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Herbst - Der Graf von Seisenburg

von npg     Österreich > Oberösterreich > Steyr-Kirchdorf

N 47° 56.036' E 014° 02.011' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:50 h   Strecke: 3.5 km
 Versteckt am: 21.02.2007
 Gelistet seit: 22.02.2007
 Letzte Änderung: 20.03.2026
 Listing: https://opencaching.de/OC2F5D
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Änderung Listing/Variablen/FinalMärz 2026
 
Dies ist ein Cache aus der Serie Frühling , Sommer , Herbst, Winter und Bonuscache, welche Andy von Ant & Smurf zum Geburtstag gewidmet ist. In den jeweiligen Caches findet Ihr Hinweise für den Bonuscache.


Warum ich so zittere? Gib mir nochwas von dem edlen Rebensaft und ich erzähls dir ...

Einst lebte ein reicher, aber sehr geiziger Graf auf der Seisenburg . Am liebsten zählte er tagaus,tagein sein Gold, die er in großen Truhen im Kellergewölbe aufbewahrte.

So begann die Geschichte, welche mir zu Ohren kam....

Gierig leuchteten seine Augen, wenn er ins Gewölbe hinabstieg und sich die Hände ob seines Reichtums rieb. Die Bauern haßten den Grafen, denn er ließ ihnen kaum das nötigste zum Leben.
Eines Tages im Spätherbst machte sich ein Bauer auf den Weg zur Burg um den Grafen sein Leid zu klagen.

Sollte was wahres daran sein? Also machte ich mich eines schönen Herbsttages - am Jahrestag des Ereignisses - von N47 56.036 /E014 02.011 auf ,das Geheimnis zu ergründen....
Hier begann sein Weg... Gen Süden er schritt gut 400m - als ihm plötzlich einer Vision gleich lebensgroß Jesus erschien. Er deutete ihm den schottrigen weg bergan zu folgen. Ein paar Meter später erblickte er ein Bildnis des jungen Jesu ...die zweite Ziffer auf dem Bilde war R.
„Herr, meine Frau und meine zwei kleinen Kinder sind schwer krank. Wenn ich die ganze Milch abliefere, müssen sie sterben.“ Wutentbrannt schrie der Graf: „Was kümmern mich den Weib und deine Kinder? Ich brauche die Milch für meine Hunde!“

Stetig bergan...eine Kreuzung bei einer steinernen Mauer.. ich folge nicht dem direkten Weg sondern biege links ab.

Der Bauer flehte um Erbarmen, doch der grausame Graf hetzte seine Hunde auf ihn. Sie rissen ihm die Kleider vom Leib und fügten ihm schmerzhaften Wunden mit ihren scharfen Zähnen zu.

Bei N47 55.780/E014 02.248 erreiche ich neuerlich eine Kreuzung. Verwirrt blicke ich mich um- da eine  Markierung... dieser folge ich. Bald darauf ein Jäger mit Hut und Gewehr stoppt mich. Wohin ich wolle...Zur  Seisenburg antworte ich. Auf dem Schild da neben dir kommt ja  der Buchstabe E H mal vor ? - hä??? Was,Wirklich?...meint er und will mich auf eine Erfrischung einladen- vielleicht später antworte ich.


Der Bauer, der nur mit großer Müh und Not sein Leben retten konnte, verfluchte den hartherzigen Grafen – und die Strafe Gottes blieb nicht aus.....

Nicht allzuweit verzweigt der Weg erneut - ich folge dem schmalen Steig. Kurz darauf begegnet mir Martin und winkt mir freundlich zu. Schmal ist nun der Weg- bevor ich erneut auf den breiten Weg komme erblicke ich  etwas seltsames metallisches mit einem Pfeil- ziemlich verbogen...ich inspiziere...entdecke DINospuren- seltsam ..und erhabene Zahlen und Buchstaben auf etwas silbrigem... Die silbrige Ziffer B kommt zweimal bei dem vergilbten Dino vor.


Als der Graf in dieser Nacht wieder zu seinen Schätzen in das Kellergewölbe stieg, stürzte er über die steilen Stufen hinab in den Keller. Da lag er nun zwischen seinen Schätzen und konnte sich nicht mehr bewegen.

Erneut auf dem schmalen Weg - weit kann es nicht mehr sein. Da-ichstehe vor einem breiten Graben und erblicke auf der anderen Seite den letzten Anstieg  zur Burg...Ob ich da je hinüberkomme? In meiner Verzweiflung erblicke ich . H+Fo - nunmehr inkognito -auf der anderen Seite -ich fasse Mut . Sie begleiten mich noch bis zur zweiten rot-weißen Markierung nach dem Graben. "Fünf,sechs Bäume weiter siehst du eine Inschrift am Baum -merk dir die Ziffer vor der 0 als T.

Kurz darauf treffe ich sie noch einmal und sie leiten mich sicher über den tiefen Graben.

