Wegpunkt-Suche: 
 
Virtueller Geocache
Heia Safari: CaCO3 gebrannt zu CaO

 finde historische Kalkbrennöfen

von Elbschnatz     Deutschland > Sachsen > Sächsische Schweiz

N 50° 55.566' E 013° 48.982' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 28. September 2018
 Veröffentlicht am: 28. September 2018
 Letzte Änderung: 01. Oktober 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC14C5C

4 gefunden
0 nicht gefunden
0 Bemerkungen
1 Beobachter
0 Ignorierer
51 Aufrufe
11 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Gefahren
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing

Beschreibung   

Die oben angegebenen Koordinaten bezeichnen den Ort meines Beispielfotos. Dort darf natürlich nicht mehr geloggt werden.

Seit vielen tausend Jahren verwenden die Menschen zum Bau von Mauerwerk Mörtel. Das Bindemittel Kalk erzeugten sie aus Kalkstein, chemisch Calciumcarbonat. Wenn der Kalkstein Temperaturen über 1000°C ausgesetzt wird, entweicht das Kohlendioxid (heute Kohlenstoffdioxid) und zurück bleibt Branntkalk, chemisch Calciumoxid. Dieser Branntkalk mußte dann noch mit Wasser gelöscht werden, damit er für die Mörtelherstellung verwendet werden kann, doch das ist eine andere Geschichte.

Hier geht es um den Vorgang des Kalkbrennens. Das machten die Kalkbrenner in den Kalköfen. Früher war das ein recht häufiger Beruf. Manche Leute heißen auch Kalkbrenner; da kann man annehmen, daß weit zurückliegende Vorfahren diesen wichtigen Beruf ausübten.
Kalköfen wurden vorrangig dort gebaut, wo auch das Ausgangsmaterial in Kalksteinbrüchen oder Kalkbergwerken gewonnen werden konnte.

Ich habe für mein Beispiel den großen alten Kalkbrennofen am Ortseingang von Maxen gewählt.
Es ist ein sogenannter Rumfordofen der hier 1838 nach dem von Benjamin Rumford 1797 entwickelten Verfahren erbaut wurde. Weil dieses Verfahren effektiver arbeitete und auch bessere Qualitäten als die bis dahin verwendeten lieferte, setzte es sich weitläufig durch.
Dieser Ofen hier wurde bis 1886 betrieben. Täglich wurde er mit 20t Kalkstein aus den Brüchen hier und Steinkohle aus Burk (Freital) beschickt und lieferte ca. 10t Branntkalk.
Dann wurde er durch den langen Kohletransportweg unrentabel und wurde stillgelegt.

Log-Bedingungen:
1. Finde so ein Objekt und beschreibe es nach Deinen Möglichkeiten
Genau so ein Ofen wie hier muß es natürlich nicht sein. Aber um Kalk zu brennen, muß die Einrichtung hergestellt worden sein.
2. Fotografiere es mit Beweisgegenstand im Bild
3. Nenne den Standort, ermittle die Koordinaten dazu und lade alles hier hoch
Schreibe die Koordinaten in der hier üblichen Form, d.h. Grad und Minuten mit 3 Dezimalstellen. Das Grad- und Minutenzeichen darfst Du weglassen.
4. Nur ein Log pro Objekt ist möglich
5. Gruppenlogs sind nur gestattet mit den Nicknamen aller Mitfinder
6. Pro Account sind Logs beliebig oft genehmigt

Logs, die nicht den Bedingungen entsprechen, lösche ich ohne vorherige Nachricht. Wenn Du also feststellst, daß Dein Fund weg ist, dann lese nochmal die Bedingungen und logge erneut, wenn Du Wert auf diesen Fund legst.

Mein Beispielfoto habe ich aufgenommen in Maxen.

Viel Spaß bei der Suche wünscht Elbschnatz.

Bilder

Kalkofen Maxen Winterleite
Kalkofen Maxen Winterleite

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Unteres Osterzgebirge (Info)

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Heia Safari: CaCO3 gebrannt zu CaO    gefunden 4x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 18. November 2018 hjr130899 hat den Geocache gefunden

Zum Thema Kalkofen fällt mir als erstes natürlich der im Listing genannte ein. Als Kinder sind wir da gerne rumgekraxelt. Auch haben wir dort, nach den Übungen der Kampfgruppen, oft interessante Überbleibsel, wie Platzpatronen und Imitationshandganaten entdecken können. Spannend! Noch interessanter war aber das "Spielen" im nebenan gelegenen Steinbruch.

