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Virtueller Geocache
Auf Safari: außergewöhnliche Uhren

 Finde eine außergewöhnliche Uhr in der Öffentlichkeit

von Valar.Morghulis     Deutschland

N 50° 05.229' E 014° 25.248' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 05. Dezember 2016
 Veröffentlicht am: 05. Dezember 2016
 Letzte Änderung: 05. Dezember 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC13591

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Beschreibung   

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Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Dies ist ein Safari-Cache zum Thema: "außergewöhnliche Uhren"


Die Aufgabe:

  • Finde eine außergewöhnliche Uhr in der Öffentlichkeit (keine Armbanduhren o.ä.)
  • Fotografiere sie. Auf dem Bild sollte erkennbar sein, dass du selber vor Ort warst.
  • Gib in deinem Log die Koordinaten deines Fundes mit an.
  • Pro Uhr nur ein Log (Ausnahme: Team-Logs)

.

Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
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Bilder

Prager Rathausuhr
Prager Rathausuhr

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Logeinträge für Auf Safari: außergewöhnliche Uhren    gefunden 11x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 21. Mai 2017 Riedxela hat den Geocache gefunden

In der Nähe der Fähranlegestelle Kornsand bei Trebur habe ich an einem Garagentor eine große Uhr entdeckt, die auch funktioniert. Insoweit ungewöhnlich, weil sie eben auf dem Garagentor die Uhrzeit anzeigt.

Die Uhr ist hier zu finden : N 49° 52.047 E 8° 21.412

Danke an Valar.Morghulis für die nette Safari-Idee!

Bilder für diesen Logeintrag:
GaragenuhrGaragenuhr

gefunden 22. Februar 2017 Nelly 01 hat den Geocache gefunden

In Rijeka mit ekorren eine analoge Digitaluhr von 1873 gefunden. Da wir beide so etwas noch nie gesehen haben, dokumentierten wir sie für diese Safari ausführlich: Einschließlich das Abwarten von 11:45 zu 12:00 ;)

gefunden 22. Februar 2017 ekorren hat den Geocache gefunden

Gradski toranj in Rijeka, Kroatien

N 45°19.615 E 14°26.550

Eine analoge Digitaluhr von 1873 haben Nelly 01 und ich in Rijeka entdeckt und fanden sie außergewöhnlich genug für die Safari :)

Die Digitaluhr befindet sich unter dem Doppeladler und verfügt über zwei Walzen mit jeweils zwölf Feldern. Die obere Walze zeigt die Stunde in römischen Ziffern, die untere die Minuten, aber nur auf 5 Minuten genau. Dabei wird abgerundet, d.h. die Uhr zeigt bis 11:49 Uhr XI 45, erst um 11:50 läuft die untere Walze dann weiter.

Bilder für diesen Logeintrag:
XI 45 UhrXI 45 Uhr
Walze läuftWalze läuft
Walze läuftWalze läuft
XI 50 UhrXI 50 Uhr
TurmTurm
LogproofLogproof

gefunden 22. Februar 2017 Rabarba hat den Geocache gefunden

Berlin, Hausvogteiplatz, Haus der Berolina: Eine besonders schöne Uhr schmückt das denkmalgeschützte Gebäude.

N 52° 30.790 E 013° 23.810

Vielen Dank für die schöne Safari!

Bilder für diesen Logeintrag:
UhrUhr
FassadeFassade
mit GPSmit GPS

gefunden 14. Februar 2017 Dimer hat den Geocache gefunden

Die Astronomische Uhr im Paulus-Dom zu Münster
Die Uhr besteht aus drei übereinander stehenden Teilen:

Zuunterst, hinter einem noch aus der Zeit der Neugestaltung der Uhr im Jahre 1540 stammenden gotischen Gitter, das Kalendarium. Es kann einmal als Kalender für jeden Tag des Jahres benutzt werden. Es sollte zugleich die Berechnung des Ostertermins für jedes beliebige Jahr von 1540 bis zum Jahre 2071 ermöglichen, was aber seit der Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 nur noch mit Zusatzberechnungen möglich ist.

