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Virtueller Geocache
SVC: Spukgeschichten & alte Legenden

 Suche Plätze an denen sich Mysteriöses zugetragen hat z.B. Spukhäuser oder finde urbane Legenden

von cacher.ella73     Deutschland

N 55° 03.674' E 013° 18.433' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 24. August 2013
 Veröffentlicht am: 24. August 2013
 Letzte Änderung: 29. April 2015
 Listing: https://opencaching.de/OCFEBA

35 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
7 Beobachter
0 Ignorierer
899 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

   

Cachelisten

Ostsee-Safari von FlashCool

Wegpunkte
Listing

Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

 "Erzähl-Eine-Geschichte"

Eine dreiteilige Safari-Reihe bestehend aus:

Teil 1 (dieses Listing)

handelt von Legenden (Sagen) und Schauergeschichten, die man sich früher am Lagerfeuer erzählte, aber auch unheimliche Erscheinungen neueren Datums. 

 

Teil 2 zu finden unter: OCFF68

berichtet von kleinen und großen Wundern.

 

Teil 3 zu finden unter: OC11EC2  

erzählt ein Stück Zeitgeschichte (historische Ereignisse).

______________________________________________________________________________________________________________________

 

Teil 1

Du kennst einen Ort mit einer mysteriösen Begebenheit, einer Spukgeschichte oder ähnlichem, dann suche diesen Ort auf.

Um den Cache zu loggen fotografiere die Umgebung (mit dir und/oder GPS) und beschreibe, was hier zu sehen ist. Außerdem sind natürlich die Art des Spuks oder der Legende zu erzählen und die jeweiligen Koordinaten anzugeben.

Wenn der Platz auf uneinsehbarem Privatgelände liegt besteht die Herausforderung darin, eine Fotoerlaubnis zu bekommen. Sollte dies nicht möglich sein, kannst du natürlich auch mit Außenansicht und Beschreibung der Umgebung loggen.

Jeder Ort darf nur 1x als Fund geloggt werden. (Bei Team-Logs bitte alle Beteiligten im ersten Log angeben!)

Da es schön wäre, wenn möglichst viele Geschichten hier vertreten wären, dürft ihr diese Safari bis zu 3x loggen. (Wer keinen zusätzlichen Fund loggen will, kann  - insofern er möchte- einen Hinweis loggen.)

______________________________________________________________________________________________________________________

 

Die Beispielkoordinaten (siehe Hinweislog) bei diesem Cache beziehen sich auf eine Burg auf der ein Burgfräulein spuken soll und auf der sich ein tragischer Vorfall ereignet hat.

 

 

Ich hoffe ihr findet viele interessante Orte und könnt viele Geschichten erzählen (- sie müssen auch nicht so lang sein). Zwinkernd

Wer nicht mit eigenen Worten erzählen mag, darf gern vorhandenen Text (von Infotafeln vor Ort) als Foto hochladen oder einen Link zur Geschichte angeben.


Bitte die in der Logbedingung geforderten Koordinaten im Format "N/S DD MM.MMM E/W DDD MM.MMM" (z.B. "N 48 00.000 E 008 00.000") ins Log eintragen, damit die Positionen von der Safari-Cache-Karte korrekt erkannt und angezeigt werden können!
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

Bilder

Spukgeschichten & alte Legenden
Spukgeschichten & alte Legenden
Burg Lahneck (2)
Burg Lahneck (2)

Hilfreiches

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Logeinträge für SVC: Spukgeschichten & alte Legenden    gefunden 35x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 15. November 2019, 08:30 TeamMB hat den Geocache gefunden

Bei N 48 08. 439 E 011 34.185 befindet sich der Maxturm.

Die Geschichte dazu:
Die Münchner Innenstadt ist von den Bombardements am Ende des zweiten Weltkriegs leider nicht verschont geblieben und zu großen Teilen zerstört worden – bis auf z.B. den Turm der Herzog-Max-Burg. Nach wie vor erstrahlt er im Renaissance-Stil und ist heute Teil des Amtsgerichts. Der Sage nach soll der Geist von Kurfürstin Maria Anna, die schon in jungen Jahren bei Ihrer Heirat mit Maximilian I. von Österreich nach Bayern kam, als Politikerin geachtet und von ihren Söhnen geschätzt wurde und sich oft in der von Ihrem Sohn Maximilian Philipp renovierten Residenz aufhielt, ihn über Jahrhunderte hinweg beschützt haben. Besonders gern hielt sie sich im Turm auf und genau dort soll der wohlgesonnene Geist seit ihrem Tod 1665 immer wieder in rauhen Winternächten besonders zwischen Weihnachten und Neujahr gesehen worden sein. Mir ist er noch nicht begegnet - aber wer weiß?!

Guade Idee! Dankdaschee fürs Safari Schachtei! :)

Bilder für diesen Logeintrag:
11
22

gefunden 03. Oktober 2019 elmofant hat den Geocache gefunden

Die weiße Dame im Schloss zu Rhede

Vor vielen Jahren lebte auf dem Schlosse ein Edel- fräulein, welches ob seiner überaus großen Schönheit die Augen unzähliger Bewerber auf sich zog.

Zu diesen gehörte auch ein Brüderpaar, welches in heißer Liebe zu der schönen Jungfrau entbrannt war, ohne dass die Brüder gegenseitig einander von ihren gleichen Neigungen wussten. Die Jungfrau aber spielte mit den Herzen der Ritter. Als einstens am Silvesterabend vielen Edlen im Schlosse ein großes Fest gegeben wurde, raunte sie dem einen Bruder heimlich die Worte zu, dass sie denjenigen im Laufe des kommenden Jahres zum Gemahl machen werde, der im neu anbrechenden Jahre zuerst die Glocke des Schlossturmes läuten werde.

Bald darauf sprach sie dieselben Worte zu dem anderen Bruder. Als die Mitternachtsstunde sich jetzt näherte, da stürmten die Brüder die Treppen hinauf, und jetzt erst erfuhren Sie von ihrer gegenseitigen Liebe zu der Jungfrau. Es entspannte sich unter den Brüdern ein heftiger Kampf, der damit endete, dass der eine den anderen mit seinem Dolche erstach.

Ein heißer Blutstrahl floss über die Treppe und bezeichnete den Ort der grausigen Tat. Der Mörder wurde bald durch das Gericht der heiligen Feme zum Tode durch den Strang verurteilt, die Jungfrau aber verfiel in Wahnsinn, als sie erfuhr, was sie durch ihr leichtsinniges Handeln angerichtet hatte.

In der Mitternachtsstunde des Silvesterabends, so berichtet die Sage weiter, soll die Jungfrau in Gestalt einer weißen Dame sich noch im Schlosse zeigen, wie sie damit beschäftigt ist, die Blutspuren, die noch bisweilen zu sehen sind, von der Treppe zu verwischen.

Quellenangabe: Broschüre Rheder Sagen Safari  [Stadt Rhede]

Das Schloss Rhede (auch Haus Rhede genannt): N 51 50.453 E 006 42.041

ツ elmofant sagt Dfd-SafariCache ツ

Bilder für diesen Logeintrag:
Alte Legende Schloss RhedeAlte Legende Schloss Rhede

gefunden 21. November 2018 delete_232734 hat den Geocache gefunden

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 04. Januar 2020

gefunden 29. Oktober 2018 delete_232734 hat den Geocache gefunden

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 04. Januar 2020

gefunden 12. Oktober 2018 Der Schrat hat den Geocache gefunden

An diesen Koordinaten befindet sich der Braunschweiger Dowesee:

N 52 17.621 E 010 31.889

Es handelt sich um einen natürlich entstandenen, kleinen See, der sich nach einem Erdfall bildete. Ursprünglich befand sich darunter ein 250 Millionen Jahre alter Salzdom, der durch Grundwasser ausgelaugt wurde, wodurch das Gelände einbrach und den See bildete. Der Name Dowesee leitet sich von Dove See ab, was Tiefer See bedeutet.

Es gibt auch eine volkstümliche Sage, wie der Dowesee entstand.

An der Stelle des Sees stand im 12. Jahrhundert ein reiches von Zisterziensermönchen bewohntes Kloster. Die Mönche führten aber einen hemmungslosen Lebenswandel. Vergeblich wurden die Mönche ermahnt, dem Laster zu entsagen und ein gotterfülltes Leben zu führen,
Da kam in finsterer Nacht des Himmels Strafgericht über das Kloster, um den Sündenpfuhl ein Ende zu bereiten. Ein fürchterlicher Sturm erhob sich, die Erde tat sich auf und sämtliche Gebäude versanken in einen dunklen Abgrund und ein schwarzer See bedeckte die Stelle wo das Kloster gestanden hatte.
Totenstille herrschte fortan um den grauenvollen See, aber in einigen Nächten hörten vorbeikommende Leute ein entsetzliches Jammern und das ängstliche Klagen der Mönche sowie das Läuten der Betglocke aus der Tiefe des Sees.

