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Virtueller Geocache
Der Pfahl in der Buchberger Leite

 Themen Wanderweg Buchberger Leite

von Schweinebagger     Deutschland > Bayern > Freyung-Grafenau

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 49.243' E 013° 30.781' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: archiviert
 Versteckt am: 13. August 2009
 Gelistet seit: 13. August 2009
 Letzte Änderung: 22. Oktober 2010
 Listing: http://opencaching.de/OC8D34
Auch gelistet auf: geocaching.com 

6 gefunden
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221 Aufrufe
3 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung    Deutsch  ·  English

Der Pfahl in der Buchberger Leite

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Buchberger Leite

Der Geotop ist Teil des "Bayerischen Pfahls", einer Störungszone in der Erdkruste, die den Bayerischen Wald nahezu geradlinig durchschneidet. Durch starke Krustenbewegungen entlang dieser Bruchlinie haben die Gesteine tiefgreifende Veränderungen erfahren. In der Buchberger Leite bildete sich so ein neues Gestein, der sogenannte Pfahl–Mylonit ("Pfahlschiefer"). Dieser ist hier in seinen unterschiedlichen Ausbildungsformen zu finden. Das Geotop ist Teil des 8 km langen Themen Wanderweges Buchberger Leite zwischen Freyung und Ringelai und ist dort ausgeschildert. Für den Wanderweg benötigen Sie etwa drei Stunden Gehzeit und festes Schuhwerk. Von beiden Orten besteht die Möglicheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder an den Ausgangspunkt zu kommen. Anfahrt - So finden Sie die Buchberger Leite Sie verlassen die Autobahn A3 Regensburg-Passau an der Ansschlussstelle Hengersberg (111) und folgen der B533 von Hengersberg bis nach Freyung. Parkplatz hier kann man Parken N 48 48.527 E 13 32.299

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Am Parkplatz

Was ist die Bayerische Pfahlzone?

Die Pfahlzone ist eine markante, ca. 275 Millionen Jahre alte Störungszone in der Erdkruste, die von Südost nach Nordwest auf einer Länge von 150 km nahezu geradlinig den Bayerischen Wald durchschneidet. An ihr wurde der gesamte Vordere Bayerische Wald gegenüber dem Inneren Bayerischen Wald um mehrere hundert Meter gehoben. Hierbei traten die größten Bewegungen nach der varizischen Gebirgsbildung auf. Durch die vielfachen Bewegungen entlang dieser Bruchlinie haben die Gesteine tiefgreifende Veränderungen erfahren. So wurden die ursprünglichen Gneise und Granite zerschert und zerrieben. Durch die Druck- und Temperatureinwirkung entstand der sogenannte Pfahl–Mylonit. Sichtbar gemacht wurde er durch die Erosionsarbeit der Wolfsteiner Ohe, die sich im Lauf der Jahrtausende rund 100 m tief in den Untergrund eingeschnitten hat Andernorts sind zum Teil mehrere 100 m lange und bis zu dreißig Meter hohe Gesteinsmauern aus weißem Pfahlquarz weithin sichtbare Zeugnisse dieser Störungsszone. Der Quarz bildete sich vor etwa 250 Millionen Jahren – also deutlich später als die Pfahl–Mylonite –, als die Pfahlzone von Dehnungsrissen durchzogen wurde. Zirkulierende, heiße Lösungen, die in den Nebengesteinen Kieselsäure (SiO2) gelöst hatten, konnten in die Risse eindringen und darin milchigweißen bis hellgrauen Quarz absetzen. Die umliegenden, weicheren Pfahl–Mylonite wurden später durch Erosion stärker abgetragen, der verwitterungsresistentere Pfahlquarz blieb als markante "Teufelsmauer" erhalten. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel hierfür ist der "Pfahl bei Viechtach". GC1G4MH

Nutz und Schutz in der Buchberger Leite

Bereits seit 1904 nutzte man die Wasserkraft von Saußbach, Reschbach und Wolfsteiner Ohe zur Stromgewinnung. Dazu wurden zwei Stauseen an Sauß– und Reschbach angelegt. Das weit verzweigte, unter– und oberirdische Stollen und Kanalsystem versorgt auch heute noch die Turbinen des "Carbidwerkes". Die Wildbachklamm "Buchberger Leite" wurde bereits 1961 unter Schutz gestellt. Am 12. Mai 2006 wurde der Bayerische Pfahl als Nationaler Geotop ausgezeichnet und erhielt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung das Recht, das Logo planeterde - Welt der Geowissenschaften zu führen.

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Informationstafel

Logbedingungen

Mache von dir und deinem GPS Gerät ein Bild von der Informationstafel (N 48 49.243 E 13 30.781), welches in Richtung Felswand zeigt und stelle es mit deinem Log ein. Beantworte folgende Frage und sende uns die Antwort in einer Mail über Geocaching.com: An welchen Ort ist der Pfahl am Höchsten und welche Höhe erreicht er da ? Erfüllen die Logs diese Bedingungen nicht, müssen wir sie leider löschen.

PS: Dieser Cache läßt sich gut mit GC19VEN kombinieren.

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Ilz-Talsystem (Info), Landschaftsschutzgebiet LSG "Bayerischer Wald" (Info)

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Logeinträge für Der Pfahl in der Buchberger Leite    gefunden 6x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 05. April 2012 r.u.f. hat den Geocache gefunden

LachendHeute diesen Cache in schöner Umgebung gelöst.Lachend

DFDC...................r.u.f.

gefunden 24. April 2011 gugu hat den Geocache gefunden

heute unterwegs auf ostersonntäglicher mittagstour.
danke für den weg, der das ziel war icon_smile_wink.gif !

Bilder für diesen Logeintrag:
in der leit'nin der leit'n

gefunden 15. Oktober 2010 kaa19 hat den Geocache gefunden

Auf unserer wunderschönen Wanderung konnten wir alle Fragen gut lösen.
Vielen Dank für die schnelle Log-Freigabe.

Eine traumhafte Schlucht mit buntem Herbslaub. Sehr zu empfehlen!!

TFTC

kaa19

Bilder für diesen Logeintrag:
kaa19@Buchberger Leitekaa19@Buchberger Leite

gefunden 29. November 2009 BY-Pega hat den Geocache gefunden

Von Ringelai aus sind wir an diesem traumhaften Tag bis hierher die Buchberger Leite hochgewandert. Dann mussten wir leider wieder umkehren da uns die ganze Strecke zeitlich nicht reingepasst hat. Vielen Dank fürs herlocken und die schnelle Logfreigabe.

BY-Pega, gcra~ ( # 594 )
[ geocaching rindviecher allgaeu ]

Bilder für diesen Logeintrag:
PfahlwandPfahlwand

gefunden 19. November 2009 irrwiesel hat den Geocache gefunden

Große Runde durch die Buchberger Leite bei bestem Novemberwetter.
Danke für´s Herführen.