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Markgräfin Sophie Carolines 1. Fall

 Die Markgräfin wurde im Schloss bestohlen

von micha_de     Deutschland > Bayern > Erlangen, Kreisfreie Stadt

N 49° 35.869' E 011° 00.392' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 1.4 km
 Versteckt am: 18. Februar 2021
 Veröffentlicht am: 23. März 2021
 Letzte Änderung: 26. März 2021
 Listing: https://opencaching.de/OC1690C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

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Krimi-Text angezeigt und vorgelesen

Am Abend des 16.07.1770 fand, wie so oft im markgräflichen Schloss Erlangen, eine kleine Gesellschaft statt, bei der die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgetragen wurden.

Anwesend an diesem Abend waren die Gastgeberin Markgräfin Sophie Caroline, Professor Balthasar Schiller und seine Frau und die beiden Medizinstudenten Hayo von Grote und Jost Mendorff. Zugegen war auch die Gesellschafterin der Gräfin, Agnes Wittenzeller.

Nachdem die Gäste das Schloss gegen 23 Uhr verlassen hatten, bemerkte die Markgräfin das Fehlen ihrer Perlenohrringe, äußerst wertvolle Schmuckstücke, ein Geschenk ihres verstorbenen Mannes. Dass auch noch 500 Gulden aus ihren persönlichen Gemächern entwendet wurden, bemerkte sie erst am nächsten Morgen.

Da die Gräfin dem Zeitgeist sehr offen gegenüberstand, wurde ein junger Inspektor der Ordnungspolizei, der sich mit neusten Ermittlungstechniken und der Kriminalistik beschäftigte, mit dem Fall betraut.


Allgemeine Hinweise:

Dieser Cache entspricht inhaltlich dem gleichnamigen Adventure Lab und hat 5 Stationen und das Finale.

Im Video wird der komplette Text jedes Kapitels angezeigt und vorgelesen um den Zugang barriereärmer und spannender zu gestalten.

Die Wegpunkte habe ich möglichst passend zum Krimi gewählt.
Bitte die Öffnungszeiten des Schlossgartens beachten (6-20 bzw. 21 Uhr)

Die weiteren Teile des Krimis findest du im Checker. Wegen der Beschränkung der Textlänge beginnt das jeweilige Kapitel in der Beschreibung zum Wegpunkt.
Im Checker für die Final-Station gibt es mehrere Fragen, die sich auf die Orte oder den Text der einzelnen Stationen beziehen.

Vielen Dank an die Autorin Sabine Kohlert für diesen Krimi über die Markgräfin Sophie Caroline Marie.

Historische Info: Die Markgräfin lebte seit 1763 bis zu ihrem Tod 1817 im Erlanger Schloss.


Station 1:

Station 1: Im Gemach der Markgräfin Sophie CarolineInspektor Reichhart von Rechthal nahm in dem ihm angebotenen Lehnstuhl platz und öffnete seine Ledertasche. Die Markgräfin musterte ihn neugierig. »Ihr habt den Fall also wirklich aufklären können. Ich bin sehr gespannt.«

Der junge Inspektor nickte. »Ich bin sehr froh, dass ich eurer Durchlaucht, diese gute Nachricht überbringen kann. Eure gräfliche Hoheit möchtet sicher sofort wissen wer …«

Gräfin Sophie Caroline unterbrach ihn mit einer Geste. »Bitte bleiben Sie bei Gräfin und der normalen Anrede. Die Ohrringe sind wieder da?«

»Ich habe sie hier!«

»Und die 500 Gulden wurden sichergestellt?«

»475 Gulden, leider, – ein Teil des Geldes wurde bereits ausgegeben.« Verunsichert schaute von Rechthal zur Gräfin.

»Der oder die Täterin wurde festgenommen?«

»Bereits in Gewahrsam.«

Die Markgräfin lächelte. »Dann gönnen sie mir die Freude und verraten sie mir den Täter erst ganz am Ende. Ich lausche gespannt ihren Ausführungen und würde gerne meine eigenen Schlüsse ziehen. Vielleicht habe ich ja eine kriminalistische Ader.«

Erstaunt nickte Inspektor von Rechthal. Die Markgräfin war eine erstaunliche Frau. Nicht nur, dass sie ihn für diesen Fall engagiert hatte, sondern auch ihre aufgeschlossene und offene Art war für jene Zeit etwas Besonderes. Gräfin Sophie war keine Schönheit aber sie bestach durch ihren Geist, ihre Anmut und ihren Humor.

»Als ersten Verdächtigen möchte ich Professor Schiller ins Feld führen. Ein augenscheinlich äußerst renommierter Mann auf seinem Gebiet.« Der Inspektor überflog ein Dokument.

»Ein intelligenter Mann, führend in der Entwicklung und Forschung. Ich denke, er wird sich in der Medizin gewiss einen großen Namen machen«, antwortete die Gräfin.