Wenn man heute in lauen Sommernächten am See spazieren geht, kann man machmal ganz leise die Glocke des Klosters läuten hören...

Es gibt noch weitere Sagen zum Dowesee, die in einer auch sonst lesenswerten Radtour-Broschüre stehen, die man bei der Stadt Braunschweig herunterladen kann: Download

Danke an cacher.ella73 für diesen unheimlichen Safari-Cache

Bilder für diesen Logeintrag:
Ansicht des DoweseesAnsicht des Dowesees
Dove See im Jahr 1771 glich einem KraterseeDove See im Jahr 1771 glich einem Kratersee

gefunden 24. Juli 2018 delete_232734 hat den Geocache gefunden

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 04. Januar 2020

gefunden 05. April 2018 ekorren hat den Geocache gefunden

Lagarfljótsormurinn


Nicht nur im Loch Ness wohnt seit urdenklichen Zeiten ein Monster - auch im isländischen Lagarfljót bei Egilsstaðir. Die ältesten Berichte über den Lagarfljótsormurinn stammen aus dem Jahr 1345, die neuesten Begegnungen sind erst wenige Jahre her. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Berichte findet man z.B. hier auf der Website der Stadt Egilsstaðir.

Ein lokales Volksmärchen erklärt, wie der Wurm entstanden ist und sich angesiedelt hat (Zitat von Wikipedia):

Jón Árnasons zwischen 1862 und 1864 erschienene Sammlung enthält die Geschichte eines Mädchens, das in der Nähe des Lagarfljót wohnte. Es legte eine goldene Brosche zusammen mit einem kleinen Wurm in eine Schachtel, in der Hoffnung, auf diese Weise das Gold zu vermehren. Statt des Goldes wuchs jedoch der Wurm und das Mädchen warf die Schachtel in Panik in den Lagarfljót. Dort wuchs der Wurm weiter, konnte aber von Zauberern an Kopf und Schwanz gekettet auf dem Grund des Sees festgesetzt werden.

Nelly 01 und ich haben den großen Wurm vor Ort gesucht, konnten aber nur einen kleinen Schneewurm ans Ufer locken ;)

Koordinaten: N 65° 16.800' W 014° 25.268' (auf der Brücke über den See)

Bilder für diesen Logeintrag:
SchneewurmSchneewurm
Schild am SeeSchild am See
SeeSee
SeeSee
SeeSee
See und Brücke von obenSee und Brücke von oben
Sportwurm auf einem StadtplanSportwurm auf einem Stadtplan
LogproofLogproof

gefunden 31. Oktober 2017 stoerti hat den Geocache gefunden

In der Klosterkirche in Neuruppin steht noch die Bildsäule vom Pater Wichmann, einem der alten „Grafen von Lindow und Herr zu Wildberg und Ruppin“. Er soll das Kloster hier gegründet haben und sein erster Prior ( Klostervorsteher ) gewesen sein, und er soll auch die Gabe gehabt haben, Wunderwerke zu tun, wovon in alten Schriften namentlich eine Begebenheit erzählt wird:
Einstmal, heißt es, hatte er jenseits des Ruppiner Sees im Namen seines Klosters , das ja unmittelbar an diesem See gelegen hat, etwas zu verrichten. Als er nun sehr hunderte und er bei gegebenen Zeichen der Eßglocke vor großer Mattigkeit den weiten Weg um den See herum nach der Stadt nicht wieder gehen konnte, sprach er zu seinem Gefährten: „ Mein Sohn, folge mir getroßt!“, machte darauf ein Kreuz vor sich und ging geradewegs über das Wasser ins Kloster. Sein Gefährte aber getraute sich nicht, in seine Fußstapfen zu treten, ging um den See herum und kam erst eine gute Stunde nach dem Pater nach Hause.
Einmal ist ein Bauer hinter hergegangen. Wo Pater Wichmann austrat, da trat der Bauer ein. Zuerst tat der Pater Wichmann, als sähe er es nicht. Als sie aber mitten auf dem See waren, drehte er sich um, drohte dem Bauer mit dem Finger und sagte: „Wie kannst du dich unterstehen, mir nachzugehen? Diesmal will ich dich noch mit hinübernehmen, aber versuche es nie wieder!“ Nach anderen Erzählern ist es sein Küster gewesen. Unterwegs tat Pater Wichmann, als sähe er es nicht. Drüben angekommen, sagte er ihm aber, er solle sich nicht noch einmal in solche Gefahr durch sein Vorwitz treiben lassen, denn er würde ohne alle Hilfe ertrunken sein, falls er sich zufällig dabei umgesehen hätte. Der Küster ärgerte sich aber, dass er immer um den See herumgehen müsste, wärend der Pater es so bequem habe. Er dachtenbei sich, der Pater gönne ihm solche Macht nicht. Er wollte einmal versuchen und sich umdrehen, während er in der Paters Fußstapfen trete, Er wurde aber für seinen Ungehorsam bestraft, denn als er nach Ruppin zurückblickte, versank er, bevor er um Hilfe rufen konnte.
Der Ruf der Wundertaten ging auch über die Mark hinaus. So schrieb K. Lücke ( Sonntagsbeilage zur Norddeutschen Allgemeinen Zeitung vom 27.Dezember 1885 ) über eine Legende, die sich an ein Bild geknüpft habe, das noch im 18. Jahrhundert im Dominikanerkloster zu Köln am Rhein zu sehen gewesen sei: „ Es stellte einen Koch des Klosters Neuruppin da, welcher in der Hand einen großen Wels hielt und hatte die Unterschrift: Frater Nicolaus de Ruppin. Die Legende aber lautete, der Koch des Klosters, Nicolaus mit Namen, habe einst, als noch am Abend viele fremde Klosterbrüder nach Ruppin gekommen waren, dem Pater Wichmann geklagt, der Speisevorrat reiche nicht aus. Da habe jener ihm befohlen, er solle nur durch das Pförtchen, das von dem Klostergange zum See hinausführe, gehen und im Namen des Priors den Fisch befehlen, dass einer von ihnen herkäme, um sogleich den angekommenen Gästen als Sättigung zu dienen. Der Koch habe getan, wie ihm geheißen, und so sei ein großer Wels zu ihm ans Ufer geschwommen gekommen, welchen er mit mit den Händen ergriffen und in die Küche getragen habe, wo derselbe dann zubereitet worden sei.“
Nach einigen soll es auch nicht ein Riese, sonder Pater Wichmann gewesen sein, der einen Damm durch den Ruppiner See hat bauen wollen, der die Grafschaft der Länge nach durchschneidet und in zwei Teile teil. An zwei Stellen er an der der Stadt gegenüberliegenden Seiten angefangen, den See zuzudämmen, einmal, wo sich beim Fährhahn ( am Fährhause ) eine Spitze gerade der Klosterkirche gegenüber ins Wasser hineinzieht, und dann bei der Ziegelei zwischen Gnewikow und Karve, einer Stelle, die man noch „die scharfe Ecke“ nennt. Beide Male ist ihm aber das Schürzenband abgerissen, als er Erde in seine Schürze herbeitrug. An der „scharfen Ecke“ sieht man es noch deutlich, wie die Sandbank sich ins Wasser hineinzieht; da ist es auch so manchem Schiff schlecht ergangen, wenn die Schiffer dies nicht bedachten und zu dicht ans Land gehalten haben.
Vor seinem Tode hat übrigens Pater Wichmann bestimmt, dass er in einem gläsernen Sarg gebettet und dieser noch in einen silbernen gesetzt werden solle. Ferner solle auf sein Grab eine Linde gepflanzt werden, und wenn die Linde vergangen sei, dann könne man sein Grab öffnen, aber nicht eher. Die Linde hinter der Klosterkirche, unmittelbar an der nach dem Brand von 1787 errichteten Stadtmauer auf dem ehemaligen Klosterkirchhof, wird von vielen als diejenige bezeichnet, unter der Pater Wichmann begraben liegt. Alle Neujahrsnacht zwischen zwölf un ein Uhr kommt er noch in einer Kutsche, die mit zwei schneeweißen Pferden ohne Köpfe bespannt ist, die Klosterstraße entlang zur Kirche, um nachzusehen, ob seine Anordnung in Hinblick auf die Linde auch aufrechterhalten werden. Mehrere Leute aus der Klosterstraße behaupten, das Rollen der Räder gehört zu haben, nicht aber den Hufschlag der Schimmel. Sonntagskinder können auch die Kutsche und die Pferde sehen.
Von Pater Wichmann erzählt eine alte Frau noch folgende Geschichte: „Zur Franzosenzeit, ich war freilich noch ein ganz kleines Kind, habe es aber oft vom Vater und Mutter gehört, wurde die Klosterkirche als Magazin benutzt, das stets ein Mann aus der Stadt Tag und Nacht bewachen musste. Dafür bekam er einen Taler. Dabei ist es einem Wächter einmal ganz merkwürdig ergangen: Als er so in Gedanken versunken dastand, es war gerade um Mitternacht , hörte er auf einmal die Orgel gehen. Die Kirche war plötzlich ganz hell, und vor dem Altare stand Pater Wichmann und reichte gerade zwölf Jungfrauen das Heilige Abendmahl. Als das vorüber war, schwieg die Orgel, und Licht und Jungfrauen und Pater waren ebenso plötzlich wieder verschwunden, wie sie erschienen waren. Eine Stimme aber bedrohte den Mann, er solle von dem, was er gesehen habe, ja nichts erzählen, sonst würde es ihm schlecht ergehen. Der aber konnte seinen Mund nicht halten, und da hat es ihn in denn Tag und Nacht keine Ruhe gelassen, bis er vor aller Angst und Aufregung kurze Zeit darauf starb.“

