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Virtueller Geocache
Die Geschichte der Statuen

 Der Cache mit Fakt und Fiktion

von pirate77     Deutschland > Bayern > Regensburg, Kreisfreie Stadt

N 49° 01.234' E 012° 05.715' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:15 h 
 Versteckt am: 16. August 2013
 Veröffentlicht am: 17. August 2013
 Letzte Änderung: 17. August 2013
 Listing: https://opencaching.de/OCFE3E

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Zeitlich
Saisonbedingt
Listing

Beschreibung   

 


Dies ist ein Safari-Cache, das heißt, er kann an verschiedenen Orten gelöst werden.
Die angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.


 

Überall findet man die ein oder andere Statue von Menschen die etwas bewegt haben oder anderweitig für den Ort wichtige Dinge erreicht haben.

Die Aufgabe lautet:

  • Finde eine Statue die einen realen Menschen darstellt (jede Statue darf nur einmal verwendet werden)
  • Weise den Besuch mittels Foto der Statue und dir oder deinem GPS nach
  • Erzähle etwas zu der Statue, 2- 3 Sätze (Bitte keine Wikipedia-Kopien, Links zu Wikipedia sind aber kein Problem)
  • Erzähle die Geschichte des Piraten weiter und binde die dargestellte Person irgendwie mit ein. Einfach 2-3 Sätze (gerne auch mehr) verfassen.

Logs die nicht den Anforderungen entsprechen, werden gelöscht (aber man bekommt Zeit zum Nachbessern). Niemand erwartet literarische Höchstleistungen. Keine Angst, einfach drauflos schreiben ;)

Viel Spass beim Loggen und lesen!

Happy Opencaching!


Beispiel:

Die Statue

In Regensburg beim Fischmarkt, in Nähe der Piratenhöhle, steht die Statue des Don Juan de Austria. Wikipedia. Koordinaten N 49°01.234 E 012°05.715

Er war ein Sohn von Kaiser Karls des fünften und einem Regensburger Gschpusi (aussereheliches Verhältnis) namens Barbara Blomberg.

Er befehligte unter anderem die Spanische Flotte und war Stadthalter der habsburgischen Niederlande.

Mit Regensburg verbindet den Guten nicht sehr viel, aber die Regensburger sind stolz wie Oskar dass eine Ihrer Bürgerinnen den Kaiser erfolgreich bezirzt hat.

 

Die Piratengeschichte

Es war einmal ein furchtloser Piratenkapitän. Er eroberte viele Städte, Länder, Schiffe und Prinzessinen, aber auch wertlose Strände und Barden.

Seine geraubten Schätze häufte er auf seiner geheimen Schatzinsel an. Niemand erfuhr jemals die genauen Koodinaten.

Sein grösster Feind war der Don Juan de Austria. Seit der Pirate dessen Schwester entführt und gegen viel Lösegeld verkauft hatte, machte der Schwerenöter gnadenlos Jagd auf den Piraten. Aber der Pirate war - manchmal mit viel Glück - immer schneller als sein Verfolger. Bis eines Tages...



Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Jraa qve mhe Trfpuvpugr tne avpugf rvasäyyg - abgsnyyf qra Cvengra Sentra!

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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Bilder

Don Juan de Austria
Don Juan de Austria
Don Juan de Austria
Don Juan de Austria
Tafel zum Don Juan de Austria
Tafel zum Don Juan de Austria

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Logeinträge für Die Geschichte der Statuen    gefunden 45x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Empfohlen 10. Januar 2019 Elbschnatz hat den Geocache gefunden

Mein Log der "Safari Buch auf Buch" OC13193 kommt mir hier in den Sinn, damit ich einen Anknüpfungspunkt zum Piratenabeteuer herstellen kann, denn seit über einem Monat hat sich hier nichts getan.
Auch der Owner selbst könnte mal eine Fortsetzung beitragen. Hier erst mal meine Eigenkopie:


In Dresden auf der Brühlschen Terrasse befindet sich ein Ludwig-Richter-Denkmal, wo der große Maler ein Buch bzw. seine Skizzenmappe auf dem Schoß hält.