Da dieser Kalkofen aber ausdrücklich ausgeschlossen ist, fuhren wir noch ein wenig weiter zum restaurierten Kalkofen neben der Naturbühne. N50°55.816' E013°47.760'

Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die regionalen Kalksteinbrüche noch zum Abbau des berühmten Maxener "Bunten" Marmors genutzt. Die Recourcen waren aber recht schnell erschöpft. So kaufte der damalige Rittergutsbesitzer Serre den Bruch für 2.500 Thaler. 3-4 Kalköfen sollen in Maxen gearbeitet haben.

Die ca.40 Arbeiter trugen sogar eine besondere Berguniform und jahrlich am 9. Januar wure eine Bergpredigt gehalten.

Am hier stehenden Kalkofen steht die Jahreszahl 1856. Über die genauere Geschichte dieses Kalkofens weis ich leider nichts.

Bilder für diesen Logeintrag:
Der Weg auf den Kalkofen.Der Weg auf den Kalkofen.
Die Aussicht vom Kalkofen mit Muggelfrau und -kind.Die Aussicht vom Kalkofen mit Muggelfrau und -kind.
Der Blick in den Kalkofen.Der Blick in den Kalkofen.
Blick zum Kalkofen mit Jahreszahl.Blick zum Kalkofen mit Jahreszahl.
Blick zum interessanten Nebengelaß.Blick zum interessanten Nebengelaß.

gefunden 03. November 2018 Landschildkroete hat den Geocache gefunden

Heute haben wir einen Spaziergang am Blauen See in Ratingen gemacht und den OC-Cache "Industriepfad Ratingen: Alter Kalkofen an der Teichstraße" anschließend besucht.
Der Kalkofen wurde abgelichtet und paßt auch zusätzlich für diese Safari.
Die Koordinaten lauten:
N 51° 18.357 E 006° 51.516
Danke für die Suchaufgabe und viele nette Grüße von den Landschildkroeten

Bilder für diesen Logeintrag:
Infoschild mit LandschildkroeteInfoschild mit Landschildkroete
Landschildkroete am KalkofenLandschildkroete am Kalkofen

gefunden 01. Oktober 2018 Riedxela hat den Geocache gefunden

Bei Flörsheim am Main sind alte Kalkbrennöfen freigelegt worden, die den Kalk von nahen Steinbrüchen bezogen. Sie sind belegt bis ins Jahr 1740 und wurden bis zum Jahr 1919 betrieben. Diese Kalkbrennöfen sind die einzigen in diesem Erhaltungszustand verbliebenen Kalkbrennöfen in Hessen. Der gebrannte Kalk aus diesen Öfen wurde unter anderem zum Bau der Galluskirche in Flörsheim verwendet.

Die Anlage ist zum Schutz vor der Witterung überdacht und man kann auf einem Steg über den Brennöfen entlang gehen.

Die Koordinaten: N 50 00.309 E 8 24.165

Den Kalkbrennöfen in Flörsheim ist ein virtueller Cache gewidmet: OC12D68

Danke für die Safari-Idee!

Bilder für diesen Logeintrag:
Kalkbrennöfen FlörsheimKalkbrennöfen Flörsheim

gefunden 30. September 2018 dogesu hat den Geocache gefunden

Zwischen Beimerstetten und Bernstadt befindet sich ein alter Kalkbrennofen, über dessen Herkunft ich aber nichts ermitteln konnte. Vermutlich wurde dort der Kalk aus dem danebenliegenden alten Kalkbruch gebrannt. Seit Jahren beherbergt dieser "Lost Place" Geocaches. Der erste, den ich gefunden habe, befand sich oben am T-Träger, der nächste lag unten drin (Adventskalender), dann ein T5-er im Turm, aktuell gibt es eine Dose etwas außerhalb.

Unten drin ist nicht mehr viel von der Anlage zu sehen, da liegt inzwischen jede Menge Müll.

N 48 28.942 E 10 00.213

Danke für die Safari-Aufgabe in der Nachbarschaft, dogesu

Bilder für diesen Logeintrag:
Kalkofen Beimerstetten IKalkofen Beimerstetten I
unten drin im Gebäudeunten drin im Gebäude
Kalkofen Beimerstetten IIKalkofen Beimerstetten II