Mit daggi1963 zusammen. Sie hat mich vor der Wichmann-Linde fotografiert und deswegen selbst nicht auf dem Bild.

N 52° 55.358' E 012° 48.578'

Wir waren hier, weil wir hier wohnen und in manch dunkler Winternacht haben wir auch schon das rollen metallener Räder auf dem Kopfsteinpflaster gehört

Bilder für diesen Logeintrag:
Pater WichmannPater Wichmann
Im Turm der KircheIm Turm der Kirche
Blick vom Turm über den SeeBlick vom Turm über den See

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 31. Oktober 2017, 16:00 Daggi1963 hat den Geocache gefunden

Mit Stoerti zusammen. 

Bild füge ich bei. Allerdings ist nur Stoerti zu sehen, da ich das Foto gemacht habe

Bilder für diesen Logeintrag:
Vor der WichmannlindeVor der Wichmannlinde

gefunden 27. August 2017 weltengreif hat den Geocache gefunden

N51 9.724 E7 8.193

Mungsten Bridge has its own peculiar history replete with apocryphal stories. One of these is the myth about the golden rivet. Allegedly, the final bolt to be fastened to the bridge (or rather the bridge to be fastened with) was made from pure gold. Fact is, no such rivet has ever been found, and what's more any such bold would be largely cosmetic since gold is a much softer material than steel.

TFTC & greets from "Blade City" Solingen!

Cache #7500 (approx.)

+++++++++++++++++++++++

Liebe/r Owner/in,
dieser Log wurde auf Englisch verfasst, weil mir das Spaß macht und weil Geocaching ein internationales Hobby ist, dem auch Leute frönen, die des Deutschen nicht mächtig sind und die sich - ebenso wie ich, wenn ich ins Ausland fahre - freuen, wenn ihnen ein englischsprachiger Log hilft zu entscheiden, ob sie einen Cache angehen sollen oder nicht.
Wenn du Fragen zu diesem Log hast, kannst du mich gerne auf Deutsch kontaktieren.
Findige Grüße, w.

Bilder für diesen Logeintrag:
Mungsten Bridge IMungsten Bridge I
Mungsten Bridge IIMungsten Bridge II

gefunden 30. Dezember 2016 Seebär777 hat den Geocache gefunden

Spukgeschichten und alte Legenden? Da fällt mir die Richmodis-Sage ein.

In https://de.wikipedia.org/wiki/Richmodis-Sage steht:
Im Jahre 1357 raffte die Pest in Köln so viele Opfer hinweg, dass es nicht möglich war, alle Leichen auf die gewöhnliche Weise zu beerdigen.[3] Allein in Köln sollen 20.000 Personen an der Pest gestorben sein,[4] die man massenweise in große Gruben warf.[5] In dieser Zeit wohnte im Haus „zum Papageyen“ auf dem Neumarkt Nr. 6 der Stadtrat und reiche Patrizier und Kölner Bürgermeister Richolf Mennegin von der Aducht (auch genannt Mengis von Aducht) glücklich mit seiner Ehefrau Richmodis von Lyskirchen. Die von der Pest befallene Gemahlin beerdigte man auf dem nahe gelegenen Friedhof bei St. Aposteln am Neumarkt. Bei der Beerdigung beließ man ihr den kostbaren Schmuck, insbesondere den Trauring. Das fiel dem Totengräber auf, der nachts zurückkehrte und der Leiche den Schmuck stehlen wollte. Richmodis wachte auf und erschreckte den Totengräber so sehr, dass dieser ohne Laterne die Flucht ergriff. Die scheintot Begrabene richtete sich auf und ging mit der Laterne zurück nach Hause. Als Richmodis im Totenhemd an die Tür ihres Hauses klopfte, wollte niemand den vermeintlichen Geist einlassen. Nach längerem Klopfen öffnete schließlich das „Gesinde“ und berichtete Mengis von der Aducht, seine Frau stünde vor der Tür. Ungläubig antworte er: „Das ist unmöglich. Eher würden meine Schimmel oben auf dem Heuboden stehen.“ Schon trampelten sechs Schimmel die Treppe hinauf und schauten hinaus aus dem Dach. Frau Richmodis wurde wieder gesund und brachte noch drei Kinder zur Welt.[5] Dass es um jene Zeit eine Pestepidemie in Köln gegeben hat, ist urkundlich belegt. Am 2. Oktober 1358 schritt der Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep gegen Testamentsfälschungen ein, die im Zusammenhang mit Pesttoten standen.[6] Und zur Erinnerung schauen noch heute zwei Pferdeköpfe aus dem Richmodisturm an der nach ihr benannten Straße in Köln.

Koords: N 50° 56.207 E 6° 56.880

Bilder für diesen Logeintrag:
Richmodis-Pferde mit leider unscharfem Eisbär-MaskottchenRichmodis-Pferde mit leider unscharfem Eisbär-Maskottchen

gefunden 11. Dezember 2016 Riedxela hat den Geocache gefunden

Um die Entstehung der Burg Nideggen in der Eifel rankt sich eine Sage. Sie ist auf der Infotafel über die Burg hier nachzulesen: N 50° 41.327 E 006° 28.628

Hier also die Sage über die Entstehung der Burg Nideggen: 

Auf der Nideggen gegenüber auf dem Bergkegel gelegenen Burg Bergstein wohnten zwei Brüder. Zwischen ihnen brach Streit aus und der eine zog von Bergstein weg. Er baute sich auf der anderen Flußseite eine neue Burg, die von den Bewohnern Neid-Eck genannt wurde, weil sie der Zwietracht, dem Neid zwischen den beiden Brüdern ihren Ursprung verdankte. Der Herr auf Burg Neid-Eck belagerte bald darauf seinen Bruder in Bergstein, erstürmte und zerbrach dessen Schloß und baute von dessen Steinen den gewaltigen Burgturm in Nideggen. Dieser wird deshalb heute noch Jenseitsturm genannt. 

In manchen Sagen steckt auch ein Stückchen Wahrheit, so auch hier. Auf dem Bergkegel bei der Gemeinde Burgstein gab es nachweislich eine Burg Berenstein, deren Steine für den Bau der Burg Nideggen verwendet wurden. Dies ist auch hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Berenstein

Vielen Dank für die interessante Safari.