N 51 03.165 E 013 44.636

Er wollte uns gerade porträtrieren. Da wolllte ich ihn natürlich nicht stören und schon gar nicht die Aufmerksamkeit der vielen hier flanierenden Muggel auf mich ziehen. Denn ich hätte ja über den Zaun steigen müssen und somit Hausfriedensbruch begehen müssen. Das wollte ich alles nicht wegen eines Geocaches. Es soll ja schon welche gegeben haben, die Leben und Gesundheit riskieren. Zu denen gehöre ich aber nicht.

Da habe ich also das Buch ( Mario Sempf - Dresden zum Gruseln ISBN 978-3-938932-43-8) mit ins Bild gehalten. Das Buch habe ich dann unter den Zaun gelegt. Es dauerte nur ganz kurz, da kam eine Frau vorbei und nahm es mit.

P.S. Es war die Meinige, die sich mal kurz aus unserem Zweierteam ausloggte, denn das Buch hatten wir ja selbst noch nicht gelesen.


Nun weiter mit den Piraten:

Da saßen sie nun mitten auf dem großen Platz wie ein Häufchen Unglück. Daneben lag das erschlaffte Luftschiff. Es war ein heller freundlicher Morgen und die ersten Gemüsehändler bauten ihre Stände auf. So nach und nach füllte sich der Platz und die Leute wunderten sich, daß dort so ein komisches Ding rumliegt. Die Piraten, die sich nun nicht mehr dem Reiterstandbild nähern konnten, waren nun von einer großen Menge neugieriger Menschen umringt. Nur äußerst wortkarg beantworteten sie die Fragen. Die Händler gaben ihnen kostenlos Speis und Trank in der Hoffnung, daß sie etwas gesprächiger werden. So breitete sich die Kunde des neuesten Ereignisses in der Stadt aus. Als der Maler Ludwig Richter, der auf der anderen Elbseite auf der Brühlschen Terrasse sein Domizil hat, davon erfuhr, wurde er sehr hellhörig und sammelte die Informationen der Passanten, denn ihm schwebte eine künstlerische Vision vor. Erst im vorigen Jahr hatte er das weltberühmte Gemälde mit der Überfahrt am Schreckenstein geschaffen. Seine neue Idee, die jetzt Gestalt annahm, sollte heißen "Notlandung Außerirdischer in Dresden". Er schnappte sich seinen Skizzenblock und sein Gehilfe kam mit der Staffelei und den Farben nach. Als er, von der Augustusbrücke kommend, sich dem Neustäter Markt näherte gab es plötzlich kein Weiterkommen mehr, denn das ganze Areal war von der kurfürstlichen Garde abgesperrt. Später erfuhr er, daß der kurfürstliche Bote, der mit der "Meißner Fummel" in der Tasche, diesmal eine Eildepesche von Meißen, ohne Einkehr in eine Weinstube, nach Dresden brachte. So waren die Piraten verhaftet und lagen schon im Kerker, der Festung gegenüber.


Dieser, so gesehen unglückliche, Umstand ist schuld daran, daß die Menschheit auf das weltberühmte Gemälde "Notlandung Außerirdischer in Dresden" verzichten muß.

Bilder für diesen Logeintrag:
Ludwig RichterLudwig Richter
BelegfotoBelegfoto

gefunden 06. Dezember 2018 Elbschnatz hat den Geocache gefunden

In Dresden am Neustädter Markt steht das Reiterstandbild Augusts des Starken - der Goldene Reiter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Reiter_(Reiterstandbild)

N 51 03.490 E 013 44.482


Lange mußten die Piraten nicht warten. Einer ihrer Späher hatte gesehen, daß gerade unterhalb der Burg ein Elbkahn mit Kisten beladen wurde. Er bestach einen der Packer und erfuhr, daß es eine Lieferung weißes Gold sei und bei Tagesanbruch nach Torgau in das Schloß gebracht werden sollte.
Die Nacht hatten die Piraten genutzt und die Gierseilfähre an der Güldenen Aue überfallen. Wider allen Schiffahrtsvorschriften verbrachten sie die Fähre an das linke Elbufer und machten sie fest. Dann spannten sie das Seil, was nun den Fluß querte. Im Morgenrot kam das Porzellanschiff und verfing sich wie gewünscht am Seil, wo die Piraten schon lauerten.
Im Handumdrehen war das Schiffchen geentert und die schwache Besatzung ins Wasser geworfen. Die gierigen Piraten brachen alle Kisten auf und waren maßlos enttäuscht. Teller, Tassen, Kannen - lauter Geschirr war in den Kisten. Sie zerschlugen vor Wut alles, besonders als sie manchen goldenen Henkel abbrachen und merkten, daß das Gold nur aufgemalt war.

