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An der Römervilla

 An der Römervilla

von Friedberg66     Deutschland > Bayern > Aichach-Friedberg

N 48° 20.890' E 010° 58.740' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 21. Februar 2018
 Veröffentlicht am: 21. Februar 2018
 Letzte Änderung: 01. Juni 2021
 Listing: https://opencaching.de/OC14583
Auch gelistet auf: geocaching.com 

7 gefunden
0 nicht gefunden
2 Bemerkungen
3 Wartungslogs
3 Beobachter
0 Ignorierer
302 Aufrufe
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1 Empfehlungen

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Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit
Personen

Beschreibung   

In der Römerzeit zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert n.Chr. stand eine römische Stadtrandvilla, eine Villa suburbana, direkt an der Lechterrasse beim heutigen Friedberg. Sie wurde von reichen Stadtbürgern der raetischen Hauptstadt Augusta Vindelicum (Augsburg) bewohnt und diente vor allem als Wirtschafts- und Wohngebäude. Im Jahr 1972 wurde die Römervilla am Fladerlach bei Ausgrabungen wiederentdeckt.

Diese fiktive Geschichte spielt während der Blütezeit der Villa. Da die Villa ein landwirtschaftlicher Gutshof war, benötigten die Besitzer der Villa, die domini, auch Sklaven, die servi. Ungefähr um 200 n. Chr lebte auch der Sklave Darius in der Villa.
Seine Hauptaufgabe war es, Holz für die antike Fußbodenheizung (Hypokaustanlage) zu sammeln. So war er oft in den anliegenden Mischwäldern unterwegs.
Mit diesem Cache könnt ihr ihn an einem wichtigen Tag seines Lebens begleiten.

An den einzelnen Stationen findet ihr auch die Zahlen für die Koordinaten des Finals.

 

Startkooardinaten: N48° 20.890 E10° 58.740

Hier kam Darius an diesem bestimmten Tag bei seiner Suche nach Holz im Wald auch vorbei. Um sich nicht zu verlaufen, folgte er dem anfangs immer bergab führenden Hauptweg (heute ein Lehrpfad).

1. Station:
Darius hielt nun nach einem bestimmten Baum Ausschau, dem tilia cordata, denn dieser war als Feuerholz sehr beliebt.
Sucht, wie viele Libra (römisches Mengenmaß) Holz er hier sammelte. (Er war wohl ziemlich faul.)
Gefundene Zahl = A

2. Station:
In der Villa lebte zu dieser Zeit auch Lydia, die Tochter des Hausherren. Da die römische Villa hauptsächlich ein landwirtschaftliches Gebäude war, wurden auf dem umliegenden ager (Feld) auch Nutztiere gehalten. Lydia liebte Natur und Tiere sehr und ging deshalb besonders gerne im Wald spazieren - so auch an diesem Tage.
Sie blieb beim ersten Tier stehen, um es zu bewundern.
Ihr steht nun vor diesem Tier: Welche Grundfarbe hat der Kopf? Anzahl der Buchstaben der Farbe = B

Als sie sich umdrehte, sah sie die Reste eines Truncus und wollte sich diesen genauer anschauen. 
Bei dem Versuch, diesen zu erreichen, verfing sich ihre Toga und sie verletzte sich am Fuß.

3. Station:
Lydia humpelte zunächst weiter, so gut es ging. Als sie jedoch vor Schmerzen nicht mehr auftreten konnte, rief sie laut um Hilfe. Glücklicherweise sammelte der Sklave Darius in der Nähe Feuerholz. Er hörte Lydias Hilferufe und fand Lydia bei einem Baum, dessen Früchte gerne von Nagetieren gefressen werden. Quersumme der möglichen Höhe dieses Baumes = C

 Darius überlegte, wohin sie jetzt gehen könnten. Er schlug Lydia folgenden Ort vor, den ihr aus den folgenden Buchstaben auf dem Schild erhaltet: 
 

1. Zeile 6. Wort, 1. Buchstabe + 10. Zeile, 1. Wort, 2. Buchstabe + 15. Zeile, 5.Wort, 1.Buchstabe
+ 12. Zeile, 2. Wort, 2.Buchstabe + 4. Buchstabe des letzten Wortes dieser Zeile.

4. Station:
Hierher brachte Darius Lydia, sodass sie sich etwas ausruhen konnte. Die beiden blieben hier für ungefähr (XI+V)/II Minuten. Ergebnis der römischen Rechnung = D
Nachdem Lydias Schmerzen etwas nachgelassen hatten, gingen die beiden bergauf.
Folgt ihrem Weg.

5. Station:
Darius suchte nun einen weiteren besonderen Baum, die Robinia pseudoacacia.
Er wollte sie nutzen: zum Essen (2), als Heilpflanze (7), als Pestizid (4)?
Zahl hinter der richtigen Lösung = E

6. Station:
Als sie weitergingen, sahen sie einen anderen interessanten Baum namens Acer pseudoplatanus. Dort erschien ihr ein Gott, der auch als Gott der Heilkunst verehrt wurde. Lydia hielt inne, um ein Gebet an ihn zu richten, damit er ihre Verletzung heilen möge.
Sucht den Gott und ersetzt die Buchstaben seines Namens entsprechend ihrer Stellung im Alphabet (A=1,B=2,...) und zählt sie zusammen.
Summe aller Buchstabenwerte = F

7. Station:
Sie folgten dem Weg weiter, als der Sklave Darius plötzlich den süßen Duft der Blüten eines Baumes bemerkte, dessen Früchte vor allem im Sommer gerne gegessen werden.
Anzahl der Nektardrüsen an einem Stiel dieses Baumes = G

 Darius wusste nun, dass die Villa nun ganz in ihrer Nähe und Lydia bald in Sicherheit war.