Darüber befindet sich die eigentliche Uhr: In der Mitte das 24-Stunden-Zifferblatt (2 x 12 Stunden), die Folge der gotischen Ziffern links herum laufend; darauf sieben Zeiger für die sieben Planeten nach dem ptolemäischen System. Als exzentrischer Kreis innerhalb des Stundenkreises der achte, der sog. Tierkreiszeiger, der das jeweilige Tierkreiszeichen angibt. In den vier Zwickeln des Zifferblattes die Symbole der vier Evangelisten (r. o. Mensch für Matthäus, u. r. Löwe für Markus, u. l. Stier für Lukas, o. l. Adler für Johannes) mit Spruchbändern aus den jeweiligen Evangelien. Rechts außen aufsteigend, links absteigend die sog. Planetentafel, welche die 24 Stundenregenten der Stunden jedes Tages angibt.

Im darüber liegenden Giebel-Stockwerk ist, in der Manier der Renaissance, ein Stall von Bethlehem dargestellt. Das schadhafte Dach spielt darauf an, dass die Zeit des "Alten Bundes" durch die Geburt Jesu an ihre Ende gekommen ist. Oben im Giebel die Figur des jungen David mit dem Schwert in seiner rechten Hand, dem abgeschlagenen Haupt des Riesen Goliath in seiner Linken - Bethlehem gilt als die Davidsstadt, weshalb ja Jesus dort geboren sein musste. In dem gemalten Gesims unterhalb der David-Figur die Inschrift: LUDGERI RINGII MO[NASTER]IENSIS OPUS, d. h. Werk des Ludger tom Ring aus Münster.

In der Mitte des unteren Gesimses, über dem Kopf der Madonna, noch einmal sein Signet: ein um einen Ring geschlungenes "L". — Innerhalb der beiden Türen, zu beiden Seiten der Madonna, kann man durch die beiden gemalten Doppelarkaden in ein gotisches Zimmer blicken; auf der rechten Seite ist darin die Figur des hl. Josef gemalt.

Ganz links außen bläst der "Tutemann" zu jeder vollen Stunde die Zahl der Stunden in sein Horn, seine Frau, rechts von ihm stehend, schlägt sie dazu auf ihrer Glocke.

Rechts außen stehen die beiden Figuren des Viertelstundenschlages, aufgestellt erst im Jahre 1696 (POSITUM ANNO 1696 steht auf dem Sockel). Jede Viertelstunde dreht der geflügelte Chronos, der Gott der Zeit mit der Sense und mit Flügeln, weil "die Zeit fliegt", seine Sanduhr um; der Tod rechts von ihm, ein Totengerippe mit dem Todespfeil in der Hand, schlägt die jeweilige Viertelstunde auf der Glocke an.

In der Mitte befindet sich ein siebenseitiger Balkon (auf der Stirnseite die Jahreszahl 1542), in dessen Mitte Maria thront mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Um 12 Uhr mittags (sonntags 12.30 h) läuft folgendes Figurenspiel ab als Illustration der "Dreikönigsgeschichte" aus Kap. 2 des Matthäus-Evangeliums: Von rechts hinter dem Giebel setzt sich der Stern von Bethlehem in Bewegung und dreht sich vor, bis er in der Mitte über der Madonna stehenbleibt. Dann öffnet sich die Tür rechts von der Madonna, heraus tritt zuerst ein junger Diener, gefolgt von den Figuren der Hl. Drei Könige. Sie defilieren von rechts nach links vor der Madonna, wobei die drei Könige sich ehrfürchtig vor ihr verneigen. Ein zweiter, alter Diener beschließt das Defilé. Dazu erklingen von einem Glockspiel die beiden Melodien "In dulci jubilo" und "Lobe den Herren".

Links und rechts von dem Balkon sind je vier Doppelarkaden gemalt, aus denen Herbeigeeilte dem Schauspiel des Vorbeizuges der hl. drei Könige zusehen. Auf der linken Seite ganz rechts, mit rotem Mantel, rotem Barett und goldener Kette hat sich Ludger tom Ring selbst porträtiert. Unter den anderen Figuren links dürften weitere Personen dargestellt sein, die am Bau der Uhr beteiligt waren. — Unklar ist, wen die Personen in den Arkadenöffnungen auf der rechten Seite darstellen; die dunkelhäutigen Männer mit Kraushaar rechts außen sind wohl Diener aus dem Gefolge der drei Könige. — Es ist aufgefallen, dass sich unter den gemalten Personen kein Geistlicher und keine Frau befindet.