Bilder für diesen Logeintrag:
Infotafel in der Burg NideggenInfotafel in der Burg Nideggen

gefunden 27. November 2016 TausRbeiD hat den Geocache gefunden

Anfang des Jahres waren Frauchen und ich im Harz unterwegs, und besuchten die Teufelsmauer. Diese befindet sich zwischen Blankenburg und Ballenstedt und ist ca. 20km lang. Die Koordinaten sind: N 51 45.990 E 011 04.990 (in der Nähe von Weddersleben)

Ich habe vor Ort ein paar Fotos gemacht, die Tafel mit der eigentlichen Sage aber leider ignoriert. Deshalb die Sage hier aus Wikipedia:

Die Sage vom „Teufel und Hahn“ im Harzvorland findet sich in zwei Varianten:

Die erste Variante der Sage lässt eine Marktfrau mit Hahn aus Cattenstedt, einem kleinen Dorf bei Blankenburg, kommen: „Gott und Teufel stritten sich um den Besitz der Erde; sie einigten sich, Gott sollte das fruchtbare Flachland behalten, der Teufel das erzhaltige Harzgebirge bekommen, wenn er bis zum ersten Hahnenschrei eine Grenzmauer fertig hätte. Er baute sie bis zum Harzrande. Als noch ein Stein fehlte kräht der Hahn, den eine Marktfrau aus Cattenstedt, die auf dem Weg nach Blankenburg war, im Korb hatte. Die Arbeit war vergeblich und der Teufel zerschlug wütend sein Werk.“

Die zweite Variante lässt die Bäuerin aus Timmenrode kommen: „Vor grauer Zeit kam der Teufel mit dem Herrn überein, Gütertrennung vorzunehmen. Der Harz aber sollte sein Herrschaftsbereich sein. So wetteten sie miteinander, dass er das Gebiet haben dürfe, wenn es ihm gelänge, in einer einzigen Nacht eine Mauer darum zu ziehen, hoch schwer und eisern wie die Bauwerke der Kaiser. Gesagt, getan, das Mauerwerk wuchs in der Dunkelheit. Da ließ der Herr eine Bäuerin aus Timmenrode mit ihrem Hahn im Korb zu Markte gehen und sie über einen kleinen Kiesel stolpern. Da reckte der Hahn im Korb den Hals und begann zu krähen. Der Teufel glaubte, die Nacht sei zu Ende und schleuderte vor Wut den Schlussstein gegen das Bauwerk, so dass nur noch Bruchstücke stehenblieben.“


Bilder für diesen Logeintrag:
Info 1Info 1
Info 2Info 2
Ein Stück Teufelsmauer 1Ein Stück Teufelsmauer 1
Ein Stück Teufelsmauer 2Ein Stück Teufelsmauer 2
Ein Stück Teufelsmauer 3Ein Stück Teufelsmauer 3
Teufelsmauer mit FrauchenTeufelsmauer mit Frauchen

gefunden 12. November 2016, 12:30 eukalyptus hat den Geocache gefunden

In der Gemeinde Loxstedt gibt es zwei Sagenweg. An den verschiedenen Stationen gibt es Tafeln auf denen die Sagen der Gegend zu lesen sind. Für diese Safari habe ich die sage von Arp von Düring gewählt. Das Schild dazu steht bei N 53° 27.500 E 008° 39.964 (Düring, Lunestedter Str./Uhlandstr. - Sage 11: Arp von Düring).

Arp von Düring blieb nach seinem Tod der gute Geist seines Hofes. Wichtige Ereignisse kündigt er durch sein Erscheinen an.

Bilder für diesen Logeintrag:
SagenwegSagenweg
Sage Arpp von DüringSage Arpp von Düring
Sagenschild mit GarminSagenschild mit Garmin
Umgebung Arp von DüningUmgebung Arp von Düning
Sage Zwerge bei DünenfährSage Zwerge bei Dünenfähr
Sage Das ZwergenkindSage Das Zwergenkind
Sage Der Feldstein bei BexhövedeSage Der Feldstein bei Bexhövede

gefunden 14. Oktober 2016 eukalyptus hat den Geocache gefunden

In Nienburg steht eine Skulptur bei N 52° 38.231544  E 008° 32.010, die eine Sage darstellt. Das Wunderpferd Beiaard hat die vier Söhne des Grafen auf der Flucht über den Fluß getragen.

Bilder für diesen Logeintrag:
das Wunderpferddas Wunderpferd
mit meinem Garminmit meinem Garmin
InfotafelInfotafel

gefunden 28. September 2016 Barfly hat den Geocache gefunden

Das Bild zeigt eine Statue des weißen Fräuleins im Wald bei Hochspeyer im Pfälzerwald. Sie soll laut einer Legende hier umgehen-

N 49° 27.658

E 007° 52.856

Das weiße Fräulein

"Drei Gesellen machten sich in einer finsteren Nacht von Enkenbach aus auf den Weg nach der dicken Eiche. Dem einen hatte geträumt, dass dort ein Schatz vergraben liege. Um die Mitternachtsstunde gruben sie in die Erde hinab und stießen gar bald auf den Deckel einer eisenbeschlagenen Truhe. Sie waren schon dabei, diese freizulegen und zu öffnen. Da erschien ihnen in der schwarzen Nacht eine weiße Frauengestalt und sprach: "Halt! Ehe ihr den Schatz hebt, müsst ihr drei Bedingungen erfüllen: Zum ersten: Ich erscheine in der folgenden Nacht als Kröte; dann müsst ihr mich küssen. Zum zweiten: In der weiteren Nacht bin ich ein schwarzer Pudel mit glühenden Augen. Auch den sollt ihr küssen. Zum dritten: In der nächsten Nacht bin ich wieder wie jetzt ein weißes Fräulein. Wenn ihr mich dann küsst, bin ich erlöst, und ihr sollt den Schatz haben. Tut ihr aber nicht so, wie ich gesagt, so werdet ihr in der Truhe nicht ein Krümchen finden."

Am folgenden Abend fanden sich die drei Burschen zusammen. Ehe sie den Gang zum Wald antraten, tranken sie noch einen Krug voll Wein und nahmen einen weiteren gefüllt mit. Sie spürten in sich den nötigen Mut. In Enkenbach schlug es auf dem Turm der Klosterkirche gerade zwölfmal, als sie bei der dicken Eiche anlangte. Sie fanden die Grube und darin die eisenbeschlagene Truhe. Da kam auf sie zu eine Kröte gehüpft, so groß wie ein Backofen und ganz feurig. Ja, nun war der erste Auftrag fällig. Aber den Gesellen grauste es, sie verloren allen Mut, so schaurig war das Ungeheuer anzusehen. Sie rannten dorfwärts. Der Schatz in der eisenbeschlagenen Truhe versank tief in die Erde, und keiner hat ihn mehr gesehen."


Danke fpr den Safari Cache!

Lg Barfly


Bilder für diesen Logeintrag:
Das weiße FräuleinDas weiße Fräulein

gefunden 17. Februar 2016 delete_122133 hat den Geocache gefunden

-User gelöscht-

zuletzt geändert am 06. Januar 2020

gefunden 07. Februar 2016 rolandforchrist hat den Geocache gefunden

Heute hatten wir unsere Hunderunde in die Hohe Mark verlegt und dabei die uns bekannten Hexenbuchen besucht. In der Hohen Mark gibt es viele schaurige Geschichten, vom Höllenhund und hier vom Tanzplatz der Hexen. Auch Riesen und Zwerge hätten hier gehaust. Und bei den sieben Hügeln (So heißt hier auch ein Wanderweg) soll ein Schatz eines Heidenkönigs vergraben sein.

Der Wuchs dieser Hexenbuchen, krumm und sogar schlangenweise über den Boden, führte man früher darauf zurück, dass hier ein Hexentanzplatz war, die man natürlich auch gehört und gesehen hat. Leider hat die richtig alte Hexenbuche dem Schneefall der harten Winter nicht überlebt.

Es gibt aber auch eine positive Geschichte aus dieser Gegend, der griese Mönch, aber diese logge ich in eurem Teil 2Zwinkernd

 

Die Hexenbuchen befinden sich bei N51 45.744 E007 06.730

Danke für die gute SafariideeLächelnd

Mit freundlichem Glückauf

Roland

Bilder für diesen Logeintrag:
Halterner Hexenbuchen auf dem WegHalterner Hexenbuchen auf dem Weg
Halterner Hexenbuchen InfoHalterner Hexenbuchen Info
Halterner HexenbuchenHalterner Hexenbuchen
Halterner Hexenbuchen LogproofHalterner Hexenbuchen Logproof

gefunden 07. Dezember 2015 siebenpunkt hat den Geocache gefunden

Die Heinzelmannshöhlen von Bad Ems bei: N 50° 19.799 E 007° 43.854

 

Die Legende

Die Heinzelmännchen hausten tief im Berg in herrlichen Wohnungen. Die einzelnen Kammern waren aus Blei, Silber, Gold und Edelsteinen erbaut. Die Stübchen blinkten und glitzerten in den wunderbarsten Farben.
In warmen Sommernächten kamen die Männlein aus ihren kühlen Bergstollen hervor und machen sich bei den Bewohnern nützlich. Die alten Emser wussten die Hilfe der kleinen Leute wohl zu schätzen und schenkten ihnen Speisen und Kleidung.
Aus Freude über die Dankbarkeit der Menschen ließen die Zwerge am Fuße des Bäderberges die Heilquellen sprudeln und zeigten den Männern, wo sie nach Blei und Silber graben konnten.
Die Heinzelmännchen wagten sich sogar am Tage auf die Felsen, sonnten sich, spielten im dichten Farnkraut und sahen dem emsigen Treiben im Tale zu.
Eines Tages wurde eine Frau von großer Neugierde geplagt. Sie wollte die Zwerge unbedingt sehen. An einem Frühlingstag kletterte sie heimlich die Felsen hinauf, versteckte sich im Farnkraut und wartete. Unbekümmert kamen die Heinzelmännchen zum Vorschein. Es sah zu drollig aus, wie die kleinen Kerle in der Sonne tollten. Die Frau musste laut lachen. Die Männlein erschraken, und husch, husch, waren sie verschwunden. Bis heute wurden sie nicht mehr gesehen.
Doch wenn man leise ist und genau hinhört, dann kann man sie drunten im Berge pochen und werken hören. Immer noch sind die Heinzelmännchen tätig und sorgen dafür, dass das Heilwasser sprudelt und kranken Menschen Segen bringt.