Mit letzter Kraft rief er nach seinem Diener und befahl ihm, die Hunde zu töten, denn sie sollten ihn nicht überleben. Aber auch seine geliebten Schätze vergönnte er niemanden. Und so wies er den Diener an, diesen in die Häute der Hunde einzunähen und in einer finsteren Ecke des Burghofes zu vergraben. Angsterfüllt führte der gehorsame Diener die letzten Befehle seines sterbenden Herrn aus.

Ich erreiche die Burg, schleiche mich heimlich hinein..  eine Tür und ein Gang mit 3 Bögen -ich nehme den kleinen Durchgang rechts daneben- erblicke wie zu Beginn Jesu oben - eile die E Stufen hinauf zu ihm..und wäre mit dem nächsten Schritt in einen dunklen Abgrund gestürzt!- man sollte ein Gitter hier anbringen..

Als man diesen zu Grabe trug, erhob sich ein furchtbarer Sturm. Es hörte sich an, als heulten die Hunde des grausamen Grafen. Der Schatz aber blieb bis heute unauffindbar.

Da unten  ,eine Gestalt : 'Mein Schatz...'
.....der Graf? der Graf!..... ich geriet in Panik .... es ist wahr!....und lief so schnell wie noch nie in meinem Leben aus der Burg  - dort die Holzhütte !...vielleicht Hilfe....-ah der Wächter der Burg ....gerettet.... es plätschert- ein Brunnen...ein schwarzer waagrechter Balken mit Buchstaben links der Tür  fällt mir auf- der 3 minus dem 4 Buchstaben darüber ergibt seltsamerweise S - ach, ja ich sollte mir jetzt einen Entspannungstrunk gönnen.

Ah! -Es soll ja noch einen Schatz dort geben... der sich bei N47 55.HER und E014 02.BST befindet, aber ich werde denn wohl nie...

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Svany: nz orfgra iba qre erpugra Frvgr

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Logeinträge für Herbst - Der Graf von Seisenburg    gefunden 4x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 18.08.2013 mike3000 hat den Geocache gefunden

Heute Gemeinsam mit brandy 1965 auf Ritterspuren unterwegs. Obwohl wir nicht den vom Owner gewollten Aufstiegsweg genommen haben, aufgrund eines nicht gefundenen Brunnens, kamen wir trotzdem auch zur silbernen Zahl und auf den richtigen Weg zur Burg. Auch dort fanden sich nach einiger Suche die letzten Hinweise, die uns dann zur Dose führten. Danke fürs zeigen... DFDC!

gefunden 17.02.2008 pantani98 hat den Geocache gefunden

Tolle Wanderung durch den Wald zu einer sehr schönen Ruine

gefunden 10.04.2007 oe5reo hat den Geocache gefunden

nach der rinnerbergerklamm hab ich mich zum GRAFEN aufgemacht.

obwohl ich schon fast 30 jahre in der nähe wohne muss ich (zu meiner schande) eingestehen dass ich noch nie auf der seisenburg war. aber das hat sich ja heute geändert!

der weg zur burg war schnell gefunden und die npg-beschreibung ist sehr gut. die ersten rätsel waren schnell und einfach gelöst.

nur für E habe ich eine falsche zahl notiert ... daher stellte sich auch kein erfolg bei der suche ein! ich war schon am rückweg, da fand ich doch noch die richtige zahl --> wieder rauf und dann schnell gefunden! kein mensch war heute unterwegs ... ideal zum cachen.

vielen dank für den super-cache in dieser schönen gegend.

IN: Ball
OUT: Pooh Bär

oe5reo

gefunden 24.02.2007 PPete hat den Geocache gefunden

Als krönenden Abschluss des heutigen Cachewandertags noch den geizigen Grafen besucht! Eigentlich alles problemlos zu finden, eine sehr erfrischende Runde rauf zur Ruine. Ist eigentlich interessant wie schnell der Verfall dieser Ruine von Statten ging, auf dortigen Postkarten sieht man das Objekt ja noch in bester Blüte.
Kurz vorm Heben wieder mal auffällige, suchende Personen in unmittelbarer Cachenähe gesehen. Es waren die juha1en 😁!
War sehr nett Euch kennengelernt zu haben und lustig so über die eine- oder andere Cachestory zu plaudern.
Nachträglich auch von mir "Herzliche Glückwünsche" an Andy!!
thx npg, lg PPete.

Hinweis 22.02.2007 npg hat eine Bemerkung geschrieben

In diesem Jahr konnte sich ja der Herbst erstaunlich lange halten:

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt im warmen Golde fließen.

....so blieb uns der eiskalte Todeskuss der Schneekönigin bisher erspartKiss:

Weh mir, wo nehm' ich, wenn Es Winter ist, die Blumen,
und wo Den Sonnenschein Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde Klirren die Fahnen.

um direkt überzugehen in .

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück.

um dann den Kreislauf zu beenden...

Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze,
und von den Auen dränget uns die Glut; doch dort am Wasserfall,
am Felsensitze erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.

 So im Lauf der 4 Jahreszeiten-

Alle viere, mehr und minder, Necken wie die hübschen Kinder

Oh, was wollt ich ...ahja,drobbed TB