Die Uhr besteht aus drei übereinander stehenden Teilen:

Zuunterst, hinter einem noch aus der Zeit der Neugestaltung der Uhr im Jahre 1540 stammenden gotischen Gitter, das Kalendarium. Es kann einmal als Kalender für jeden Tag des Jahres benutzt werden. Es sollte zugleich die Berechnung des Ostertermins für jedes beliebige Jahr von 1540 bis zum Jahre 2071 ermöglichen, was aber seit der Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 nur noch mit Zusatzberechnungen möglich ist.

Darüber befindet sich die eigentliche Uhr: In der Mitte das 24-Stunden-Zifferblatt (2 x 12 Stunden), die Folge der gotischen Ziffern links herum laufend; darauf sieben Zeiger für die sieben Planeten nach dem ptolemäischen System. Als exzentrischer Kreis innerhalb des Stundenkreises der achte, der sog. Tierkreiszeiger, der das jeweilige Tierkreiszeichen angibt. In den vier Zwickeln des Zifferblattes die Symbole der vier Evangelisten (r. o. Mensch für Matthäus, u. r. Löwe für Markus, u. l. Stier für Lukas, o. l. Adler für Johannes) mit Spruchbändern aus den jeweiligen Evangelien. Rechts außen aufsteigend, links absteigend die sog. Planetentafel, welche die 24 Stundenregenten der Stunden jedes Tages angibt.

Im darüber liegenden Giebel-Stockwerk ist, in der Manier der Renaissance, ein Stall von Bethlehem dargestellt. Das schadhafte Dach spielt darauf an, dass die Zeit des "Alten Bundes" durch die Geburt Jesu an ihre Ende gekommen ist. Oben im Giebel die Figur des jungen David mit dem Schwert in seiner rechten Hand, dem abgeschlagenen Haupt des Riesen Goliath in seiner Linken - Bethlehem gilt als die Davidsstadt, weshalb ja Jesus dort geboren sein musste. In dem gemalten Gesims unterhalb der David-Figur die Inschrift: LUDGERI RINGII MO[NASTER]IENSIS OPUS, d. h. Werk des Ludger tom Ring aus Münster.

In der Mitte des unteren Gesimses, über dem Kopf der Madonna, noch einmal sein Signet: ein um einen Ring geschlungenes "L". — Innerhalb der beiden Türen, zu beiden Seiten der Madonna, kann man durch die beiden gemalten Doppelarkaden in ein gotisches Zimmer blicken; auf der rechten Seite ist darin die Figur des hl. Josef gemalt.

Ganz links außen bläst der "Tutemann" zu jeder vollen Stunde die Zahl der Stunden in sein Horn, seine Frau, rechts von ihm stehend, schlägt sie dazu auf ihrer Glocke.

Rechts außen stehen die beiden Figuren des Viertelstundenschlages, aufgestellt erst im Jahre 1696 (POSITUM ANNO 1696 steht auf dem Sockel). Jede Viertelstunde dreht der geflügelte Chronos, der Gott der Zeit mit der Sense und mit Flügeln, weil "die Zeit fliegt", seine Sanduhr um; der Tod rechts von ihm, ein Totengerippe mit dem Todespfeil in der Hand, schlägt die jeweilige Viertelstunde auf der Glocke an.

In der Mitte befindet sich ein siebenseitiger Balkon (auf der Stirnseite die Jahreszahl 1542), in dessen Mitte Maria thront mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Um 12 Uhr mittags (sonntags 12.30 h) läuft folgendes Figurenspiel ab als Illustration der "Dreikönigsgeschichte" aus Kap. 2 des Matthäus-Evangeliums: Von rechts hinter dem Giebel setzt sich der Stern von Bethlehem in Bewegung und dreht sich vor, bis er in der Mitte über der Madonna stehenbleibt. Dann öffnet sich die Tür rechts von der Madonna, heraus tritt zuerst ein junger Diener, gefolgt von den Figuren der Hl. Drei Könige. Sie defilieren von rechts nach links vor der Madonna, wobei die drei Könige sich ehrfürchtig vor ihr verneigen. Ein zweiter, alter Diener beschließt das Defilé. Dazu erklingen von einem Glockspiel die beiden Melodien "In dulci jubilo" und "Lobe den Herren".