So heißt es jedenfalls in der Legende...

  

 LG 7.Lächelnd

Bilder für diesen Logeintrag:
HeinzelmannshöhlenHeinzelmannshöhlen

gefunden 16. September 2015 Le Dompteur hat den Geocache gefunden

Gefunden in der Nähe von Dingholz. Da hierzu ein Mystery auf GS besteht und ich nicht das Final spoilern will, gebe ich als Fundort die Startkoordinaten an: N 54° 44.355 E 009° 42.113

Die Legende vom Frauenschuh:
"Auf ungefähr halbem Wege von Kappeln nach Flensburg, liegt an der Seite des Weges ein Stein, in dem die Form eines Frauenschuhs abgedrückt ist, wie diese nämlich in alter Zeit getragen wurden, lang und spitz. Man erzählt davon dieses:

Auf einem adeligen Gute im östlichen Angeln sollte ein Leibeigener seines Vergehens wegen bestraft werden. Seine Frau bat die Herrschaft um Schonung, doch lange umsonst. Endlich aber sagte der Herr, ihr Mann solle frei werden, wenn sie noch vor Sonnenuntergang die Hälfte des Weges zwischen Flensburg und Kappeln abmessen und bezeichnen könnte. Das schien unmöglich, doch die arme Frau machte sich rüstig ans Werk und eilte auf Flensburg zu. Aber schon bei ..... setzte sich ermüdet nieder, um auszuruhen, und als sie wieder aufstehen wollte, saß ihr Schuh in dem Steine, der da an der Stelle lag, fest. Da ahnte sie, hier müsse die Hälfte des Weges sein. Und das war genau richtig. So aber hatte sie ihren Mann gerettet."

Danke für die Safari.

Bilder für diesen Logeintrag:
OCFEBA Safari Legenden Stein DINGHOLZ OCFEBA Safari Legenden Stein DINGHOLZ
OCFEBA Safari Legenden Schild DINGHOLZ OCFEBA Safari Legenden Schild DINGHOLZ

gefunden Empfohlen 30. Juli 2015 mambofive hat den Geocache gefunden

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Der Hinweis auf diese Schauergeschichte kam von C.o.tour selber, danke für die Anregung!

Im Heidegebiet in der Nähe von Cuxhaven hatte einst ein Schäfer eine Hütte gebaut und dort als Einsiedler gelebt.

Des Lebens müde, soll er sich in seiner Hütte an einem Dachbalken erhängt haben. Sein treuer Hund wollte nicht von seiner Seite weichen und blieb bei seinem Herrchen, bis er dort jämmerlich verhungerte.

Heute streifen hier nachts Schäfer und Hund als Geist durch die Gegend und erschrecken die Wanderer.

Das Ganze fand bei 
  N 53° 50.445 E 008° 37.019
statt.

Als wir diese Geschichte unserem GeoKret "Big Jugi" erzählt hatten, hatte er Angst und wollte nicht mehr alleine auf dem Foto posieren. Erst nach viel gutem Zureden war er für ein kleines Logfoto bereit... Cool

Danke für die gruselige Safari-Idee & Gruß,
  Team mambofive. 

Bilder für diesen Logeintrag:
GK "Big Jugi" an der ehemaligen Hütte des SchäfersGK ´´Big Jugi´´ an der ehemaligen Hütte des Schäfers

gefunden 10. Januar 2015 Katja104 hat den Geocache gefunden

Die Klappergassen-Sage
(erzählt von Tobias Koch)

Im Jahre 805, Kaiser Karl hatte gerade den Krieg gegen die Sachsen siegreich beendet, stand auch das Aachener Münster vor seiner Weihe. Zu diesem Festakt hatte Karl sich, zum Zwecke der Demonstration seiner Macht und als Zeichen für seine tiefe Gläubigkeit, etwas besonderes einfallen lassen. Der Weihe am Dreikönigstag sollten neben dem Papst, verschiedenen Grafen und Prälaten auch 365 Bischöfe, einer zu Ehren jedes Tages des Jahres, beiwohnen. Am Vorabend der Feierlichkeit hatten sich, zu des Kaisers Enttäuschung, nur 363 Bischöfe in Aachen eingefunden. Gott sah dies und, da er von der  Ehrerbietung des Kaisers gerührt war, sandte er einen seiner Engel aus um die in der St. Servaas-Kirche zu Maastricht bestatteten Bischöfe Mundolph und Gundolph zu wecken und sie ins Aachener Münster zu befehlen. Die beiden Bischöfe taten wie Ihnen geboten, legten ihr Ornat an und eilten gen Aachen. 
Als sie durch Aachens Straßen eilten war das Klappern ihrer Gebeine laut und deutlich zu vernehmen. Vom Dom aus sah man sie durch die schmale Straße kommen und am Ende der Feierlichkeiten auf dem gleichen Wege wieder zu ihrer Ruhestätte zurückkehren. Die Aachener nannten zum Andenken an das Wunder zur Weihe des Münsters die Gasse fortan "Klappergasse".


Quelle: http://www.aachen-markt.de/sagen/klappergasse_tk.htm

 

Die passenden Bilder haben wir bei N 50° 46.492' E 006° 04.859' gemacht. DFDC

Bilder für diesen Logeintrag:
Klappergasse – ReliefKlappergasse – Relief
Klappergasse – SchildKlappergasse – Schild
Klappergasse – GesamtansichtKlappergasse – Gesamtansicht

gefunden 21. September 2014 Labradormix hat den Geocache gefunden

Koordinaten: N 50° 19.006 E 007° 27.155

Ein zum Cache passender Platz direkt vor der Haustüre

"Im Hohensteinsbachtal, an der Stelle des Gehauenen Steines, des durch eine quer verlaufende niedrige Felsbarrriere gebrochenen Weges nach dem Dorf Wolken, befindet sich ein Steinorakel, das 'Glückskäulchen'. Es ist eine in den Grauwackenschiefer geschlagene Doppelnische, heute durch den aufgeschütteten Fahrweg und das gehobene Bett des Ruppertsbaches am Fuß der Wand. So oft man an die Wegstelle kommt, findet man Steine im Käulchen. Der Vorbeigehende hat drei Würfe frei. Landet wenigstens ein Stein in der inneren kleinen Höhlung, so hat man Glück gehabt. Früher übertrug man das Glück auf den Tag und beruhigte sein Genmüt, wenn man durch die Waldschlucht aufsteigen musste."

Bilder für diesen Logeintrag:
GlückskäulchenGlückskäulchen

gefunden 04. Juni 2014, 12:00 Z-Yago hat den Geocache gefunden

Auf Gruselsafari am Augsburger Dom N 48°22.400 E 010°53. 803

Totenmesse

 

Die Domglocke schlug und die Prechtin öffnete die Augen. Kirchgangzeit! Noch war´s Nacht, die Nacht vor Allerseelen, aber jetzt im Spätherbst zur Frühmesse war´s immer Nacht.

Die Prechtin wollte eigentlich nicht aus dem Bett, aber es war der erste Todestag ihres Mannes und sie hatte für Allerseelen eine Messe bestellt. Das Feuer im Ofen war heruntergrbrannt, das Zimmer eisig. Ihr Atem blies weißen Rauch in die Luft. Sie fühlte sich wie gerädert, und schlecht geschlafen hatte sie obendrein.

