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Virtueller Geocache
Hylliger Born und 4 Quellen

 Kleiner virtueller Cache im Herzen Bad Pyrmonts

von biboleck30     Deutschland > Niedersachsen > Hameln-Pyrmont

N 51° 59.170' E 009° 15.284' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:20 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 17. August 2011
 Gelistet seit: 17. August 2011
 Letzte Änderung: 17. August 2011
 Listing: http://opencaching.de/OCCF6C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung    Deutsch  ·  English

Ihr befindet euch hier in der Innenstadt Bad Pyrmonts, einem recht bekannten Bad unmittelbar an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Der Bad-Titel schmückt Bad Pyrmont vor allem aufgrund des Wassers, welches natürlich an die Oberfläche kommt. Dabei ist erstaunlich, dass viele unterschiedlich schmeckende Wässer aus einem Talkessel kommen. Probieren könnt ihr die Wasservielfalt in der Wandelhalle.
Hier geht es jedoch wie typisch für einen solchen Cache erst einmal um die geologische Bildung.

Kurz die Logbedingungen, bevor die Lesestunde losgeht:  :)

ACHTUNG: Hängt ihr die Zahlen hintereinander, so ergibt sich ein Kennwort mit dem ihr loggen könnt.
1. Fertige gern ein Foto von dir vor dem Hylligen Born an, auf dem du von vorn oder hinten oder der Seite mit GPS-Empfänger zu sehen bist. Schicke dies an biboleck30@googlemail.com zusammen mit den Antworten auf folgende Fragen.
2. Du findest drei Infotafeln an einem Ständer und eine an einem Brunnen. Zunächst geht es um die Tafeln am Ständer. Wie viel hat der Säuerling als Gesamtlösungsinhalt (A=?) und wieviel Kohlenstoffdioxid ist enthalten (B=?).
3. Wann wurden die römisch-germanischen Quellopfer in den Brunnen nebenan gelegt? (C=kleinere Zahl, D=größere Zahl)
4. Wann wurde der Augenbrunnen entdeckt? (E=?, Jahr?)
5. Welche Form ist auf der Infotafel "Geomantische Kunstwerke" in blau hervorgehoben? (F=Kreis (1), F=Quadrat (2), F=Kreuz (3), F=Rechteck(4))

Nach Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Pyrmont) gibt es schon eine sehr lange Geschichte die Pyrmont mit Wasser und Kurgästen (auch in damaliger Art und Weise) verbindet:

Schon die Römer und Germanen kannten und nutzten die Pyrmonter Heilquellen. Das ist durch ungefähr 300 bronzene Fibeln, drei römische Denare und eine provinzialrömische emaillierte Schöpfkelle belegt, die im Jahr 1863 bei Bauarbeiten an der Brodelquelle entdeckt wurden. Seine Blütezeit zu römisch-germanischer Zeit hatten die verehrten Quellheiligtümer etwa vom Ende des zweiten Jahrhunderts bis zum Anfang des dritten Jahrhunderts vor Christi.

So strömten zum Beispiel 1556/57 rund 10.000 Menschen aus ganz Europa nach Bad Pyrmont. Schon damals wurde die Bezeichnung Wundergeläuf geprägt, heute versucht ein Verein mit wechselndem Erfolg an einen bestimmten Fürstensommer zu erinnern. Die Hoffnung der Heilsuchenden richtete sich auf die vermuteten Wirkungen der Quellen.

Nebenbei bemerkt sei an dieser Stelle, dass wir einen recht hübschen Kurpark besitzen. Zudem haben wir mit dem Palmengarten von Frühjahr bis Herbst die größte Palmenfreianlage nördlich der Alpen. Andere Cacher aus der Region haben mit Earthcaches auf die Dunsthöhle und die Erdfälle aufmerksam gemacht. Als meine Großmutter, Baujahr 1907, noch Schülerin war, teilte sich von einem Tag auf den anderen die Erdfälle in die heutigen zwei Erdfälle. Vorher war da nur einer zu sehen. Mittlerweile ist die Umgebung dort so vom Absacken betroffen, dass unlängst die Straße zum Schützenheim verlegt werden musste.

Neben dem Brunnenarzt Seip, Hufeland, kamen weitere Prominente und adelige Kurgäste ins Bad. Nach Hufeland ist mittlerweile auch ein Schwimmbad benannt mit großzügiger Wellnesslandschaft. Wer es günstiger mag, kann in die Pyrmonter Welle gehen.

Wir haben folgende Quellen am Ort zu bieten, aus der Trampelquelle oberhalb des Hylligen Borns kann man sogar Wasser in recht guter, eisenhaltiger Qualität direkt zum Trinken abzapfen.

17 Quellen sind bekannt: Alter Badebrunnen, Augenbrunnen, Brodelbrunnen, Friedrichsquelle, Hylliger Born,  Helenenquelle, Hufelandquelle I und II (Letzere: Schäferquelle), Ibergquelle, Luisenquelle, Neubrunnen, Salinenquelle, Säuerlingsquelle, Steinmeierquelle , Trampelquelle und  Wolfgangquelle I und II lieferten oder liefern Wasser.

Aus der Dunsthöhle kommt hingegen nur Kohlendioxid.

 

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Weserbergland / Schaumburg-Hameln (Info)

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Logeinträge für Hylliger Born und 4 Quellen    gefunden 1x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 27. Oktober 2013, 16:14 hannahhimbeer hat den Geocache gefunden

Nach dem Kaffee trinken noch schnell gelöst :)