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Freienbühel - Collle Libero

 Kurzmulti an einem sehenswerten Ort

von florhelbxoc     Italien > nord-est > Bolzano-Bozen

N 46° 40.386' E 011° 41.345' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 03. Juni 2014
 Veröffentlicht am: 12. Dezember 2014
 Letzte Änderung: 12. Dezember 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC118B8
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung    Deutsch  ·  English  ·  Italiano

Vom Hexenbühel zum Freienbühel

Wie der Freienbühel zu seinem Namen kam erzählt eine alte längst vergriffene Schrift von Josef Bonell, ehemaliger Bezirksschulinspektor in Brixen, herausgegeben und gedruckt 1942 bei Weger, Brixen.

Nach dieser Erzählung begann es um das Jahr 1713 als ein junges Mädchen namens Balbina als Waisenkind aus dem Ladinischen übers Würzjoch her auf den Pedaferer Hof kam, dort in Pflege genommen wurde und heranwuchs. Da sie freundlich, arbeitsam und vor allem fromm war, wurde sie im ganzen Dorf bald geachtet und war rundum beliebt. Allerdings hütete sie ein Geheimnis, das in ihrer Herkunft lag. Sie war das Kind einer als Hexe bezichtigten Frau und wurde als Hexenkind von manchen der damals dem Hexenwahn verfallenen Zeitgenossen ebenso als Hexe angesehen. Trotz dieses Makels heiratete Balbina einen wohlhabenden Bauernsohn, wurde Bäuerin, gebar drei Kinder und lebte einige Jahre glücklich mit ihrer jungen Familie in Afers. Um dem Hexenwahn ein Ende zu bereiten bat sie ihren Gatten auf der damals „Hexenbühel“ genannten bewaldeten Kuppe oberhalb von Afers, einen Bildstock mit einem Marienbild zu errichten. Damit man aber auf Brixen mit seinen Kirchen und dem Bischofssitz hinunter sehen kann, sollte der Platz um den Bildstock herum von einigen Bäume befreit werden, Der Bildstock und das Marienbild sollten den einstmaligen „Hexenbühel“ zu einem heiligen Ort, eben zu „Maria Hilf am Freienbühel“ werden, verbunden mit der Hoffnung, dadurch den Aberglauben an Hexen und Dämonen auszutrocknen. Noch bevor der Bauer das ausführen konnte, brach in Afers die Pest aus, der zahlreiche Menschen zum Opfer fielen, und es begannen manche in Afers, die Schuld an diesem Strafgericht der vermeintlichen Hexe Balbina zu geben. Gatte, alle drei Kinder und viele Dorfbewohner starben innerhalb kurzer Zeit. Balbina pflegte Ihre und viele der erkrankten Nachbarn aufopfernd, steckte sich schließlich an, konnte sich aber mit Mühe und Not von der Krankheit erholen. Durch das hereingebrochene Elend breitete sich Neid und Missgunst in der Dorfgemeinschaft aus und ihr Hof fiel einer Brandstiftung zum Opfer. Balbina starb als sie betend vor ihrem verehrten Marienbild, das provisorisch an einem Baum am Bühel angebracht worden war. - Soweit die literarische Erzählung.

Im Nachtrag berichtet der Verfasser weiter, dass der besagte Bildstock am Tage von Maria Himmelfahrt (15. August) feierlich und unter zahlreicher Beteiligung eingeweiht wurde. In den Jahrzehnten darauf entwickelte sich der Ort zu einem verehrten Wallfahrtsort, von dem zahlreiche Votivtafeln (eine der ältesten aus dem Jahr 1757) zeugen. Bis nach den Franzosenkriegen Ende des 18. und Anfang des 19. Jhd wurde die Instandhaltung des Bildstockes jedoch vernachlässigt, bis der damalige Kurat Peter Tengler an Stelle des Bildstockes das heutige Kirchlein erbauen ließ. Das schadhaft gewordene Bild hat er dabei durch eine Skulptur (Maria mit dem Jesuskind) ersetzt. Im Jahr 1813 wurde das neue Kirchlein ebenfalls unter zahlreicher Beteiligung eingeweiht und erfreut sich seither als Wallfahrtsort aber auch als Ziel angenehmer Wanderungen allgemeiner Beliebtheit. Wie der Verfasser berichtet, hat ein Bauer vom St. Andräer Rutzenberg den Weg (heute Steig Nr. 5) auf dieser Bergseite in lobenswerter Weise von St. Andrä herauf eigenhändig gebaut um so auch den Bewohnern von St. Andrä den Besuch der Kapelle am Freienbühel zu ermöglichen.

Seit rund15 Jahren findet alljährlich am 1. Sonntag im Juli eine Wallfahrt der Gläubigen von Afers und St. Andrä statt. Jeden 1.Samstag im Monat wird von Afers aus eine Wallfahrt veranstaltet. Insbesondere wird das Heiligtum von den Heimkehrern des letzten Weltkrieges verehrt, die vor ihrem Kriegseinsatz hier um glückliche Heimkehr gebetet haben. Seit 2005 ist das Kirchlein unter Denkmalschutz gestellt.

An der nordseitigen Außenwand der Kapelle ist eine Gedenktafel angebracht, die an eine mit dem Ort und mit Brixen verbundene Persönlichkeit erinnert. Verwendet die Jahreszahl des Geburts- und Todesjahres um die Zielkoordinaten zu errechnen.

Zielpunkt-Koordinaten:

N 46°40,(Geburtsjahr – 1419) E 011° 41,(Todesjahr – 1569)

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 46° 40.530'
E 011° 42.447'
Neben hotel RosAlpina - vicino hotel RosAlpina - Parking next Hotel RosAplina
Parkplatz
N 46° 40.656'
E 011° 41.966'
Parkmöglichkeit am Straßenrand für ca. 4 Fahrzeuge
Possibilità di parcheggio al lato della strada per ca. 4 macchine
Parking on the roadside for appr. 4 vehicle
Station oder Referenzpunkt
N 46° 40.663'
E 011° 41.966'
Zugang Freienbühelweg ca. 30 min. 1,2 km
Sentiero d' accesso a Colle Libero ca. 30 min. 1,2 km
access path to Freienbühel ca. 30 min. 0,75 ml
Station oder Referenzpunkt
N 46° 40.535'
E 011° 42.391'
Beginn Stationenweg Abzweigung vor Privathaus
Inizio via crucis davanti a casa privata
beginning of the Via Crucis in front of private house
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

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Bilder

Maria Hilf-Kapelle am Freienbühel
Maria Hilf-Kapelle am Freienbühel
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