Die Prechtin schloss noch einmal die Augen, holte sich Mut und schlug die Bettdecke zurück. Eiseskälte packte sie und kroch ihr die Beine hoch. Sie bibberte. Großzügig verzichtete sie aufs Waschen, schlüpfte in ihre Holzpatinnen und wickelte sich in eine Decke. Dann ging sie zum Ofen hinüber und legte Holzspäne nach. Glutbrocken leuchteten noch in der Asche. Sofort fingen die Spreißel Feuer. Sie wärmte sich kurz die Finger am offenen Feuer. Danach zog sie das Überkleid an und stellte sich mit dem Rücken zur Wärme.

Die Turmuhr schlug einmal. Es war Zeit aufzubrechen. Gefrühstückt wurde danach. Sie wollte schließlich die heilige Kommunion empfangen. Die Prechtin legte sich ihren Umhang um, zog selbst gestrickte Handschuhe über und zog sich die Kapuze über den kopf, bevor sie in die Nacht hinaustrat.

Die Gassen waren leer, und die Prechtin wunderte sich, dass sie auf der Straße niemandem begegnete. Aber der erste Frost griff ihr derart gewalttätig ins Gesicht dass sie weiter keinen Gedanken daran verschwendete. Außerdem sah sie an der Schwelle zum Mariendom Gestalten, in helle Gewänder gehüllt zum Portal eilen. Sie schienen in der kalten Luft der Frühe die einen weißlichen Frostniederschlag gebildet hatte, zu schweben.

Die Prechtin beeilte sich, weil sie befürchtete, die Messe könnte schon begonnen haben, schließlich wollte sie ihrem Mann diesen Ehrendienst erweisen. Als sie das Portal aufzog, wunderte sie sich, dass die Kirche zur Frühmesse an Allerseelen gänzlich dunkel war und nur das spärliche Licht des Mondes durch die farbigen Glasfenster leuchtete. Der Altar war leer und auch im Kirchenschiff stand niemand. Zumindest die Kerzen hätte sie erwartet, die sie dem Domprobst bezahlt hatte. Und doch hörte sie bereits das Murmeln von Gebeten. Ihr lief es eisig den Rücken hinunter, aber sie schob es auf die Kälte, die sich noch zu verdichten schien, als hinter ihr das Portal zuschlug.

Langsam schritt sie durch die Kirche. Ihre Schritte hallten. Die Stimmen kamen aus der Gruftkapelle. Natürlich, dachte sie, der Herr Pfarrer hat die Messe in die Unterkirche verlegt, weil die Kerzen dort unten auch den Raum etwas erwärmen konnten. Und tatsächlich sah sie schwache Lichtzungen aus der Unterkirche heraus flackern.

Froh über diese Wendung eilte sie auf die Gruftkirche zu. Sie klapperte mit ihren Holzschuhen die wenigen Stufen hinunter, ließ diese aber am Fuß der Treppen stehen, weil sie nicht stören wollte. Barfuß schlich sie auf dem eisigen Stein durch die Vorhalle bis in die Kapelle. Dort hatten sich die Kirchgänger versammelt. Die Kapelle schien ihr voller als sie sonst zu sein pflegte.

In der Nähe des Durchschlupfs war ein Platz auf einer der Kniebänke frei und die Prechtin kniete sich neben eine der Frauen, schloss die Augen und versank sofort in die Gebetslitanei, die man angestimmt hatte.

Die Stimmen wirkten hier unten leer und dünn, als fehlte ihnen der Körper. Es war nur ein Flüstern, ein weiches An- und Abschwellen der Töne, ein Hauch eher, als würden die Töne aus der Tiefe der Seelen stammen und nicht aus dem Kehlkopf eines Menschen. Irritiert öffnete die Prechtin die Augen. Sie wollte ihr Gebet für ihren Mann sprechen, ihn nicht enttäuschen, aber dieses Hauche der Wörter war ihr unheimlich. Zudem fror sie an ihren bloßen Füßen.

Verstohlen sah sie sich um. Die Prechtin erschrak, als die Frau neben ihr sich ihr zuwandte. Das Gesicht kalkweiß die Wangen eingefallen, der ganze Kopf ein Skelett, musterte sie die Prechtin. Und dieser fuhr es eisig in den Bauch. Neben ihr kniete ihre Nachbarin, die erst letzte Woche verstorben war.

„Elsbeth, du? Aber...“

Die Nachbarin legte ihren knochigen Finger an die Lippen. Ihre Stimme war nur ein feines Wispern, das aber der Prechtin bis ins Innerste drang.

„Still! Es ist recht, was du denkst, Magdalena. Ich bin tot.“

„Aber was tust du hier?“

„Siehst du nicht, das du zur Unzeit hier bist. Es ist die Stunde der Toten. Lass mich in Frieden und lauf fort, Magdalena. Eil dich, bevor sie wissen, dass ein Lebender unter ihnen weilt, bevor sie dich für ewig hier behalten. Eil dich, Magdalena, bevor ein Unheil geschieht!“

Die Prechtin fuhr auf und rutschte aus der Kniebank. Sie wagte nicht zu atmen. Jetzt erst fiel ihr auf, dass alle die Gestalten in weißes, beinahe durchscheinendes Leinen gekleidet waren. Sie knieten in ihren Totenhemden auf den Bänken. Die ersten begannen sich bereits nach der Störung umzudrehen.

Die Prechtin fuhr sich mit der Hand an den Mund, um nicht zu schreien. Sie drehte sich um und lief. Ihre Füße klatschten auf dem eisigen Stein. Met aller Hast griff sie nach ihren Holzschuhen, ließ diese aber fahren, als sie hörte:

„Magdalena! Magdalena!“

Sie presste ihre Hände gegen die Ohren. In ihrem Nacken krampfte sich alles zusammen, die Haare sträubten sich. Wie der Wind jagte sich durch den Kirchenraum. Sie fühlte den eisigen Hauch hinter sich, der von der Gruftkälte der Toten ausging. Der Hall ihrer klatschenden Füße schien sich zu vertausendfachen und schwoll in ihren Ohren an, dass ihr schwindlig wurde.

Endlich erreichte sie das Tor. Nur mit Mühe konnte sie die Klinke herabdrücken. Mit aller Gewalt stemmte sie sich dagegen. Hinter ihr wurden die Stimmen lauter. Sie riefen durcheinander, riefen ihren Namen, bis es in ihrem Kopf dröhnte wie in einer Glocke. Aber da schwang das Portal auf, die Prechtin stolperte hindurch. Sie hörte noch den Klang der Glocke vom Domturm herab und das Zuschlagen des Portals hinter ihr. Dann griff das Grauen endgültig nach ihr und es wurde schwarz um sie her.

 

Erläuterung:

 

Die Geistermesse soll so einer Kirchgängerin an Allerseelen um 12 Uhr widerfahren sein. Sie erwachte am nächsten Morgen, halb erfroren und zutiefst verwirrt vor der Kirche. Was ihr tatsächlich widerfahren war, konnte sie nicht recht sagen. Frühe Kirchgänger halfen ihr nach Hause und mussten sich ihre wirren Reden anhören. Die Furcht, die sie immer noch gepackt hielt, übertrug sich auf ihre Helfer. Niemand getraute sich, ihr in den sechs Wochen zu Hand zu gehen, die sie im Bett verbrachte, alle mieden ihre Nähe. Richtig erholt hat sie sich nicht mehr von ihrem Erlebnis.

 

DFDC!

Bilder für diesen Logeintrag:
TotenmesseTotenmesse

gefunden 05. Mai 2014 Rabarba hat den Geocache gefunden

Die Legende der Maränen vom Wandlitzsee in Brandenburg hat natürlich mit dem Teufel zu tun, der in dieser Geschichte von einem Klosterbruder überlistet wurde, mit dem schönen Effekt, dass der Wandlitzsee seine Maränen bekam. Dokumentiert ist die Legende durch eine Inschrift am Ufer des Wandlitzsees, gegenüber dem Bahnhofsplatz, vor einem entsprechend gestalteten Brunnen.

N 52° 45.369 E 013° 28.322

Vielen Dank für die schöne Safari!

