Wegpunkt-Suche: 
 
Virtueller Geocache
SVC: geologischer Aufschluss (Safari-Cache)

 Finde und dokumentiere einen geologischen Aufschluss!

von mambofive     Deutschland

N 47° 37.350' E 009° 28.000' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 06. März 2015
 Veröffentlicht am: 06. März 2015
 Letzte Änderung: 06. März 2015
 Listing: http://opencaching.de/OC11BDA

32 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
2 Beobachter
1 Ignorierer
320 Aufrufe
67 Logbilder
Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

große Karte

   

Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Ein geologischer Aufschluss ist eine Stelle an der Erdoberfläche, an der Gestein, das mit dem regionalen Gesteinsuntergrund verbunden ist  (sogenanntes "anstehendes Gestein"), unverhüllt zu Tage tritt (Quelle: Wikipedia).

Häufig sind an einem Aufschluss auch Strukturen wie Klüftung, Schichtung oder Schieferung zu erkennen, solche Stellen sind deshalb auch für wissenschaftliche oder technische Zwecke interessant. Gelegentlich wird auch ein Aufschluss als Naturdenkmal deklariert.

Man unterscheidet "natürliche Aufschlüsse", die durch natürliche Vorgänge entstanden sind (z.B. Felskanten, steile Flussufer) und "künstliche Aufschlüsse", die durch menschliche Eingriffe (z.B. Bergbau) entstanden sind.

Die Logbedingungen:

  • Finde und dokumentiere einen natürlichen oder künstlichen Aufschluss, an dem Strukturen wie Klüftung, Schichtung oder Schieferung zu erkennen sind.
  • Mache ein Bild, auf dem zu erkennen ist, dass du selber vor Ort warst - z.B. durch dich selbst, einen persönlichen Gegenstand oder dein GPS-Gerät im Bild.
  • Gib im Log die Koordinaten in der Form "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" mit an.
  • Optional: wenn du Hintergrundinformationen zu dem Aufschluss hast, sind sie im Log gerne gesehen. Was ist hier zu sehen? Welche Gesteinsarten sind zu erkennen? Welche Schichtstrukturen sind zu erkennen? Wie ist der Auschluss entstanden?
  • Jeder Aufschluss darf nur einmal geloggt werden (Ausnahme: Teamlogs), pro Account nur ein Log.


Das Bild in diesem Listing zeigt den Tillmannsdorfer Sattel bei N 51° 15.492 E 007° 03.374. Hier ist Kalkstein aus dem Devon zu sehen, der in schichtförmigen Strukturen durch Ablagerung von Korallen entstanden ist und später durch Faltung zu wellenförmigen Strukturen verformt wurde. Hier kann der obere Teil einer solchen Welle, ein sogenannter Sattel, gesehen werden. Der Aufschluss am Tillmannsdorfer Sattel ist durch natürliche Erosion entstanden. Wer möchte, kann den Tillmannsdorfer Sattel zum loggen dieser Safari "benutzen".

Zum Schluss noch eine Bitte: geologische Aufschlüsse sind häufig sensible Bereiche, sie werden durch Herumklettern, Graben oder gar Herausklopfen von Gesteinsproben schnell beschädigt oder zerstört. Beschränkt euch bitte auf das Anfertigen von Bildern.

 

Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

Bilder

Tillmannsdorfer Sattel
Tillmannsdorfer Sattel
Logbeispiel: Aufschluss Tillmannsdorfer Sattel
Logbeispiel: Aufschluss Tillmannsdorfer Sattel

Hilfreiches

Cache-Empfehlungen von Benutzern, die diesen Geocache empfohlen haben: alle
Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für SVC: geologischer Aufschluss (Safari-Cache)    gefunden 32x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 20. Mai 2017 pingo21 hat den Geocache gefunden

In Lüneburg gibt es den "Kalkberg", der eigentlich aus Gips besteht. Mehrere Jahrhunderte lang wurde hier Gips abgebaut (bis 1923). Die Sedimente haben sich im Zechsteinmeer (vor 250 Mio Jahren) über dem Salz des Meeres abgelagert. Die Saline war etwa 800 Jahre lang bis 1980 in Betrieb. Durch den Abbau ist der Kalkberg um etwa 1/10 kleiner geworden.