Links und rechts von dem Balkon sind je vier Doppelarkaden gemalt, aus denen Herbeigeeilte dem Schauspiel des Vorbeizuges der hl. drei Könige zusehen. Auf der linken Seite ganz rechts, mit rotem Mantel, rotem Barett und goldener Kette hat sich Ludger tom Ring selbst porträtiert. Unter den anderen Figuren links dürften weitere Personen dargestellt sein, die am Bau der Uhr beteiligt waren. — Unklar ist, wen die Personen in den Arkadenöffnungen auf der rechten Seite darstellen; die dunkelhäutigen Männer mit Kraushaar rechts außen sind wohl Diener aus dem Gefolge der drei Könige. — Es ist aufgefallen, dass sich unter den gemalten Personen kein Geistlicher und keine Frau befindet.

Die Uhr besteht aus drei übereinander stehenden Teilen:

Zuunterst, hinter einem noch aus der Zeit der Neugestaltung der Uhr im Jahre 1540 stammenden gotischen Gitter, das Kalendarium. Es kann einmal als Kalender für jeden Tag des Jahres benutzt werden. Es sollte zugleich die Berechnung des Ostertermins für jedes beliebige Jahr von 1540 bis zum Jahre 2071 ermöglichen, was aber seit der Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 nur noch mit Zusatzberechnungen möglich ist.

Darüber befindet sich die eigentliche Uhr: In der Mitte das 24-Stunden-Zifferblatt (2 x 12 Stunden), die Folge der gotischen Ziffern links herum laufend; darauf sieben Zeiger für die sieben Planeten nach dem ptolemäischen System. Als exzentrischer Kreis innerhalb des Stundenkreises der achte, der sog. Tierkreiszeiger, der das jeweilige Tierkreiszeichen angibt. In den vier Zwickeln des Zifferblattes die Symbole der vier Evangelisten (r. o. Mensch für Matthäus, u. r. Löwe für Markus, u. l. Stier für Lukas, o. l. Adler für Johannes) mit Spruchbändern aus den jeweiligen Evangelien. Rechts außen aufsteigend, links absteigend die sog. Planetentafel, welche die 24 Stundenregenten der Stunden jedes Tages angibt.

Im darüber liegenden Giebel-Stockwerk ist, in der Manier der Renaissance, ein Stall von Bethlehem dargestellt. Das schadhafte Dach spielt darauf an, dass die Zeit des "Alten Bundes" durch die Geburt Jesu an ihre Ende gekommen ist. Oben im Giebel die Figur des jungen David mit dem Schwert in seiner rechten Hand, dem abgeschlagenen Haupt des Riesen Goliath in seiner Linken - Bethlehem gilt als die Davidsstadt, weshalb ja Jesus dort geboren sein musste. In dem gemalten Gesims unterhalb der David-Figur die Inschrift: LUDGERI RINGII MO[NASTER]IENSIS OPUS, d. h. Werk des Ludger tom Ring aus Münster.

In der Mitte des unteren Gesimses, über dem Kopf der Madonna, noch einmal sein Signet: ein um einen Ring geschlungenes "L". — Innerhalb der beiden Türen, zu beiden Seiten der Madonna, kann man durch die beiden gemalten Doppelarkaden in ein gotisches Zimmer blicken; auf der rechten Seite ist darin die Figur des hl. Josef gemalt.

Ganz links außen bläst der "Tutemann" zu jeder vollen Stunde die Zahl der Stunden in sein Horn, seine Frau, rechts von ihm stehend, schlägt sie dazu auf ihrer Glocke.

Rechts außen stehen die beiden Figuren des Viertelstundenschlages, aufgestellt erst im Jahre 1696 (POSITUM ANNO 1696 steht auf dem Sockel). Jede Viertelstunde dreht der geflügelte Chronos, der Gott der Zeit mit der Sense und mit Flügeln, weil "die Zeit fliegt", seine Sanduhr um; der Tod rechts von ihm, ein Totengerippe mit dem Todespfeil in der Hand, schlägt die jeweilige Viertelstunde auf der Glocke an.