Um zur Villa Suburbana zu gelangen, müsst Ihr nun die Koordinaten berechnen:


Finale: N 48° 20.[(A+B+C+D+G)*40+6]'    E 10° 58.[F*10+E+G]
Vom Finale aus hat man einen guten Blick auf den ehemaligen Standort der Villa, von der heute aus der Entfernung kaum mehr etwas zu erkennen ist und die leider auch nur schwer zu erreichen ist. In der Dose sind ein Lageplan und genauere Informationen zur Villa beigelegt.

P.S.: Als Lydias Vater erfuhr, dass Darius sich so gut um seine Tochter gekümmert und sie gerettet hatte, beschloss er, ihn zur Belohnung freizulassen.

 

Erstellt vom P-Seminar des Friedberger Gymnasiums

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Logeinträge für An der Römervilla    gefunden 7x nicht gefunden 0x Hinweis 2x Wartung 3x

gefunden 02. Mai 2021 Gross-mummrich hat den Geocache gefunden

Auch heute wollten wir uns nachmittags noch die Beine vertreten, um mal was anderes zu sehen, als nur den Schreibtisch Dafür suchte ich mir ein paar Doserl aus, die nicht zu weit entfernt liegen. Drei Multis in FDB - das klang gut und Ablenkung versprachen sie auch.
An diesen Multi, den es hier schon einmal gab konnten wir uns noch so halbwegs erinnern - vor alem daran, dass der Wald hier recht schön ist. So suchten wir im Wohngebiet wieder einen Parkplatz und spazierten los. Die Fragen konnten wir - bis auf den gesuchten Vogel - gut beantworten und so hatten wir die Koords auch fast beisammen. Wert B erschlossen wir uns dann einfach so und gleich der erste Versuch sah nach einem Treffer aus. Vor Ort sahen wir dann auch das schon bekannte Versteck und fanden darin das Doserl.

Wir danken nun für die Runde und das Doserl und sagen
TFTC
Gross-mummrich

kann gesucht werden 16. März 2021 Friedberg66 hat den Geocache gewartet

Cache wurde frisch überarbeitet und kontrolliert. Alles ist wie es sein sollte. Viel Spaß beim Suchen.

OC-Team archiviert 18. August 2020 mic@ hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und die Logs hier und auf geocaching.com (GC7K1MZ) lassen darauf schließen, das der Multi unvollständig ist (fehlende Stationen). Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollte später eine Wartung durch den Owner durchgeführt werden, so kann dieses Listing durch ihn selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

Hinweis Der Cache benötigt Wartung. 09. August 2020 fraggle_DE hat eine Bemerkung geschrieben

Hi,

das Pendant auf geocaching.com (https://coord.info/GC7K1MZ) wurde kürzlich archiviert. Bleibt die Opencaching-Version bestehen und ist sie aktuell und die Dose findbar?

gefunden Der Cache benötigt Wartung. 02. Mai 2020 drfaust hat den Geocache gefunden

 

Diese Dose hatte ich von Anfang an auf dem Radar. Aber nachdem es schon früh Probleme mit einzelnen Stationen gab, wartete ich erstmal ab. So dümpelte das ganze dahin. Irgendwann einmal machte ich die Runde und natürlich fehlen auch mir C und G. A konnte man aufgrund der Koordinaten erraten.

 

Kürzlich bekam ich dann eine Teillösung eines früheren Finders (Danke Bernd!) und wusste C. G fehlte leider weiterhin. Natürlich kann man sich das zusammenreimen, denn der vermeintliche Gott mit seinem Begleitgegenstand ist ja bekannt und präsent. Das wäre also zu lösen, wenn es da nicht die verschiedensten Schreibweisen gäbe: griechisch, römisch oder eingedeutscht. Aber alle führen zu Koordinaten, an denen eigentlich nichts sein kann.

 

So erbrachte eine neuere Nachfrage bei meinem Vorfinder auch noch eine Koordinate hervor, deren Bedeutung allerdings nicht klar war. Wenn man diese allerdings als Finalkoordinate nehmen würde, war die Frage, wie man darauf kommt. Und langsam dämmerte es mir jetzt, dass es doch noch einen anderen Gott gibt, dem die Heilkunst zugeschrieben wurde und den die Römer vielleicht eher verehrten als den heute bekannten. Und siehe da: damit löst sich alles in Wohlgefallen auf und es ergeben sich die besagten Koordinaten.

 

Vor Ort war es dann eine Sucherei, denn die offensichtlichen Verstecke waren leer. Zufällig stieß ich im Efeu auf die zwei Teile einer Dose, die allerdings leer war. Mit Tüchern trocknete ich sie und legte einen DIN A4 Zettel aus dem Auto hinein. Als Versteck wählte ich eines in der Nähe der Fundstelle und nicht weit von den Koordinaten in einer Baumwurzel, verdeckt von Efeu. Ob das jemals so gedacht war, weiß ich nicht.

 

Vielen Dank an den Leistungskurs Latein (?), der die an sich nette Runde gemacht hat. Ein bisschen Pflege wäre ja nicht der Aufwand.