»Das hofft er zumindest und dafür ist ihm jedes Mittel recht.«

Gräfin Sophie sah erstaunt auf.

»Professor Schiller hat große Pläne«, führte von Rechthal weiter aus. »Nicht nur, dass er schon seit geraumer Zeit im Hintergrund alle möglichen Fäden zieht, damit er der nächste Kanzler der Universität Erlangen wird, sein Ziel ist es auch, irgendwann in den Geschichtsbüchern zu stehen.«

»Ihren Worten und Ihrem Ton nach zu urteilen, ist Professor Schiller nicht der respektable Mann, der er vorgibt zu sein?« Die Neugier der Gräfin war geweckt.

»So ist es leider. Meine Nachforschungen haben Intrigen zutage gebracht, die ich Euch gerne näher erläutere, wenn Ihr dies wünscht.«

Gräfin Sophie nahm einen Schluck Tee. »Später, lieber Inspektor, später. Was aber wären die Gründe das Gold und die Ohrringe zu stehlen?«

Der Inspektor holte ein weiteres Dokument aus seiner Tasche. »Professor Schiller braucht dringend Geld. Die Forschung an seinem Herzmedikament wird nicht weiter von der Universität unterstützt. Auch Ihr habt Euch für seine Erläuterungen über die Wirkung von herzförmigen Blättern div. Pflanzen als Heilmittel für Herzleiden nicht wirklich interessiert – so habt Ihr mir in unserem ersten Gespräch von dem Abend erzählt.«

Die Gräfin nickte.

»Hättet Ihr ihm Geld für die weitere Forschung gegeben?«, wollte der Inspektor wissen.

»Nein, für so einen Unsinn, wohl eher nicht«, gab die Gräfin zur Antwort.

»Und das, erkannte Professor Schiller auch.«

»Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass der Professor infrage käme, jetzt kann ich es durchaus.

Das ist in der Tat ein Motiv für den Diebstahl.« Die Gräfin suchte im Gesicht des Inspektors nach einer Regung.

»In der Tat, Geltungs- und Machtstreben, ist sogar ein sehr großes Motiv. In diesem Fall wären die 500 Gulden sehr hilfreich.« gab der Inspektor der Gräfin recht.

»Und die Ohrringe?«

»Eine Aufmerksamkeit für seine Gemahlin – eine Frau die den kostbaren und schönen Dingen im Leben nicht abgeneigt ist, eher sogar sehr danach strebt. Von einem Professorengehalt, das zum großen Teil auch noch für die eigene Forschung verwendet wird, bleibt wohl nicht viel für solche Aufmerksamkeiten.«


So geht es weiter:
Begebe dich zu den Koordinaten und beantworte die Frage(n) im Checker.

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Station oder Referenzpunkt
N 49° 35.869'
E 011° 00.392'
Station 1: Im Gemach der Markgräfin Sophie Caroline

(siehe Cache-Beschreibung)
Station oder Referenzpunkt
N 49° 35.928'
E 011° 00.331'
Station 2: Neid als Motiv?

»Damit kommen wir auch schon zur nächsten Verdächtigen Adelina Schiller, der Frau des Professors.« Inspektor von Rechthal hatte die volle Aufmerksamkeit der Gräfin.
»Um mögliche Beweggründe zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen. Adelina Schiller, ist als Tochter reicher Edelleute zur Welt gekommen. ...
Station oder Referenzpunkt
N 49° 35.880'
E 011° 00.417'
Station 3: Die Eifersucht ist eine Macht

»Als dritte mögliche Täterin kommt ihre Gesellschafterin, Agnes Wittenzeller infrage.«
Die Markgräfin schüttelte den Kopf. »Ich höre mir gerne ihre Ausführungen an, aber diese unbescholtene junge Frau, war es auf keinen Fall.«
»Sie könnte es gewesen sein, glauben sie mir Eure gräfliche Durchlaucht.« Von Rechthal sah die Gräfin offen an.
...
Station oder Referenzpunkt
N 49° 35.904'
E 011° 00.482'
Station 4: Wer hoch sitzt fällt tief

Inspektor von Rechthal reichte der Gräfin ein Dokument. »Der nächste Verdächtige auf der Liste ist Jost Mendorff. Hier seht Ihr die Aufstellung seiner aktuellen Schulden.«
»Schon wieder geht es um Geld, was für Abgründe sich hier auftun.« Die Markgräfin überflog das Papier.
...
Station oder Referenzpunkt
N 49° 35.826'
E 011° 00.302'
Station 5: Der Drache im Schafspelz?

