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Normaler Geocache
Dead End

 Ausgewählter Cache für Naturliebhaber

von Bienenpate     Deutschland > Bayern > Rosenheim, Landkreis

N 47° 47.907' E 012° 01.969' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:00 h 
 Versteckt am: 13. Juli 2020
 Veröffentlicht am: 14. Juli 2020
 Letzte Änderung: 21. August 2020
 Listing: https://opencaching.de/OC1637B
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

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Dead End – Der Weg, das Abenteuer, die Natur und die grandiose Aussicht und nicht der Log des Caches sollte hier im Vordergrund stehen. Es ist kein schneller Hin und Mit!

Ich führe euch dieses Mal ins recht unwegsame Gelände des Feilenbacher Moores, wo es im hinteren Abschnitt keinen markierten Wanderweg mehr gibt. Ihr betretet ein absolut schützenswertes Gebiet, in dem der Mensch mit seinem 130 Jahre dauernden Raubbau am Moor schwere Narben in der Landschaft hinterlassen hat und wo sich die Natur seit 2005 immer weiter zurückkämpft. Hier ist also verantwortungsvolles Gehen angesagt, um die Vegetation nicht zu schädigen. Mit verantwortungsvollem Gehen meine ich, die Augen offen zu halten und den durchaus feinen Pfaden von Rehen zu folgen, die man im Moorboden und den Erikasträuchern erkennen kann und nicht mitten durch die Sträucher zu stapfen. Nicht immer wird man der Spur folgen können, weil man sie aus den Augen verliert, aber dann schlurft man im Prinzip durch die Botanik, weil man dann mit den Füßen unter den Zweigen bleibt und diese nicht niedertritt.

Helft bitte mit, diesen wunderbaren Ort zu erhalten und hinterlasst keinen Müll und nehmt welchen mit, falls ihr ihn entdeckt.

Zu den Gefahren:

Ihr begebt Euch in echtes Moor und solltet dieses nur bei gutem Wetter tun. Bei Schnee und Nebel ist das Gelände völlig ungeeignet!

Der Weg entlang des alten Schienenstranges wird zwar immer wieder abgemäht, aber das Gras kann hier durchaus hochstehen und dann seht ihr die tiefen Lücken zwischen den sehr ungleichmäßig liegenden Bahnschwellern nicht! Es besteht also Sturz- / Verletzungsgefahr. Der Weg ist deswegen auch nicht für Kinder unter 8-10 Jahren geeignet.

Es handelt sich zum Teil um Jagdgebiet, was auch die zahlreichen Hochstände zeigen. Jäger erwarten hier keine Wanderer im Gelände. Also meidet bitte die Sonnenaufgangs- und Untergangszeiten, in denen bevorzugt geschossen wird und tragt auffällige Kleidung.

Doch nun zur Wegbeschreibung:

Am Feilenbacher Klärwerk befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Das ist der Startpunkt, falls ihr mit dem Auto kommt. Von dort folgt ihr dem Weg, der direkt südlich am Gelände Richtung Nordosten vorbeiführt, bis ihr zu dem Hochstand (Foto 1) kommt. Wenn die Wiese gemäht ist, könnt ihr hier nach Osten zum Waldrand queren, wo ihr auf die schmale Brücke (Foto 2) bei N47° 47.803‘, E 012° 01.227‘ trefft.  Bei hochstehenden Gras den Weg bis zur Nordspitze der Wiese weitergehen und dann am Wiesenrand dem Bach bis zur Brücke folgen. Diese Brücke bitte einzeln überqueren, damit keiner im Bach landet und dem leichten Trampelpfad durch das kurze Wiesenstück in den Wald folgen.