In der Mitte befindet sich ein siebenseitiger Balkon (auf der Stirnseite die Jahreszahl 1542), in dessen Mitte Maria thront mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Um 12 Uhr mittags (sonntags 12.30 h) läuft folgendes Figurenspiel ab als Illustration der "Dreikönigsgeschichte" aus Kap. 2 des Matthäus-Evangeliums: Von rechts hinter dem Giebel setzt sich der Stern von Bethlehem in Bewegung und dreht sich vor, bis er in der Mitte über der Madonna stehenbleibt. Dann öffnet sich die Tür rechts von der Madonna, heraus tritt zuerst ein junger Diener, gefolgt von den Figuren der Hl. Drei Könige. Sie defilieren von rechts nach links vor der Madonna, wobei die drei Könige sich ehrfürchtig vor ihr verneigen. Ein zweiter, alter Diener beschließt das Defilé. Dazu erklingen von einem Glockspiel die beiden Melodien "In dulci jubilo" und "Lobe den Herren".

Links und rechts von dem Balkon sind je vier Doppelarkaden gemalt, aus denen Herbeigeeilte dem Schauspiel des Vorbeizuges der hl. drei Könige zusehen. Auf der linken Seite ganz rechts, mit rotem Mantel, rotem Barett und goldener Kette hat sich Ludger tom Ring selbst porträtiert. Unter den anderen Figuren links dürften weitere Personen dargestellt sein, die am Bau der Uhr beteiligt waren. — Unklar ist, wen die Personen in den Arkadenöffnungen auf der rechten Seite darstellen; die dunkelhäutigen Männer mit Kraushaar rechts außen sind wohl Diener aus dem Gefolge der drei Könige. — Es ist aufgefallen, dass sich unter den gemalten Personen kein Geistlicher und keine Frau befindet.
Punkt Zwölf haben sie ihren großen Auftritt: Die Heiligen Drei Könige treten in acht Metern Höhe in Erscheinung und verneigen sich vor Maria mit dem Jesuskinde. Begleitet wird ihr Rundgang vom Glockenklang – und zahlreichen Touristen-Blicken, Tag für Tag. Die Astronomische Uhr ist eine große Attraktion im münsterschen St.-Paulus-Dom.

"Funktioniert die denn überhaupt?" Dies wird Domaufseher Bernhard Günther am häufigsten angesichts des imposanten Messgeräts gefragt, das seit dem 16. Jahrhundert den Chor-Umgang auf südlicher Seite ziert. Schon 1408 stand ein solches in der Bischofskirche, das im Bildersturm der Täuferzeit anno 1534 zerschlagen wurde. Doch schon sechs Jahre danach begann man mit der Errichtung des jetzigen Werks, das heute sowohl aus technischer als auch künstlerischer Sicht besticht und in vielerlei Hinsicht einmalig ist. "Ein Meisterwerk", sagt Domkustos Dr. Udo Grote über die Weltzeituhr, die ihresgleichen höchstens im Straßburger Münster findet. Die Besucher fasziniert diese jedoch auch deshalb, weil sie auf den ersten Blick unverständlich erscheint.

Links herum

Auf heutigen Uhren drehen sich zwei Zeiger rechts herum. Schon dieser Konvention folgt diese 7,8 Meter hohe und 4,1 Meter breite Vorgängerin nicht. Auch zeigt sie weit mehr an als die Zeit, dies jedoch – mit Blick auf ihr Alter – bestechend exakt. Und ohne Minutenzeiger. Auf dem 24-Stunden-Ziffernblatt dreht sich einzig – und das links herum – ein Sonnenzeiger, der die Stunden bestimmt. Vier Minuten entsprechen jedoch einem markierten Winkelgrad auf dem äußersten 360°-Kreis und lassen sich so als kleinste ablesbare Einheit bestimmen.

Koordinaten N51°57.574 E7°37.571

Bilder für diesen Logeintrag:
Astronomische Uhr im Paulis-Dom zu MünsterAstronomische Uhr im Paulis-Dom zu Münster