebiges Stück Wald. Die richtigen Startkoordinaten ermittelt Ihr am Final vom "Военный Аэродром Брандис", die Formel zu dieser Abzählstation unten im "Protokoll" vom "Einsatzbefehl".

Die Vorgeschichte

Die sowjetische Marine plante nach dem Weltkrieg U-Boote mit neuartigen Atomreaktoren, bei denen die Brennstäbe mit Flüssigmetall gekühlt werden statt wie bisher mit Druckwasser. Die Boote wurden dadurch die kleinsten und schnellsten der Welt. Die Kühlflüssigkeit (Blei-Bismut-Legierung) erstarrt allerdings bei Temperaturen unter 125°, das heißt abgeschaltete Reaktoren müssen ständig beheizt werden oder sie versiegeln sich selbst und werden unbrauchbar. Als Nachteil stellte sich später heraus, sie verursachen einen höllischen Lärm der in bis zu 8000 km noch messbar ist.

1958 – 1963 Bauzeit des Versuchs-U-Bootes K-27 als Nullserie. Obwohl es um den sensiblen Einbau von Atomreaktoren ging, wurden in der damaligen Stalin-Ära Baufortschritte übereilt befehlsmäßig durchgepeitscht.

1968 Obwohl sich ein schwerer Störfall am Reaktor anbahnt, befielt der Kommandeur eine Patroullienfahrt. Der Störfall tritt 3 Tage später ein, 4 Beteiligte sterben unmittelbar am Strahlentod, 30 weitere in den Jahren danach.

Reaktor muß heruntergefahren werden, die Kühlflüssigkeit verklumpt. Das Wrack wird an einem Militärstützpunkt verankert.

1981 Alle restlichen Hohlräume im Reaktor werden verfüllt und versiegelt. In den Reaktorraum werden 270 t Bitumen gefüllt.

1982 entgegen der UNO-Konvention über die Reinhaltung der Polargewässer von Atommüll wird das U-Boot K-27 heimlich nahe Novaja Semlja im Meer versenkt. Seitdem entweichen jährlich fast eine Milliarde Becquerel Radioaktivität, das ist doppelt soviel Radioaktivität wie im größten deutschen Atommüll-Endlager Asse. Das Innerste der Brennstäbe schwelt mit ständig ansteigender Kurve vor sich hin.

2012 Ein geheimer Bericht des russischen Umweltministeriums warnt vor einer bevorstehenden Kernschmelze gemäß INES 7, auch genannt Super-GAU. Der Bericht gerät in die Öffentlichkeit, Russland ist gezwungen, internationale Hilfe anzunehmen.

2013 Ein Spezialisten-Team ehemaliger sächsischer Wismut-Fachleute der Muldentaler Grubenwehr dringt in 100 m Wassertiefe vor und versucht die Reaktoren durch Hochdruckinjektion von Borwasser unschädlich zu machen.

 

Und wer das alles für ein Märchen hält, soll bitte selber nachschauen, hier: http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=10362122/14vqfh7/

oder hier:

http://www.focus.de/panorama/welt/k-27-wurde-heimlich-versenkt-russisches-atom-u-boot-droht-arktis-zu-verseuchen_aid_826318.html

k27 - tw

hier nun: der Bonuscache "K27 - der Rettungseinsatz"

Fühlt Ihr Euch wirklich berufen für diesen höchst gefährlichen Rettungseinsatz ? Es geht um die Rettung der Welt vor einer nuklearen Katastrophe. Dann bewerbt Euch um Aufnahme ins Expertenteam. Aber bedenkt bitte, es handelt sich um eine gefährliche Mission der höheren Risikoklassen OC (opencaching), sie ist zum statistischen smiley-Punktesammeln völlig ungeeignet. Man benotigt Stirnlampe und möglichst Tarnkappe. Und Ihr werdet auf jedem Fall schön schmutzig :-)

Die Abzählstation gibt es nicht mehr. Wo es losgeht, könnt Ihr hier im Logbuch eines benachbarten Multies nachlesen...

... ...

"S2"

Nach einem mittleren Fußmarsch kommt Ihr zur ersten physischen Station "S2" in einem senkrechten Rohrstück neben einer Birke.
 
"S3"

Dann geht's per Beiboot zu einem ersten U-Boot-Koloss, wo ihr euch mit der Innenarchitektur vertraut machen könnt. Als Aufgabe sind dort 4 Variablen zu ermitteln, und beim Bordelektriker die Formel zu erfragen.

"S4"

Die folgende Station "S4" an einer Fußbodenschwelle hinterm Stein in der oberen Etage des Transfer-Eisbrechers.

"S5"

Nun besucht Ihr den Kapitän ganz oben auf seiner Kommandobrücke. Wo er Euch und den Rest des Himmelfahrtskommandos schließlich am Einsatzort auf dem Meeresgrund aussetzen will, lest ihr ab am "Strichcode" an der Nordwand der Kommandobrücke (etwa 5 m links am Wandfuß die Redundanz).
Für den Fall daß dort mal wieder gesperrt sein sollte, steht eine Ersatzstation zur Verfügung, näheres erfahrt ihr in St.4.