Die Schiffer konnten sich alle an das Ufer retten und der Kräftigste lief und konnte die Burgwache alarmieren. Als die ersten Reiter auftauchten, konnten sich die Piraten gerade noch in den Ufergebüschen verstecken. So verfolgten die Reiter den die Elbe hinuntertreibenden Kahn, denn das Seil hatten die Piraten noch gekappt.

Nun kam der Luftschiffer Hans von Ziller, der auf einer Probefahrt war, mit seinem Zeppelin das Elbtal herauf. Von Ziller wollte neu entwickelte Motoren testen. Der Backbordmotor hatte das Kühlwasser verloren und war dadurch ausgefallen. Die Luftschiffer landeten auf der Elbwiese, um aus dem Fluß Wasser zu holen. Die Piraten sprangen aus dem Busch in den Zeppelin hinein. Der Kapitän mußte mit an der Kehle sitzendem Messer starten. So tuckerte das Luftschiff in geringer Höhe weiter das Flußtal hinauf. Ausgerechnet über Dresden fiel der andere Motor auch noch aus und der Zepp war nicht mehr zu lenken. Eine Windböe trieb es auf den Rathausturm zu, wo die Finger des Goldenen Rathausmannes ein Loch in die Hülle rissen. Nun ging es abwärts. Der Wind blies sie noch über die Elbe hinüber und auf dem Neustädter Markt ging es zu Boden. Die Piraten waren starr vor Staunen, als sie den Goldenen Reiter erblickten. Hans von Schiller hat sich derweil aus dem Staub gemacht.

Bilder für diesen Logeintrag:
Goldener ReiterGoldener Reiter
Goldener RathausmannGoldener Rathausmann

gefunden 02. November 2018 Fritzezippel hat den Geocache gefunden

Hans von Schiller in Zeppelinheim.

 

Hans von Schiller war ein Luftschiffer, der auch noch Ferdinand von Zeppelin persönlich kennen lernte. Eigentlich hätte er auf der Hindenburg mitreisen soll, da er sich aber verspätete kam er nicht mehr an Board und überlebte somit. Er war außerdem auch noch erster Bürgermeister des Ortes Zeppelinheim.

 

 

Nachdem die Piraten in Meißen das Gold erobert hatten mussten sie fliehen. Niemand würde vermuten, dass sie in einem Luftschiff fliehen würden. Hans von Schiller wurde dazu entführt und dazu gezwungen sie mit einem Zeppelin weit weg zu fliegen.


Bilder für diesen Logeintrag:
Hans von SchillerHans von Schiller

gefunden 29. Oktober 2018 Elbschnatz hat den Geocache gefunden

An der Porzellanmanufaktur in Meißen steht das Denkmal für Johann Friedrich Böttcher, der im Rufe stand, Gold zu machen.

N 51 09.387 E 013 27.836

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_B%C3%B6ttger

Daß damit kein echtes Gold gemeint war, wußten die Piraten natürlich nicht. Sie ließen sich, wohlversehen mit Speis und Trank, mit ihrem Schiff von Braunschweig in die Oker und von dort über mehrere Flußabschnitte immer mit der Strömung treiben bis sie zuletzt von der Weser ins Meer gespült wurden. Da gerade Westwind herrschte, hatten sie es wieder sehr bequem und sie segelten fast vor dem Wind ostwärts.

