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Die Dohnaische Fehde

 Auf der Flucht mit dem Burggrafen Jeschke

von RichiDD     Deutschland > Sachsen > Sächsische Schweiz

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 57.312' E 013° 51.469' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 2.2 km
 Versteckt am: 27. November 2007
 Gelistet seit: 27. November 2007
 Letzte Änderung: 10. Oktober 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC4A3D
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung    Dansk  ·  Deutsch

DIE DOHNAISCHE FEHDE


Die Auseinandersetzung begann 1385 bei einem Dresdner Adelstanz zunächst als persönlicher Streit zwischen Hans von Körbitz und dem jungen Burggrafen Jeschke. Nachdem Jeschke ungeniert mit Körbitz` Frau flirtete, stellte dieser ihm ein Bein, worauf der Dohnaer mit einer Ohrfeige reagierte. Nickel von Köckeritz beschrieb diesen Vorfall 1482 wie folgt: Der erste unwille hadt ein anfangk: es war einer von Korbs, der schlug dem jungen her Jeschken ein beyn under uff dem tantzhawse zu Dresden, so slugk her Jeschko Korbs uffs mawl.

Wilhelm I.(Einäugige) nutzte den persönlichen Streit zwischen Hans von Körbitz und Jeschke von Dohna, um die reichsunmittelbare Burggrafschaft der Donins seiner Herrschaft zu unterwerfen.

Im Spätsommer 1401 beginnt er mit der Belagerung der Burg Dohna. Diese hält sich fast ein Jahr. Am 16. Juni 1402 stellt der Markgraf vor der Burg eine Urkunde aus. Drei Tage später fällt die Burg und hier beginnt die abenteuerliche Flucht des Burggrafen Jeschke auf der er sein gesamtes Vermögen verlor.
Es wird überliefert das es Jeschke auf seiner Flucht nach Weesenstein gelang einen Teil seines Schatzes zu verstecken.

Begeben wir uns auf eine Zeitreise vielleicht können wir das Versteck Jeschkes finden.

Im Morgengrauen des 19. Juni 1402 erscheint Markgraf Wilhelm der Einäugige mit seiner Schaar den dritten Tag vor der Burg bei
N 50° 57,240
E 013°51,341

Von dort erblickt er den Burggrafen Jeschke auf 220° in 79,44 Stab Entfernung.


Dieser, sichtlich zermürbt ob der jahrelangen Auseinandersetzungen beschließt, in der sich hinter ihm befindlichen Örtlichkeit mit A Buchstaben und aus B zusammengesetzten Wörtern bestehend, noch einen stärkenden Schluck zu nehmen und dann die Flucht zu wagen.
Unterwegs versteckt er noch in einem Burgwall eine kleine Schatztruhe mit Münzen für seinen Bruder Otto Heyde III. damit dieser nicht mittellos ist bei
N 50° 57, (A*A+B+B)
E 013° 51, (B) (B+1) (B+3)


Haben wir Ottos kleine Schatztruhe finden wir darin C deutsche Pfennige und D böhmische Kronen.
Jeschke setzte unterdessen seine Flucht nach
N 50° 57, (D)
E 013° 51, (C)

fort.
Dort verlor er seine Helmzier und damit auch sein Glück welches in der Helmzier prangte.
Das Glückssymbol hat E Buchstaben.
Ungeachtet dieses bösen Ohmens schleppt sich Jäschke mit der großen Schatztruhe weiter nach
N 50° 57, (D)
E 013°51, 0 (E*E+1)


Er entdeckt ein Schild das nach genauer Betrachtung den weiteren Fluchtweg weist.


Schweißüberströmt kommt Jeschke an diesem Punkt an und lässt sich auf etwas fallen um sich auszuruhen.
Er ist zu langsam mit der Schatztruhe und die Häscher sind ihm auf den Fersen. Er entscheidet seinen Schatz zu verstecken und die Flucht ballastlos fortzusetzen. Seht Euch Jeschkes Ruhepunkt genau an. Er hinterließ, seiner Zeit weit voraus, einen Hinweis um den Schatz zu finden.


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Logeinträge für Die Dohnaische Fehde    gefunden 19x nicht gefunden 2x Hinweis 3x

gefunden 17. Februar 2013 mispi hat den Geocache gefunden

Nun, dieser Cache beschäftigt mich in größeren Abständen schon eine ganze Weile, wusste ich doch um den ungefähren Standort. Heute war es wieder einmal so weit und ich konnte mit des Besitzers Hilfe den letzen Hinweis des Jeschken feststellen und dann zur Schatztruhe zu gelangen. Diese wurde dann fix entdeckt. Sehr schöne Geschichte, danke an J.S.
mispi

gefunden 31. Juli 2012 Drudenfuss hat den Geocache gefunden

Schon vor langer Zeit dem Fluchtweg des Burggrafen gefolgt, aber leider verlor sich für mich die Spur am Schild .
Den weiteren Weg konnte ich trotz mehrmaligen verzweifelten Versuchen nicht nachvollziehen . Bei meiner bisher letzten Aktion traf ich sunny opossum, der auch nicht weiter wußte.
Zu Hause immer wieder die Litanei des Listings heruntergebetet bis eine Erleuchtung ins Gehirne einschlug - sollte etwa.....??
Heute nun dem Blitzgedanken bis zu Jeschkes Ruhepunkt und dann darüber hinaus gefolgt.
Immer das Spoilerbild vor Augen, jeden möglichen Stein visuell abgetastet - das hat seeeehr lange gedauert - und dann endlich den Schatz geborgen.
Danke für den Geschichtsunterricht und die schöne Runde. Dafür 3.5 Sterne.

Gruß vom Drudenfuss

gefunden 07. Juli 2012 Fröschlie hat den Geocache gefunden

Da konnte ich, dank Luxx777 etwas abkürzen.
Der Final lag heut estwas etwas im Feuchten.Auch das Logbuch ist leicht feucht.

Vielen Dank fürs zeigen, Fröschlie.

Hinweis 10. Oktober 2011 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Ankündigungsgemäß erfolgt hier nun die Archivierung. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über die Funktion "Cache bearbeiten" erfolgen.

mic@ (OC-Guide)

Hinweis 03. Oktober 2011 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Den vorliegenden Logs und vorliegenden Meldung zufolge ist der Cache weg. Der Owner sollte hier dringend vor Ort erscheinen und die Lage überprüfen, bis dahin setze ich den Status auf "Momentan nicht verfügbar". Sollte binnen Wochenfrist (10.10.2011) keine Rückmeldung erfolgen, werde ich den Cache archivieren.

mic@ (OC-Guide)