"S6"

Dort am Vorfinal findet Ihr etwa 6 Meter über dem Meeresgrund, hinter einem Eisenträger auf einem Ziegel, das Vorfinal (Treppe suchen und benutzen - nicht klettern !) Darin die Info, wo genau der Gang beginnt, den der außer Kontrolle geratene Kernreaktor in den Felsen geschmolzen hat. Dort ist dann Euer Auftrag auszuführen, das hochkonzentrierte Borwasser in die Kernschmelze zu injizieren und diesen Höllenspuk endlich zu stoppen. Die Welt wird Euch dankbar sein !!

k27-1

 

Und egal was oder wie Ihrs macht: um Sicherheit und Legalität müßt Ihr Euch natürlich selbst kümmern, man kann diesen Multi so absolvieren, dass man keine Verbotsschilder übertreten muss, bei unnötigen Umwegen kann man aber auch in gesperrte Areale geraten - da muss jeder für sich selber aufpassen - genau wie im alltäglichen, richtigen Leben. Dasselbe gilt für geländerlose Abgründe, Schächte, Treppen, bitte passt gut auf Euch auf, und bitte verärgert auch nicht den Förster, indem Ihr lärmt oder Unrat hinterlasst !!

Viel Spaß !

 

ACHTUNG - Aktualisierung Juni 2021:

Wir haben das Vorfinalgebäude überprüft und nirgendwo dort Absperrungen oder Verbotsschilder gefunden, es handelt sich dort mitten im Wald um eine eindeutig abrißreife und daher grundsätzlich begehbare Ruine. Der Wachschutz wollte am 16.Mai einfach nur eine Art "Wochend-Volksfeststimmung" unterbinden, was ja auf Lostplaces auch in Ordnung ist. Falls es an den Stationen 5 oder 6 mal wieder Zugangsprobleme geben sollte, dann folgt bitte den Weisungen der Ordnungshüter. Das Final befindet sich NICHT im Vorfinalgebäude, und es gibt einen alternativen Zugang.

Um diesen Zugang zu finden, peilt von Station 4 "Oberdeck Zubringerschiff" 52° 263m bzw. Nordwert+087 // Ostwert +179.

Dort findet ihr auf einem großen Wurzelstock unter einem Ziegelstein einen Petling mit der Zugangsposition zum alternativen Finalzugang.

Nutzt dabei bitte die Spoilerbilder.

Nordwert:60,5 * alle Türschlösser/Ostwert:74 * alle Türen, als Rettungs-Anker falls es irgendwo klemmt, hier die Nachkommastellen einiger Stationen: 360~450,...,965~252,135~540, ...

Bilder

Wurzelstock mit Petling zum alternat. Finalzugang
Wurzelstock mit Petling zum alternat. Finalzugang
der altern.Finalzugang und die Eiche 8m südöstlich
der altern.Finalzugang und die Eiche 8m südöstlich

Hilfreiches

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Logeinträge für K-27 der Rettungseinsatz    gefunden 28x nicht gefunden 0x Hinweis 5x Wartung 3x

kann gesucht werden 12. August 2021 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Es gibt Neues am Start, bitte das aktuelle Listing verwenden

Hinweis 11. Juni 2021 Pumuckel&Kuno hat eine Bemerkung geschrieben

ACHTUNG - Aktualisierung Juni 2021:

Wir haben das Vorfinalgebäude überprüft und nirgendwo dort Absperrungen oder Verbotsschilder gefunden, es handelt sich dort mitten im Wald um eine eindeutig abrißreife und daher grundsätzlich begehbare Ruine. Der Wachschutz wollte am 16.Mai einfach nur eine Art "Wochend-Volksfeststimmung" unterbinden, was ja auf Lostplaces auch in Ordnung ist. Falls es an den Stationen 5 oder 6 mal wieder Zugangsprobleme geben sollte, dann folgt bitte den Weisungen der Ordnungshüter. Das Final befindet sich NICHT im Vorfinalgebäude, und es gibt einen alternativen Zugang.

Um diesen Zugang zu finden, peilt von Station 4 "Oberdeck Zubringerschiff" 52° 263m bzw. Nordwert+087 // Ostwert +179.

Dort findet ihr auf einem großen Wurzelstock unter einem Ziegelstein einen Petling mit der Zugangsposition zum alternativen Finalzugang.

Nutzt dabei bitte die Spoilerbilder.