In Cuxhaven in einer Hafenkneipe hörte der Käpt'n was munkeln vom Goldmacher Böttcher in Sachsen, der schon fabrikmäßig das Gold herstellen sollte. So faßten die Piraten einen neuen Entschluß und segelten in die Elbemündung hinein, denn soviel hatten sie in Erfahrung gebracht, daß die Goldmacherstadt an diesem Fluß liegen soll.

In einer Hamburger Hafenkneipe wurde ihnen dann gesagt, daß sie bis Meißen fahren müßten. Die Fahrt dahin war beschwerlich und dauerte etliche Wochen. Teils konnten sie segeln und oft mußten sie rudern oder ihr schiff vom Ufer aus ziehen. Ab und zu halfen auch die Boomätscher. Aber auch nicht umsonst. So kamen sie ziemlich abgebrannt in Meißen an.

Ein ausgesandter Späher berichtete, daß das Weiße Gold streng bewacht auf dem Meißner Burgberg in den tiefen Kellern der Albrechtsburg lagere. Aber zu gewissen Zeiten sollten ganze Wagenladungen die Burg auf den Poststraßen verlassen. Die Piraten, nicht dumm, vermuteten richtig. Nicht nur auf dem Landweg wurde das Weiße Gold transportiert, sondern hin und wieder auch auf dem Wasserweg. Das war ja ihr Element und sie brauchten nur noch abzuwarten, bis wieder ein Kahn auf die Reise geschickt wurde.

Bilder für diesen Logeintrag:
BöttcherdenkmalBöttcherdenkmal
BelegfotoBelegfoto

gefunden 27. September 2018 Der Schrat hat den Geocache gefunden

An dieser Stelle kommt Carl Friedrich Gauß aus der alten Hansestadt Braunschweig ins Spiel, der die Koordinaten vom Kopf auf die Füße stellt.

N 52 16.319 E 010 31.356

Von seinem Gaußberg aus hat er die Piraten schon von Weitem heransegeln sehen. Gauß wurde nur wenige 100 m von hier geboren und lebte dort lange Zeit bis zu seinem Umzug nach Göttingen. Er war genialer Mathematiker und seine Erfindungen, Methoden und Ideen füllen ganze Bücher. Er arbeitete als Professor für Mathematik und ist Erfinder der modernen Koordinatensysteme. Nebenbei hat er die Landvermessung revolutioniert, die Telegrafie erfunden, den Magnetismus enträtselt und eine Sternwarte geleitet. Außerdem wurde durch seine Arbeit Geocaching erst möglich.

Und er kennt ein tolles Versteck für die Piraten:

N 52 15.651 E 010 30.791

Das Piratenversteck liegt im Westen Braunschweigs direkt an einem Nebenarm der Oker, die im Mittelalter bis hierhin schiffbar war. Von Land aus ist es nur durch einen langen Tunnel erreichbar, der in einen dicken Wehrturm mündet. Diese Stelle diente schon vor 600 Jahren zur Verteidigung der Stadt.

Von hier aus können die Piraten einen kleinen Landurlaub machen und neuen Proviant aufnehmen. Besonders beliebt bei Seeleuten ist die Braunschweiger Mumme. Das ist ein besonders eingedicktes und nahrhaftes Starkbier mit langer Haltbarkeit, das bis in die Karibik verschifft wurde. Mumme wird als Hauptmahlzeit eingenommen und macht nicht nur satt, sondern auch lustig.

Gut versorgt mit reichlich Mumme, Rum und der lange haltbaren Braunschweiger Mettwurst machen sich die Piraten wieder auf große Fahrt und Braunschweig ist um einen Piratenüberfall herumgekommen...

Danke für den humorvollen Safari-Cache!

Bilder für diesen Logeintrag:
Carl Friedrich Gauß am Gaußberg (mit Schratmobil)Carl Friedrich Gauß am Gaußberg (mit Schratmobil)
Das Piratenversteck in BraunschweigDas Piratenversteck in Braunschweig
Das Piratenversteck von außenDas Piratenversteck von außen
Der einzige Zugang ins Piratenversteck ist ein TunnelDer einzige Zugang ins Piratenversteck ist ein Tunnel
Gauß auf dem 10-DM-Schein bringt einen Sextanten mitGauß auf dem 10-DM-Schein bringt einen Sextanten mit