Hier haltet ihr Euch möglichst links in Nähe des Baches. Der Pfad ist nicht gut sichtbar und teilweise zugewachsen. Ihr müsst etwas durch das Unterholz, stoßt aber schon nach kurzer Zeit bei N 47° 47.834‘, E 012° 01.122‘ auf einen alten Moorkran (Foto 3). Hier geht es weiter dem alten Schienenstrang folgend bis zur Weiche (Foto 4) und folgt dem rechts abbiegenden Gleis.

Dieses führt über einen Bach und hier stoßt ihr auf die erste Gefahrenstelle (Foto 5)! Zwischen den Bahnschwellern sind tiefe Lücken. Hier müsst ihr genau hinschauen, wohin ihr hintretet. Folgt nun dem Gleis bis zu nächsten Weiche (Foto 6) bei N 47° 47.856‘, E 012° 10.462‘ und folgt nun dem gerade aus verlaufenden Gleisstrang, der bei N47° 47.861‘, E 012° 01528‘ endet.

Hier geht es nach links zu dem Hochstand (Foto 7), den ihr seht. Ihr befindet Euch jetzt auf dem Damm zwischen den ehemaligen Moorabbauflächen, dem ihr nach Osten folgen müsst und ab hier gilt, was ich oben zum verantwortungsvollen Gehen geschrieben habe, bis ihr ans Dead End kommt, wo sich der Cache befindet.

Bringt euch nicht in Gefahr und versucht nicht, von hier das Moor zu queren, um auf mögliche andere Wege in euren Wanderkarten oder Apps zu kommen, sondern geht den Weg zurück, den ihr gekommen seid! Das Gelände ist außerhalb der beschriebenen Route oftmals nicht passierbar, insbesondere wenn ihr über das Dead End hinauswollt. Der Cache heißt nicht ohne Grund so!

 


Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Qre Pnpur orsvaqrg fvpu vz Orervpu qre Oähzr nhs qrz Fcbvyreovyq.

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Bilder

Foto 1
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Foto 2
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Foto 3
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Foto 4
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Foto 5
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Foto 6
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Foto 7
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Das Moor
Das Moor
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Logeinträge für Dead End    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 15. Juli 2020, 16:25 kasi217 hat den Geocache gefunden

{*FTF*} - im bewährten Team mit pmarley! :-))

Vielen Dank - später schreiben wir sicher noch mehr!

zuletzt geändert am 16. Juli 2020

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 15. Juli 2020 pmarley hat den Geocache gefunden

{FTF}

mit Kasi!

 

Zweiter FTF des Tages: wir kamen von der Raupe Nimmersatt Nr. 4 und wussten, dass dieser Cache hier theoretisch ganz in der Nähe ist. An der Raupe habe ich die Koords in mein Trexi eingegeben - und das hat einen ewig langen Weg ausgespuckt. Das wollte, dass wir komplett zurückgehen, durch Feilnbach Richtung Sterntaler Filze marschieren und uns von der anderen Seite aus nähern. 

Aber gut, dass im Listing so eine gute Wegbeschreibung ist. Wir mussten ja nur ein Stück den Wg zurück, an der ersten Weiche abbiegen und dann......

.... dann war ich erst Mal total überwältigt. Der Weg auf den Schienen durch den Wald hat mich ehrlichgesagt eher genervt, aber wenn man Richtung Dead End geht, erwartet einen ja eine vollkommen andere Landschaft. Raus aus dem Wald, Heidekraut (und ein paar Heidelbeeren), umgeben von Wasser... ich kann's nicht in Worte fassen, das muss man selber anschauen. Es ist einfach wunderwunderschön hier!

Wo sich das Doserl wohl verstecken muss, war schon lange vorher klar (viele Möglichkeiten gibt's hier wirklich nicht), aber hier verirrt sich ja wohl auch kaum ein Muggel her. Eher versucht mal ein Reh, die Dose anzuknabbern (hoffe nicht). 

Vielen vielen Dank für's Herlocken!!!

Der Weg war beschwerlich, aber das Final hat's mehr als wettgemacht. 

Danke, danke, danke!!