Bilder für diesen Logeintrag:
Die Maränen vom WandlitzseeDie Maränen vom Wandlitzsee
BrunnenBrunnen
KlosterbruderKlosterbruder
MaräneMaräne
TeufelTeufel

gefunden 03. Mai 2014 dogesu hat den Geocache gefunden

Um den bedeutendsten Orgelbaumeister Süddeutschlands in der Barockzeit, Joseph Gabler, gibt es die Sage um das "Vox-Humana"-Register der großen Orgel in der Basilika in Weingarten: In jener Zeit entbrannte unter den Orgelbaumeistern ein Wettstreit, wem es wohl am besten gelänge, ein "Vox-Humana"-Register zu schaffen, das die menschliche Stimme abbildet. Doch keinem gelang dies wirklich und auch Gabler konnte trotz intensiver Versuche mit den verschiedensten Holzarten und Metallmischungen keeinen Erfolg verbuchen.
Eines Nachts flüsterte ihm der Teufel ins Ohr, dass er ihm zu der Metalllegierung verhelfen werden, wenn ihm Gabler dafür seine Seele verschreibe.
Gabler ging darauf ein und traf sich mit Satan am "Laurastein" an der Scherzach im Lauratal. Mit seinem Blut verschrieb er dem Teufel seine Seele und erhielt daraufhin die Metallmischung, die er zum Pfeifenguss verwenden sollte.
Gabler goss die Pfeifen und tatsächlich klang dieses "Vox-Humana"-Register wie die menschliche Stimme. Doch waren durch diesen Klang die Mönche so verwirrt, dass sie nicht mehr der Andacht folgen konnten und sich weltlichen Dingen widmeten. Daraufhin wurde Gabler zum Abt zitiert und er gestand seinen Pakt mit Satan ein. Gabler wurde der Prozeß gemacht und er sollte mitsamt seinem teuflischen Register verbrannt werden. Doch vorher sollte er einen würdigen Ersatz herstellen. Dieses Ersatzregister gelang Gabler so gut, dass er vom Abt begnadigt wurde.

Laurastein: N 47°47.823 E 9°39.292

Danke für die interessante Safari-Aufgabe, deren Objekt mal Ziel eines Wandertages war,

dogesu

Bilder für diesen Logeintrag:
der Laurastein mit Inschriftder Laurastein mit Inschrift
die "Rückseite" vom Laurasteindie ´´Rückseite´´ vom Laurastein
die Scherzach, die durchs Lauratal fließtdie Scherzach, die durchs Lauratal fließt

gefunden 01. Mai 2014 Team13RDR hat den Geocache gefunden

Das Kreuz auf den Fotos ist das "Sühnekreuz am Kieselbühl" und ist Thema einer hier bekannten Legende, in der ansässige Freiherr seinen Diener erschlug, weil er angeblich einen kostbaren Becher gestohlen hatte. Dummerweise hatte der Diener den Becher nicht gestohlen und zur Sühne seiner Untat ließ er das Steinkreuz errichten.

Nachlesen kann man die Legende unter: http://www.suehnekreuz.de/bayern/unterfarrnbach.htm

Standort: N 49 29.148  E 010 56.953


"Vielen Dank für den Safari-Cache!", sagt Team13RDR

Bilder für diesen Logeintrag:
Sühnekreuz am KieselbühlSühnekreuz am Kieselbühl
Le Fantome vor dem KreuzLe Fantome vor dem Kreuz

gefunden 23. März 2014 Landschildkroete hat den Geocache gefunden

Heute dem Erler Teufelsstein (Düüwelsteen) einen Besuch abgestattet.
Der Östricher Teufelstein ist rund 100 Meter in einem Eichenwäldchen nahe der Rhader Straße zu finden.
Der Stein ist älter als 2 Milliarden Jahre und wurde von einem Eiszeitgletscher höchstwahrscheinlich aus Schweden nach Erle transportiert.
Die Koordinaten lauten:
N 51° 45.135 E 006° 53.004
Vielen Dank für den Cache und nette Grüße von den Landschildkroeten

Bilder für diesen Logeintrag:
SchildSchild
Sage 1Sage 1
Sage 2Sage 2
Teufelsstein mit GPS und LandschildkroeteTeufelsstein mit GPS und Landschildkroete

gefunden 16. November 2013 thocomoro hat den Geocache gefunden

Gerade eben auf diesen Cache gestoßen: Ich logge ihn hiermit mit unserem Eintrag zu OCF6D1 (Mordkreuze) vom 11.11.2013 nach, da das Kreuz wegen der Sage das Thema hier genauso perfekt trifft. Somit dann auch ein "Dankeschön" für diesen Safari-Cache! :):)
https://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OCF6D1

---
Als wir heute in Selb waren, sind wir mal schnell zum "Steinernen Kreuz" hintergelaufen. Danke für diesen Safari-Cache!

Die Koordinaten des Kreuzes sind bei N50 09.203 E012 11.382

Die Sage dazu erzählt vom "Dreißigjährigen Krieg" und vom Kampf der Kaiserlichen gegen die Schweden. Noch heute hört man - der Sage nach - zur Geisterstunde das Säbelrasseln und das Stöhnen der Sterbenden. Also, ja nicht nachts hierher kommen! ;):)

PS: Die Sage ist ein Screenshot aus dem im Jahre 2013 neu aufgelegten PDFs. Wen das ganze Sagenheft des Fichtelgebirges interessiert, bitte einfach eine PN an mich über "Nachricht senden" (mit E-Mail übermitteln) hier bei OC. Vielen Dank dafür vorab.

Bilder für diesen Logeintrag:
Wegweiser am ParkplatzWegweiser am Parkplatz
vom Weg ausvom Weg aus
FrontalansichtFrontalansicht
Infotafel gegenüberInfotafel gegenüber
mit Koordinatenmit Koordinaten
von hintenvon hinten
Die zugehörige Sage!Die zugehörige Sage!

gefunden 02. November 2013 erdbot hat den Geocache gefunden

Die gefürchtete Kalte Herberge im Rheingau, hier geht keiner im dunkeln hoch, da angeblich die Toten umher geistern und den Lebenden die Wärme anbziehen und somit auch zu Toten werden die im Berg beherbergt werden und weiter nach Seelen suchen.

N50°03.275 E008°00.497

 

DFDC!

Bilder für diesen Logeintrag:
KH1KH1
KH2KH2

gefunden 08. Oktober 2013 Max 03 hat den Geocache gefunden

Auf dem Weg durch Höhlen und über Berge zum Seminar hab ichs entdeckt;-)

Incl. Naturdenkmal...

Bilder für diesen Logeintrag:
Der Ausblick..Der Ausblick..
..die Story....die Story..
...eine Annäherung......eine Annäherung...
...die Story II;-)...die Story II;-)

gefunden 29. September 2013, 15:30 kruemelhuepfer hat den Geocache gefunden

Bei meiner heutigen Wanderung im Odenwald von Schriesheim-Altenbach auf den Eichelberg kam ich am Wildeleutestein vorbei, einer Felsengruppe unterhalb des Gipfels.

Die Geschichte

In der Halbhöhle am Wildeleutestein sollen einst magische Leute gewohnt haben. Sie halfen den Bauern im Dorf und bekamen dafür von ihnen Essen und Trinken, das ein Mädchen täglich am Waldrand abholte, um es noch vor Sonnenuntergang zu ihrer Familie zu bringen. Die wilden Leute aßen ihre Suppe aus einer schüsselartigen Vertiefung im Felsen, die heute noch auf der Oberseite der Felsgruppe zu sehen ist.

Eines Tages, als das Mädchen nur noch verspätet das Essen für ihre Familie abholen konnte, war sie sehr traurig und sprach zur Bäuerin: "Morgen früh könnt ihr mein Blut fließen sehen, denn die Sonne wird hinter den Bergen verschwunden sein, ehe ich unsere Höhle erreiche." Und tatsächlich war am anderen Morgen das Wasser der Eichelbergquelle rot gefärbt. Die wilden Leute waren verschwunden und wurden nie mehr gesehen. Noch heute aber soll sich im Inneren der Höhle ein Schatz befinden, der vor einem großen Hund bewacht wird, dessen im Dunkeln glühende Augen jeden abschrecken, der die Höhle betreten will.

Die Koordinaten

N49 29.860 E008 44.958

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WildeleutesteinWildeleutestein
SuppenschüsselSuppenschüssel

gefunden 16. September 2013, 10:59 Schrottie hat den Geocache gefunden

Wir haben hier ganz bei uns in der Nähe einen Ort, an dem es tatsächlich noch aktiv spukt. Oder besser spuken soll... Cool

Ganz in der Nähe von Spandau liegt der Brieselanger Forst und in dem soll ein Licht sein Unwesen treiben. Dabei versucht das Licht dann, arglose Menschen in den Sumpf zu treiben/locken, wo sie dann sterben müssen. Zeitweilig gab es regelrechten Lichttourismus, jeder wollte dieses mysteriöse Licht sehen. DAbei weichen die berichte voneinander ab, während die einen kugelblitzartige Lichterscheinungen gesehen haben wollten, sahen andere grüne Lichtschleier.