 

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 23. Mai 2021 j-he hat den Geocache gefunden

Diesen Cache hatten Jaeckel und ich uns für den ersten Tag unseres Cacherurlaubs vorgenommen.
Das Start-Rätsel war schon von zu Hause aus vorbereitet und das Listing hatten wir ganz Old-School ausgedruckt dabei. Daher ging es nach dem Q-Schiff-Cache mit diesem hier weiter, schließlich wollten wir die Welt retten und die Kernschmelze stoppen. Die ersten Stationen waren gut zu finden, doch dann galt es für Station 5 eine Entscheidung zu treffen - Hauptstation oder Alternativstation. Wir entschieden uns für zunächst für die Alternativstation, wo wir dann aber lange und vergeblich suchten. Also ging es dann doch auf zur Hauptstation, wo wir auf diverse andere Besucher trafen - vor allem eine Crew, die filmte und Fotos machte - und das mit zumindest halb-professionell wirkendem Equipment just dort, wo wir suchen wollten. Dennoch konnten auch wir uns in einer Drehpause umsehen und einigermaßen unauffällig die benötigte Information ermitteln. Beim Vorfinal war dann zum Glück weniger los (nur ein Pärchen schaute sich kurz um), so dass wir hier ungestört Suchen und Finden konnten. Anschließend wurde die Schutzausrüstung angelegt (dank Corona heutzutage ja immer dabei) und es ging auf zum Ort der Kernschmelze, um das hochkonzentrierte Borwasser einzuleiten und die Welt zu retten. Das klappte auch prima und wir haben unseren Einsatz natürlich ordnungsgemäß dokumentiert.
Vielen Dank für den klasse Cache und die schöne Führung über das Gelände. Das hat mächtig Spaß gemacht und alle Stationen (mit Ausnahme der Hilfsstation) waren fair versteckt und gut zu finden.

gefunden Empfohlen 01. Mai 2021 salmiaker hat den Geocache gefunden

Wir schreiben Samstag, den 1. Mai 2021.
Tag der Arbeit.
Kommandant salmiaker und sein Team rücken zur Rettung der K-27 aus.

Nach der Entschlüsselung des Einsatzbefehls begab sich das Rettungsteam in das Zielgebiet.
Bevor es zur K-27 ging, wurden mehrere große U-Boot Wracks untersucht und deren Aufbau studiert. Dabei konnte allerlei Beweismaterial der Russen sichergestellt werden. Auf dem Weg trafen wir auch mehrere Überlebende, die offenbar zurückgelassen wurden. Die armen Seelen, die in dieser lebensfeindlichen Gegend ihr Dasein fristen! Wir beten für ihre Erlösung.
Auf der Kommandobrücke wurden letzte Instruktionen eingeholt. Das Team konnte noch einmal den Ausblick genießen und die Eindrücke dieser Welt auf sich wirken lassen, bevor es zum endgültigen Himmelfahrtskommando ging.
Mutig begab sich Kommandant salmiaker, mit Atemschutzmaske und Tarnkappe ausgerüstet, zusammen mit Leutnant Zweenfuther in die Tiefen des stählernen Kolloss'.
Auf ihre Rückkehr von der K-27 wird seitdem noch immer gewartet...

Логбух фон Коммандант Залмиакер, 1. Mai 2021

Bilder für diesen Logeintrag:
K-27: Kommandant salmiakerK-27: Kommandant salmiaker

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 12. September 2020 MiriDeLuxe hat den Geocache gefunden

Nachdem wir uns den Weg hierher gebahnt hatten, tat sich eine riesige Welt vor uns auf... Die Natur legte ihren Schleier schon über alles und so war es erstaunlich interessant sich vorzustellen, wie es hier vielleicht noch vor 30 Jahren ausgesehen haben könnte... Wie viele Füße sind damals wohl hier hin und her geeilt.... Hat es hier oft nach Essen gerochen oder eher nach Zigaretten, Kerosin und Schweiß?.... War es sehr laut hier vom Geschwatze der Arbeiter?... Wurde hier oft und viel gelacht?...

Und die alten Hangars.... Hammer, da jetzt drin rum zu schnüffeln und alte Sachen zu finden und manche auch auszuprobieren 🤭🤭

Aber wir haben einen Auftrag angenommen und müssen diesen erfüllen und sei es mit dem Einsatz unseres Lebens.... Stunden ohne Ahnung was uns erwartet, mit dem notwendigsten an Verpflegung ausgestattet, machten wir uns auf den Weg, um die Welt zu retten!

Alle Stationen haben wir sehr gut gefunden, an manchen haben wir uns auch einfach mal ein bisschen doof angestellt, aber am Ende hatten wir alle finalen Informationen zusammen und konnten die letzten Meter in Angriff nehmen, um die Welt zu retten!

Es waren die letzten aufregenden Meter bis zum Buzzer und plötzlich kam die Meldung: "Polarmeer gerettet, vielen Dank für euren Einsatz"

Völlig erschöpft und glücklich mit spannenden Erinnerungen im Kopf lässt euch sagen :

Ihr könnt euch jetzt alle völlig entspannt zurück lehnen, euch kann nun überhaupt nichts mehr passieren 🤗😂

Und zum Zeichen unserer Anerkennung und Abschluss unseres Auftrages ergibt sich automatisch ein 💚.

Dankeschön für's Herführen, Legen und Pflegen sagt mit lieben Grüßen MiriDeLuxe.

Döslein #721 (bei GC-Anmeldung)