»Der letzte Verdächtige ist der Student Hayo von Grote.«
Die Gräfin unterbrach den Inspektor. »Diesen Mann mag ich am wenigsten. Er hat so eine anbiedernde Art. Schwänzelt ständig um den Professor, stimmt in allem zu, was Schiller so von sich gibt. Und schaute man ihn an, schlägt er die Augen nieder. Eine unangenehme Person.«
...
Parkplatz
N 49° 36.013'
E 011° 00.346'
Parkplatz Theaterplatz
Mo-Sa 08:00 - 19:00 gebührenpflichtig
Parkplatz
N 49° 36.065'
E 011° 00.511'
Katholischer Kirchenplatz
Wenige Parkplätze mit Parkscheibe
Werktags 8-18 h: 2 Stunden
Parkplatz
N 49° 36.005'
E 011° 00.438'
Einige Parkplätze rund um den Schlossgarten mit Parkscheinautomat.
Mo. - Sa. 8-19 Uhr
0,50 € = 25 Minuten / 3,60 € = 3 Stunden
Diese Preise gelten in der gesamten Innenstadt.
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

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Bilder

Station 1: Im Gemach der Markgräfin Sophie Caroline
Station 1: Im Gemach der Markgräfin Sophie Caroline

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Logeinträge für Markgräfin Sophie Carolines 1. Fall    gefunden 9x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 17. November 2021 danspataru hat den Geocache gefunden

Neben dem LabCache hab ich auch diese Version gemacht. Andersm aber auch cool. Ich danke für den Cache!

In: Münze 1 Ban - rot-gelb-blau

Out: nix

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 21. Oktober 2021 huberteff hat den Geocache gefunden

Bereits vor einer ganzen Weile - gefuehlt: im Sommer - ging es auf die Spur der Ereignisse um die Markgraefin, und um die Personen um sie herum. Fast zum Ende ging es dann leider nicht weiter weil wir das Finale nicht finden konnten. Nach einigem hin und her wurden wir vom Owner begleitet, und da zeigt sich das Finale dann auch. Sehr schoen gemacht!

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 15. Oktober 2021, 14:40 Bierfilz hat den Geocache gefunden

Vor einigen Tage sammelten meine Frau und ich alle Fakten zu diesem Fall. Da uns aber vor Ort die Zeit davon lief, setzten wir die Fakten in aller Ruhe zu Hause zusammen. Der Fall war für uns nun klar!!!

Heute sollten die Fallakten geschlossen werden! Doch, der Zugriff verzögerte sich erheblich. Es war einfach zu viel unerwünschtes Publikum am Zugriffsort. Das will man ja nicht unnötig erschrecken!

Also verschoben wir die Aktion , um später nochmals unser Glück zu versuchen. Nun war die Luft rein. Wir ahnten schon nach was zu suchen ist, doch der Herbst ist einfach eine ungünstige Zeit für so eine Suchaktion. Nach etwas längerer Suche konnten wir endlich zuschlagen.

Danke für die Prüfung unseres kriminalistischen Spürsinns!!!
Dafür vergebe ich gerne einen FAVO.

Bierfilz aus Nürnberg

gefunden 22. Mai 2021 DerBimi hat den Geocache gefunden

Den Kriminalfall hatte ich mir schon im vergangenen Jahr vorgenommen. Nun endlich war auch die Auflösung spielbar. Gewisse Details, die zur Überführung des Täters nötig waren, musste ich mir noch einmal ins Gedächtnis rufen. Die Ermittlungen konnte ich dann ziemlich schnell zu einem erfolgreichen Ende bringen.
Heute wollte ich mir noch die Belohnung abholen, doch die Suche nach dem Versteck gestaltete sich schwieriger als gedacht. Erst die Assistenz einer befreundeten Ermittlerin brachte den Durchbruch, den das Versteck ist zur Zeit bestens getarnt.
Vielen Dank für den schönen Bonus zu den, wie ich finde, sehr gelungenen Labs. Für das Gesamtpaket hinterlasse ich gerne einen Favoritenpunkt.

gefunden Empfohlen 13. Mai 2021 Grauloewe hat den Geocache gefunden

Eigentlich war ja für heute ein Regentag angesagt. Aber nachdem es dann doch trocken wurde haben wir uns spontan für eine kleine Schatzsuche in Erlangen entschieden.

Nachdem wir uns erstmal zwei Kügelchen Eis gegönnt hatten ging es in den Schloßgarten, wo wir den spannenden Krimi um die gestohlenen Perlenohrringe der Markgräfin Sophie Caroline verfolgten. Die Lab-Stationen waren gut zu lösen, aber die Fragen für den Bonus hatten es in sich. Am Ende lagen wir aber nur bei einer Lösung falsch und auch das ließ sich schnell korrigieren.

Das war mal ein richtig schöner Labcache der etwas anderen Sorte und der Bonus war auch eine Herausforderung. Das Versteck war dann natürlich das Highlight [:D] Das ist uns auf jeden Fall ein dicker blauer Punkt wert, hat großen Spaß gemacht. Vielen Dank an micha_de!
Die Grauloewen