Wahrscheinlich ist dabei wohl, das es sich jeweils einfach nur um Reflexionen von Autoscheinwerfern handelt, die durch die regelmäßige Wegeführung bedingt, von den umliegenden Straßen in den wald scheinen. Ich selbst habe das Licht noch nie gesehen und auch heute, als ich allerdings tagsüber vor ort war, leuchtete mich nichts weiter an. Lachend

Reichlich weitere Infos zum Brieselanger Licht liefert übrigens Tante Guhgel und zu finden ist es rund um N52° 35.945 E013° 01.240 herum.

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Brieselanger Forst 1Brieselanger Forst 1
Brieselanger Forst 2Brieselanger Forst 2

gefunden 02. September 2013 Flopp hat den Geocache gefunden

Meine Spukgeschichte rankt sich um das Freiburger Colombischlößle bei N 47 59.864 E 007 50.768. Eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte, sondern gleich zwei.

1. Die weiße Frau auf dem Dach (dazu gab es auch mal einen Geocache: http://coord.info/GC104DA)

Die extravagante Erbauerin des Anwesens, Gräfin Maria von Zea Bermudez und Colombi, starb kurz nach dem Einzug in das neugothische Schlößchen. Drei Jahre später, kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Grafen Richard von Kageneck, kam auch ihre Tochter unter mysteriösen Umständen um -- an vergiftetem Speiseeis. Ob es ein Selbstmord war oder Mord durch ein eine Nebenbuhlerin, ist ungeklärt. Seither spukt sie als weiße Braut auf dem Dach.

2. Der schwarze Pudel mit den feurigen Augen

Der Vater der Erbauerin, spanischer Gesandter in Petersburg, hatte seinen immensen Reichtum angeblich mit dem Handel von Sklaven angehäuft. Zur Strafe für seine Raffgier ist seine Seele zur ewigen Ruhelosigkeit in Gestalt eines Pudels verdammt.

Quellen: http://members.kabsi.at/seeau/Encyclopaedia/Sagen/Sagen-Familien2.htm#Kageneck und http://regenbogenlichter.wordpress.com/2012/06/05/von-spukschlossern-weisen-frauen-und-schwarzen-pudeln/

 

Beste Grüße

Flopp

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GPSGPS
Colombi-SchlößleColombi-Schlößle

Hinweis 24. August 2013 cacher.ella73 hat eine Bemerkung geschrieben

Listingbeispiel: N 50° 18.384 E 007° 36.685

Und hier ist die Geschichte:

Von dem tragischen Vorfall wurde erstmals im Kreis- und Wochenblatt der Stadt Adenau am 26. Oktober 1863 berichtet.

Da, wo Lahn und Rhein zusammentreffen, steht oben auf dem Felsen die Burg Lahneck.

Damals, als eine junge Dame aus England - Lady Idilia Dubb - Deutschland besuchte, standen von der Burg fast nur noch die Grundmauern.
Nur der Bergfried ein hoher fünfeckiger Turm, ragte aus der Ruine empor.


Die junge Dame fuhr mit dem Dampfschiff Rheinaufwärts bis Capellen*. Dies ist das letzte, was durch Zeugenaussagen bewiesen ist. Auf das weitere Schicksal der jungen Frau kann nur durch das traurige Ende der Geschichte geschlossen werden.

Die romantische Burgruine hat Idilia so entzückt, dass sie heimlich in einen am Ufer festgebundenen Nachen stieg und zum gegenüberliegenden Ufer hinüber ruderte.


An der Burgruine angekommen, besichtigte sie den Turm mithilfe der noch erhaltenen Treppe.
Kurz bevor sie die Turmplattform erreicht hatte, musste es dann wohl passiert sein: ein morscher Balken brach und die ganze Treppe stürzte in sich zusammen. Die junje Frau konnte sich in letzter Sekunde auf die Plattform retten. Aber sie war dort oben gefangen, ohne fremde Hilfe konnte sie nicht mehr nach unten gelangen, denn die Außenmauern des Bergfrieds waren glatt und boten keinerlei Halt zum Klettern. Sie begann zu rufen und zu winken, jedoch vergebens, niemand hörte sie...


Als die junge Frau nicht nach Koblenz zurückkehrte, rief man eine große Suchaktion ins Leben, Zeugen wurden befragt.
Da aber niemand gesehen hatte, dass die junge frau auf die andere Seite gerudert war, konzentrierte man sich mit der Suche auf die falsche, die linke Rheinseite.

Schließlich glaubte man, sie wäre in den Rhein gefallen und ertrunken. 

 

Erst nach Jahrzehnten, die Eltern waren inzwischen beide tot, begann man die Burg Lahneck zu renovieren - so auch den Burgturm.

Da löste sich das Rätsel der verschwundenen Engländerin:
Man fand ihr Skelett!

(Man fand auch einige Seiten Ihres Tagebuches, in dem sie die schreckliche Zeit bis zu ihrem Ende beschrieb. Eine grausame Leidenszeit, deren Tagebuchaufzeichnungen in dem Buch “Das verschwundene Mädchen” nachzulesen sind.)

Und es heißt, noch heute sieht man ab und zu das weiße Fräulein auf und um Burg Lahneck herumwandeln.


 

*) Bis zu seiner Eingemeindung nach Koblenz am 7. Juni 1969 hieß der Ort Kapellen-Stolzenfels bzw. bis zum 18. Jahrhundert Capellen.

zuletzt geändert am 11. März 2016

gefunden 20. August 2013 Die Wildensteiner hat den Geocache gefunden

Die Legende, von der ich euch erzählen möchte, handelt von Karl Stülpner. Er wird auch der "Robin Hood des Erzgebirges" genannt und lebte von 1762 bis 1841. 

 

Er zog durch die Wälder, die damals "Miriquidi" hießen, also Dunkelwald. Es war den armen Leuten verboten, die Tiere des Waldes zu jagen. Also half ihnen der Stülpner-Karl, indem er für sie wildern ging und ihnen die Beute überließ. Natürlich gefiel das den Oberen nicht und sie versuchten immer wieder, ihn gefangenzunehmen. Aber die Bewohner von Scharfenstein, einem Erzgebirgsdorf, verhinderten dies mit Erfolg - da sie ihm für die Unterstützung danken wollten.

 

Der Sage nach wurden im Jahr 1795 ganze 80 Soldaten nach Scharfenstein beordert, die sich auf der Burg versammelten, um ihm habhaft zu werden. Mit einer guten Büchse soll Karl Stülpner über einen Tag lang die Burg mitsamt der 80 Soldaten allein belagert haben. Kann man sich das vorstellen?

 

Nach etlichen Jahren des Hin und Her verarmte der alte Stülpner und wurde fast blind. Die letzten beiden Jahre wurde er durch das Dort Scharfenstein "herumgereicht", verschiedene Familien versorgten ihn und die Armenkasse des Dorfes kam für seinen Unterhalt auf. Er starb eine Woche vor seinem 79. Geburtstag.

 

Die Scharfensteiner Chronik von Friedrich Küchler besagt, Stülpners Leiche soll „ nach seinem Tode noch derartig mit Ungeziefer behaftet gewesen sein, dass es die Leichenträger für ratsam hielten, ihn ... erst für einige Stunden auf Reisig und zwar auf einem Düngerhaufen zu betten...“.

 

Sein Grab befindet sich in Großolbersdorf, einem Dörflein nicht weit von Scharfenstein entfernt. Es befinden sich immer frische Blumen auf seinem Grab. Die Erzgebirgler haben ihren Helden nicht vergessen. Und wir Geocacher übrigens auch nicht - es gibt bei uns zahlreiche Caches, die sich mit dem Leben und Wirken von Stülpner befassen.

 

Heute ist die Burg Scharfenstein eine Märchenburg, die für Klein und Groß viel Interessantes zu bieten hat. Auch ein Stülpner-Museum ist eingerichtet. Ihr seht auf dem Foto Frau und Herrn Wildensteiner bei einem romantischen Ausflug. Kommt doch auch mal hierher: N 50 42.285 E 013 03.319

 

Aber Vorsicht - einmal im Jahr spukt es gewaltig zwischen den alten Burgmauern. Das nächste Mal am 31. Oktober 2013 ab 16 Uhr. Dann findet zum wiederholten Mal das Spuk-Geister-Treffen statt. Huuuaaaahhh ....

Bilder für diesen Logeintrag:
Burg ScharfensteinBurg Scharfenstein