Seit 1932 steht der heute 56 m hohe Kalkberg unter Naturschutz. Am Rande steht das Deutsche Salzmuseum (ehemaliges Siedehaus der Saline), vom Gipfel hat man einen freien Blick auf Lüneburg, sonst ist der Berg meist bewaldet. Bei N53° 14.918 E010° 23.839 jedoch findet man im Kalkberggelände (wenn man vom Gipfel her kommt) eine Treppe hinunter in den ehemaligen Steinbruch. An zwei Seiten sieht man schön die Schichten im Fels, an den anderen Seiten geht es leicht bergan an den Kalkbergrand.  Der Boden ist flach, z.T.  feucht.

Da die Treppe am Felshang hinunter geht, sieht man die Salze sehr nah, es gibt immer wieder neue Abbrüche. Beeindruckt hat mich das rote Salz (durch Eisengehalt), z.T. auch Dunkelfärbung, die durch radioaktive Strahlung verursacht wurde. Danke für diese interessante Safari-Aufgabe.

Bilder für diesen Logeintrag:
AbbauhangAbbauhang
Abbauhang (andere Seite)Abbauhang (andere Seite)
abgebrochenes Teil am Treppenrandabgebrochenes Teil am Treppenrand
rotes und schwarzes Salz am abgebrochenen Stückrotes und schwarzes Salz am abgebrochenen Stück
rotes Salz am Hangrotes Salz am Hang
rotes Salz am abgebrochenen Stückrotes Salz am abgebrochenen Stück

gefunden 16. April 2017 Seebaer777 hat den Geocache gefunden

Im Nahbereich vom Rockeskyller Kopf befindet sich ein interessanter Aufschluss mit Pyroplatischer Bombe und Einlagerungen von elementarem Schwefel.

Koords: N 50 15.273' E 006 40.694

Weitere Beschreibungen zum Bereich Rockeskyller Kopf sind in den Cache-Listings von GC2VCZ5 und GC1B1T8, bei dessen Erkundung wir auch bei dieser Stelle vorbei kamen.

Eine Infotafel speziell zu diesem Aufschluss gab es leider nicht. In OC11088 habe ich die Infotafel vom Panoramablick eines anderen Aufschlusses ganz in der Nähe abfotografiert.

Bilder für diesen Logeintrag:
Pyroklastische Bombe und SchwefeleinlagerungenPyroklastische Bombe und Schwefeleinlagerungen
Weiteres Bild vom AufschlussWeiteres Bild vom Aufschluss

gefunden 30. März 2017 Biki hat den Geocache gefunden

Die Rosa de piedra auf Teneriffa fand ich sehr beeindruckend. N28° 20′ 26,65″ W16° 31′ 29,59″ 

Bilder für diesen Logeintrag:
Rosa de piedraRosa de piedra

gefunden 23. August 2016, 22:13 meerespanda hat den Geocache gefunden

Wir kamen am Niggenhuses Steinbruch bei Referinghausen vorbei.

N 51 14.599 E 008 40.595

Bilder für diesen Logeintrag:
Niggenhuses SteinbruchNiggenhuses Steinbruch

gefunden 13. Juni 2016 anmj hat den Geocache gefunden

Wir haben auch ein Foto eines Aufschlusses gemacht und zwar an den Koordinaten N 50° 50.671 E 010° 05.921 bei Dorndorf. Hier eine kurze Erklärung des Aufschlusses:

In zwei benachbarten Steinbrüchen steht eine Folge typisch rot-weiß geflammter Stei des unteren Bundsandstein an. Die Ablagerungen vor ca. 250 Mio Jahren erfolgten unter wüstenähnlichen Bedingungen vorwiegend in Flusstälern, flachen Endseen und zeitweiligen Überflutungsebenen. Auffällige Schräg- und Kreuzschichten im Sandstein sind durch unterschiedliche Schüttungsrichtungen bei der Sandablagerung begründet.

 

DfdC sagen ANMJ

Bilder für diesen Logeintrag:
BundsandsteinBundsandstein